Freitag, 19. Januar 2018

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Kita-Elternportal freigeschaltet

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(Koblenz, 18.01.18) In Koblenz steht ab heute ein Kita-Elternportal zur Vergabe von Kitaplätzen in allen Koblenzer Kindertagesstätten zur Verfügung. Das Kita-Elternportal ist über die Internetseiten der Stadtverwaltung Koblenz unter www.koblenz.de oder unmittelbar unter littlebird.koblenz.de zu erreichen. „Mit diesem Portal ergibt sich eine klassische win-win-Situation“, ist Oberbürgermeister Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig überzeugt, „denn wir haben nun ein effizientes Verfahren für alle Nutzer“.
Die Kitasoftware wurde in enger Abstimmung mit den freien Trägern Koblenzer Kindertagesstätten ausgewählt und steht den Kindertagesstätten kostenfrei zur Verfügung. Die Entwicklung und Umsetzung der Software erfolgte durch die Firma Little Bird in Zusammenarbeit mit dem Kommunalen Gebietsrechenzentrum der Stadt Koblenz. Die beteiligten Träger und Kita-Leitungen wurden in mehreren Veranstaltungen in der Handhabung des Systems geschult. Die Kitasoftware wird bereits in neun Bundesländern von mehr als 100 Kommunen genutzt, unter anderem in Köln, Essen und Aachen.
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Neuer Koblenzer OB besucht Deponie Eiterköpfe

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KREIS MYK. Dem Abfallzweckverband Rhein-Mosel-Eifel (AZV), großes kommunales Entsorgungsunternehmen im nördlichen Rheinland-Pfalz und Betreiber der Deponie Eiterköpfe, gehören nicht nur die beiden Landkreise Mayen-Koblenz und Cochem-Zell an, sondern auch die Stadt Koblenz. Grund genug für den neugewählten künftigen Oberbürgermeister der Stadt, David Langner (2.v.r.), der Deponie einen Besuch abzustatten. Begleitet wurde Langer vom Bundestagsabgeordneten Detlev Pilger (rechts). Verbandsvorsteher und Erster Kreisbeigeordneter von Mayen-Koblenz, Burkhard Nauroth (2.v.l.), und AZV-Geschäftsführer Frank Diederichs (links) erläuterten die Tätigkeitsfelder des Unternehmens. So umfasst das Entsorgungsgebiet des AZV eine Fläche von etwa 1.640 Quadratkilometer mit rund 400.000 Einwohnern. Neben dem Betrieb der Deponie Eiterköpfe übernimmt der Zweckverband nach Bedarf auch weitere Aufgaben der Restabfallverwertung und -entsorgung.

Burgen an der Mosel überzeugt durch lebendige Dorfgemeinschaft

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Landrat besucht Gemeinde und ermutigt zur Teilnahme am Dorfwettbewerb

KREIS MYK. In Deutschland geht die Angst um – die Angst vorm Aussterben der Dörfer. Schaut man in den Osten der Republik, beispielsweise nach Mecklenburg-Vorpommern, so sieht man ganze Landstriche, die von der Landflucht betroffen sind. Besonders junge Menschen suchen ihr Heil in der Stadt. Doch wie sieht es im Landkreis Mayen-Koblenz aus, einem mit mehr als 80 Gemeinden durchaus ländlich geprägten Landkreis? Wie lebendig sind die Dörfer der Region? Und wieviel Zukunftsfähigkeit haben sie? Fragen, denen Landrat Alexander Saftig seit geraumer Zeit mit seinen Mitarbeitern der Kreisentwicklung nachgeht. Der Kreischef besucht kleine Gemeinden und informiert sich direkt vor Ort. Jüngstes Beispiel: Burgen an der Mosel.

750 Einwohner leben in Burgen in der Verbandsgemeinde Rhein-Mosel. Ortsbürgermeister Fritz Martin Bär ist sichtlich erfreut, dass sich Landrat Alexander Saftig für seine Gemeinde interessiert. Gemeinsam mit den Beigeordneten Siegmar Pfeiffer und Rudolf Schmitt informiert er über die Entwicklung des Dorfes in den vergangenen 50 Jahren. Nein, „schwere Themen“, die die Gemeinde vor unlösbare Aufgaben stellen, belasten Burgen nicht. Im Gegenteil: Viel läuft richtig gut, die Infrastruktur stimmt. In Burgen gibt es noch einen Bäcker, zwei Weinstuben, mehrere Gaststätten und Restaurants. Auch der DSL-Ausbau erfolgte 2013. Das wirkt sich auch positiv auf den Tourismus aus. Zwei Campingplätze mit je 400 Plätzen, zwei Hotels mit 110 und 70 Betten sowie 12 Ferienwohnungen beherbergen Gäste aus dem In- und Ausland, ein eigenes Touristikbüro beantwortet alle Fragen. Da wäre sogar die ein oder andere zusätzliche Gaststätte noch wünschenswert, um gerade in der Hochsaison alle Touristen bedienen zu können.

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Paul (AfD): Jugendamt Koblenz: Medizinische Altersfeststellung statt bloßer „Inaugenscheinnahme“

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Laut einer Auskunft der Stadt kosteten Betreuung und Unterbringung der UMA allein im Zeitraum von November 2015 bis Dezember 2016 bereits 2,3 Millionen Euro. Die bis 2017 angefallenen Gesamtkosten dürften deutlich höher sein. Im Mai 2017 hatte die AfD-Ratsfraktion den Antrag in den Stadtrat eingebracht, das Alter der UMA medizinisch feststellen zu lassen. Dieser Antrag wurde abgelehnt. Die AfD-Ratsfraktion wird ihn zur nächsten Ratssitzung erneut einbringen.

Joachim Paul, stellvertretender Vorsitzender der AfD-Ratsfraktion:

„Nach der Tötung einer 15-jährigen in Kandel durch einen angeblich minderjährigen abgelehnten Asylbewerber wird nun von vielen Seiten – insbesondere von der CDU - die Forderung nach einer medizinischen Altersfeststellung erhoben. Die AfD hat dies bereits im vergangenen Jahr mehrfach und vehement gefordert. Die Bürger müssen erfahren, wie alt die Asylbewerber tatsächlich sind, die mit ihren Kindern zur Schule gehen. Darüber hinaus müssen sie wissen, ob die in Koblenz untergebrachten UMA die umfassenden Leistungen zu Recht beziehen. In Dänemark zeigte sich, dass Altersnachweise funktionieren und sinnvoll sind. Leider haben sich alle anderen Ratsfraktionen, insbesondere CDU und SPD, trotz der horrenden Kosten für Koblenz weggeduckt. Bei der Ablehnung des Antrags hat man unserer Ratsfraktion zudem auf polemische Weise ‚Rassismus‘ vorgeworfen. Wir nehmen die aktuelle Diskussion zum Anlass erneut einen Antrag auf medizinische Altersfeststellung in den Stadtrat einzubringen. Wir fordern,  dass das Jugendamt der Stadt Koblenz im Rahmen der Inobhutnahme ausländischer Personen die Minderjährigkeit über die ‚qualifizierte Inaugenscheinnahme‘ hinaus durch medizinische Verfahren immer dann überprüft, wenn es sich bei diesen nicht zweifelsfrei um Kinder (<14 Jahre) handelt und
keine gültigen Ausweispapiere vorliegen. In der Hoffnung, dass sich angesichts der neuen Situation und aktuellen Debatte eine Einsicht in die Notwendigkeit der medizinischen Altersfeststellung im Rat eingestellt hat.“

SPD Ortsverein Altstadt-Mitte

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Rheinstraße zum Parkplatz verkommen

Parkplätze sind im Zentrum Koblenz’ knapp. Um Besorgungen zu tätigen oder Anliegen zu klären, will man nachvollziehbar dies mit dem Auto erledigen. Oftmals zulasten des schönen Altstadtbildes. „Die Gestaltung der Rheinstraße zwischen dem Josef-Görres-Platz und der Kastorpaffenstraße ist nach wie vor als zufriedenstellend zu bezeichnen“, so Marion Lipinski-Naumann, Fritz Naumann und Denny Blank.

Was sich jedoch allabendlich, besonders am Wochenende abzeichnet, ist überaus unangenehm. Leider nicht nur Pkws aus Koblenz, sondern auch verstärkt aus dem Umfeld, parken widerrechtlich diesen Straßenbereich zu. Wenn die elektronische Sperre in der Nagelsgasse die Sperrung in diesem Bereich vornimmt, wundert man sich wie ein Parken in der Rheinstraße in den Abendstunde möglich ist. Durch Beobachtung vor Ort ist die Lösung des widerrechtlichen Parkens einfach zu erklären. Man fährt rückwärts durch die Kastorpfaffenstraße in die Rheinstraße.

Lipinski-Naumann, Blank, Naumann: „ Uns ist durchaus bewusst, dass diese Situation nicht vollkommen beseitigt werden kann. Dennoch sollte man bei Kontrollen des ruhenden Verkehrs verstärkt auf diesen Bereich achten, zumal die Tiefgarage Görresplatz in unmittelbarere Nähe ist.“

Man hat sich in den Haushaltsbertatungen 2018 gemeinsam mit anderen Fraktionen dahingehend verständigt, das leider weiter elektronische Poller notwendig sind, um das Zuparken in der Koblenzer Altstadt zum Teil zu verhindern. Dies gilt auch für die Rheinstraße.

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