Sonntag, 22. April 2018

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Initiative Region Koblenz-Mittelrhein e. V.

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Gesundheit ist unser höchstes Gut. Als Flächenregion legen wir deshalb sehr viel Wert darauf, dass die medizinische Versorgung auf dem Land sichergestellt wird. Spezielle Gesundheitsvorträge vermitteln Fachwissen auch außerhalb der Ballungs-zentren. Daher veranstaltet die Initiative Region Koblenz-Mittelrhein e. V. zusammen mit der Volkshochschule Betzdorf-Gebhardshain e.V. ein Gesundheits-seminar zum Thema

„Weniger ist oft mehr“

Arzneimitteltherapie im höheren Lebensalter“

Glücklicherweise steigt die Lebenserwartung der Bevölkerung stetig. Dies führt allerdings auch zu einer Zunahme von altersabhängigen Erkrankungen, die medikamentös behandelt werden müssen. Jedes wirksame Medikament hat aber auch potentielle Nebenwirkungen und Arzneimittelwechselwirkungen, die ebenfalls mit zunehmendem Lebensalter zunehmen. 20 - 30% der beobachteten, unerwünschten Wirkungen lassen sich nicht einem einzelnen Medikament zuordnen, sondern sind Wechselwirkungen verschiedener Medikamente. In Einzelfällen können sogar Nahrungsmittel wie z.B. Grapefruitsaft Wechselwirkungen mit Medikamenten hervorrufen. Besonders Medikamente, die die Blutgerinnung beeinflussen oder zur Behandlung der Zuckerkrankheit dienen, müssen gut kontrolliert werden.

Nicht selten werden "neue Symptome" als Erkrankung gesehen, obwohl es möglicherweise "nur" Nebenwirkungen eingenommener Medikamente sind. Inzwischen gibt es auch Listen, die aufzeigen, welche Arzneimittelkombinationen bedenklich sind. Insbesondere, wenn sich ein Patient in Behandlung  verschiedener Ärzte befindet, steigt das Risiko der Übermedikation. Deshalb ist es wichtig, dass alle behandelnden Ärzte genau informiert werden, welche Medikamente ein Patient einnimmt. In manchen Fällen ist das Weglassen von Medikamenten, nach Rücksprache mit dem Hausarzt, sinnvoll.

Der Referent Dr. med. Dieter Pöhlau, Chefarzt der Neurologie und Geriatrie an der DRK Kamillus Klinik in Asbach, wird einen Überblick über Probleme der Arzneimitteltherapie insbesondere in höherem Lebensalter geben. Im Anschluss daran findet eine Gesprächsrunde statt, bei der Sie Ihre Fragen rund um das Thema stellen können.

Der Eintritt ist frei. Anmeldung erbeten unter:

02741 291-900 oder Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Rechtspopulismus entgegnen

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Veranstaltung des Beirats für Migration am 2. Mai im Kreishaus

KREIS MYK. Die hohe Zahl an Flüchtlingszuwanderungen wurde von Rechtspopulisten dazu genutzt, Vorurteile und Ängste in der Bevölkerung zu schüren.  Der Beirat für Migration und Integration des Landkreises Mayen-Koblenz will das Thema in den Fokus rücken und lädt zu einer Veranstaltung mit dem Titel „Rechtspopulismus – Eine Gefahr für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft“, am Mittwoch, 2. Mai, in die Kreisverwaltung ein.

Was hält eine Gesellschaft zusammen? Wie sollte man Rechtspopulismus begegnen? Diese und zahlreiche weitere Fragen wird der Sozialwissenschaftler Professor Stephan Bundschuh von der Hochschule Koblenz in einem Vortrag beantworten und darauf eingehen, welche Auswirkungen auf die Integration von eingewanderten Menschen entstehen.

Anmeldungen und Informationen zur Veranstaltung am Mittwoch, 2. Mai, um 18 Uhr, in der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz, Bahnhofstraße 9, in 56068 Koblenz per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. . Die Teilnahme ist kostenlos.

Altlandrat Klinkhammer am Sonntag in der ARD zu sehen

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KREIS MYK. Ein pensionierter Landrat preußischen Schlages, eine polnische Haushälterin und ein tunesischer Auswanderer vereint in einem Haus. Dies ist kurz gefasst der Inhalt eines Dokumentarfilms, der am kommenden Sonntag, 22. April 2018, um 17.30 Uhr in der ARD zu sehen sein wird. Im Mittelpunkt des Films steht der erste Landrat des Landkreises Mayen-Koblenz, Dr. Georg Klinkhammer. Der mittlerweile über 90-Jährige wurde zwei Jahre lang von seiner Enkeltochter Linda-Schiwa Klinkhammer mit der Kamera begleitet. Die junge Regisseurin hat unter dem Titel „Am Schluss wird’s bunt – Drei Nationen unter einem Dach“ eine ungewöhnliche Wohngemeinschaft portraitiert, deren Erfolg für jeden der Drei eine Herausforderung ist. 30 Minuten lang dreht sich alles um den Altlandrat, die 45 Jahre jüngere Alina und den 28-jährigen Fatih. Die längere 45-minütige Version des Films ist am Pfingstsonntag im BR zu sehen.

Tipp der Gleichstellungsstelle - Broschüre „Ja, ich will!“

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Tipp der Gleichstellungsstelle der Stadt Koblenz: Frauenministerium gibt Broschüre „Ja, ich will!“ mit Informationen rund ums Heiraten heraus

Das Frauenministerium Rheinland-Pfalz hat pünktlich zum Beginn der Hochzeitssaison eine Neuauflage der Broschüre „Ja, ich will!“ herausgebracht. Die Broschüre enthält wichtige Informationen zur rechtlichen Situation vor, während und nach der Ehe. Sie gibt viele Tipps zu finanziellen Angelegenheiten und greift Themen wie Versorgung, Unterhalt, Hinterbliebenenversorgung und Erbschaftsfragen auf. Zudem enthält sie eine Checkliste, um herauszufinden, ob ein Ehevertrag sinnvoll sein kann.
So lange der Vorrat reicht, sind Exemplare der Broschüre „Ja, ich will“ auf den Infoständern in Rathaus I und II zur Mitnahme ausgelegt. Auf der Homepage des Frauenministeriums www.mffjiv.rlp.de steht sie außerdem zum kostenlosen Download bereit.

Stadt Koblenz äußert sich zu ver.di-Vorwürfen

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Im Zuge des gestrigen Aufzuges mit Kundgebung am Deutschen Eck im Rahmen eines Warnstreiks wurden in Medien verschiedene ver.di-Verantwortliche zitiert, die Stadt Koblenz habe Aufzug und Kundgebung mit Auflagen erschwert – die Worte „willkürlich“, „schikanös“ und „völlig überzogen“ wurden in diesem Zusammenhang erwähnt.

Hierzu teilt die Stadt Koblenz mit:

Die erteilten Auflagen orientieren sich in weiten Teilen an allgemeinen gesetzlichen Vorgaben und der gängigen Verwaltungspraxis. Sie dienen der Sicherheit Dritter – auch der Teilnehmerinnen und Teilnehmer an Aufzügen und Kundgebungen.

Der Gewerkschaft ver.di wurden keine willkürlichen Auflagen auferlegt. Stattdessen wurden die erforderlichen Auflagen gewählt, die auch seit Jahren bei solchen Versammlungen Bestandteil der Verfügung sind – auch bereits bei vielzähligen Versammlungen der ver.di in vergangenen Jahren.

Die erteilten Auflagen wurden im Vorfeld, am 04.04.2018, gemeinsam mit dem Versammlungsleiter von ver.di im Ordnungsamt Koblenz einzeln besprochen - ohne Einwände.

Die Stadt Koblenz hat niemals gefordert, dass die Auflagen vor Aufzug oder Kundgebung bzw. zu irgendeinem anderen Zeitpunkt öffentlich zu verlesen sind. Vielmehr wurde im Gespräch am 04.04.2018 gegenüber dem Vertreter von ver.di erklärt, dass ein Verlesen nicht notwendig ist.

Es handelt sich auch keinesfalls um einen, wie dargestellt, siebenseitigen Auflagenkatalog, sondern in der siebenseitigen Verfügung wurden neben den Auflagen (auf drei Seiten) auch verschiedene Hinweise auf gesetzliche Vorschriften und Informationen aufgeführt.

Da Beschwerden über Beschränkungen beim Verteilen von Handzetteln geführt wurden, ist festzuhalten, dass angesichts der Tatsache, dass ver.di das Verteilen von Handzetteln gar nicht anmeldete, ihnen das Recht aber eingeräumt wurde, es sich hier also um eine begünstigende Passage der Verfügung handelte. Bei der Bedingung, dass sich die Versammlungsteilnehmer jedoch innerhalb des Aufzuges beim Verteilen der Handzettel befinden sollen, soll der Schutz der Versammlungsteilnehmer gewährleistet werden. Nur so kann die begleitende Polizei sicherstellen, dass die Versammlungsteilnehmer nicht durch den angrenzenden Straßenverkehr gefährdet werden.

Unabhängig davon, kann die Stadt Koblenz über eine jahrelange gute Zusammenarbeit mit der Gewerkschaft ver.di. berichten.

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