Sonntag, 22. April 2018

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Bauarbeiten auf der B 9 gehen weiter

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Auf der Brücke Stadtdurchfahrt / Römerstraße im Zuge der Bundesstraße 9 wird am kommenden Wochenende die vierte Bauphase zur Erneuerung des Fahrbahnbelags durchgeführt. Die Arbeiten beginnen am Freitag, 6. April 2018 um 18:00 Uhr und werden am Montagmorgen, 9. April um spätestens 5:00 Uhr beendet sein.

In dieser Zeit wird in Fahrtrichtung Bonn ab der Abfahrt zum Bahnhof der linke Fahrstreifen der B 9 gesperrt, um die Randstreifen und Fugen zum Schrammbord hin zu erneuern. Gleichzeitig wird ab der Abfahrt Cusanusstraße in Fahrtrichtung Boppard ebenfalls der linke Fahrstreifen gesperrt, um dort die neuen Fugen zum Schrammbord herzustellen. Der Verkehr wird in dieser Zeit in beiden Fahrtrichtungen über den rechten Fahrstreifen geführt. Alle Zu- und Abfahrten in diesen Bereichen sind während der Bauarbeiten für den Verkehr freigegeben.

Des Weiteren werden die Sperrungen genutzt, um Arbeiten an den Mittelstreifenüberfahrten vor und hinter dem Brückenbauwerk durchzuführen. Diese Überfahrten werden in den letzten beiden Bauphasen zur Überleitung des Fahrzeugverkehrs auf die jeweilige Gegenfahrbahn benötigt.

Das Tiefbauamt der Stadt Koblenz bittet alle Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die möglicherweise auftretenden Verkehrsbeeinträchtigungen und um erhöhte Vorsicht im Baustellenbereich.

Wenn in Zukunft die Fachkraft fehlt

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Fachkräfteforum beschäftigt sich mit jüngsten Ergebnissen einer Befragung von rund 1.000 Unternehmen der Region

KREIS MYK. Vor fünf Jahren befragte die Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Landkreises Mayen-Koblenz (WFG) rund 1.000 Unternehmen der Region zu ihrer betrieblichen Fachkräftesituation. Im Januar dieses Jahres wurde die Umfrage wiederholt. Die aktuellen Ergebnisse stellten WFG-Geschäftsführer Henning Schröder und Landrat Dr. Alexander Saftig jetzt auf einem Fachkräfteforum in der Krupp’schen Halle der Sayner Hütte in Bendorf-Sayn vor. Fazit: Bei denjenigen Qualifikationen, bei denen die Betriebe den höchsten Bedarf in Zukunft haben, sind sie am wenigsten zuversichtlich, einen qualifizierten Mitarbeiter finden zu können.

Rund 100 Unternehmen hatten Vertreter zum Fachkräfteforum der WFG entsandt. Sie waren nicht nur auf die Ergebnisse der jüngsten Umfrage zur Fachkräftesituation im Landkreis gespannt, sondern wollten auch einen Blick in die Zukunft werfen. So hatte die WFG mit Dr. René Bantes einen renommierten Gast eingeladen. Der Physiker und Abteilungsleiter am Fraunhofer-Institut für Naturwisschenschaftlich-Technische Trendanalysen, skizzierte in seinem Vortrag „Technologische Zukünfte – was kommt auf uns zu?“ die Anforderungen in der Arbeitswelt von morgen.

Wie wirkt sich Digitalisierung auf die Zukunft der Arbeit aus? Wie setzen wir IT heute und morgen ein? Bantes wählte teils drastische Vergleiche – „Digitalisierung ist wie Sex und Pubertät. Alle sprechen davon. Keiner hat eigene Erfahrungen. Und alle glauben, die anderen sind schon viel weiter als man selbst.“ - um seine Ausführungen anschaulich an den Mann und die Frau zu bringen. Ohne Visionen keine Strategie, so Bantes. Im Fraunhofer-Institut beobachte man umfassend die Gegenwart, um die mögliche Zukunft zu erklären. Seine Prognose in Sachen Digitalisierung: Die Nutzung von IT wird revolutioniert. Während heute in Unternehmen IT automatisiert eingesetzt wird, geschieht dies schon bald mit Hilfe autonomer Systeme. Der intelligente Computer denkt und entscheidet alleine. Und das nicht erst in 20 Jahren. „Wir alle werden das noch im Laufe unseres aktiven Berufslebens miterleben“, ist sich Bantes sicher.

Landrat Dr. Alexander Saftig nutzte die Gelegenheit, den Blick noch einmal zurück zu werfen. Die Ergebnisse der ersten Unternehmensbefragung waren ursächlich für die Gründung der Fachkräfteallianz Mayen-Koblenz. Ihr gehören neben der WFG die Arbeitsagentur Koblenz-Mayen, der Deutsche Gewerkschaftsbund, die Gleichstellungsstelle der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz, die Handwerkskammer Koblenz, die Industrie- und Handelskammer Koblenz, das Jobcenter Mayen-Koblenz, die Kreishandwerkerschaft Mittelrhein und der VEM als Arbeitgeberverband an. Ein gutes Netzwerk, das eng zusammenarbeitet und gut funktioniert. So auch in der Vorbereitung des aktuellen Fachkräfteforums. In der Krupp’schen Halle der Sayner Hütte, einem Juwel industriegeschichtlicher Veranstaltungsorte in der Region, lud die Allianz nach den Vorträgen zu drei Praxisforen. Wer wollte, konnte sich mit der Qualifizierung von Mitarbeitern für die Herausforderungen der Digitalisierung, der Vereinbarkeit von Familie und Beruf oder dem Thema „Gute Führung“ beschäftigen. „Mit diesen Praxisforen sprechen wir besonders kleine und mittelständige Unternehmen an. Sie erhalten die Möglichkeit, praxisnahe Lösungen für ihren Betrieb kennenzulernen und sich mit anderen auszutauschen“, so WFG-Geschäftsführer Henning Schröder. Gerade die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie eine gute Führungskultur seien Garanten, um qualifizierte Fachkräfte im Unternehmen zu halten und zu gewinnen. Und diese Bindung ans Unternehmen sei wichtiger denn je. „Unsere Befragung hat in aller Deutlichkeit gezeigt: Dreiviertel aller Arbeitsplätze im technisch-gewerblichen Bereich können bis zum Jahr 2025 nur schwer oder gar nicht besetzt werden.“

Weitere Infos zur Fachkräfteallianz bei der WFG, Annika Dietel, Telefon: 0261/108-447, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

 

Europäische Osterbräuche Raten: Pulse of Europe (PoE) belohnt Gewinner mit Karten fürs Ostervarieté.

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Mit europa-farbenen Ostereiern, Ansteckern und Europaaufklebern haben zwei Aktivisten Passanten zur Osterfeier von Pulse of Europe gelockt. So wie Ostern ein Fest der Freude ist, so freuen sich auch engagierte Europäer*innen über den friedlichen Zusammenschluß der 28 EU-Länder, der uns seit 70 Jahren Frieden beschert hat. Damit das so bleibt, demonstrieren wir für die Vielfalt und den Zusammenhalt selbst an so einem Feiertag, denn der 1. April war unser traditioneller 1. Demo-Sonntag im Monat. Und obwohl viele Europafreunde einige Ferientage auswärts verbrachten, kamen genügend ständige Unterstützer*innen und durch die engagiert Werbenden angelockte Besucher*innen zusammen, um fröhliche europäische Ostern mitzufeiern.

Dieses Mal wurden sehr unterschiedliche Osterbräuche aus 12 Mitgliedsländern der Europäischen Union von spontan dazu aufgeforderten Teilnehmer*innen vorgeführt. Das war eine sehr lustige Angelegenheit. Wer die höchste Anzahl von Ländern erraten konnte, gewann zwei Tickets für das Fest-Varieté des Café Hahn am Ostermontag. Ein Freiwilliger hämmerte Nägel in ein Brett. Schwer zu erraten, in welchem Land dieser Brauch heute noch lebt. Er soll wohl an den christlichen Ursprung, also an Karfreitag erinnern. Griechenland war die Lösung. Andere Sitten muteten auf den ersten Blick eher unösterlich an: Punkten konnte z.B. der Europaabgeordnete, Norbert Neuser, mit seinem Wissen über das "Parfüm-Spritzing" in Ungarn, da er Ostern schon mal in der Partnerstadt von Boppard, in Keszthely zu Besuch war. Die Stadt liegt in der Nähe des wunderbaren Balaton- bzw. Plattensees, eines beliebten Ferienziels auch von Deutschen. So konnte er auch gleich die Hintergründe für den Brauch erklären, in dem es darum geht, dass junge unverheiratete Mädchen "frisch" und vielleicht auch "fruchtbar" gemacht werden sollen. Für Bulgarien dagegen haben sich zwei Teilnehmerinnen gegenseitig mit bunten Ostereiern beworfen - aus unserer Sicht etwas abstrus. Da steht ein Wettbewerbsgedanke im Vordergrund. Ganz im Norden, in skandinavischen Ländern blieb es dem Demonstranten vorbehalten, sich Personen auszusuchen, um sie mit einem Frühlingsreisig (leicht) zu schlagen. So sollen wohl böse Kräfte aus jemandem "ausgeschlagen" werden. Dabei könnten wir auch an früher übliche Teufelsaustreibungen erinnert werden. Unsere jüngste konstante PoE-Teilnehmerin, Johanna Houben, überraschte uns mit einem Purzelbaum, der sehr schwer zu verorten war. Er kommt aus Wales, also einem Teil Großbritanniens.

Damit waren wir bei einem anderen Thema unserer April-Demo angelangt: bei der Vorstellung des bisher weiterhin "flüchtigen" EU-Mitglieds England. Peter Babnik berichtete, dort sei mittlerweile in einem Parlaments-Gutachten in drei verschiedenen Szenarien festgestellt worden , dass die Wirtschaftsleistung des Landes sinken wird, mindestens um gut ein Prozent, im schlechtesten Fall um gut sieben Prozent. Und die Bevölkerung, die vor einem Jahr mit ca. 52 Prozent für den Brexit gestimmt hat, kam mehrheitlich aus England. Schotten und Nordiren haben für sich gesehen, für den Verbleib in der europäischen Union gestimmt. Aber nach neuesten Umfragen sind die Briten insgesamt nur noch zu ca.42 Prozent für den Brexit. So denken manche bei Pulse of Europe, dass ein Austritt Großbritanniens, der am 1.4.2019 in voll in Kraft tritt, der übelste Aprilscherz wäre, den Europa in den ersten 20 Jahren dieses Jahrhunderts erleben könnte. Daher wurde dann auch von allen mit Verve das von Jutta Lange getextete No-Brexit-Lied gesungen, das auf die Melodie von dem in England beliebten Lied "My bonnie is over the ocean" , zu singen ist. Großbritannien wird darin auffordert, umzukehren und bei Europa zu bleiben. Andererseits machte Hape Etzold, einer der Initiatoren von PoE Koblenz, deutlich, dass die Zeit, in der England sich mit Austrittsgedanken trägt, von Europa zur Vertiefung der Verteidigungsgemeinschaft genutzt wird. Auch wenn er kein Freund von Militär sei, so müsse man doch konstatieren, dass es sehr viel Geld sparen wird, wenn alle Länder nur noch ein Waffensystem haben anstatt jetzt zig verschiedene. Und eine stärkere Verteidigungsbereitschaft und Einsatzfähigkeit ist z.B. eine von den baltischen Staaten und von Polen heiß herbei gesehnte Leistung zum Schutz vor russischen Provokationen und Bedrohungen.

Abschließend zum Gewinner der Rätsel um die Osterbräuche: Es war eine sehr schöne Geste, dass ein deutscher Senior, der gleich viele Fragen richtig beantwortet hatte wie ein französischer Student, hin ging und diesem seine Punkte schenkte, so daß Europa in dieser Geste auf das Schönste sichtbar wurde. Und dieser Franzose war nicht der einzige Teilnehmer aus Frankreich. Sogar Briten waren mit dabei - und waren dezidiert gegen den Brexit - alles in allem ein schönes Osterfest für PoE.

Sitzung der Initiative „Sicherheit in unserer Stadt“

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Am Donnerstag 12.04.2018, wird die 35. Sitzung des kriminalpräventiven Rates der Stadt Koblenz um 14:00 Uhr im Historischen Rathaussaal stattfinden.

Für die Sitzung sind folgende Themen vorgesehen:

1. Begrüßung durch die Bürgermeisterin Marie-Theres Hammes-Rosenstein und den Polizeipräsidenten Karlheinz Maron
2. Aufgaben der Leitstelle Kriminalprävention des Innenministeriums (Peter Auler)
3. Kriminalitätslagebild in der Stadt Koblenz im Jahr 2017 (Thomas Fischbach, Leiter Polizeidirektion)
4. Phänomen falsche Polizeibeamte (Stefan Heinz, Leiter Kriminaldirektion)
5. Ergebnisse des Bürgerpanels, Schwerpunkt  Sicherheitsempfinden (Daniela Schüller, Statistikstelle)
6. Kurzer Bericht der Geschäftsstelle Kriminalprävention (Uta König)

Die Veranstaltung ist öffentlich, interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich willkommen.

Betriebsjubilar der Volksbank Koblenz Mittelrhein eG zum 1. April 2018

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(Koblenz, 01.04.2018). Jörg Müller feiert am 1. April sein 25-jähriges Betriebsjubiläum bei der Volksbank Koblenz Mittelrhein eG.

Als Bankkaufmann startete er in der damaligen Geschäftsstelle am Münzplatz. Viele Jahre war er für die Kunden in Moselweiß und Rübenach da.
Seit 2017 unterstützt er den Kundenservice der Zentrale in der Rizzastraße.

Foto: Jörg Müller

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