Dienstag, 19. September 2017

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Radverkehr Peter-Altmeier-Ufer, Konrad-Adenauer-Ufer, Rheinanlagen

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„Die Stadtverwaltung beabsichtigt in den Uferbereichen des Peter-Altmeier-Ufers, des Konrad-Adenauer-Ufers und der Rheinanlagen eine Veränderung der Beschilderung für den Rad- und Fußgängerverkehr“, teilt Baudezernent Bert Flöck mit. „Wir wollen damit, das in den letzten Jahren gestiegene Beschwerdeaufkommen sowohl bei der Verwaltung als auch bei der Polizei reduzieren“.

Die Konfliktsituationen in den Uferbereichen sind der hohen Bedeutung für den Rad- und Fußgängerverkehr (überregionale Radrouten, Berufspendler, Touristik, Naherholung), der bisherigen Beschilderung, aber auch dem Fehlverhalten einzelner Verkehrsteilnehmer geschuldet. Die Maßnahmen wurden zwischen den Ämtern 61 und 66, dem Eigenbetrieb 67 und der Polizei abgestimmt, der ADFC wurde angehört. Hierbei wurde versucht die Interessen und den notwendigen Schutz aller Verkehrsteilnehmer (Fußgänger, Radfahrer, Kraftfahrzeuge) zu berücksichtigen.

Hier die Erläuterungen zu den Regelungen im Einzelnen:
Peter-Altmeier-Ufer:
Am Peter-Altmeier-Ufer an der Mosel sollen die Fahrradfahrer nach wie vor auf der Fahrbahn fahren. Dies wird zukünftig durch einige zusätzliche Schilder und der Markierung von Fahrradpiktogrammen auf der Fahrbahn verdeutlicht. Der Gehweg war dort immer ein reiner Gehweg und wird dies auch bleiben. Die Fahrradpiktogramme auf der Fahrbahn sollen alle Verkehrsteilnehmer darauf hinweisen, dass der Fahrradverkehr auf der Fahrbahn geführt wird und die Aufmerksamkeit der motorisierten Verkehrsteilnehmer für Fahrradfahrer soll hierdurch gesteigert werden.

Danziger Freiheit + Konrad-Adenauer-Ufer:
Hier wird der bisherige gemeinsame Geh- und Radweg aufgehoben, da insbesondere durch das Deutsche Eck, die Schiffsanleger und die Seilbahnstation ein sehr hohes Fußgängeraufkommen herrscht. Dem Platzbedarf und der Sicherheit der Fußgänger soll hier Rechnung getragen werden. Daher wird die Beschilderung zukünftig wie folgt aussehen: „Gehweg; Radfahrer frei“
Diese Beschilderung erlaubt zwar weiterhin das Fahrradfahren in diesem Bereich, allerdings nur mit Schrittgeschwindigkeit und dem Fußgänger wird Vorrang eingeräumt. Der Radverkehr hat besondere Rücksicht auf den Fußgängerverkehr zu nehmen. Der unmittelbare Uferbereich an den Schiffsanlegern bis zur Spitze des Deutschen Ecks bleibt dem Fußgängerverkehr alleine vorbehalten. Dies wird durch entsprechende Verbotszeichen deutlich.
Im weiteren Verlauf des Konrad-Adenauer-Ufers wird der Radverkehr in beiden Fahrtrichtungen unverändert auf der Fahrbahn geführt. Da die Straße in diesem Bereich für den Durchgangsverkehr gesperrt ist, ist der Radverkehr hier sicher und komfortabel unterwegs.

Kaiserin-Augusta-Anlagen:
In den Kaiserin-Augusta-Anlagen von der Rückseite des Kurfürstlichen Schlosses bis zum Oberwerth wird die Beschilderung zukünftig wie folgt aussehen: „Gemeinsamer Geh- und Radweg“
Diese Beschilderung gilt für den breiten Hauptweg der Kaiserin-Augusta-Anlagen. Hier haben Radfahrer und Fußgänger gegenseitig Rücksicht aufeinander zu nehmen. Fast im gesamten Bereich der Kaiserin-Augusta-Anlagen steht den Fußgängern neben dem gemeinsamen Geh- und Radweg auch der Leinpfad direkt am Ufer zur Verfügung. Dort ist das Fahrradfahren durch entsprechende Beschilderung untersagt, sodass auch schwächere Verkehrsteilnehmer die Möglichkeit haben, ohne unmittelbaren Fahrradverkehr zu spazieren.

Übersicht Beschilderung Radverkehr Mosel- u. Rheinufer
http://www.koblenz.de/r30/vc_shop/bilder/firma196/uebersicht_radverkehr_mosel_und_rheinufer.pdf

TuS Germania Arenberg erhält „Großen Stern des Sports 2017“ in Bronze

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Kleine Sterne in Bronze für den TC Blau-Weiss Horchheim und FV „Rheingold“ Rübenach

Hochkarätig besetzte Jury traf keine leichte Wahl

(Koblenz, den 22.08.2017) Sportliche Höchstleistungen stehen oft im Rampenlicht. Es gibt unendlich viele Medaillen, Trophäen, Siegerurkunden und Meisterehrungen. Sie würdigen den, der als schnellstes ins Ziel kam, sie feiern jene, die am höchsten gesprungen sind oder bejubeln die Mannschaft, die am Ende die meisten Tore geschossen hat. Doch Sportvereine sind auch für die Gesellschaft unverzichtbar. Sie leisten tagtäglich großartige Arbeit, verbinden Menschen, schaffen Raum zum Austausch. Sie fördern Toleranz und Teamgeist, wirken integrativ und tragen so mit dazu bei, dass unsere Region lebenswert bleibt.

„Als genossenschaftliche Bank liegen uns die Region Mittelrhein und die Menschen hier, zu denen wir selber zählen, sehr am Herzen. Wir sind hier genauso verwurzelt, wie unsere Sportvereine. Mit der heutigen Siegerehrung dürfen wir Vereine und die Menschen dahinter auszeichnen, die sich mit besonderem Engagement für die Region und für andere Menschen eingesetzt haben“, erläutert Walter Müller, Vorstand der Volksbank Koblenz Mittelrhein.

Der Große Bronzene Stern des Sports 2017 geht an den TuS Germania Arenberg  1896 e.V.

Der TuS Germania Arenberg hat die Förderung der Gesundheit von Auszubildenden zu seinem Thema gemacht. Junge Azubis mit Handicap sowie unbegleitete jugendliche Flüchtlinge sollen einfachen Zugang zu verschiedenen Sportmöglichkeiten im Verein erhalten. Der Verein unterstützt die Azubis in erster Linie während ihrer Ausbildung. Dafür stellt er die Sportanlage in Arenberg zur Verfügung, wo regelmäßig einmal pro Woche verschiedene Sportarten als Gruppentherapie durchgeführt werden können. Durch den Sport bekommen die jungen Menschen Motivation, die sie während ihrer theoriereduzierten Ausbildung dringend benötigen. Zwei Jugendliche konnten inzwischen in die erste Fußballmannschaft als Spieler aufgenommen werden.

Zudem engagieren sich die Vereinsmitglieder gemeinsam mit den Betreuern, den Lehrlingen auch das Geschehen im Ortsteil Arenberg näher zu bringen, zum Beispiel beim Sommerfest, wo die Azubis gemeinsam mit dem Verein einen Stand aufbauen, oder beim Backen für Weihnachten. Verschiedene Veranstaltungen und gemeinsame Aktivitäten schaffen Raum zum ungezwungenen Miteinander. Dabei kooperiert der Verein mit der „Gesellschaft für angewandte Wissenschaften Ahrweiler mbH“ und lässt seinen Erfolg durch die Agentur für Arbeit bewerten.

Der Gewinner des „Großen Stern des Sports“ in Bronze 2017 in Koblenz erhält eine Prämie von 1.500 Euro und ist auch für das Landesfinale qualifiziert. Wer hier den „Großen Stern des Sports“ in Silber erhält, zieht automatisch ins Bundesfinale um die „Sterne des Sports“ in Gold ein.

Kleine Bronzesterne für den TC Blau-Weiss Horchheim e.V.  und den FV „Rheingold“ Rübenach 1919 e.V.

Mit jeweils einem kleinen Bronzestern und 1.000 bzw. 500 Euro wurden der TC Blau-Weiss Horchheim e.V. und der FV „Rheingold“ Rübenach ausgezeichnet.

Begonnen hat der TC Blau-Weiss Horchheim vor sechs Jahren mit der Idee einer vereinseigenen Boulebahn. Diese ist mittlerweile fest etabliert. Das liegt wohl auch daran, dass Boule ein sozialintegratives Spiel ist. Es ist unterhaltsam und gesellig, jeder kann sofort mitmachen. Teure Trainerstunden, eine kostspielige Ausrüstung, oder eine Platzreife werden  nicht benötigt. Alter, Geschlecht oder kulturelle und soziale Herkunft spielen keine Rolle. Auch Menschen mit Handicap können oft dabei sein. Das Miteinander zählt mehr, als der sportliche Ehrgeiz. Bereits mehrfach waren Flüchtlinge mit ihren Deutschlehrern zum Boulespiel auf dem Platz. Das nächste Ziel ist es, Flüchtlingen und sozial Benachteiligten die reguläre Mitgliedschaft im Tennisclub zu ermöglichen. Kostenfreie Schnupperstunden gibt es bereits und gebrauchte Tennisschläger werden gestellt. Aus den „Gästen“ sollen reguläre Mitglieder werden: „Integration – Spielend leicht“.

Der FV „Rheingold“ will den Rübenacher Nachwuchs „bewegen“. In Kindergärten und Schulen wird immer wieder festgestellt, dass Bewegung und Sport in der Welt der Kleinen immer weniger Raum hat. Einer der Gründe dafür ist, dass die Straßenspielkultur aus dem Tagesablauf von Kindern weitgehend verschwunden ist. Dabei ist richtig ausgewählte und gut dosierte körperliche Aktivität wichtig für die Persönlichkeitsentwicklung. Aus diesen Überlegungen wurde 2014 gemeinsam mit der Grundschule Rübenach die Idee der „Ballsportorientierten Klasse“ geboren. Im Schuljahr 2014/15 starteten die ersten Schüler als ‚Piloten‘. Die Kinder sollen mit der täglichen Sportstunde ihre motorischen Fähigkeiten und Freude an Bewegung und Koordination erfahren. Das noch immer andauernde Projekt ist Teil des „Rübenacher Modells“, mit dem sich der Verein  - wissenschaftlich begleitet - für die Zukunft aufstellt. In Planung ist die Einbindung von vier Kindergärten mit der „Mini-Ballschule“.

Lobende Anerkennung für fünf Vereine

Lobende Anerkennungen, mit jeweils 100 Euro dotiert, gab es für das große Engagement der

    Coblenzer Turngesellschaft 1880 e. V. für das Angebot „Cheerleading“

    Schulsportverein DJK Bischöfliches Cusanus-Gymnasium Koblenz e.V. für  „Cheerleading-Schulsport mit den Mighty Dragons“

    Turnerschaft Bendorf 1861/ 1890 e.V. für „Kängurus - Jugendarbeit von klein auf“


    TuS Germania Arenberg 1896 e.V. für die Kooperation mit einer Grundschule

    TSV Lay 1895/1919 e.V. für ihr Engagement im Jugend- und Seniorensport

Die Jury (Jochen Dick, Ressortleiter Sport Rhein-Zeitung, Peter Joppich, mehrfacher Weltmeister im Florettfechten, Monika Sauer, Präsidentin Sportbund Rheinland, Henrik Schneider, TOP-Magazin Koblenz, Rüdiger Sonntag, Leiter Sport- und Bäderamt sowie Werner Birkenheier und Judith Sauerborn von der Volksbank Koblenz Mittelrhein eG) hatte sich die Auswahl nicht leicht gemacht. Der persönliche Einsatz und das Herzblut der Vereinsmitglieder haben die Jury sehr beeindruckt. So lagen auch die Bewertungen vielfach dicht beieinander.

Mit den Sternen des Sports ehren der Deutsche Olympische Sportbund und die Volksbanken und Raiffeisenbanken die tagtägliche, gemeinnützige, lokale Leistung, die Sportvereine zum Wohl ihrer Vereinsmitglieder und der Allgemeinheit erbringen. Der Wettbewerb findet auf drei Ebenen statt: lokal werden die Bronzesterne verliehen, auf Landesebene die silbernen Sterne.  Höhepunkt  ist die Auszeichnung der „Sterne des Sports“ in Gold: In den vergangenen Jahren haben Bundespräsident Joachim Gauck und Bundeskanzlerin Angela Merkel die Bundessieger persönlich ausgezeichnet.

Bürgersprechstunden des OB im September

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Die nächsten Bürgersprechstunden mit Oberbürgermeister Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig stehen an.

Am Dienstag, 05. September steht der OB von 15.00 bis 17.00 Uhr im Rathaus, Gebäude I, Saal 103 zum Gespräch zur Verfügung.

Am Dienstag, 12.09. ist der Oberbürgermeister in der Pestalozzi-Grundschule, Gutenbergstraße 30, in der Zeit von 17.00 bis 19.00 Uhr zu sprechen.

Eine weitere Sprechstunde findet am Dienstag, 26. September von 17.00 bis 19.00 Uhr im Jugend- und Bürgerzentrum Karthause, Potsdamer Straße 4 statt.

Ansprechpartner ist die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, die unter der Rufnummer 0261/129 1313 oder unter der E-Mail-Adresse Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. erreichbar ist.

Eine aktuelle Liste der geplanten Bürgersprechstunden von Oberbürgermeister Hofmann-Göttig ist im Internet auf koblenz.de abrufbar.

Hallenbadgrundstück erworben

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„Der Neubau des Hallenbades hat nun operativ Fahrt aufgenommen, denn wir haben das Grundstück für das Hallenbad erworben“, berichtet Oberbürgermeister Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig. Die Stadt hatte bisher eine Kaufoption auf das 16.400 m² große Grundstück im Moselbogen, die nun umgesetzt worden ist.
Die Bäder GmbH ist derzeit damit befasst, die Ausschreibung für den Generalplaner und die verschiedenen Gewerke zu erstellen, und sie in Kürze zu veröffentlichen.
„Es gibt also keinen Zweifel, das Schwimmbad kommt“, macht Hofmann-Göttig deutlich. Noch in seiner Amtszeit, die im kommenden Frühjahr endet, sollen die Vergabeentscheidungen erfolgen.

Schilderbrücke Mayener Straße wird erneuert

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Am kommenden Wochenende wird die Verkehrszeichenbrücke an der Mayener Straße aus Richtung Lützel unmittelbar vor der Zufahrt zur B 9 erneuert. Für den Abriss der alten und Aufbau der neuen Schilderbrücke mittels Autokran muss die Mayener Straße hier von Freitag, 25. August, 19.00 Uhr bis Samstagmorgen 05.00 Uhr für den Fahrzeugverkehr voll gesperrt werden.
Die Umleitung Richtung Metternich/Trierer Straße bzw. auf die B 9 erfolgt über die Bodelschwinghstraße, Von-Kuhl-Straße und Eifelstraße.
Fußgänger können die Baustelle, bis auf kurze Ausnahmen, passieren. Das Tiefbauamt bittet die Verkehrsteilnehmer um Beachtung und Verständnis.

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