Dienstag, 21. November 2017

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Bildungsunion stärkt die Branche

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Akademie für Unternehmensmanagement Monheim und Hotelmanagement-Akademie des Gastronomischen Bildungszentrums Koblenz kooperieren

Jetzt ist es beschlossen, die Akademie für Unternehmensmanagement (AFUM) in Monheim erkennt den Hotelbetriebswirt (IHK) der Hotelmanagement-Akademie (HMA) als Zulassungsvoraussetzung an. Zukünftig können erfolgreiche Absolventen des IHK-Zertifikatslehrgangs ein Studium zum Bachelor of Arts in Business Management beginnen.

Die AFUM bietet international anerkannte Studienmöglichkeiten in Business Administration und Wirtschaftsinformatik in Kooperation mit britischen staatlichen Universitäten, österreichischen öffentlichen Hochschulen, deutschen Hochschulen sowie international renommierten französischen Bildungspartnern an. Diese führen zu den in Deutschland anerkannten Abschlüssen Bachelor, MBA, Master und Doktor. Die HMA ist ein Kompetenzzentrum des Gastronomischen Bildungszentrums der Industrie- und Handelskammer Koblenz, das jährlich etwa 2000 Teilnehmer qualifiziert und für die Hotellerie spezialisiert ist – somit zwei starke Partner, die zukünftig intensiver zusammenarbeiten werden.

Für Absolventen der HMA bedeutet dies, dass sie bereits während des berufsbegleitenden Zertifikatslehrgangs zum Hotelbetriebswirt mit dem Studium zum Bachelor of Arts in Business Management beginnen können. „Durch diese Kooperation bieten wir unseren Teilnehmern völlig neue Möglichkeiten im akademischen Bereich“, erklärt Yvonne Pauly Leiterin der Hotelmanagement-Akademie.

„Ein international anerkanntes Studium an der AFUM ist für Studierende hoch attraktiv, da dieses berufsbegleitend absolviert werden kann. Durch die intelligente Kombination aus Selbststudium, intensiven Präsenzphasen und Praxistransfer müssen Teilnehmer ihren Beruf nicht aufgeben, sondern können Job und Studium miteinander verbinden. Das bietet Perspektiven für beide: die Mitarbeiter und Unternehmen in Gastronomie und Hotellerie“, so Dr. Hubert Schäfer, Geschäftsführer der AFUM.

„Mit dem erleichterten Zugang zu dem berufsbegleitenden Bachelorstudiengang, ist für unsere Teilnehmer ein interessantes Zusatzangebot entstanden. Zudem ist ein international anerkannter Studienabschluss einer staatlichen Universität die beste Grundlage für eine Karriere mit Tätigkeiten im Inland und Ausland“, so Dr. Sabine Dyas, Geschäftsführerin des Gastronomischen Bildungszentrums Koblenz.

Weitere Informationen und Anmeldung zum Hotelbetriebswirt (IHK) erhalten Sie unter: www.gbz-koblenz.de oder telefonisch: 02 61/3 04 89-32. Nächster Starttermin am 06.11.2017

Gemeinsam für Fachkräftesicherung

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Arbeitstreffen der Vorstände von Arbeitsagenturen und HwK Koblenz

KOBLENZ. Gemeinsam funktioniert die Beratung optimal, so ein Fazit der Agenturen für Arbeit (AA) im nördlichen Rheinland-Pfalz und der Handwerkskammer (HwK) Koblenz. Bei einem Treffen der Vorsitzenden der Geschäftsführung der Arbeitsagenturen Ulrike Mohrs, Koblenz-Mayen, Karl-Ernst Starfeld, Neuwied, Elmar Wagner, Montabaur und Gundula Sutter, Bad Kreuznach mit Kurt Krautscheid und Bernd Hammes, Präsident und Geschäftsführer der HwK Koblenz, wurde die intensive Zusammenarbeit anhand von erreichten Ergebnissen deutlich. Am konstruktiven Erfahrungsaustausch nahmen auch Mitarbeiter der HwK aus den Bereichen Ausbildung und Betriebsberatung teil.

Handwerk eröffnet und vermittelt Chancen

Im Mittelpunkt der Gespräche standen der Ausbildungsmarkt und die vielfältigen Möglichkeiten einer beruflichen Karriere im Handwerk. Erfreut zeigten sich die Gesprächspartner angesichts der steigenden Zahlen neu eingetragener Lehrverträge im Handwerk. Wie in den Vorjahren verzeichnet die Lehrlingsrolle der HwK Koblenz ein leichtes Plus. Seit Jahresbeginn sind es 3.122 neue Ausbildungsverhältnisse. Das ist ein Zuwachs von fast vier Prozent zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres. Die Zahlen sind auch Ergebnis verstärkter Anstrengungen des Handwerks, Jugendliche für eine Ausbildung zu gewinnen. Bernd Hammes stellte eine Möglichkeit für Abiturienten in Aussicht, die nach dem ersten Lehrjahr in eine Großstadt wechseln und anschließend ihr Studium im Ausland beenden können. Diskutiert wurde auch über zukünftige Qualifizierungsmodelle für ältere Flüchtlinge und Langzeitarbeitslose.

Zurzeit sind 235 Lehrstellen unbesetzt. Die Betriebe setzen auf kurz entschlossene  Bewerber oder Studienabbrecher. Für 2018 haben die Handwerksbetriebe bereits 620 Lehrstellen als offen gemeldet.

Einstiegsqualifizierung als Chance

Die Einstiegsqualifizierung bleibt das wichtigste Instrument, um Bewerber mit Vermittlungshemmnissen an den Ausbildungsmarkt heranzuführen. Insbesondere Flüchtlinge nutzen diese Möglichkeit. Die Übernahmequote in eine Lehre lag hier bei 56 Prozent. Die Zahlen der Ausbildungs-/EQ-Verträge, die von den Coaches für betriebliche Ausbildung und den Migrations- und Flüchtlingscoaches betreut werden, sind das Ergebnis der guten Zusammenarbeit mit den Berufsberatern der Agenturen für Arbeit. Hier greift ein Gemeinschaftsprojekt zwischen den AA, der Arbeitsgemeinschaft der rheinland-pfälzischen Handwerkskammern und dem Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau, Rheinland-Pfalz. So wurden zum 30. September dieses Jahres 156 Teilnehmer in Ausbildung sowie 64 Menschen in eine Einstiegsqualifizierung vermittelt.

Ulrike Mohrs hob die Arbeit der Flüchtlingsnetzwerker der Kammer hervor, die regelmäßig individuelle Beratungen im Lotsenhaus in Koblenz durchführen. Das Lotsenhaus ist inzwischen zu einer festen Institution geworden

Handwerk attraktiv in Rheinland-Pfalz

Handwerk steht für Werte und bietet jedem Einzelnen Entwicklungs- und Karrierechancen von der Lehre bis zur Betriebsübernahme. Es wird als starker Wirtschaftszweig der Gesellschaft wahrgenommen. Wichtig ist es, die Attraktivität und das Image des Handwerks weiter zu stärken. Was gut ist, kann noch ausgebaut und besser werden. Darüber waren sich die Geschäftsführer der Agenturen für Arbeit und die Kammerspitze bei ihrem jährlichen Treffen einig.

Informationen zu Ausbildungs- und Integrationsprojekten bei der HwK-Ausbildungsberatung, Tel. 0261/ 398-304, Fax -990, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. www.hwk-koblenz.de

Abteilung Migration und Integration am 30.11.2017 geschlossen

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Die Abteilung Migration und Integration des Koblenzer Ordnungsamtes bleibt am Donnerstag, 30.11.2017, auf Grund einer Fortbildung der Mitarbeiter ganztägig geschlossen.
Ansonsten ist die Abteilung Migration und Integration,  außer zu dem genannten Schließungstermin, zu den gewohnten Öffnungszeiten zu erreichen.

Joachim Paul (AfD): „Hofmann-Göttig sollte die politische Verantwortung übernehmen und zurücktreten.

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Wie kürzlich bekannt wurde, erhielt der scheidende Koblenzer OB Hofmann-Göttig durch seine Versetzung in den Ruhestand kurz vor Amtsantritt Anspruch auf ein monatliches Ruhegehalt von 1.300 Euro - zusätzlich zu seinen Bezügen als Oberbürgermeister. Dennoch behauptete Hofmann-Göttig 2013,  er verdiene durch den Wechsel aus Mainz ins Koblenzer OB-Amt weniger Geld als zuvor. Für diese Aussage hat sich Hofmann-Göttig mittlerweile entschuldigt. Dennoch geht die Debatte um die Nebeneinkünfte des OB weiter. Besonders heikel: Hofmann-Göttig räumte zwar Nebeneinkünfte ein, diese müsse er angeblich an die Stadtkasse abführen. Die Offenlegung seiner Nebeneinkünfte zeigte nun, dass auch diese Aussage nicht die volle Wahrheit ist. So erzielte Hofmann-Göttig im Jahr 2015 Nebeneinkünfte in Höhe von 90.800 Euro. Davon musste er allerdings nur 32.900 Euro an die Stadt Koblenz abführen. Insgesamt 57.900 Euro konnte er selbst behalten.

Dazu Joachim Paul, stellvertretender Vorsitzender der AfD-Fraktion im Landtag Rheinland-Pfalz: „Auch wenn die Nebeneinkünfte von OB Hofmann-Göttig rein juristisch rechtmäßig seien sollten, so sind sie doch politisch höchst fragwürdig. Die Nebeneinkünfte erzielte er nämlich nur deshalb, weil er als Oberbürgermeister in diesen Gremien Platz nehmen konnte. Sie stehen damit in direkter Verbindung mit seinem Amt. Hofmann-Göttig behauptete, für das Amt des Oberbürgermeisters der Stadt Koblenz auf Gehalt zu verzichten, tatsächlich verdiente er im Endeffekt aber erheblich mehr. Das offensichtliche Abkassieren und verschleiern leistet der Politikverdrossenheit Vorschub.“

Paul weiter: „Mit einer lapidaren Entschuldigung ist es jetzt nicht mehr getan. Hofmann-Göttig muss die politische Verantwortung übernehmen und zurücktreten um eine Beschädigung des Amtes zu verhindern. Überdies wäre er gut beraten, einen großen Teil seiner Zusatzeinkünfte für gemeinnützige Zwecke zu spenden.“

IHK-Konjunkturumfrage zum Herbst 2017: Exzellente Geschäftslage, verhaltener Ausblick

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Koblenz, 18. Oktober 2017. Die Konjunktur im IHK-Bezirk Koblenz läuft auch im Herbst 2017 unter Volllast. Laut der aktuellen Konjunkturumfrage der Industrie- und Handelskammer (IHK) Koblenz, an der sich rund 380 Betriebe mit etwa 63.000 Beschäftigten beteiligt haben, schätzen 90 Prozent der Unternehmen ihre Geschäftslage als „gut“ oder „befriedigend“ ein. Der Saldo zwischen „guter“ und „schlechter“ Lagebeurteilung erreicht mit plus 42 Prozentpunkten sogar einen neuen Rekordwert.

Auch die Aussichten für die kommenden zwölf Monate präsentieren sich laut IHK positiv, wenngleich die Erwartungen an einen weiteren Zuwachs der Geschäftstätigkeit auslaufen. Aktuell erwartet jedes fünfte Unternehmen noch bessere Geschäfte, 67 planen mit gleichbleibender Geschäftstätigkeit und zehn Prozent gehen von schlechteren Geschäften aus. „Die regionale Konjunktur läuft auf Hochtouren, wovon gegenwärtig alle Branchen profitieren. Dabei bleibt der private Konsum eine wesentliche Konjunkturstütze“, kommentiert Arne Rössel, Hauptgeschäftsführer der IHK Koblenz.

In den kommenden zwölf Monaten wollen 32 Prozent der Befragten mehr und lediglich 14 Prozent weniger investieren. Auch die Beschäftigungsplanungen bleiben expansiv, wobei der erwartete Beschäftigungszuwachs gegenüber dem Frühsommer leicht rückläufig ist. Maßgeblich hierfür dürfte der zunehmend spürbare Fachkräftemangel sein. 49 Prozent aller befragten Unternehmen und 63 Prozent der befragten Dienstleister sehen diesen Faktor als konkretes Risiko für die eigene wirtschaftliche Entwicklung.

„Fehlende Fachkräfte sind mittlerweile der zentrale Risikofaktor für die weitere Entwicklung der regionalen Wirtschaft“, so Rössel. „Klar ist: Wachstum und Wohlstand lassen sich auf Dauer nur mit gut ausgebildeten Fachkräften realisieren. Dafür ist das System der beruflichen Aus- und Weiterbildung nach wie vor der Garant. Für seine Stärkung müssen sich Wirtschaft, Kammern und Politik daher weiter intensiv engagieren.“

Der vollständige Konjunkturbericht steht auf www.ihk-koblenz.de unter der Nummer 3871254 zum Download bereit.

 

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