Mittwoch, 21. Februar 2018

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Paul (AfD): Jugendamt Koblenz: Medizinische Altersfeststellung statt bloßer „Inaugenscheinnahme“

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Laut einer Auskunft der Stadt kosteten Betreuung und Unterbringung der UMA allein im Zeitraum von November 2015 bis Dezember 2016 bereits 2,3 Millionen Euro. Die bis 2017 angefallenen Gesamtkosten dürften deutlich höher sein. Im Mai 2017 hatte die AfD-Ratsfraktion den Antrag in den Stadtrat eingebracht, das Alter der UMA medizinisch feststellen zu lassen. Dieser Antrag wurde abgelehnt. Die AfD-Ratsfraktion wird ihn zur nächsten Ratssitzung erneut einbringen.

Joachim Paul, stellvertretender Vorsitzender der AfD-Ratsfraktion:

„Nach der Tötung einer 15-jährigen in Kandel durch einen angeblich minderjährigen abgelehnten Asylbewerber wird nun von vielen Seiten – insbesondere von der CDU - die Forderung nach einer medizinischen Altersfeststellung erhoben. Die AfD hat dies bereits im vergangenen Jahr mehrfach und vehement gefordert. Die Bürger müssen erfahren, wie alt die Asylbewerber tatsächlich sind, die mit ihren Kindern zur Schule gehen. Darüber hinaus müssen sie wissen, ob die in Koblenz untergebrachten UMA die umfassenden Leistungen zu Recht beziehen. In Dänemark zeigte sich, dass Altersnachweise funktionieren und sinnvoll sind. Leider haben sich alle anderen Ratsfraktionen, insbesondere CDU und SPD, trotz der horrenden Kosten für Koblenz weggeduckt. Bei der Ablehnung des Antrags hat man unserer Ratsfraktion zudem auf polemische Weise ‚Rassismus‘ vorgeworfen. Wir nehmen die aktuelle Diskussion zum Anlass erneut einen Antrag auf medizinische Altersfeststellung in den Stadtrat einzubringen. Wir fordern,  dass das Jugendamt der Stadt Koblenz im Rahmen der Inobhutnahme ausländischer Personen die Minderjährigkeit über die ‚qualifizierte Inaugenscheinnahme‘ hinaus durch medizinische Verfahren immer dann überprüft, wenn es sich bei diesen nicht zweifelsfrei um Kinder (<14 Jahre) handelt und
keine gültigen Ausweispapiere vorliegen. In der Hoffnung, dass sich angesichts der neuen Situation und aktuellen Debatte eine Einsicht in die Notwendigkeit der medizinischen Altersfeststellung im Rat eingestellt hat.“

SPD Ortsverein Altstadt-Mitte

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Rheinstraße zum Parkplatz verkommen

Parkplätze sind im Zentrum Koblenz’ knapp. Um Besorgungen zu tätigen oder Anliegen zu klären, will man nachvollziehbar dies mit dem Auto erledigen. Oftmals zulasten des schönen Altstadtbildes. „Die Gestaltung der Rheinstraße zwischen dem Josef-Görres-Platz und der Kastorpaffenstraße ist nach wie vor als zufriedenstellend zu bezeichnen“, so Marion Lipinski-Naumann, Fritz Naumann und Denny Blank.

Was sich jedoch allabendlich, besonders am Wochenende abzeichnet, ist überaus unangenehm. Leider nicht nur Pkws aus Koblenz, sondern auch verstärkt aus dem Umfeld, parken widerrechtlich diesen Straßenbereich zu. Wenn die elektronische Sperre in der Nagelsgasse die Sperrung in diesem Bereich vornimmt, wundert man sich wie ein Parken in der Rheinstraße in den Abendstunde möglich ist. Durch Beobachtung vor Ort ist die Lösung des widerrechtlichen Parkens einfach zu erklären. Man fährt rückwärts durch die Kastorpfaffenstraße in die Rheinstraße.

Lipinski-Naumann, Blank, Naumann: „ Uns ist durchaus bewusst, dass diese Situation nicht vollkommen beseitigt werden kann. Dennoch sollte man bei Kontrollen des ruhenden Verkehrs verstärkt auf diesen Bereich achten, zumal die Tiefgarage Görresplatz in unmittelbarere Nähe ist.“

Man hat sich in den Haushaltsbertatungen 2018 gemeinsam mit anderen Fraktionen dahingehend verständigt, das leider weiter elektronische Poller notwendig sind, um das Zuparken in der Koblenzer Altstadt zum Teil zu verhindern. Dies gilt auch für die Rheinstraße.

Mediation: Konflikte konstruktiv und nachhaltig lösen

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Informationsveranstaltung zum Fernstudium Mediation – integrierte Mediation

Koblenz. Am Samstag, den 03. Februar 2018 lädt die Zentralstelle für Fernstudien an Fachhochschulen (ZFH) zu einer ausführlichen Informationsveranstaltung zum Fernstudium Mediation – integrierte Mediation ein. Studiengangsleiter und ehemaliger Richter Arthur Trossen stellt das Mediationsverfahren vor und informiert ausführlich über die berufsbegleitende Ausbildung in Mediation. Alle Interessierten sind um 13:00 Uhr an der Hochschule Koblenz, Raum A105, Konrad-Zuse-Straße 1 in 56075 Koblenz herzlich willkommen.

Warum Mediation?

Wie läuft eine Mediation ab und welche Unterschiede bestehen zwischen einem Mediations- und einem Gerichtsverfahren? In welchen Fällen stellt eine Mediation den besseren Weg zur Konfliktlösung dar und warum führt sie oft zu nachhaltigen Ergebnissen? Während des Mediationsverfahrens erarbeiten die streitigen Parteien, mithilfe eines neutralen Mediators, eigenverantwortlich und gemeinsam eine konstruktive Lösung. Der Mediator unterstützt die streitenden Parteien dabei, die jeweilige Gegenseite anders wahrzunehmen. Die eine Partei versteht nun erstmals die Gründe für die Haltung der anderen Partei – Mediation kann man auch als Verstehensvermittlung bezeichnen.

Mediation bedeutet Umdenken

Im Fernstudium Mediation – integrierte Mediation erwerben die Studierenden berufsbegleitend die Fähigkeiten und Methoden, um eine Mediation durchzuführen. Während der Selbststudienphase eignen sie sich anhand von didaktisch gut aufbereiteten Studienbriefen theoretisches Wissen an, das in den Präsenzphasen praktisch umgesetzt wird. Hier erfahren sie hautnah in Rollenspielen wie eine Mediation funktioniert.

„Integrierte Mediation bedeutet Umdenken“, sagt Trossen, „denn die in der Ausbildung vermittelten Kenntnisse führen zu einer differenzierteren Sichtweise und Haltung.“ Die Teilnehmer bestätigen, dass die Ausbildung ihr Leben verändert hat: „Durch die Mediationsausbildung kann die Sicht auf sich selbst und die Welt verändert werden. Durch die Veränderung des Denkens – verändere ich mich und dadurch verändert sich meine Umwelt“, so einer der letzten Kursteilnehmer.

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Kinderkaufhaus+ verschenkt Kinderbücher

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Koblenz. Mit einer besonderen Aktion startet das Team vom Kinderkaufhaus+ des Diakonischen Werkes Koblenz ins neue Jahr: „Wer für mindestens 3 Euro einkauft, kann sich kostenlos ein Kinderbuch aussuchen“, teilt Heike Hermes mit. “Dieses Angebot gilt bis Mittwoch, den 28. Februar.“
Im Angebot sind sehr gut erhaltene Second-Hand-Bekleidung für Kinder von 0-8 Jahren, Kinderwagen, Spielzeug, CDs und Bücher zu fairen Preisen.
Öffnungszeiten: dienstags und donnerstags von 10 bis 17 Uhr sowie freitags von 10 bis 14 Uhr.
Das Kinderkaufhaus+ steht allen Menschen offen.

Kinderkaufhaus+
Bodelschwinghstr. 36f, 56070 Koblenz-Lützel
Telefon 0261-988570, E-Mail http://www.diakonie-koblenz.de/diakonie-koblenz/kinderkaufhaus.htm

OB empfing Erst- und Brandschutzhelfer sowie Sicherheitsbeauftragte

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Zum ersten Mal empfing Oberbürgermeister Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig die Erst- und Brandschutzhelfer sowie Sicherheitsbeauftragte der Stadtverwaltung im Rathaussaal. Von den über 500 Personen waren längst nicht alle zum Empfang erschienen, hätten sie doch überhaupt keinen Platz im Saal gefunden.
Hofmann-Göttig dankte den rund 150 Anwesenden für ihr über die tägliche Arbeit hinausgehendes Engagement für die städtischen Kollegen und bat darum, den Dank auch den nicht anwesenden Helfern auszurichten. "Gerade in Zeiten zunehmender Arbeitsverdichtung ist es umso anerkennenswerter, dass so viele Beschäftigte bereit sind, sich zusätzlich für die Sicherheit am Arbeitsplatz einzubringen!", so der OB wörtlich.

Bei der Stadtverwaltung sind 62 Brandschutzhelfer tätig, die im Schadensfall Unterstützung bei der Gebäuderäumung sowie erste Löschmaßnahmen leisten. Auf 350 summierte sich die Zahl der Ersthelfer, die im Falle einer Verletzung erste Hilfe leisten. Ferner sind noch Sicherheitsbeauftragten (SIBE) zu nennen. Im Gegensatz zu den Erst- und Brandschutzhelfern üben diese 74 Personen eine stetige Tätigkeit neben ihrer eigentlichen Aufgabe aus und sind wichtige Bindeglieder in der Informationskette zum Arbeitgeber in Sachen Arbeitsschutz.

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