Sonntag, 22. Oktober 2017

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Lernsache in Sachen Ortsbeirat

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Entsprechend der Mehrheitsbeschlusslage im Koblenzer Stadtrat werden die Weichen für eine flächendeckende Einführung von Ortsbeiräten gestellt. Bei der Verwaltung will man sich genügend Zeit nehmen, um gerade für die Stadtteile, in denen es noch keine Ortsbeiräte gibt, diese langsam an die Thematik heranzuführen.

Was liegt näher als sich die Erfahrung eines Sozialdemokraten aus Rübenach zuteil werden zu lassen. Auf Einladung des SPD-Ortsvereins Altstadt-Mitte referierte Christian Franké über den Alltag eines Ortsvorstehers und eines Ortsbeirates. Besonders die Inhalte der Sprechstunden im Ortsvorsteher-Büro waren Neuland für viele Sozialdemokraten aus der Altstadt.

„Natürlich sind die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger in der Alt- und Innenstadt und in Rübenach zum Teil sehr unterschiedlich. Jedoch ist der Mehrheitsbeschluss im Stadtrat gefasst und somit ist es richtig und wichtig sich schon jetzt mit den Aufgaben zu befassen.“, konstatiert Fritz Naumann, Vorsitzender des Ortsvereins. Sein Kollege Denny Blank ergänzte hierzu: „Wir kommen zu der Erkenntnis, dass man nicht der Gefahr unterliegen sollte, die Entscheidung der flächendeckenden Einrichtung mit großen Einheiten zu versehen.“

Die Altstadt-Genossen halten es für nicht erstrebenswert, beispielsweise die Stadtteile Altstadt, Innenstadt, Südstadt, Goldgrube und Rauental in einen Ortsbeirat zu vereinen. Denn genau hierbei liegt die große Gefahr, dass die intendierte Nähe zur Bürgerschaft verloren geht. „Die Bürgernähe ist das ‚A‘ und ‚O‘ der Ortsbeiräte. Wenn in der jetzigen Planungsphase weiterhin der Gedanke verfolgt würde, die Einführung müsse so preiswert wie möglich umgesetzt werden, wäre dies ein Fehler“, hält Christian Franké fest. Denn gerade die Feingliederung der flächendenkenden Ortsbeiräte bringt die Akzeptanz in den Bevölkerungen der Stadteile.

Die Erkenntnisse aus den Ortsbeiräten zeigen, dass ein Erfolg bei der Einführung nur gelingen kann, wenn die Ortsgremien Stadtteil bezogen arbeiten können. Abschließend befinden die Sozialdemokraten der Alt- und Innenstadt, dass mehr Demokratie und mehr Bürgernähe nun einmal mehr Geld kosten.

Baumfällungen und -pflanzungen an der L 127 und Planzungen an der Rüsternallee

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Baumfällungen und -pflanzungen an der L 127

In dem betroffenen Abschnitt der L 127 sind insgesamt 70 im Baumkataster der Stadt Koblenz erfasste Einzelbäume der Baumarten Platane, Spitzahorn, Esche und Rosskastanie und Hybridpappeln, vorhanden. Die Bäume weisen schlechte bis gute Vitalitäten auf.

Die 14 Hybridpappeln haben aufgrund ihrer Schnellwüchsigkeit nur eine kurze Lebenserwartung von etwa 60-80 Jahren, die Exemplare am Standort haben dieses Alter durchschnittlich erreicht und weisen entsprechende altersbedingte Schäden auf. Die in der Vergangenheit vorgenommenen Kappungen mit nachfolgender Neuaustriebbildung führen zu einer Erhöhung der Ausbruchgefahr von Ästen, da die neu gebildeten Triebe nicht fest mit dem Holz verbunden sind.
Bei Baumkontrollen und den daraus resultierenden Fällungen hat sich gezeigt, dass sich im Stammfußbereich der Hybridpappeln umfangreiche Holzfäulen entwickeln, die die Standsicherheit massiv beeinträchtigen.

Zum gegenwärtigen Zeitpunkt sind 24 Eschen in unterschiedlichen Vitalitäts- und Altersklassen vorhanden. Bei den Altbäumen zeichnet sich der initiale bis ausgeprägte Befall durch das Eschentriebsterben (Chalara fraxinea) ab. Die jungen Bäume sind dagegen noch in einem recht vitalen Zustand. Ein Befall durch das Eschentriebsterben ist auch hier zu erwarten.

In keinem vitalen Zustand dagegen sind die acht Spitzahorn-Bäume, die sich im Bereich des Kreisels Arenberg befinden. Bei der Sommerbegehung zeigen sich hier deutlich auffällige Streusalzschäden, die sich in starken bis mittleren Vergreisungserscheinungen der Kronen manifestieren.

Im gesamten Bereich sind aus Samen aufgelaufene Bäume in unterschiedlichen Baumarten vorhanden, die aufgrund ihres Untermaßes nicht im Baumkataster erfasst sind. Diese Bäume sind infolge starker Konkurrenz einseitig gewachsen und wegen häufig vorkommender Mehrstämmigkeit nicht entwicklungsfähig. An Teilen des Bereiches schließt ein entwicklungsfähiger Strauchgürtel an.
Die gesamte Fällmaßnahme der Altbäume (Hybridpappeln) ist über eine Zeit von 10 Jahren in drei Abschnitten geplant. Im Jahr 2016 wurde der Abschnitt zwischen dem Kreisel Niederberg und der Zufahrt der „Alten Baumschule“ umgesetzt. Hier wurden fünf Hybridpappeln gefällt.

Im Jahr 2021 wird die Hybridpappel im Abschnitt zwischen der „Alten Baumschule“ und der Baumschule Diewald gefällt. Im Jahr 2026 werden im 3. Abschnitt die verbleibenden acht Hybridpappeln gefällt.
Die übrigen Bäume aus der Gattungen Spitzahorn, Esche und Rosskastanie werden in den nächsten Jahren schrittweise entnommen und die Baumstandorte im Anschluss wieder gepflanzt.

Es wurde sich bewusst gegen eine Nach- bzw. Neupflanzung aus den bereits vorhandenen Baumarten entschieden. Die Baumarten Esche und Rosskastanie sollen laut den Empfehlungen der Fachwelt nicht mehr in großer Stückzahl pro Bereich gepflanzt werden, da durch den Befall mit Eschentriebsterben bzw. dem Pseudomonas-Kastaniensterben ganze Bestände auch junger Bäume absterben können.

Der Spitzahorn ist nicht streusalzverträglich. Da in diesem Bereich der L 127 im Winter Tausalz eingesetzt wird, sollte auch kein Spitzahorn gepflanzt werden.
Als neue nachhaltige Hauptbaumarten für den gesamten Bereich wurde sich für die Sumpf-Eiche (Quercus palustris) sowie die Zerr-Eiche (Quercus cerris) entschieden. Die Eichenarten vertragen Streusalz, kommen mit den vorhandenen Standortbedingungen zurecht und tolerieren auch Trockenheit sehr gut. Mit diesen dem Klima angepassten Bäumen soll auch für die nachfolgenden Generationen ein funktionierender Baumbestand gesichert werden.

Durch die Bepflanzung mit zwei Baumarten im Wechsel von je 10 Bäumen soll gestalterisch der Charakter einer gleichmäßig aufgebauten Allee als Eingangstor nach Koblenz erreicht werden.

Neben der Nachpflanzung von Bäumen entlang der L 127, wird auch der sich angrenzend befindende Strauchstreifen „instandgesetzt“. So soll durch das Einbringen von heimischen Sträuchern und Vogelnährgehölzen als Beitrag für den Natur- und Artenschutz wieder ein geschlossener Gehölzverband entstehen.
Die gesamte Maßnahme wird in enger Abstimmung und Zusammenarbeit mit den zuständigen Naturschutzbehörden durchgeführt. Ebenfalls wurde der  Naturschutzbeirat der Stadt Koblenz beteiligt.

Rüsternallee

Entlang der Rüsternallee im Stadtteil Karthause wurden im November/Dezember 2016 30 Ulmen (Ulmus ‚Triumph‘) als naturschutzrechtlicher Ausgleich für die im Zuge der Sanierung der Vorlandbrücke Lützel gefällten Bäume gepflanzt.
Der Ausgleich von bei Bauvorhaben gefällten Bäumen im Stadtgebiet ist gängige Praxis und wird von der Oberen Naturschutzbehörde (Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord) im Zuge des Genehmigungsverfahrens festgesetzt. Es handelt sich hierbei um eine naturschutzrechtliche Anweisung, zu deren Ausführung die Stadtverwaltung Koblenz verpflichtet ist.

Es wurde sich für die Baumart Ulme entschieden, da Rüster der lokal gebräuchliche Name der Ulme ist. Die ausgewählte Sorte ‚Triumph‘ ist hochresistent gegen die Holländische Ulmenkrankheit, ist unempfindlich gegen Trockenheit und Hitze und lässt sich gut am Standort etablieren.

Mit Baumpflanzungen auch im Übergang zur freien Landschaft wird der Bildung von Wärmeinseln vorgebeugt und eine Filterung von Feinstaub gerade in verkehrsreichen Straßen erreicht. Die Ulme eignet sich besonders für die Filterung von Feinstaub, da sich die Feinstaubpartikel gut an das raue Blatt der Ulme anheften können.

„Neues Spielgerät in der Merlstraße“

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Sie ließen sich die gute Laune vom schlechten Wetter nicht verderben: Bürgermeisterin Marie-Theres Hammes-Rosenstein besichtigte gemeinsam mit Vertretern von Politik und Verwaltung das auf dem Spielplatz Merlstraße neu installierte „Einturm-Klettergerät“, das sicherlich sehr schnell von den Kindern zum Klettern, Rutschen und Spielen in Beschlag genommen wird. Es wurde von der Stadt für rund 13.500 Euro angeschafft.

Auf den vorhandenen 122 Spielplätzen der Stadt müssen immer wieder Spielgeräte ausgetauscht werden, weil sie defekt oder irreparabel sind, nicht mehr den neuesten Sicherheitsaspekten genügen oder zerstört wurden. Hierfür steht jährlich ein Etat i. H. v. 130.000 Euro zur Verfügung. Um eine gerechte Verteilung dieser oftmals knappen Mittel zu gewährleisten, wurde die „AG Spielflächen“ vom Jugendhilfeausschuss gegründet. Die Arbeitsgruppe besucht mehrmals im Jahr alle Spielplätze, um sich ein Bild über deren Zustand zu verschaffen und Entscheidungen im Rahmen einer Prioritätenliste vorzubereiten. Da die Stadt Koblenz großen Wert auf hohe Standards und Qualität der Spielgeräte legt, lässt sie sich ihre Spielplätze Einiges kosten: Für Pflege, Wartung, Sanderneuerung, Gefahrenbeseitigung, Anschaffungen, Strom und Wasser gab die Stadt im Jahr 2016 mehr als 1,2 Mio Euro aus.

Unser Foto zeigt von links: Denny Blank, stv. Ortsvereinsvorsitzender Altstadt-Mitte, Bürgermeisterin Marie-Theres Hammes-Rosenstein, CDU-Ratsmitglied Monika Sauer, FDP-Ratsmitglied Torsten Schupp, Günther Gerlach, Mitglied des SPD-Ortsvereins Rauental, Martina Schüller, Leiterin des Amtes für Jugend, Familie, Senioren und Soziales mit ihren Mitarbeiterinnen Daniela Machein und Rita Zeitzem sowie Jochen Bihn, beim Eigenbetrieb Grünflächen und Bestattungswesen zuständig für Planung und Bau von Spiel- und Bolzplätzen.

Erneuter großer Erfolg des Benefizkalenders der Stiftung Rheinische Philharmonie

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Mit 1274 verkauften Exemplaren hat der 10. Benefizkalender der Stiftung Rheinische Philharmonie die Verkaufszahlen des Vorjahres (1267) nochmals übertroffen. Dank der freundlichen Unterstützung der Debeka Koblenz und der Lotto-Stiftung in Sachen Druck der Kalender, der Plakate und Flyer konnten die Kosten auf niedrigem Niveau gehalten werden. Unter anderem dadurch ist es der Stiftung auch dieses Jahr wieder möglich, rund 10.000 Euro zur Finanzierung der Stipendiaten zur Verfügung zu stellen.

Großer Dank gebührt den zahlreichen Sponsoren, die insgesamt 83 Preise gestiftet haben, und natürlich den Verkaufsstellen:

Buchhandlung Reuffel: 330 verkaufte Exemplare (285 im Vorjahr)

Debeka: 114 verkaufte Exemplare (144 im Vorjahr)

Koblenz-Touristik: 88 verkaufte Exemplare (58 im Vorjahr)

Sparkasse Koblenz: 50 verkaufte Exemplare (52 im Vorjahr)

Theatergemeinde Koblenz: 21 verkaufte Exemplare (60 im Vorjahr)

Kargl am Plan: 5 verkaufte Exemplare (erstmalig am Verkauf beteiligt)

Weitere Adventskalender wurden bei den Konzerten des Musik-Instituts in der Rhein-Mosel-Halle, im Foyer des Stadttheaters sowie bei den Konzerten im Schloß, im Görreshaus und im Orchesterbüro der Rheinischen Philharmonie verkauft.

Die Auslosung der Preise erfolgte am 30.11. unter notarieller Aufsicht im Görreshaus. Die Gewinnnummern werden täglich auf der Homepage und der Facebook-Präsenz der Rheinischen sowie unter der Gewinnhotline 0261/3012-291 bekanntgegeben.

 

 

 

 

Bürgermeisterin dankte Spielplatzpaten und Sponsoren mit Adventsmatinee im Stadttheater

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Zum Dank für ihre ehrenamtliche Arbeit lud Bürgermeisterin Marie-Theres Hammes-Rosenstein die Paten und Patinnen der Koblenzer Spielplätze und Vertreter des Lionsclub Rhein/ Mosel diesmal zur Adventsmatinee ins Koblenzer Stadttheater ein. Auf dem Programm stand die „Weihnachtsgeschichte“ nach dem gleichnamigen Roman von Charles Dickens in eigener Bearbeitung; ergänzt wurde die Aufführung durch den Vortrag englischer Weihnachtslieder.

Im Rahmen eines kleinen Sektempfangs bedankte sich die Bürgermeisterin bei den Spielplatzpaten für ihr Engagement; gleichzeitig sagte sie auch den Vertretern des Koblenzer Lions Club Dank für das großzügige Sponsoring der alkoholfreien Jugenddisco an Rosenmontag im Agostea. „Unsere Gesellschaft wird älter, bunter, vielfältiger“, so die Bürgermeisterin. Gerade im Hinblick auf den Wandel unserer Gesellschaft sei das Ehrenamt wichtiger denn je. „Ehrenamtliche sind in allen gesellschaftlichen Bereichen aktiv. Sie sind Vorbilder für andere, weil sie das soziale Miteinander in ihrem Stadtteil, im Betrieb oder Verein unterstützen und sich in Einrichtungen, Organisationen, Verbänden, Selbsthilfegruppen und Initiativen und auch ganz privat für den Nächsten und die Gemeinschaft einsetzen,“ stellte die Bürgermeisterin fest und betonte: „Ohne Ehrenamt wäre die Welt ärmer und kälter und wir müssten auf Vieles, das uns selbstverständlich und lieb geworden ist, verzichten.“
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