Montag, 19. Februar 2018

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Waffen landeten im Schredder

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Straffreie Abgabe von Schusswaffen bis 30. Juni möglich

KREIS MYK. Über eine halbe Tonne und Holz, mehr als 250 Lang- und Kurzwaffen sowie Messer, Schlagstöcke und Schreckschusswaffen wurden zuletzt im Auftrag der Waffenbehörde der Kreisverwaltung zerstört. In den vergangenen Jahren landeten hunderte Pistolen, Revolver und Gewehre in riesigen Schredderanlagen einer Spezialfirma in Trier.

„Bei einem Großteil der vernichteten Schusswaffen handelt es sich um Waffen, die vererbt wurden und deren neue Besitzer die gesetzlich geforderten Standards zur sicheren Aufbewahrung der Waffen nicht garantieren konnten“, erklärt Michael Erlemann von der Waffenbehörde. Wer Waffen erbt oder sogar zufällig findet, steht häufig vor der Frage, welche rechtlichen Verpflichtungen damit verbunden sind und ob er zum Besitz berechtigt ist. Unbedingt sollte man schnellstmöglich Kontakt mit der zuständigen Waffenbehörde aufnehmen, um mit dieser das weitere Vorgehen zu besprechen. „Wenn man sich nicht meldet und die Waffe einfach behält, macht man sich strafbar“, warnt Erlemann. Eine vorübergehende Amnestieregelung ermöglicht bis Ende Juni die straffreie Abgabe von unerlaubt besessenen Waffen oder Munition bei der Waffenbehörde oder einer Polizeidienststelle. Dazu Erlemann: „Dieses Angebot des Gesetzgebers sollte man nutzen. Wer in dem Zeitraum unerlaubte Schusswaffen abgibt, hat keine rechtlichen Folgen zu befürchten.“

Wer in Deutschland eine Schusswaffe kaufen, besitzen oder führen möchte, bedarf einer amtlichen Erlaubnis. Die Waffenbehörde, bei der man den Antrag stellt, prüft, ob alle Voraussetzungen erfüllt sind, welche die Ausstellung einer Waffenbesitzkarte rechtfertigen. Die Voraussetzungen, die der Antragsteller mitbringen muss, sind eine Sachkundeschulung, eine persönliche Eignung, ein tatsächliches Bedürfnis für eine Waffe und die persönliche Zuverlässigkeit. Michael Erlemann von der Waffenbehörde stellt fest: „Zu den allgemeinen Voraussetzungen gehört, dass man volljährig ist, denn Minderjährige dürfen generell keine Schusswaffen besitzen.“ Bei dem laut Waffengesetz geforderten „Bedürfnisnachweis“ muss die Behörde allerdings genauer hinsehen. Bei Jägern wird eine legale Schusswaffe anerkannt, welche zu Jagd-, Schuss- oder Übungszwecken dient. Sportschützen müssen Mitglied in einem Schützenverein sein, welcher einem anerkannten Schießsportverband angehört. „Die bloße Mitgliedschaft reicht aber nicht aus. Man muss nachweisen, dass man seit mindestens zwölf Monaten in dem Verein regelmäßig am Übungs- oder Wettkampfbetrieb teilgenommen hat. Darunter versteht der Gesetzgeber einen absolvierten Schießtermin pro Monat oder 18 Termine verteilt über das ganze Jahr“, so Erlemann weiter. Zuletzt kommt noch hinzu, dass die zu erwerbende Waffe für eine bestehende Sportdisziplin nach der Sportordnung des Schießverbandes zugelassen und erforderlich sein muss. „Die schnelle Waffenbeschaffung durch kurzfristigen Eintritt in einen Schützenverein ist durch diese Regelungen sowie durch eine jederzeit mögliche Überprüfung des fortbestehenden Bedürfnisses nicht mehr möglich“, sagt Erlemann abschließend. Auch weiterhin werden die Kreismitarbeiter häusliche Kontrollen durchführen.

Weitere Informationen zur Abgabe von Schusswaffen oder zum Waffenbesitz gibt es bei der Waffenbehörde des Landkreises Mayen-Koblenz. Im Internet unter www.kvmyk.de, per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , oder telefonisch unter 0261/ 108 561.

 

Abfallgebührenbescheide werden versandt

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Tatsächliche Leerungen aus 2017 werden abgerechnet

KREIS MYK. Ab Ende Februar werden die Abfallgebührenbescheide versandt. Bis Mitte März erhalten alle Mayen-Koblenzer Haushalte ihre Abrechnungen. Das teilt die Kreislaufwirtschaft des Landkreises mit.

Der Gebührenbescheid besteht aus zwei Teilen: Zunächst findet man die Berechnung für die Vorauszahlung 2018, mit der alle in einem Jahr anfallenden Fixkosten abgedeckt sind. Es folgt die individuelle Abrechnung für das zurückliegende Jahr 2017. Diese beinhaltet neben den Fixkosten für 2017 auch alle tatsächlich erfolgten Leerungen der Restabfall- und Papierbehälter. Für die Leerung des Papierbehälters erfolgt eine Gutschrift, beim Restabfallbehälter werden Gebühren fällig.

Allen Schreiben ist ein Erläuterungsblatt beigefügt. Darauf findet man Hinweise zu Rechtsgrundlagen sowie Erläuterungen zum Inhalt oder Begrifflichkeiten. Ebenfalls beigefügt ist ein Formular, mit welchem man unkompliziert Änderungen, wie beispielsweise neue Grundstückseigentümer oder die Zusammensetzung des Haushalts, schriftlich mitteilen kann.

Mehr Infos zu den Gebührenbescheiden und alle notwendigen Formulare gibt es im Internet auf der Homepage der Kreislaufwirtschaft unter www.kreislaufwirtschaft-myk.de .

Erste Koblenzer Lorbeerrunde

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Erfolgreiche Schüler/innen werden durch Sparkasse und Stadt gewürdigt - Erste Koblenzer Lorbeerrunde

Talentschmiede beginnt bereits im Kindes- und Jugendalter und individuelle Potenziale sollten erkennbar gefördert werden. Die Stadt Koblenz möchte sich im Rahmen des Aufbaus des kommunalen Bildungsmanagements durch das Bildungsbüro Koblenz neben anderen Schwerpunktthemen dem Handlungsfeld der „individuellen Potenzialförderung“ annehmen und durch geeignete Maßnahmen gezielt in den Blick nehmen.

Individuelle Potenzialförderung schließt hierbei die Unterstützung und Weiterentwicklung persönlicher Fähigkeiten und Talente aller Kinder und Jugendlicher im Bildungsbereich ein, zu der neben der möglichen schulischen Unterstützung von Lernangeboten durch den Schulträger auch die Würdigung besonderer Leistungen im schulischen Kontext gehört.
Deshalb beabsichtigt die Stadt Koblenz in Anlehnung an die bereits seit vielen Jahren stattfindende Hochschulpreisverleihung nun gemeinsam mit der Sparkasse Koblenz Schülerinnen und Schüler, die im vergangenen Schuljahr 2016/2017 erfolgreich an Schülerwettbewerben teilgenommen haben, im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung erstmalig besonders zu ehren.

Die „Koblenzer Lorbeerrunde“ findet am 23. Februar 2018 um 11:00 Uhr in der Aula des Berufsschulzentrums in der Beatusstraße statt. Die Schulleitungen der Schulen in der Trägerschaft der Stadt Koblenz, betreuende Lehrkräfte, Eltern sowie befreundete Mitschüler/innen sind ebenfalls zur Teilnahme an der Veranstaltung eingeladen. Die Schüler/innen werden in den Kategorien Politik und Geschichte, MINT, Berufsvorbereitung, Sprache und Literatur, Kunst und Musik mit einem Preisgeld der Sparkasse Koblenz sowie symbolisch mit einem Lorbeerkranz als Auszeichnung für einen besonderen Erfolg geehrt.
Ein kleiner Getränkeempfang durch Schüler/innen der Julius-Wegeler-Schule vorbereitet, rundet die Veranstaltung ab.

OB dankt Karnevalisten

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Oberbürgermeister Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig hat sich heute mit einem Brief an den Präsidenten der AKK Franz-Josef Möhlich gewandt, um für das Engagement von AKK und den Karnevalsvereinen für die abgelaufene Session zu danken.

Hier sein Schreiben im Wortlaut:

Sehr geehrter Herr Präsident,
lieber Franz-Josef,

nachdem wir mit dem tollen Rosenmontagszug den karnevalistischen Höhepunkt hinter uns haben, ist es mir ein Bedürfnis, der AKK, den Vereinen, insbesondere dem Prinzen stellenden Verein, ein herzliches Dankeschön für die Session auszusprechen.

Wir hatten wieder einen großartigen Sitzungskarneval.
Mir fiel besonders auf, dass bei den Tanzgruppen viele Kinder und Jugendliche dabei waren. Das gibt Hoffnung für die Zukunft.
Der Showdance war wieder einmal das Besondere unseres Karnevals zwischen Mainz und Köln. Wir konnten aber auch tolle Reden hören. Der Besuch war gut, die Stimmung toll.

Auch die Rathauserstürmung war ein friedvolles Fest, dessen traditionelles Ergebnis die Stadtspitze weder verhindern wollte noch konnte. Gerne habe ich mich dem Charme der Confluentia gefügt.
Ich bedanke mich auch für die großzügigen Kapitulationsgeschenke. Die Schubkarre geht in Besitz unsres Eigenbetriebs "Grün und Tot" über, die vielen Kilos Bonbons an den Personalrat und die Getränke ins Büro.
Danke an alle Beteiligten, insbesondere natürlich an Prinz und Confluentia und ihrem Närrischen Niederbergern für den Spaß an der Freud aus dem Innersten heraus.

Der Rosenmontagszug war wieder einmal gigantisch.
Die Kreativität der Wagenbauer: toll.
Die vielen Fußtruppen und Musiktruppen mit mehr als 4.000 Aktiven haben erneut eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass der Koblenzer Karneval die größte aktive Bürgerbewegung ist.
Ich weiß als Jungmitglied des "Alt-Herren-Korps" wie viel Arbeit in der Vorbereitung steckt.
Ich weiß aber auch, was die AKK, ihr Vorstand, der Zugmarschall und der Präsident leisten.
Dafür möchte ich ein ganz offizielles Wort der Anerkennung aussprechen.

Die ganze Session und insbesondere der Rosenmontagszug waren ein fröhliches, ausgelassenes, friedliches Volksfest. Das ist großartig.
Dass es einige wenige Randalierer gibt, die jeden anderen Anlass auch aufnehmen, um sich zu betrinken und zu prügeln, kann nicht dem Karneval angelastet werden. Das erleben wir leider bei vielen Großveranstaltungen, auch im Sport.
Die Karnevalisten haben jedenfalls ihre Verantwortung zu 100 Prozent erfüllt.

Ich bedanke mich auch ganz persönlich, dass mit der Auszeichnung der Ex-Prinzen mit dem "Goldenen Medaillon" und durch den AKK-Vorstand mit der "Ehrenmitgliedschaft" die Karnevalisten gerade in diesen nicht immer leichten Zeiten ihre Solidarität mit ihrem Oberbürgermeister JoHo zum Ausdruck gebracht haben. Das hat gut getan.

Lieber Franz-Josef, Du ganz persönlich und Dein Vorstand, Ihr habt Euch auch in dieser Session wieder richtig reingehängt.
In vielen AKK-Vereinen gilt das entsprechend. Und das neben dem Job. Das ist wirklich beeindruckend.

Die Stadt versteht sich als Partner des Karnevals. Die Mitglieder des Stadtvorstands sind selber aktive Mitglieder der Karnevals-Familie. Auf unsere Unterstützung, im Rahmen des Möglichen, könnt Ihr immer zählen. Das wisst Ihr!

Ich darf deshalb bitten, dieses Schreiben der Anerkennung an alle Aktiven weiterzuleiten. Ich werde es auch im Laufe des Tages veröffentlichen.

Mit einem herzlichen, donnernden
Koblenz: Olau
AKK: Olau
Eurer JoHo
Joachim Hofmann-Göttig

Lärmaktionsplanung des Eisenbahn-Bundesamtes

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Das Eisenbahn-Bundesamt hat den ersten Teil des Lärmaktionsplans veröffentlicht. Der so genannte Teil A ist im Internet über die Informations- und Beteiligungsplattform www.laermaktionsplanung-schiene.de oder über die Homepage des Eisenbahn-Bundesamtes www.eba.bund.de/lap abrufbar und ist auf Wunsch auch als Druckversion verfügbar. Er ist das Ergebnis der ersten Phase der Öffentlichkeitsbeteiligung im Rahmen der Lärmaktionsplanung. Insgesamt sind in der ersten Phase ca. 38.000 Beteiligungen eingegangen.
Am 24. Januar 2018 begann die zweite Phase der Öffentlichkeitsbeteiligung. Bis zum 7. März 2018 hat die Öffentlichkeit noch Gelegenheit, dem Eisenbahn-Bundesamt eine Rückmeldung zu dem Verfahren selbst und zum Lärmaktionsplan Teil A zu geben. Der daraus hervorgehende Lärmaktionsplan Teil B wird Mitte des Jahres 2018 veröffentlicht. Die Teile A und B ergeben zusammen den Lärmaktionsplan für die Haupteisenbahnstrecken.

Die Öffentlichkeitsbeteiligung findet in zwei zeitlich getrennten Phasen statt. Das Eisenbahn-Bundesamt bietet hierzu eine Informations- und Beteiligungsplattform im Internet an, die über die folgende Adresse erreichbar ist: www.laermaktionsplanung-schiene.de.
Noch bis zum 7. März besteht die Möglichkeit, über eine entsprechende Anwendung auf der Informationsplattform an der 2. Phase der Öffentlichkeitsbeteiligung mitzuwirken. Alternativ hierzu können Beteiligungen auch per Post an das Eisenbahn-Bundesamt, Lärmaktionsplanung, Heinemannstraße 6, 53175 Bonn geschickt werden. Der vom Eisenbahn-Bundesamt hierfür vorbereitete Fragebogen kann über die angegebene Internetadresse heruntergeladen oder postalisch über obenstehende Adresse angefordert werden.

Hintergründe und Inhalt der Öffentlichkeitsbeteiligung:
Unter Beteiligung der Öffentlichkeit erstellt das Eisenbahn-Bundesamt alle fünf Jahre einen Lärmaktionsplan für die Haupteisenbahnstrecken des Bundes. Ziel der Lärmaktionsplanung ist die Regelung von Lärmproblemen und Lärmauswirkungen. Eine Haupteisenbahnstrecke ist ein Schienenweg mit einem Verkehrsaufkommen von mehr als 30.000 Zügen pro Jahr.
Die gesetzlichen Regelungen finden sich in § 47 lit. a-f Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG).

Weitere Informationen und Fragen:
Weitere Informationen gibt es im Internet unter folgender Adresse:
www.laermaktionsplanung-schiene.de
Fragen können direkt an das Eisenbahn-Bundesamt unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. oder postalisch an oben genannte Adresse gerichtet werden.

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