Samstag, 21. April 2018

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Feuerwehren waren im Kreis im letzten Jahr 2.337 Mal im Einsatz

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Kreisfeuerwehrinspekteur veröffentlicht Jahresstatistik MYK 2017

KREIS MYK. Die Feuerwehren im Landkreis Mayen-Koblenz hatten 2017 alle Hände voll zu tun: Auf genau 2337 Einsätze kommt die Statistik. Das sind 426 Einsätze weniger als 2016, dem bisher einsatzreichsten Jahr.

„In die Statistik gehen neben Brandeinsätzen auch Hilfen bei Verkehrsunfällen, der Katze im Baum, der verschlossenen Wohnungstür, beim Beseitigen von Chemikalien oder bei Naturereignissen ein. So zum Beispiel im Sommer 2017 die Einsätze nach dem Starkregen in Mendig und Mayen“, erklärt Kreisfeuerwehrinspekteur Rainer Nell. Diese technischen Hilfeleistungen gab es nach der Statistik 1294-mal. Das sind im Vergleich zum Vorjahr 396 Einsätze weniger. Jedoch stellt die Zahl immer noch den zweithöchsten Wert der letzten 10 Jahre dar.

Neben den Einsätzen, um technische Hilfe zu leisten, rückte die Feuerwehr 714 Mal aus, um Brände zu bekämpfen. Die Anzahl der Fehlalarme ist leicht auf 422 zurückgegangen. Die Feuerwehren wünschen sich noch weniger Alarmierungen, da für die Fehlalarme auch wertvolle Zeit verloren geht. Die meisten Fehlalarme entstehen durch Störungen oder Fehlfunktionen bei Brandmeldeanlagen. Trotz all dem wird der Kreisfeuerwehrinspekteur nicht müde, auf die Wichtigkeit von Rauchmeldern in Haushalten aufmerksam zu machen: „Gute Rauchmelder kosten 25 Euro und können Leben retten. Sie gehören in jede Wohnung.“

Erfreulich ist die Statistik bei den aktiven Feuerwehrkameraden. Diese Zahl ist in 2017 gegenüber dem Vorjahr um 58 auf 2.667 Kameraden im Landkreis gestiegen. Bei der Jugendfeuerwehr gab es ein Plus von 33 gegenüber 2016 auf 481 aktive Jugendliche.

Nell weist im Zusammenhang mit den Naturkatastrophen und größeren Gefahrenlagen auf die Katastrophen-App KatWarn hin, die immer mehr Personen im Landkreis nutzen. Aktuell sind rund 22.000 Nutzer registriert. Im April 2017 waren es 19.150 Nutzer gewesen. KatWarn ist ein modernes Informationssystem, welches angemeldeten Nutzern neben den Warnungen für großflächige Gefahrensituationen auch konkrete regionale Warnungen und Verhaltenshinweise für den Landkreis Mayen-Koblenz und seine Kommunen direkt auf das Handy liefert. Die Katwarn-App kann man kostenlos im App-Store, im Google-Play-Store downloaden.