Mittwoch, 20. September 2017

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Landratswahl im Kreis Neuwied: Präsentation der vorläufigen Wahlergebnisse ab Sonntagabend

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Interessierte Bürgerinnen und Bürger können am Wahlabend des 24. Septembers 2017 den Stand der Auszählung der Wahl zum Landrat des Landkreises Neuwied sowie der Wahl zum Oberbürgermeister der Stadt Neuwied über die App „Wahlportal“ mitverfolgen.

Neben der Installation der App besteht auch die Möglichkeit die dortige Präsentation der jeweiligen vorläufigen Wahlergebnisse über die Internetseiten der Kreisverwaltung Neuwied (www.kreis-neuwied.de) und der Stadtverwaltung Neuwied (www.neuwied.de) aufzurufen.

Infos zur App: http://www.wahlinfo.de/app/info/

Erfolgreiche Wahlkampfveranstaltung mit AfD-Parteigründer Dr. Konrad Adam

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Neuwied. Der ehemalige Feuilletonredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) und Mitbegründer der Bürgerpartei Alternative für Deutschland (AfD) Dr. Konrad Adam, hat zusammen mit dem Neuwieder Landtagsabgeordneten Dr. Jan Bollinger und dem Neuwieder Direktkandidaten zur Bundestagswahl Andreas Bleck eine Wahlkampfveranstaltung durchgeführt. Nur wenige Stühle blieben bei dem rund dreistündigen Wahlkampfauftritt am vergangenen Wochenende im Bürgerhaus Oberbieber unbesetzt. Der Kreisvorsitzende der AfD Neuwied Dr. Jan Bollinger eröffnete und führte durch den Abend. In seiner Begrüßungsrede sprach er von den guten Umfragewerten zur Bundestagswahl, welche die AfD als drittstärkste politische Kraft im Bund sehen. „Mit einer starken AfD wird endlich wieder eine echte Opposition im Bundestag vertreten sein, die die zukünftige Regierung zum Schutz der Bürger und Steuerzahler kritisch beobachten und kontrollieren wird. Dabei wird die AfD, so wie sie es auch schon in den dreizehn Landesparlamenten tut, Gesetzesentwürfe einbringen.“ betonte Dr. Bollinger. Im Anschluss sprach Andreas Bleck über die wichtigsten Punkte aus dem umfangreichen Wahlprogramm der AfD. Als Bleck in seiner Rede auf die sich immer weiter verschärfende Migrationskrise und die Abschiebeverweigerung von Bund und Länder einging, mahnte er „Wir halten es für selbstverständlich, dass Deutschland Menschen vorübergehend hilft, wenn sie aus ihrem Land vor Krieg und religiöser Verfolgung flüchten. Wir müssen aber bedenken, dass jedes Land, auch Deutschland, nur begrenzte finanzielle, infrastrukturelle und soziokulturelle Kapazitäten hat.“ Dann sprach Dr. Konrad Adam über Meinungsfreiheit, Demokratie, Kultur und Einwanderung. Bei Letzterem sagte Dr. Adam: „Das demokratische Recht, ist das Recht aller Bürger, das Land zu verlassen. Es ist aber nicht das Recht aller Menschen dieser Welt, in dieses oder jenes Land einzuwandern und sich dort dauerhaft niederzulassen. Eine Demokratie, die sich herbeiließe, jeden, der es wünscht, aufzunehmen, würde diese Regelung nicht überleben, sagt kein Rechter aus Deutschland, sondern ein linker Franzose, der jüngst verstorbene Philosoph André Glucksmann.“ Nach einer kurzen Umbaupause stellten sich die Referenten den vielen Fragen der Gäste und ließen keine Fragen unbeantwortet. Die Begegnung mit der Realität der AfD überzeugte auch an diesem Abend zwei Neuwieder, in die Partei einzutreten. Die AfD wird am kommenden Wochenende stark im Kreisgebiet präsent sein, um für ihr Bundestagswahlprogramm zu werben.

AfD Kreisverband Neuwied

Verlegung der Müllabfuhr am Tag der Dt. Einheit

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Wie die Kreisverwaltung Neuwied mitteilt, verschiebt sich die Müllabfuhr in der ersten Oktoberwoche ab Dienstag, den 3. Oktober (Tag der Dt. Einheit) bis einschließlich Freitag, den 6. Oktober auf den jeweils nachfolgenden Tag.

Weitere Infos unter Tel. 02631/803-308 (Kreisverwaltung Neuwied).

Klöckner: Jan Einig macht Neuwied stark für die Zukunft

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Großes Interesse beim Besuch der CDU-Landesvorsitzenden Julia Klöcker auf dem Luisenplatz

Neuwied. „Jan Einig hat eine klare Vorstellung, um Neuwied wieder zukunftsfähig zu machen. Er ist der richtige Mann zur richtigen Zeit am richtigen Ort.“ Die CDU-Landesvorsitzende Julia Klöckner machte bei ihrem Besuch in der Deichstadt deutlich, dass sie für Neuwied nach Jahrzehnten wieder die Chance sieht, einen deutlichen Schritt nach vorne und in der Region wieder konkurrenzfähig zu werden.

Der Luisenplatz um 17 Uhr, ein Nachmittag im Regen. Dennoch drängen sich zahlreiche Interessierte um den Stand von OB-Kandidat Jan Einig, Bundestagskandidat Erwin Rüddel sowie Landratskandidat Achim Hallerbach. Und Julia Klöckner zeigt sich entschlossen: „Wenn die Politik nicht zum Erfolg führt, dann muss man neue Wege gehen. Das ist in Neuwied mehr als überfällig." Zu lange habe die Stadtspitze den Mangel verwaltet statt zu gestalten. „Neuwied braucht einen Oberbürgermeister, der der Stadt wieder Gestaltungsspielraum gibt und auch gewillt ist, diesen Spielraum zu nutzen.“ Es sei schwer genug für die Kommunen: „Die SPD-geführte Landesregierung verteilt immer mehr Aufgaben auf die Städte und Gemeinden, das verschärft zunehmend deren Situation.“ Mit Jan Einig habe die CDU einen Kandidaten, der klare Konzepte habe, die Einnahmen der Stadt zu verbessern. Der Mittelstand sei nach wie vor der Motor der Wirtschaft und brauche bessere Voraussetzungen, um in Neuwied qualifizierte Arbeitsplätze zu schaffen.

Ohne diese Arbeitsplätze, meinte Klöckner mit Blick auf die vielen Leerstände auch beim Rundgang, habe der Handel keine Chance. Den Ball nahm Jan Einig gerne auf: „Die Steuereinnahmen der Stadt liegen deutlich unter dem Durchschnitt. Wir brauchen neue Gewerbegebiete für neue Unternehmen, damit die Einkommen für Arbeitnehmer und Familien steigen. Dann haben auch die Geschäftsleute wieder Kunden, die genug Geld in der Tasche haben, um einkaufen zu können. Und die Immobilienbesitzer in der Innenstadt bekommen wieder solvente Mieter. Das ist auch eine Voraussetzung, damit es sich wieder lohnt zu investieren.“ Die Wirtschaftspolitik in Neuwied müsse wieder Priorität haben.

Klare Konzepte, Erfahrung in der freien Wirtschaft und in der Verwaltung. Für Julia Klöckner bringt der dreifache Familienvater alle Voraussetzungen für das Amt des Oberbürgermeisters mit. „Neuwied hat große Chancen. Sie wurden bisher nicht genutzt.“ Es ist Zeit für eine neue Politik in der Stadt, die wieder den Blick nach vorne richtet. Jan Einig tut das mit Herz und viel Verstand. Neuwied braucht ihn - gerade jetzt."

Gang zu den Erinnerungsstätten der Fürsten zu Wied

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Bei einer Führung auf Monrepos wird Historie lebendig

Monrepos: Oberhalb des Neuwieder Stadtteils Segendorf liegt dieses von Wald umrandete Kleinod, das eines der beliebtesten Naherholungsziele in der näheren Umgebung ist. Dort stand einst die gleichnamige Sommerresidenz des Neuwieder Fürstenhauses, heute lockt das „Schloss der Forscher“ genannte „Archäologische Forschungszentrum und Museum für menschliche Verhaltensevolution“ viele Besucher an. Bei einer  heimatkundlichen Führung am Sonntag, 1. Oktober, 15 Uhr, tauchen die Teilnehmer ein in die wechselvolle Geschichte des Fürstenhauses zu Wied, eines der ältesten Adelsgeschlechter Deutschlands. Baudenkmäler, Erinnerungsstätten und Wirtschaftsgebäude, entstanden im Zeitraum zwischen 1757 und 1767, lassen sich bei der geführten Tour auf Schritt und Tritt entdecken, lassen so Historie lebendig werden. Treffpunkt ist der Parkplatz Monrepos. Erwachsene zahlen für die Führung 4 Euro, 6- bis 14-Jährige 2 Euro. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Weitere Informationen, auch zu individuellen Führungen, gibt es bei der Tourist-Information der Stadt Neuwied, Telefon 02631/802 5555; E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

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