Sonntag, 19. November 2017

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Info: „Diskriminierung im Kontext der Migration"

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Koordinierungsstelle Integration der Stadt lädt ein

Trotz aller Aufgeschlossenheit der Bevölkerung gegenüber Menschen mit Migrationshintergrund kommt es ihnen gegenüber zu Diskriminierungen. Gerade auf dem Wohnungs- und Arbeitsmarkt stoßen die Migranten auf Vorbehalte und Vorurteile gegenüber ihrer Person. Das hinterlässt bei ihnen Spuren und erschwert die Integration. Durch die fehlende Eingliederung in den Arbeitsmarkt wird die soziale Teilhabe erschwert und dadurch identifizieren sich einige Betroffene verstärkt mit ihrem Heimatland und sind weniger bereit, sich in die Gesellschaft des Aufnahmelandes zu integrieren.

In der Informationsveranstaltung „Diskriminierung im Kontext der Migration“ am Freitag, 24. November, wird Rechtsanwalt Stephan Wagner von 16 bis 18 Uhr in der vhs Neuwied, Heddesdorfer Str. 33, zu diesem Thema referieren. Er informiert in Kooperation mit dem Netzwerk „Diskriminierungsfreies Rheinland-Pfalz“ über die Rechte nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz und zeigt die Unterstützungsmöglichkeiten in der Antidiskriminierungsarbeit sowohl für die Betroffenen als auch für ehrenamtliche Integrationshelfer auf. Während einer Kaffeepause besteht die Möglichkeit zum Austausch und Vernetzung.

Die Veranstaltung richtet sich an Ehrenamtliche und Hauptamtliche in der Flüchtlingshilfe und der Integrationsarbeit. Die Teilnahme ist kostenfrei und eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen erhalten Sie bei der städtischen Integrationskoordinatorin Dilorom Jacka unter: 02631 – 802 284 oder Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

GenerationenKino wird fortgesetzt

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Neuwieder Seniorenbeirat mit Zuspruch sehr zufrieden

Der Seniorenbeirat der Stadt Neuwied beteiligte sich an der Demografiewoche des Landes Rheinland-Pfalz unter anderem auch mit seinem erfolgreichen, gemeinsam mit den Kinobetrieben Weiler veranstalteten Projekt „GenerationenKino mit Herz". Im November stand nun der Film „Picknick mit Bären“ auf dem Programm. Beigeordneter Michael Mang begrüßte dazu im Metropol-Kino 80 Besucher, die sich den Streifen nicht entgehen lassen wollten. Das GenerationenKino zieht mittlerweile nicht nur Filmfans aus allen Neuwieder Stadtteilen an, sondern auch Interessierte aus der ganzen Region. Sie alle treffen sich gern vor der Filmvorführung zum Austausch bei Kaffee und Kuchen. Die Kinobetriebe Weiler freuten sich über ein „volle Haus". Beigeordneter Mang dankte dem Unternehmen und der Arbeitsgemeinschaft (AG) Kultur und Soziales des Seniorenbeirates für die erfolgreiche Projektdurchführung. AG-Mitglied und Projektinitiatorin Waltraud Becker schloss sich dem Dank an und überreichte Sabine Weiler einen Blumenstrauß. Mit „Picknick mit Bären“ hat die diesjährige Filmreihe ihren Abschluss gefunden, doch es besteht allgemein Einigkeit darüber, das GenerationenKino im nächsten Jahr fortzusetzen. Die nächste Reihe beginnt voraussichtlich nach den Karnevalstagen. Entsprechende Hinweise werden rechtzeitig in der Presse erscheinen. Außerdem können Interessierte Informationen bei der Geschäftsstelle des Seniorenbeirates einholen, Telefon 02631 802 273.

Jan Einig zum Oberbürgermeister der Stadt Neuwied ernannt

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Am 15. Oktober hatten es die Wählerinnen und Wähler entschieden. Nun wurde ihr Votum im Rahmen einer feierlichen Stadtratssitzung umgesetzt: Jan Einig (CDU, vorne) trat sein neues Amt als Oberbürgermeister der Stadt Neuwied an. Die Ernennung und Vereidigung nahm sein Stadtvorstandskollege, Beigeordneter Michael Mang (rechts), vor.  Zu den ersten Gratulanten gehörten (von links) Bürgermeisterin Kathy Bance (Partnerstadt Bromley), CDU-Fraktionsvorsitzender Martin Hahn (für den Stadtrat)) und der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Bad Hönningen, Michael Mahlert (für den Gemeinde- und Städtebund).

Nachdem sich der neue Oberbürgermeister ins Goldene Buch der Stadt Neuwied eingetragen hatte, steckte er in seiner Antrittsrede vor den zahlreichen Gästen Ziele seiner  Arbeit ab. Dazu gehörten die gestalterische Aufwertung der City als „Herz unserer Stadt“ und die Stärkung „lebendiger und liebenswerter Stadtteile“ ebenso wie die Schaffung neuer Arbeitsplätze über eine Ansiedlungsoffensive. Einig will das Ehrenamt fördern und die Verwaltung effektiver strukturieren. Zur Realisierung seiner Vorhaben kündigte er eine betont offene und transparente Kommunikation und eine intensive Bürgerbeteiligung an. „Wir werden erfolgreich sein, wenn wir gemeinsam daran arbeiten“, betonte er und fügte hinzu: „Wir sollten uns nicht an Gründen festbeißen, warum etwas nicht geht. Wir sollten uns auf Lösungen konzentrieren, die den Weg frei machen. Mehr Mut, weniger Verzagtheit. “

„Genusswerkstatt“ in der sozialen Stadt

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Im Stadtteilbüro der Sozialen Stadt Neuwied startete jetzt eine neue Veranstaltungsreihe mit dem Titel „Genusswerkstatt“.  Thema des ersten Abends war: Herbstküche im Glas oder den Sommer konservieren... Dabei ging es um die Zubereitung von saisonalen und regionalen Lebensmittel sowie um viele Anregungen zum Ausprobieren und nachmachen für die Teilnehmer.

Dazu hatte sich AOK Ernährungsexpertin und Diplom Oecotrophologin Rita Inzenhofer auf die Zubereitung von Pestos , Chutneys und Aufstrichen konzentriert. Sie erklärte die Unterschiede der einzelnen Zubereitungsarten, zeigte die Vielfalt der spätsommerlichen Ernte auf und regte zu ausgefallen Kombinationen bei der Zubereitung von Pestos und Chutneys an. Im Anschluss durften die Teilnehmer aktiv werden. Mit viel Spaß und Engagement gingen die Gruppen ans Werk. Dann ging es ans „Genießen“ denn die Ergebnisse der Arbeit wurden gemeinsam ausgiebig probiert und beurteilt. Zusätzlich konnten sich die Teilnehmer noch viele Rezepte so wie die Gläschen mit den selbst zubereiteten Pestos, Chutneys und Aufstrichen mit nach Hause nehmen, damit der Geschmack des Sommers tatsächlich noch eine Weile konserviert wird.

Die Reihe“ Genusswerkstatt“ die in Kooperation mit der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland, dem Quartiermanagement der südöstlichen Vorstadt und der Gesundheitsförderung des Kreises Neuwied stattfindet, wird im kommenden Jahr mit aktuellen und zur jeweiligen Saison passenden Themen fortgesetzt.

Eine besondere Herausforderung: Stress- und traumasensible Beratung

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Kreis Neuwied – Der Runde Tisch im Rahmen von RIGG (Rheinland-Pfälzisches Interventionsprojekte gegen Gewalt in engen sozialen Beziehungen) widmete sich im Roentgen-Museum dem Thema der stress- und traumasensiblen Beratung.

Die Beratung von traumatisierten Menschen stand im Mittelpunkt der diesjährigen Fachtagung des Runden Tisches Rhein-Westerwald im Rahmen des Rheinland-pfälzischen Interventionsprojektes gegen Gewalt in engen sozialen Beziehungen im Neuwieder Roentgen-Museum.

Ulrike Held vom Zentrum für Psychotraumatologie und Traumatherapie Niedersachsen veranschaulichte mit vielen Beispielen aus ihrer langjährigen Praxis wie traumatisierte Menschen in Beratungssituationen oft vermeintlich irrational, der Situation selbst unangemessen reagieren. So könnten Gerüche, Gegenstände oder beispielsweise Handlungen völlig ungeahnt Ängste, Ohnmachtsgefühle oder Erinnerungen triggern und damit für die Beratende Person unverständliche Verhaltensweisen auslösen.

Die Herausforderung für die Beraterinnen und Berater läge in einem solchen Fall darin, den betroffenen Menschen wieder in die Gegenwart zurück zu holen. Mit konkreten Übungen zeigte Ulrike Held, wie es möglich ist durch Atemtechniken und/oder Körperübungen diesen Prozess zu erwirken. Dabei sei ein sogenannter sicherer Ort, also ein gewaltfreier Raum in Wort und Tat absolut notwendig, um ein „Naturschutzgebiet für die Seele“ zu schaffen und somit eine Stabilisierung der Betroffenen zu erreichen.

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