Mittwoch, 21. Februar 2018

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Sandkauler Weg: Arbeiten sind in der Endphase

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Zügige Umsetzung - Letztes Baufeld in Angriff genommen

Nicht mehr lang, dann wird eine wichtige Verkehrsachse in der Innenstadt wieder ihren Dienst erfüllen: Die Arbeiten am Sandkauler Weg stehen kurz vor dem Abschluss.

Der aufmerksame Beobachter hat es bemerkt: Jüngst haben die Straßenbauer das letzte Baufeld im Sandkauler Weg in Angriff genommen. Zwischen der Abfahrt der B 256 aus Richtung Weißenthurm, dem sogenannten Reuther-Ohr, kommend und dem Kreisverkehr am Rewe-Markt sowie der seitlich abzweigenden kleinen Brückenstraße, einer Sackgasse, haben sie die Straße aufgebrochen. Erneut führt die Baufirma zunächst Arbeiten für die Stadtwerke und die Servicebetriebe an den Ver- und Entsorgungsleitungen durch, bevor im Auftrag der Stadt zunächst die neue Straßenbeleuchtung und schließlich der neue Straßenkörper hergestellt werden.

Das hatte positive Auswirkungen: Seit der Eröffnung des neuen Bauabschnitts kann der Verkehr aus dem Rewe-Kreisel wieder in alle Richtungen abfließen. Heißt konkret: Erstens können die Fahrer wieder die Auffahrt auf die B 256 nach Weißenthurm nutzen; zweitens kann der Sandkauler Weg wieder komplett stadtauswärts befahren werden; und drittens ist auch die Auffahrt vom Sandkauler Weg zur Engerser Landstraße frei. Gesperrt ist aktuell nur die Zufahrt zum Rewe-Kreisel für diejenigen, die über den Sandkauler Weg stadteinwärts fahren. Diese Verkehrsteilnehmer müssen noch auf die Engerser Landstraße auffahren. Und wer von der B 256 abfährt, der muss entsprechend der ausgeschilderten Umleitung zunächst den Sandkauler Weg stadtauswärts befahren, um dann über Germania-, Rhein- und Wilhelmstraße die Innenstadt zu erreichen.

Sollte die Witterung ein kontinuierliches Arbeiten ermöglichen, könnte das jetzige Baufeld einschließlich der kompletten Asphaltschichten bis Ostern fertiggestellt sein, also Ende März/Anfang April. Dann bleibt nur noch eins zu tun: die abschließende Asphalt-Deckschicht auf der Seite am Rewe-Markt einzubauen. Über die dazu erforderliche Umleitung wird  frühzeitig berichtet. Das Bauamt ist sich sicher: Die ausführende Firma wird weiterhin für eine zügige Umsetzung der Maßnahme sorgen.

Baumpflegearbeiten: Kümmelbergsweg wird gesperrt

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Baumpflegearbeiten machen es notwendig, dass die Straße Kümmelbergsweg im Neuwieder Stadtteil Altwied von Montag, 19., bis Samstag, 24. Februar, jeweils von 8 bis 17 Uhr komplett gesperrt werden muss. Die Sperrung gilt auch für Fußgänger. Der Arbeitsbereich ist rund 600 Meter lang und erstreckt sich von der Einmündung des Kümmelbergsweg auf die L 255 (Zum Wiedtal) bis in Höhe der ersten Wohnhäuser auf dem Kümmelberg.

Trennungs- und Scheidungskinder leben häufig in einem Loyalitätskonflikt

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170 Teilnehmer bei 8. großer Netzwerkkonferenz von Stadt und Kreis Neuwied

„Trennung und Scheidung- gesellschaftliche Normalität und emotionaler Ausnahmezustand! – Risiken für das Kindeswohl.“ Es war sicherlich auch diesem Thema geschuldet, dass sich für die 8. Netzwerkkonferenz von Stadt und Landkreis Neuwied gut 170 Personen aus verschiedenen Institutionen und Einrichtungen angemeldet hatten. Sie alle kamen, um sich zu informieren und auszutauschen über ein Thema, welches letztlich jede und jeden betrifft: „Die Familie ist nach wie vor die Kernzelle unserer Gesellschaft.“, so der für das Kreisjugendamt zuständige Dezernent Landrat Achim Hallerbach. Er eröffnete die Netzwerkkonferenz und stellte fest, wie wichtig es ist, sich des Themas Trennung und Scheidung anzunehmen, da „…die familiären Beziehungen die Grundlage für die emotionale Entwicklung der Kinder und Jugendlichen bilden.“

Der Hauptreferent, Matthias Weber, hat viele Jahre die Lebensberatung des Bistums Trier in Neuwied geleitet. Er hat sich spezialisiert auf den Bereich der hochstrittigen Trennungen und Scheidungen und u.a. an einer Handreichung für die Praxis des Deutschen Jugendinstitut mitgearbeitet. Matthias Weber war zudem Mitbegründer des Arbeitskreises Trennung und Scheidung, der bereits seit vielen Jahren in Neuwied besteht. Matthias Weber informierte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Veranstaltung umfangreich über Hintergründe und Verläufe von Trennungen. Davon ausgehend lenkte er den Fokus auf die betroffenen Kinder. Hier zeigt sich ein sehr heterogenes Bild. So ist längst nicht gesagt, dass jedes „Scheidungskind“ in gleichem Maße von der Scheidung der Eltern betroffen ist. Vielmehr gibt es eine ganze Reihe von Faktoren, die die Entwicklung der Kinder negativ beeinflussen können. Zugleich gibt es aber auch positive Faktoren, die schützend wirken, z.B. eine stabile, gute Beziehung zur Großmutter.

Da „Trennungs- und Scheidungskinder“ häufig in einem Loyalitätskonflikt leben, ist ein wichtiger Tipp für die Praxis, diesen Konflikt nicht zusätzlich zu fördern, sondern das Kind in seiner Person zu stärken und es zu ermutigen, den eigenen Gefühlen zu vertrauen.

Das „Spielfeld“ der hochstrittigen Eltern ist weit gefasst- sie beschäftigen in den z.T. über Jahre andauernden Konflikten häufig mehrere Institutionen und Fachleute. Diese Dimension wurde deutlich, als im zweiten Teil der Veranstaltung Vertreterinnen und Vertreter des Jugendamtes, der Polizei, der Staatsanwaltschaft, der ortsansässigen Beratungsstellen und eine Verfahrenspflegerin ihre berufsbedingten Berührungspunkte bei Trennungen und Scheidungen vorstellten.

Die beiden Netzwerkkoordinatorinnen, Anja Piquardt(Stadt Neuwied) und Daniela Kiefer (Kreis Neuwied) zeigten sich sehr zufrieden mit der Veranstaltung: „Wir wollten dieses Thema noch einmal in den Fokus rücken, weil es tatsächlich auch das Miteinander in der Gesellschaft prägt. Die Kinder von heute sind die Eltern von morgen. Wenn sie für sich einen guten Weg finden und Unterstützung bekommen, um mit der Trennung und Scheidung der eigenen Eltern umzugehen, können sie für ihre Kinder die Verlässlichkeit und Zuwendung aufbringen, die diese für eine gesunde Entwicklung brauchen.“

Eine gute Seele verlässt die Stadtverwaltung

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Die Verabschiedung von Heinz Rudolf Becker in seinen wohlverdienten Ruhestand war wie „Rudi“ selbst ist: lustig und amüsant. So unterhielt der Neu-Rentner seinen Abteilungsleiter Reiner Geisen (von rechts nach links im Bild), Amtsleiter Jörg Steuler, Personalratsvorsitzenden Jörg Hergott und Oberbürgermeister Jan Einig mit einigen Anekdötchen aus mehr als 47 Jahren Stadtverwaltung Neuwied. 1970 begann er seine Ausbildung zum Verwaltungsangestellten. Es folgten die 1. und 2. Prüfung für Angestellte im kommunalen Verwaltungs-/ Kassendienst. Das Wahlamt, Rechnungsprüfungsamt und zuletzt die Planungsabteilung des Bauamts waren unter anderem seine Arbeitsgebiete und der Grundstein für viele Geschichten, die bei seiner Verabschiedung für herzhafte Lacher sorgten. Langweilig wird es Rudi ohne seine Verwaltung dennoch nicht. Mit seinen unzähligen Ehrenämtern, unter anderem als Ortsbürgermeister in Dernbach/Dierdorf, hat er viel zu tun und wie er selbst sagt, in der Vergangenheit ein weites Herz bekommen, um auch mal Neues auszuprobieren. Außerdem erwarten seine drei Enkelinnen ihren Opa sehnsüchtig und wer weiß, vielleicht erzählt er ihnen zukünftig die Geschichten, die er in der Stadtverwaltung Neuwied erlebt hat.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisverwaltung Neuwied konnten vier Dienstjubiläen feiern

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Vier Dienstjubiläen konnten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisverwaltung Neuwied feiern. Zu ihrer 25jähriger Verwaltungszugehörigkeit gratulierten Landrat Achim Hallerbach (hinten links) und der 1. Kreisbeigeordnete Michael Mahlert (Mitte) gemeinsam mit der Personalratsvorsitzenden der Kreisverwaltung, Birgit Eisenhuth (hinten rechts) Kerstin Homberg (rechts), Raphaela Wemmer (3.v.l.) und Friedhelm Barthels (links). Wilfried Weigel (3.v.r.) wurde für seine 40jährige Tätigkeit im öffentlichen Dienst geehrt.

Nach verschiedenen Abteilungen in der Kreisverwaltung und der Tätigkeit als Schulsekretärin am Werner-Heisenberg-Gymnasium ist Kerstin Homberg seit 2012 als Sachbearbeiterin in der Abfallwirtschaftsabteilung tätig.

Raphaela Wemmer begann ihre Tätigkeit als Abfallberaterin, wechselte 2005 zur Abteilung Bauwesen, ÖPNV und Umwelt. Seit 2011 arbeitet sie als Sachbearbeiterin in der Abfallwirtschaft.

Friedhelm Barthels arbeitet als Techniker im Kreisimmobilienmanagement.

Wilfried Weigel ist nach verschiedenen Stationen seit 2000 ununterbrochen im Sachgebiet Brand- und Katastrophenschutz tätig.

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