Donnerstag, 21. September 2017

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Interkulturelle Wochen

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„Vielfalt trennt nicht, Vielfalt verbindet“:

Dies ist das diesjährige Motto der bundesweit stattfindenden Interkulturellen Wochen, die am 15. September 2017 auch in Stadt und Kreis Neuwied starten. Sie wollen rassistischer Gewalt, Rechtsradikalismus und anderen fremdenfeindlichen Erscheinungen entgegentreten und zugleich informieren,  Denkanstöße geben, Toleranz fördern und die Menschen, die sich für eine solidarische Gesellschaft einsetzen, in den Mittelpunkt rücken.

Die interkulturellen Wochen sind seit vielen Jahren eine feste Größe in den Kommunen, sozialen und kirchlichen Organisationen sowie der Zivilgesellschaft. Im Veranstaltungskalender www.neuwied.de/ikw2017.html finden sich zahlreiche Veranstaltungen zur Begegnung, zum Austausch und Information und natürlich auch zur Unterhaltung. Neben nachfolgenden exemplarischen Veranstaltungen gibt es im vielseitigen Programm der IKW Filmvorführungen, Erzählcafes, Begegnungsfeste, Kulturabend, Kulturangebote, Fachvorträge und vieles mehr.

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Wiedereinstieg hat Perspektive – noch nie waren die Chancen besser

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Neuwied. Am 6. November startet bereits zum dritten Mal die Demografie-Woche in Rheinland-Pfalz mit dem Ziel das öffentliche Augenmerk auf den gesellschaftlichen Wandel zu lenken, der durch die veränderte Altersstruktur der Bevölkerung entsteht.

Das Mehrgenerationenhaus Neuwied, die Gleichstellungsbeauftragten im Landkreis und die Beauftragten für Chancengleichheit der Arbeitsagentur und des Job-Centers nutzen die Demographie-Woche, um auf die Chancen für Frauen auf dem Arbeitsmarkt aufmerksam zu machen. „Die demographische Entwicklung erlaubt es nicht, auf das Erwerbspotenzial von Frauen zu verzichten“, so Wiebke Birk-Engel von der Arbeitsagentur Neuwied für die Veranstalterinnen. „In den letzten Jahren sind die Chancen für Frauen um ein vielfaches besser geworden, nicht nur, dass der Fachkräftemangel die Arbeitgeber zwingt flexibler zu werden, auch die Rahmenbedingungen für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sind seitens der öffentlichen Unterstützung deutlich verbessert“, die Beauftragte für Chancengleichheit weiter.

So ist der Titel, der geplanten Infoveranstaltung auch gleich Programm:
„Wiedereinstieg hat Perspektive – noch nie waren die Chancen besser“.

Fachleute informieren über Aus- und Weiterbildung in Teilzeit, Studieren ohne Abitur oder Aufstiegs-BAföG und geben Tipps zu Kinderbetreuung, Minijob und Absicherung im Alter. Sie beantworten Fragen zur Anerkennung ausländischer Schul- und Berufsabschlüsse, sowie zu Bildungsangeboten für Migrantinnen und geben Infos für Existenzgründerinnen.

Viele Institutionen stehen mit Ihrem Beratungsangebot zu Verfügung um Perspektiven und Möglichkeiten für das berufliche Fortkommen aufzuzeigen.

Erste Infos gibt es bereits jetzt unter: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. oder per Tel.: 02631 – 891 560.

5. LANDreisen-Veranstaltungen findet großen Anklang

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„Was du heute kannst besorgen…“ – rund um das Thema Testament, Vorsorge und Betreuung

Kreis Neuwied – Die 5. LANDreisen-Veranstaltung widmete sich dem Themenkomplex „Testament, Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung und Betreuung“ gemäß dem Motto „Was du heute kannst besorgen…“. Hierzu konnte die Kreisverwaltung den Geschäftsführer der Notarkammer Koblenz und Notarassessor, Dr. Andreas Schumacher als einen praxisorientierten Referenten gewinnen. Die von Achim Hallerbach, dem 1.Kreisbeigeordneten des Landkreises Neuwied und zuständigem Dezernenten für den Fachbereich Landwirtschaft, initiierte Veranstaltungsreihe LANDreisen erfreut sich nachhaltiger Beliebtheit. Der Außerschulische Lernort in Linkenbach war mal wieder bis auf den letzten Platz besetzt und bestätigte, das richtige Thema gewählt zu haben.

In seiner Einführung hob der 1.Kreisbeigeordnete Achim Hallerbach die große Bedeutung einer frühzeitigen und rechtssicheren Nachlassregelung und Betreuungsverfügung für den Krankheits- und Versorgungsfall hervor. „Auch wenn man die Vorstellung gerne verdrängt, dass man seine Lebensumstände vielleicht eines Tages nicht mehr selbst bestimmen kann, sollte man Regelungen treffen, die sicherstellen, dass man die Entscheidungsgewalt über sein wirtschaftliches und ärztliches Handeln in der Hand eines vertrauten Menschen weiß, den man explizit dazu bestimmt hat“, so Achim Hallerbach. „Mit dieser Veranstaltung möchten wir Möglichkeiten aufzeigen, den Nachlass, insbesondere den landwirtschaftlichen Betrieb, das Eigentum und das Leben im Versorgungsfalle zu regeln.“ Mit einem Zitat von Konfuzius „Wer das Morgen nicht bedenkt, wird Kummer haben, bevor das heute zu Ende geht“, leitete der 1.Kreisbeigeordnete Hallerbach über zu dem Referenten Dr. Andreas Schumacher, Notarassessor und Geschäftsführer der Notarkammer Koblenz.

Dieser erkundigte sich zunächst einmal bei seinen Zuhörern, wer denn schon Regelungen für den Erb- und Versorgungsfall getroffen habe. Die anteiligen Rückmeldungen aus dem Zuhörerkreis deckten sich mit wissenschaftlichen Erhebungen, die bundesweit nur eine geringe und unzureichende Verfügungsgestaltung feststellte.

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Programme zur Steigerung der Energieeffizienzpoteniale im Landkreis

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Zahlreiche Unterstützungsmöglichkeiten bieten sich im Landkreis Neuwied, um die Energieeffizienz zu steigern.

Energiebeirat informiert sich über Programme zur Steigerung der Energieeffizienzpoteniale im Landkreis

„Die Verbraucherzentrale ist ein kompetenter Partner, um Privatpersonen bei der Sanierung ihrer Gebäude, aber auch bei der Planung von Neubauten zu unterstützen. Allein in den letzten 10 Jahren führte die Verbraucherzentrale im Kreis Neuwied über 2400 Einzelberatungen in den stationären Beratungsstellen durch“, erläutert Michael Benken, Verbraucherzentrale Mainz. Aber die Verbraucherzentrale bietet noch mehr. Die Berater kommen auch zu den Bürgern nach Hause: einen Gebäudecheck, bei dem Strom- u. Wärmeverbrauch, Elektrogeräteausstattung, Heizungsanlage, Gebäudehülle, Nutzbarkeit für erneuerbare Energien in einer zweistündigem Begehung untersucht werden, gibt es dank hoher Förderung vom Bund sogar schon für 20 Euro.

Dass die Maßnahmenempfehlungen auch umgesetzt werden und nachweislich zu Einsparungen an Energie und CO2 (~2 TWh Energie und 0,6 Mio. t CO2 durch die Beratungen eines Jahres auf Bundesebene) führen hat eine Evaluation durch das Institut ifeu bestätigt.

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Beirat hat Programm für interkulturelle Wochen beschlossen

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Der Migrationsbeirat der Stadt Neuwied hat in seiner jüngsten Sitzung das Programm für die Interkulturellen Woche beschlossen, die am 15. September mit einer Ausstellung im Diakonischen Werk beginnen und bis zum 5. Oktober andauern. Zahlreiche interessante Veranstaltungen hat das Gremium auf die Beine gestellt, dabei Unterstützung von der städtischen Integrationsbeauftragten Dilorom Jacka erhalten. Nach Aussage des Migrationsbeirats bieten die Interkulturellen Wochen eine ideale Plattform, um sich über die Vielfältigkeit der Angebote zu informieren, deren Ziel die Integration ist. Die Beiratsmitglieder rufen die Bürger zur Teilnahme an den Veranstaltungen auf, die dazu beitragen sollen, das Zusammenleben unterschiedlichster Kulturen auf eine Basis zu stellen, die von gegenseitiger Toleranz und Achtung geprägt ist.

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