Samstag, 18. November 2017

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Hallerbach: passt genau in unser Umweltkonzept

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Energieverbrauch sichtbar machen

David-Röntgen-Schule konzipiert Tretkraftwerk für außerschulischen Lernort des Landkreises Neuwied

Strom und Stromverbrauch bleiben doch oft im Abstrakten stecken. Es mangelt an Möglichkeiten der Visualisierung. Wer kann schon wirklich ermessen, wieviel Energie es braucht, um einen Föhn ans Laufen oder ein Liter Wasser zum Kochen zu bringen. In einem gemeinsamen Projekt der David-Röntgen-Schule und der Kreisverwaltung Neuwied ist nun ein Energiefahrrad entstanden, das den Stromverbrauch erfahrbar macht. Je nach geleisteter Beinarbeit können die angeschlossenen Verbraucher in Funktion gebracht werden oder nicht. Eine graphische Säule zeigt die Leistung auch in physikalischen Einheiten an. Eine weitere Anzeige veranschaulicht wieviel Stromkosten eingefahren wurden.

Der 1. Kreisbeigeordnete und Umwelt- und Jugenddezernent Achim Hallerbach testete das in einem Schülerprojekt entwickelte Tretkraftwerk im Beisein von Dirk Oswald, Schulleiter der David-Röntgenschule, Stefan Gemmel verantwortlicher Lehrer aus dem Bereich höhere Berufsfachschule für Informatik (HBFI) mit zwei beteiligten Schülern sowie Priska Dreher, zuständige Sachbearbeiterin bei der Umweltabteilung der Kreisverwaltung Neuwied.

Hallerbach freut sich über die Kooperation mit der berufsbildenden Schule: „Das Fahrrad passt genau in unser Konzept, mit dem wir zukunftsweisende Themen wie regenerativen Energien, Kreislaufwirtschaft, Ressourcenschonung und nachhaltige Lebensführung neben relevanten Abfallthemen den Kindern und Jugendlichen über interaktives und lebendiges Lernens vermitteln möchten. Ich danke der Schule für ihren Beitrag hierzu“.

Das Tretkraftwerk ist eine Gemeinschaftsprojekt der Fahrradwerkstatt, der Fachbereichs der Tischler und der HBFI-Oberstufe. „Es wird am außerschulischen Lernort (ASL) des Landkreises an der Abfallbehandlungsanlage  in Linkenbach aufgestellt und steht zukünftig Schulklassen und Jugendgruppen dort als erster Baustein eines Energielehrpfades zur Verfügung“, erklärt ASL-Leiterin Priska Dreher die Verwendung des Energiefahrrades.

Achim Hallerbach und Dirk Oswald vereinbarten, nach Abschluss des gelungenen Projektes eine weitere Zusammenarbeit beim Aufbau des Themenpfades Energie.

Stadtverwaltung bittet um Rücksicht an Feiertagen

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Veranstaltungen unterliegen gewissen Einschränkungen

Aus Rücksicht auf diejenigen Menschen, die an den sogenannten stillen Feiertagen im November wie Allerheiligen, Volkstrauertag, Totensonntag und Buß- und Bettag einen Moment der Besinnung brauchen, bittet das Ordnungsamt der Stadt Neuwied, die Bürger darum, die Feiertagsruhe zu respektieren. Der November ist traditionell der Monat der Stille und inneren Einkehr. Und innehalten, sich einen Moment der Ruhe gönnen, das gewinnt in unserer immer hektischer werdenden Zeit zunehmend an Bedeutung.

Die Sonn- und Feiertagsruhe ist in einem Landesgesetz geregelt. Darin sind unter anderem Einschränkungen für alle öffentlichen Veranstaltungen vorgesehen, die nicht dem Charakter dieser Feiertage entsprechen. Wer Zweifel hat, ob eine von ihm geplante Veranstaltung an diesen Tagen durchgeführt werden darf, sollte sich direkt an das Ordnungsamt der Stadt wenden. Es ist unter der E-Mail-Adresse Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. oder per Telefon 02631 802 332 zu erreichen.

Bürgerbüro und Standesamt schließen am 8. November früher

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Wegen landesweiter Software-Updates müssen das Bürgerbüro und das Standesamt der Stadt Neuwied am Mittwoch, 8. November, bereits um 15.30 Uhr schließen. Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, dies bei der Planung ihrer Behördengänge zu berücksichtigen.

Arbeiten am dritten Bauabschnitt beginnen

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Sandkauler Weg: Umleitungsregelung wird geändert

Die umfangreichen Sanierungsarbeiten am Sandkauler Weg gehen in ihre nächste Phase. Das heißt auch: Zahlreiche bisherige Verkehrsregelungen werden der neuen Situation angepasst.

Es geht voran am Sandkauler Weg: Die Arbeiten am zweiten Bauabschnitt neigen sich ihrem Ende entgegen. Die Asphaltarbeiten sind bereits abgeschlossen, lediglich die Gehwege müssen noch gepflastert werden. Daher erfolgt Mitte kommender Woche eine Änderung der bisherigen Umleitungsbeschilderung in der Nähe der Baustelle. Weiterhin bestehen bleibt indes die großräumige Umleitungsregelung über die parallele Rheinstraße.

Gesperrt wird laut Bauamt der Abschnitt von der Hauptzufahrt zur Firma Coveris, die nun wieder regulär genutzt werden kann, bis zum Kreisverkehr am Rewe-Markt. Auf dieser Strecke stehen neben der kompletten Erneuerung der Straße eine Kanalsanierung sowie die Neuverlegung von Gas- und Wasserleitungen auf dem Programm. Daran sind auch die Stadtwerke und die Servicebetriebe Neuwied beteiligt. Zudem wird auch der kombinierte Fuß- und Radweg bis unmittelbar vor den Kreisel fortgeführt. Daher verbreitern die Arbeiter den vorhandenen Gehweg auf drei Meter.

Nun zu den einzelnen neuen Regelungen: Trotz der umfangreichen Arbeiten bleibt während des dritten Bauabschnitts sowohl die Auffahrt vom Kreisel auf die B 256 in Richtung Weißenthurm als auch die Abfahrt von der B 256, dem sogenannten Reuther-Ohr,  in Richtung Kreisverkehr gewährleistet. Die vorhandenen Fahrspuren werden dafür je nach Entwicklung auf dem Baufeld verschwenkt. Ganz ohne eine mehrtägige Komplettsperrung jeweils einer Fahrtrichtung wird es allerdings nicht gehen. Die Verwaltung wird rechtzeitig über den genauen Zeitpunkt informieren.

Sobald die Arbeiten entsprechend vorangeschritten sind, wird der Verkehr vom Sandkauler Weg in Richtung Innenstadt über das „Reuther-Ohr“ auf die Engerser Landstraße freigegeben. Die Zufahrt zum großen Parkplatz unter der Rheinbrücke muss demnächst via Rheintalweg erfolgen, da die Zufahrt vom Sandkauler Weg aus nicht möglich ist. Durch den Wegfall der Coveris-Ersatzzufahrt kann jedoch das Halteverbot in der Seminarstraße gegenüber des Werner-Heisenberg-Gymnasiums aufgehoben werden.

Das Bauamt betont: „Die Priorität der Arbeiten liegt in der Fertigstellung der Fahrbahn, damit eine frühestmögliche komplette Verkehrsfreigabe erfolgen kann.“ Avisiert dafür ist das Frühjahr 2018.

Café Asyl on Tour

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Am Mittwochnachmittag, den 11.10.2017 machte das „Café Asyl“ mit Flüchtlingen und Helfern einen Ausflug nach Koblenz.


Möglich wurde diese besondere Aktion durch die großzügige Spende der Theater AG des RWG Neuwied. Bei den Aufführungen ihres letzten Theaterstückes baten sie bei freiem Eintritt um Spenden für das Café Asyl. So konnte die stolze Summe von 1584,44 €  den Mitarbeitern des Café Asyl (Foto) übergeben werden. Viele waren der Einladung gefolgt, so dass über 50 Personen an dem Ausflug teilnahmen.


Von Neuwied aus ging es mit der Bahn nach Vallendar und von dort mit dem Schiff weiter nach Koblenz.


Für einige Teilnehmer war es sogar die erste Schifffahrt in ihrem Leben.

In Koblenz gab es zwei Stunden Aufenthalt zur freien Verfügung. Einige nutzen die Zeit für einen Bummel in den Rheinanlagen und Besichtigung des Schlosses,  andere waren beeindruckt vom Deutschen Eck.


Pünktlich um 17.00 Uhr legte das Schiff wieder ab in Richtung Vallendar. An Bord gab es für alle ein Eis und warme Getränke.


Von Vallendar aus ging es wieder mit dem Zug zurück nach Neuwied.

Schon auf der Heimfahrt war festzustellen: So etwas müsste man wieder einmal machen! Denn alle waren überzeugt, gemeinsam etwas zu erleben schafft schnell Verbindung und Verständigung untereinander.

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