Dienstag, 21. November 2017

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Regional gut kochen mit Wintergemüse - die heimischen Superfoodalternativen kennenlernen

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Im Rahmen der Veranstaltungsreihe zum Thema „Bewusstes, nachhaltiges und regionales Kochen des Landfrauenverbandes“ in Kooperation mit der Umweltabteilung der Kreisverwaltung Neuwied bieten die Veranstalter einen zusätzlichen Kochkurs zum Thema „ Wintergemüse- Gesund durch den Winter“  an. Dieser findet am Mittwoch, 25. Oktober von 18.00 -21.30 Uhr in der Küche des  Außerschulischen Lernorts an der Kreisabfalldeponie Linkenbach statt.

„Auch das heimische Wintergemüse kann mit manchem Superfood aus Übersee in punkto Gesundheit gut mithalten. Dabei ist es viel preisgünstiger und muss nicht mit hohem Energieaufwand importiert werden“, wirbt der zuständige 1. Kreisbeigeordnete und Umweltdezernent Achim Hallerbach für die Veranstaltung.

In einem Einführungsvortrag erfahren die Kursteilnehmer Grundsätzliches zu den heimischen Kraftspendern und ihrer Verwendung. Im praktischen Teil  werden zusammen unterschiedliche Gerichte gekocht. „Nebenbei gibt es Tipps zur schonenden Zubereitung und Haltbarmachung des heimischen Gemüses“, ergänzt Kursleiterin Angelika Kröll.

Teilnehmergebühr beträgt 15 Euro. Bitte auch eine Kochschürze mitbringen.

Anmelden kann man sich bei Projektleiterin Priska Dreher, Kreisverwaltung Neuwied, Tel. 02631 803 650 oder Email: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

Keine Wahlbenachrichtigung? Ausweis reicht!

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Am Sonntag entscheidet sich, wer künftig Oberbürgermeister der Stadt Neuwied sein wird. Da keiner der Kandidaten im ersten Wahlgang im September die erforderliche Mehrheit erreichte, wurde eine Stichwahl nötig. Wählerinnen und Wähler, die keine Wahlbenachrichtigung mehr haben, können natürlich trotzdem abstimmen: ein Lichtbilddokument (Reisepass, Personalausweis, Führerschein oder Krankenkassenkarte) reicht dazu aus.

Seniorensicherheitsberater informieren auf Luisenplatz

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Am 21. Oktober spielt das Thema Sicherheit eine große Rolle

Kriminalprävention ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Jeder kann dazu seinen Beitrag leisten. Ein Beispiel für die Verbindung der Fachkompetenz der Polizei mit ehrenamtlichem Engagement älterer Bürger findet sich im Projekt Seniorensicherheitsberater.

Die von der Polizei ausgebildeten Seniorensicherheitsberater der Stadt Neuwied informieren allgemein über Verbraucherschutz, Haustürgeschäfte, Kaffeefahrten, Gewinnmitteilungen, die Kostenfalle Handy, über Sicherheit an der Haustür und erklären, wie man Falschgeld erkennt. Sie möchten auf diese Weise ihre Erfahrung und ihr Wissen an die Bürgerinnen und Bürger weitergeben. Das tun die Seniorensicherheitsberater publikumswirksam auch am Samstag, 21. Oktober, wieder, wenn sie von 10 bis 16 Uhr an ihrem Stand auf dem Luisenplatz Bürger mit Hinweisen zur Sicherheit versorgen. Im Fokus dürften dabei Informationen darüber stehen, wie man Vorsichtsmaßnahmen gegen Einbrüche ergreifen kann.

Dank regelmäßiger Fortbildungsveranstaltungen sind sie immer gut informiert und können ihr Ehrenamt fachkundig ausüben. Informationen über die Neuwieder Senioren-Sicherheitsberater gibt es im Internet auf www.neuwied.de/sfs.html oder telefonisch bei Ordnungsamtsleiterin Monika Schulz, Tel. 02631 802 335.

 

Ausbau Schulsozialarbeit im Landkreis Neuwied schreitet voran

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Hallerbach freut sich über Vorab-Zusage des Landes

Das rheinland-pfälzische Bildungsministerium hat dem Landkreis Neuwied zusätzliche Fördermittel zum Ausbau der Schulsozialarbeit an Realschulen Plus zugesichert. Erfreut zeigte sich der 1. Kreisbeigeordnete und für das Kreisjugendamt zuständige Dezernent Achim Hallerbach, dass eine Vorab-Zusage des Landes Rheinland-Pfalz nunmehr im Kreishaus vorliegt.

Die Stellen werden durch das Land Rheinland-Pfalz mit einem Festbetrag gefördert. Grundsätzlich ist der Kreis bereits seit Jahren bereit, weitere Stellen einzurichten, sofern eine Förderung durch das Land Rheinland-Pfalz erfolgt. Erst im Doppelhaushalt 2017/2018 würden durch das Land Rheinland-Pfalz weitere Mittel eingestellt, die nunmehr den weiteren Ausbau der Schulsozialarbeit ermöglichen sollen.

„Wir haben uns seit Jahren darum bemüht, dass alle Realschulen Plus im Kreisjugendamtsbezirk mit Stellen für Schulsozialarbeiter ausgestattet werden. Zurzeit sind Stellen an fünf von acht Realschulen Plus im Zuständigkeitsbereich des Kreisjugendamtes eingerichtet. Mit der Förderzusage des Landes können nun auch die drei Schulen, die zum Teil seit Jahren auf Bereitstellung weiterer Fördermittel durch das Land gewartet haben, versorgt werden“, erklärt Hallerbach.

Hallerbach zeigt sich überaus erfreut, dass nunmehr die jüngste Anfrage des Kreises beim Bildungsministerium zu dem gewünschten Ergebnis geführt hat, nachdem das Land im Doppelhaushalt 2017/2018 bereits zusätzliche Mittel für den weiteren Ausbau der Schulsozialarbeit eingestellt hatte.

Bedauerlich aus Sicht von Hallerbach ist allerdings, dass es seit Verabschiedung des Landeshaushaltes so lange gedauert hat, bis tatsächlich die Förderzusage des Landes gegeben wurde.

 

Kreiswasserwerk erhäIt 3,2 Mio. € an Fördergeldern

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Neuwied. Das Kreiswasserwerk Neuwied fördert sein Trinkwasser im Engerser Feld und schickt jährlich rd. 3,8 Mio. m³ über das Pumpwerk Neuwied-Block auf die Reise bis auf die höchsten Erhebungen der Verbandsgemeinden Asbach, Linz  und Dierdorf. Bei einer Gesamtlänge von ungefähr 580 Kilometern an Rohrleitungen bedarf es ständiger Aktivität im Unterhaltungs- und Investitionsbereich.  Vor jeder Investitionsmaßnahme stehen umfangreiche Planungen und die Beantragung von Fördermitteln des Landes Rheinland-Pfalz an. Der Präsident der Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord des Landes Rheinland-Pfalz, Dr. Ulrich Kleemann, überreichte Landrat Rainer Kaul nun im Auftrag von Umweltministerin Ulrike Höfken einen Bescheid über die Förderung von Baumaßnahmen in Höhe von insgesamt 3,2 Mio. € . Die Förderung beinhaltet einen Zuschuss in Höhe von 1,2 Mio. €  sowie ein zinsloses Förderdarlehen über 2,0 Mio. € für die Jahre 2018 – 2020. Die geförderten Baumaßnahmen erstrecken sich insbesondere auf die Erneuerung der Förderleitungen zwischen den Tiefbrunnen im Engerser Feld, den Aufbau einer Notversorgung zwischen dem Kreiswasserwerk  und den Stadtwerken Neuwied GmbH (SWN) im Bereich des Hochbehälters Torney sowie die Erneuerung der Wassertransportleitung zwischen der Tallage Oberbieber und dem Pumpwerk Melsbach.

Doch auch der nördliche Teil des Kreisgebietes fällt mit Maßnahmen in Linz und Dattenberg sowie zwischen dem Hochbehälter Hombach und Breitscheid in die Förderung.

„Investitionen in solcher Höhe sind kein Spaziergang“, so Landrat Rainer Kaul. „Durch die Förderung des Landes werden Neubau und Austausch von Wassertransportleitungen deutlich erleichtert“, äußerte  Landrat Kaul weiter. „Alleine der Zuschuss von 1,2 Mio. € beschert der Ergebnisrechnung des Gebührenhaushaltes über 30 Jahre einen jährlichen Ertrag in Höhe von rd. 40.000 €.“

„Ohne zinsfreie Förderdarlehen des Landes hätte das Kreiswasserwerk  in den vergangenen Jahren hohe Kredite aufnehmen müssen, deren Zinsen den Aufwandsbereich des Werkes und somit den Gebührenzahler auf viele Jahre hin belastetet hätten“, ergänzt Werner Meurer vom Kreiswasserwerk Neuwied.

SGD Nord Präsident Dr. Kleemann betonte: „Seit 2011 setzt der Landkreis Neuwied mit großer finanzieller Förderung des Landes ein sehr umfangreiches Sanierungsprogramm um. Die sehr sinnvollen Investitionen schaffen Versorgungssicherheit für die Bevölkerung des Landkreises und die Anlagen werden weiter verbessert und optimiert.“

Weiter Landrat Kaul: „Auch in der Zukunft sollten wir von diesem Investitionsverhalten nicht abweichen – stetige Erneuerungen an alten Leitungen, Hochbehältern und Pumpwerken  werden die nachfolgende Generation vor bösen Überraschungen bewahren.“ Thomas Endres von den Stadtwerken Neuwied: „Die Stadtwerke Neuwied als Betriebsführungsgesellschaft des Kreiswasserwerkes arbeiten intensiv an der Fortschreibung der  Ausbaupläne. Wie in der Vergangenheit werden wir auch in den kommenden Jahren - bei grünem Licht durch Werksausschuss und Kreistag sowie der Unterstützung des Landes - Gesamtinvestitionen von rund 3 Mio. € jährlich auf den Weg bringen.“

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