Sonntag, 21. Januar 2018

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Baustart in Hausen - Telekom beginnt mit Netzausbau für schnelles Internet im Landkreis Neuwied

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  • Bis Mitte 2018 schnelles Internet für ca.12.500 Anschlüsse
  • Rund 260 Kilometer Glasfaser und 234 Verteiler voll intelligenter Technik
  • Mehr Tempo im Internet: Bis zu 50 MBit/s

In Hausen an der Wied fiel im Beisein zahlreicher Gäste der Startschuss für eines der größten Infrastrukturprojekte im Landkreis Neuwied.
Bis August 2017 werden im Gebiet der Verbandsgemeinde Waldbreitbach, dem ersten Bauabschnitt des kreisweiten Ausbauprojekts, rund 50 Kilometer Glasfaser und 22 Multifunktionsgehäuse für schnelle Internetanschlüsse sorgen.
Für die rund 1.000 Haushalte im Ausbaugebiet der Verbandsgemeinde werden Datenübertragungsraten von bis zu 50 Megabit pro Sekunde (MBit/s) möglich sein. Das neue Netz wird so leistungsstark sein, dass Telefonieren, Surfen im Internet und Fernsehen gleichzeitig funktionieren.

Das erste Ausbaugebiet umfasst  die bisher nur mit langsamen Internet versorgten Wohn- und Gewerbegebiete in den Ortsgemeinden Breitscheid, Datzeroth, Hausen (Wied), Niederbreitbach, Roßbach und Waldbreitbach.

Im Einzelnen sind dies die Ortslagen:

Bitze, Bürder, Bremscheid, Datzeroth, Hollig, Lache, Langscheid, Marienhof, Oberbuchenau, Over, Reifert, Reuschenbach, Scheuerchen, Schimmelshahn, Seidenhahn,  Sohl, Solscheid, Spreitchen, Stopperich, Weißfeld und Wolfenacker. Zudem die Gewerbegebiete in Hausen (Wied), Niederbreitbach, Roßbach und Stopperich.

Das Ausbaugebiet ist auf der Homepage des Landkreises ausgewiesen.

www.breitbandausbau-neuwied.de

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Drohneneinsatz und Datensicherheit in der Landwirtschaft

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Kreis Neuwied – Eindringlich plädierte der Vorsitzende des Vereins Landwirtschaftlicher Fachbildung Neuwied e.V. (VLF), Dominik Ehrenstein, für die Erhaltung des Fachschulstandortes Montabaur, um dem landwirtschaftlichen Nachwuchs eine qualifizierte fachliche Ausbildung vor Ort zu gewährleisten. Vor zahlreichen Gästen aus Kommunalpolitik, Agrarverwaltung und dem landwirtschaftlichen Berufsstand anläßlich der traditionellen Lichtmeßtagung diskutierten die Teilnehmer die aktuellen Herausforderungen in der Landwirtschaft.

Die abnehmende gesellschaftliche Akzeptanz der landwirtschaftlichen Produktionsweise betrachtet VLF-Chef Ehrenstein mit Sorge: „Auch wenn die Landwirtschaft an Rhein, Wied und Westerwald eine umweltschonende Wirtschaftsweise pflegt, stehen die hiesigen Landwirte am selben Pranger wie die Intensivveredelungsstandorte am Niederrhein und im Münsterland.“

Der 1.Kreisbeigeordnete des Landkreises Neuwied und zuständige Dezernent für die Untere Landwirtschaftsbehörde Achim Hallerbach, bestätigte den Landwirten in seinem Grußwort auch gleich eine nachhaltige und umweltverträgliche Produktionsweise. „Nitratbelastung im Trinkwasser ist bei uns kein Thema! Wasserversorger und Landwirte arbeiten vorbildlich zusammen“, so sein Statement für die heimische Landwirtschaft. Auch in den Bereichen Landschafts- und Naturschutz sieht er die Landwirte als verlässliche Partner für die Erhaltung und Pflege der Kulturlandschaft, und sicherte ihnen seine Unterstützung zu. Dabei verwies er auf die Veranstaltungsreihe LANDreisen, die als Ergänzung zum Beratungsangebot der anderen Akteure den landwirtschaftlichen Familien Anregungen zu alternativen Einkommensmöglichkeiten, einem stressarmen Umgang mit Rindern oder zur Erhaltung ihrer Liquidität bieten soll.

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Landkreis Neuwied stellt Informationsportal mit Bildungsangeboten für Neuzugewanderte vor

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Landrat Rainer Kaul präsentierte das neue Informationsportal, auf dem sämtliche außerschulische Bildungsangebote für Neuzugewanderte im Kreis Neuwied durch den Bildungskoordinator Dr. Martin Correll eingestellt werden.

Ob Integrationskurse, berufliche Maßnahmen oder ehrenamtlicher Sprachunterricht: Auf der Webseite www.integration-in-neuwied.de lassen sich ab sofort alle außerschulischen Bildungsangebote im Kreis einsehen, die speziell für Flüchtlinge und MigrantInnen konzipiert sind. Da im Dickicht der Bildungslandschaft schon einmal der Überblick verloren gehen kann, zeigte sich Landrat Kaul sehr erfreut: „Diese Webseite ist eine hervorragende Basis für die wertvolle Arbeit aller Beratungsstellen und Ehrenamtlichen im Kreis. Mit zwei oder drei Klicks lassen sich passgenaue Angebote für die jeweiligen Schützlinge einsehen.“ Komplettiert werden diese durch eine kurze inhaltliche Beschreibung, eine Auflistung der Zielgruppen, der Träger und Ansprechpersonen sowie mit weiterführenden Informationen in Form von Links und Broschüren. Der Landkreis Neuwied ist damit Vorreiter in Rheinland-Pfalz, wie Dr. Martin Correll zu berichten weiß: „Wir sind einer der ersten Kreise im Land, die eine Webseite in dieser Form umsetzen und liefern damit eine wichtige Hilfestellung für die Eingliederung von Neuzugewanderten in den Arbeitsmarkt als nächste Stufe der Integration.“ Auf der Seite, die ursprünglich von der Integrationsbeauftragten des Kreises, Andrea Oosterdyk, ins Leben gerufen wurde, befinden sich außerdem wichtige Informationen zur Flüchtlingshilfe in den Verbandsgemeinden und der Stadt Neuwied sowie zum Prozess der Einbürgerung. Auch der Beirat des Kreises für Migration und Integration stellt sich dort vor und berichtet von seinen Aktivitäten. Andrea Oosterdyk begrüßt diese Bündelung: „Wir haben nun eine Seite, die umfassend über Maßnahmen und Möglichkeiten der Integration im Kreis Neuwied informiert. Sie kann für alle engagierten Akteure in diesem Bereich als erste Anlaufstelle im Internet dienen.“ Da sich die Angebotslage ständig verändert, muss die Seite auf dem neuesten Stand gehalten werden. Dr. Correll bittet deswegen um Mithilfe: „Bei der Vielzahl von Angeboten im Kreis kann es gut sein, dass wir noch nicht alles im Bildungsbereich erfasst haben oder neue Projekte hinzukommen. Ergänzungen und Änderungsvorschläge sind deshalb immer willkommen!“ Wer dieser Bitte nachkommen möchte, kann Dr. Correll unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. oder der Telefonnummer 02631/803-161 erreichen.

 

Geschäftsjahr 2016: ISB fördert im Landkreis Neuwied mit 30,4 Millionen Euro

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Mainz. Im Jahr 2016 hat die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) mit 30,4 Millionen Euro gewerbliche, kommunale und private Kunden im Landkreis Neuwied gefördert. Hiervon wurden in der Wirtschaftsförderung 66 Anträge in Höhe von 24,8 Millionen Euro zugesagt und somit 122 Arbeitsplätze neu geschaffen und 490 gesichert. Im Rahmen der sozialen Wohnraumförderung ermöglichte die Förderbank mit einem Volumen von rund 5,6 Millionen Euro die Schaffung und Modernisierung von 81 Wohneinheiten.

Insgesamt hat die ISB im vergangenen Jahr ein Fördervolumen von 1,9 Milliarden Euro mit 3.123 Zusagen ausgesprochen – 9 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Anstieg ist insbesondere auf die rege Nachfrage nach Darlehen für Investitions- und Betriebsmittel und Wohnraumfinanzierungen zurückzuführen. „Wir agieren in der Wirtschafts- und Wohnraumförderung subsidiär, das heißt, die ISB unterstützt die Kunden wettbewerbsneutral gemeinsam mit den Hausbanken, beispielsweise mit nachrangigen Darlehen zu erstklassigen Konditionen“, erklärte ISB-Vorstandssprecher Ulrich Dexheimer. „Vor allem lange Laufzeiten und Zinsbindungen gewinnen in Anbetracht der niedrigen Zinsen an Bedeutung.“

Wohnraumförderung

Im Bereich der Finanzierung von Wohnraum stieg das Förderergebnis um 48 Prozent. Insgesamt förderte die ISB im Jahr 2016 1.855 Wohneinheiten mit einem Volumen von 130,1 Millionen Euro. „Für Wohnungsbaugesellschaften und private Investoren sind die Rahmenbedingungen für Investitionen in den sozialen Wohnungsbau deutlich verbessert worden. Die hohe Nachfrage zeigt, dass wir im vergangenen Jahr die richtigen Förderanreize gesetzt haben“, so der Verwaltungsratsvorsitzende der ISB, Finanzstaatssekretär Dr. Stephan Weinberg. Für das Jahr 2017 habe das Land weitere Anpassungen in den Wohnraumprogrammen vorgenommen, die Tilgungszuschüsse auf die Modernisierung des Wohnungsbestandes ausgeweitet und bei insgesamt 47 kreisfreien Städten, verbandsfreien Gemeinden und Verbandsgemeinden die Fördermietenstufen angehoben.

Wirtschaftsförderung

Im Rahmen der Wirtschaftsförderung verzeichnet die ISB im Jahr 2016 einen Rückgang der Fördervolumina um 12 Prozent auf 1,8 Milliarden Euro (Vorjahr 2,0 Milliarden Euro) bei 1.822 Förderzusagen (Vorjahr 1.615, + 13 Prozent). „Trotz der Investitionszurückhaltung und des niedrigen Zinsniveaus ein stabiles Ergebnis, das zeigt, dass die Wirtschaftsförderinstrumente der ISB die Bedarfe der Kunden erfassen und wir zusätzliche Wachstumsimpulse für die rheinland-pfälzische Wirtschaft geben“, erläuterte Dexheimer.

Der Fokus der Förderbank liegt auf der Umsetzung der Wirtschafts-, Struktur- und Wohnraumförderung in Rheinland-Pfalz. „Die ISB ist und bleibt ein wichtiger Player bei der Finanzierung von innovativen Ideen, Existenzgründungen, Investitionen von Unternehmen und der Sicherstellung von bezahlbarem Wohnraum im Land“, sagte Weinberg.

 

Tafel im Asbacher Land versorgt rund 150 Familien

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Kreis Neuwied/Asbach – Begeistert von der Arbeit und der ganzen Organisation mit den vielen helfenden Händen, zeigte sich der 1.Kreisbeigeordnete Achim Hallerbach bei einem Besuch der Tafel in Asbach. „Ich habe hohen Respekt vor der engagierten Arbeit des Asbacher Tafel-Teams. Besonders überrascht bin ich neben dem Engagement der insgesamt 95 ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von der Begeisterung jedes einzelnen“, erklärte Achim Hallerbach.

Im April 2014 wurde die Tafel im Asbacher Land gegründet. Rund 150 Familien mit 700 Familienmitgliedern aus der Verbandsgemeinde Asbach werden vom Tafel-Standort in der Asbacher Bahnhofstraße mit Lebensmitteln versorgt. „Die Waren stammen von 27 Geschäften, die jeden Donnerstag angefahren werden. Dann gilt es die Waren in Körbe für die Kunden der Tafel zu packen,“ erklärte der stellvertretende Vorsitzende Bernd Grendel. Je nach Familiengröße und sonstigen Vorgaben werden die Körbe zusammengestellt. Ab 13 Uhr kommen die Empfänger in die Cafeteria, die gleichzeitig ein Kommunikationszentrum ist. Mittels Wertmarken startet dann um 14 Uhr die Warenausgabe. Für manche Ehrenamtler ist es schon ein Fulltime-Job geworden, aber alle sind mit Spaß bei der Sache dabei.

„Ziel unserer Tafel ist, qualitativ einwandfreie Lebensmittel, die im Wirtschaftsprozess nicht mehr verwendet werden, an Menschen in Not zu verteilen. Wir geben nur das ab, was wir auch selber essen würden“, betonte Tafel-Vorsitzende Ursula Prusseit.

Einen Euro müssen die Bezieher der Waren an jedem Ausgabetag bezahlen. Dieser Betrag reicht natürlich nicht aus, um die Kosten der Tafel zu finanzieren. Für die laufenden Kosten, die sich in 2015 auf rund 45.000 Euro beliefen, ist die Tafel auf Spenden angewiesen. Die Miete für die Räumlichkeiten wird von vier Gemeinden getragen. Auch wenn alle Ehrenamtlich arbeiten, so fallen doch die Kosten für die Fahrzeuge, Strom, Wasser, Versicherungen etc. an.

Neben dem Verteilen der Lebensmittel werden bei der Tafel in Asbach noch derzeit zehn Sprachkurse für rund 90 Flüchtlinge angeboten. Ein besonderer Service ist hier die Kinderbetreuung und ein Fahrservice für Schüler, die sonst nicht zum Unterricht kommen könnten. „Ein großes ehrenamtliches Engagement für viele Menschen aus der Region. Tolle Leistung die besonderen Respekt verdient,“ zeigte sich Achim Hallerbach von der Arbeit der Asbacher Tafel.

 

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