Dienstag, 19. September 2017

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Integration fördern und fordern

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Wer in einem fremden Land leben möchte, der sollte nicht nur die Sprache lernen, sondern auch Traditionen und Brauchtümer seiner neuen Heimat kennen. „Ich bin der Meinung als Stadt wie Neuwied sollte man diese Integration einfordern, muss zugleich auch aber auch entsprechende Möglichkeiten schaffen.“ betont Beigeordneter Michael Mang. Eine Anlaufstelle in der Deichstadt ist die Volkshochschule. Hier wird von ersten Sprachkursen bis hin zur Vorbereitung der B1-Prüfung, die auch Sozialkunde Unterricht beinhaltet, bis zu Schulabschlüssen alles angeboten.

Bei einem kleinen Fest feierten jetzt die Absolventen, die bis zu elf Monate die Schulbank drückten, gemeinsam mit ihren Dozenten. „Damit haben sie einen wichtigen Lebensabschnitt in der vhs Neuwied verbracht. Und diesen Weg sind sie nicht alleine gegangen, deshalb ein Dankeschön an die Lehrkräfte, die den einzelnen Mensch nicht aus den Augen verloren haben.“ Mit diesen Worten gratulierte Michael Mang den Prüflingen. Nicht ohne auch darauf hinzuweisen, dass der Weg der Integration jetzt noch nicht zu Ende ist und sich die Migranten auch weiterhin mit den deutschen Brauchtümern und Sitten beschäftigen müssen.

Neues MGH-Programm in neuer Optik

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NEUWIED. Sich begegnen, sich bilden, Rat und Hilfe holen und ein Ehrenamt ausüben: Wer sich für diese Themen interessiert, wird im neuen Programmheft des Mehrgenerationenhauses Neuwied (MGH), in Trägerschaft der Kath. Familienbildungsstätte Neuwied e.V., fündig werden. Es kann im MGH, Wilhelm-Leuschner-Straße 5, neben der Kreisverwaltung, abgeholt oder auf der homepage www.mgh-neuwied.de eingesehen werden. Außerdem liegt es ab Januar in den Geschäftsräumen der Sparkasse Neuwied, in verschieden Schulen, Kindertagesstätten, öffentlichen Verwaltungen und vielen Geschäften aus.

Für die Zeit von Januar bis zu den Sommerferien 2017 gibt es eine Fülle von Veranstaltungen und natürlich den offenen Treff. Altbewährtes wie zum Beispiel verschiedene Computer-, Sprach- und Integrationsgruppen, Hausaufgabenhilfe, Infos zum Thema Demenz, zu Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht, trifft auf neue langfristige Angebote wie Arabisch oder Kurdisch für Neueinsteiger unterrichtet von Menschen mit Fluchterfahrung, den Foto-Club im MGH, den dezentralen Donnerstagstreff für Ältere im Stadtteiltreff Rheintalweg 14, die Selbsthilfegruppe Glücksspielsucht oder aber das „Feierabendschöppche für Ehrenamtlich Aktive“, eine Möglichkeit des lockeren Austauschs für MGH Aktive. Neue Inhalte wie Argumentationstraining gegen rechte Stammtischparolen, Prävention gegen sexuellen Mißbrauch oder Familienvielfalt – Rheinland-Pfalz unter dem Regenbogen, finden sich auch im Schulungsbereich. Inhalte und Teilnahmemodalitäten sind im Programmheft ausführlich beschrieben.

Nachfragen zum neuen Programmheft unter MGH Neuwied, Tel.: 02631/344596 oder per E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

 

Beirat für die Teilhabe von Menschen mit Behinderung im Landkreis Neuwied

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In der letzten Sitzung für das Jahr 2016 traf sich der Beirat für die Teilhabe von Menschen mit Behinderung im Heilpädagogisch Therapeutischen Zentrum (HTZ) Neuwied.

Zunächst begrüßte der Vorsitzende des „Vereins für Menschen mit Behinderung e.V.“, Alfons Müller, den Beirat und stellte den Verein und seine Arbeit vor. Christina Münstermann, Geschäftsführerin des HTZ, führte die Gruppe in einem Rundgang durch das Gebäude, bei dem die besonderen Angebote für Kinder und Jugendliche mit Beeinträchtigungen vorgestellt wurden. Neben der medizinischen Versorgung von Kindern und Jugendlichen, beeindruckte auch die Gestaltung der großzügigen Küche für gemeinsames Kochen, in welcher es absenkbare Arbeitsplatten für Rollstuhlnutzer-Innen gibt. Die Mitglieder des Beirates waren auch vom sogenannten „Snoezelraum“, der durch Licht und verschiedene Sitz- und Liegemöglichkeiten die Sinneswahrnehmung anregen soll, begeistert.

Im Anschluss an den Rundgang eröffnete die Vorsitzende des Beirates, Petra Grabis, die Sitzung und begrüßte dort offiziell die neue Behinderten- und Seniorenbeauftragte des Landkreises Neuwied, Carina Breßler, die sich schon jetzt auf die gemeinsame Arbeit mit dem Beirat freut. Frau Breßler hat am 01. November 2016 die Aufgabe von Andrea Oosterdyk übernommen und wird, genau wie ihre Vorgängerin, als beratendes Mitglied im Beirat fungieren.

Ein weiterer Punkt auf der Tagesordnung war die Vorstellung des Projektes „500 Deckel für 1 Leben ohne Kinderlähmung“. Organisiert wird die Aktion durch „Deckel drauf e.V.“, deren Ziel es ist, mit dem Sammeln und Verkaufen von Plastikdeckeln gemeinnützige Projekte zu unterstützen. Aktuell unterstützt der Verein das Rotary Projekt „End Polio Now“. Vorgestellt wurde die Aktion durch Frau Elsmarie Scheid (Selbsthilfegruppe Polio e.V.).

Wie der Name des Projektes schon sagt, reicht der Erlös aus dem Verkauf von 500 Deckeln für eine Impfung gegen Polio (Kinderlähmung). Eine Krankheit, die nicht heilbar, aber durch eine präventive Impfung gestoppt werden kann. In Deutschland gilt diese Erkrankung als ausgerottet, während sie in einigen Ländern noch immer (vor allem bei Kleinkindern) auftritt.  Das oberste Ziel lautet daher, „eine Welt ohne Polio“ möglich zu machen.

Gesammelt werden können alle Kunststoffdeckel von Getränkeflaschen und Getränkekartons. So können auch die Verschlüsse von Milchpackungen oder Saftkartons problemlos gespendet werden. Anzumerken ist hierbei, dass Pfandflaschen auch ohne Deckel im Pfandautomaten angenommen werden, denn zur Rücknahme von Einweg- oder Mehrwegflaschen ist nur das Pfandsymbol auf dem Flaschenkörper bedeutsam.

Es sind bereits einige Stellen mit Sammelbehältern eingerichtet worden. Neuestes Mitglied ist nun auch die Kreisverwaltung Neuwied. Deckelspenden können im Foyer, gegenüber dem Eingang des Bürgerbüros, in den dafür vorgesehenen Eimer geworfen werden.

„Frau Scheid von Polio e.V. hat mich auf die Aktion angesprochen und um Unterstützung gebeten. Als das Projekt im Beirat vorgestellt wurde, war den Beiratsmitgliedern klar, da sind wir mit dabei“, freut sich die Vorsitzende.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie auch online unter: www.deckel-gegen-polio.de oder telefonisch bei Frau Scheid unter Tel.: 02639-438.

 

Grüne Tonnen in privatwirtschaftlicher Hand – daher:

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Landkreis Neuwied hat kein Mitspracherecht bei Zuteilung oder Abzug von grünen Tonnen - Beschwerdetelefon über Einzug von Grünen Tonnen: 0800-1889966 oder 02631-899485

Kreis Neuwied – Derzeit erreicht die Abfallberatung bei der Neuwieder Kreisverwaltung eine große Zahl von Protestanrufen, in denen es um die Grüne Tonne geht. Hauptsächlich Unternehmen, aber auch Privathaushalte beschweren sich, weil Grüne Wertstoffbehälter eingezogen worden sind. Leider kann der Landkreis Neuwied den Betroffenen aber in diesen Fällen nicht weiterhelfen, denn die Verpackungsentsorgung und damit die Organisation der Grünen Tonne ist eine rein privatwirtschaftliche Angelegenheit.

"Die Verpackungsentsorgung über die Grünen Tonnen erfolgt ohne Mitsprache- und Weisungsrecht des Landkreises", erklärt der 1.Kreisbeigeordnete und Dezernent für Abfallwirtschaft, Achim Hallerbach. "Denn anders als bei den Grauen, Blauen und Braunen Tonnen, die in kommunaler Verantwortung aufgestellt und geleert werden, entscheidet über die Grüne Tonne ausschließlich die Privatwirtschaft, die sogenannten Dualen Systeme (Grüner Punkt), die dies im Auftrag des bundesweiten Handels ausführen."

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Abschied vom Beruf

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Abschied vom Beruf: Elke Scandura, Irene Obara, Dagmar Stromberg, Karin Gollan und Dieter Schmidt (vordere Reihe v.r.n.l.)  wurden kürzlich im Rahmen einer Feierstunde von Landrat Rainer Kaul in den Ruhestand verabschiedet.

Elke Scandura leitete die Kfz-Zulassungsstelle der Kreisverwaltung Neuwied, Irene Obara war Sachbearbeiterin bei der Abteilung Ordnung, Verkehr und Rechtsangelegenheiten, Dagmar Stromberg war Sachbearbeiterin beim Kreissozialamt, Karin Gollan war Sachbearbeiterin beim Kreisjugendamt und Dieter Schmidt war Baukontrolleur beim Kreisbauamt.

Landrat Kaul danke allen für ihren Einsatz und wünschte für die Zukunft alles Gute.

Weiter auf dem Foto (hintere Reihe v.r.):  Christoph Becker (Personalratsvorsitzender), Landrat Rainer Kaul und Büroleiter Manfred Thran.

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