Sonntag, 22. Oktober 2017

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Botschafter für Demokratie und Toleranz gesucht

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Erwin Rüddel ruft zu Bewerbungen auch aus dem Landkreis Neuwied auf

Kreisgebiet. „Selbstverständlich unterstütze ich das ‚Bündnis für Demokratie und Toleranz – Gegen Extremismus und Gewalt‘ (BfDT) bei der Suche nach Botschaftern für Demokratie und Toleranz. Deshalb rufe ich auch im Landkreis Neuwied zu Bewerbungen und somit zur Teilnahme auf“, erklärt der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel.

Das Bündnis für Demokratie und Toleranz – gegen Extremismus und Gewalt wurde am Verfassungstag des Jahres 2000 von den Bundesministerien des Innern und der Justiz gegründet, um die Zivilgesellschaft als bundesweiter Ansprechpartner und Impulsgeber zu unterstützen. „Gerade in aktueller Zeit sind das Bündnis, dessen Ansinnen und Aufgaben umso bedeutungsvoller und wichtiger“, so der Christdemokrat.

Im bevorstehenden Jahr wird das BfDT, anlässlich des Festaktes zum Tag des Grundgesetzes, am 23. Mai, wieder bis zu fünf „Botschafter für Demokratie und Toleranz“ auszeichnen. Mit diesem Preis werden auch im 17. Jahr Menschen gewürdigt, die in besonders herausragender Weise beispielgebend mit ihrer Arbeit eine demokratische und tolerante Alltagskultur stärken, Zivilcourage zeigen oder in anderer Form in besonderer Weise die Bedeutung bürgerschaftlichen Engagements für den gesellschaftlichen Zusammenhalt deutlich machen.

Dazu werden Einzelpersonen oder Initiativen gesucht, die sich in herausragender Weise für praktische Demokratie-, Toleranz und Integrationsförderung (z.B. für eine Willkommens- und Anerkennungskultur), gegen Rechtsextremismus und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit (z.B. gegen Antiziganismus, Rassismus, Antisemitismus, Muslimenfeindlichkeit, Homosexuellenfeindlichkeit) bzw. für Radikalisierungsprävention (z.B. gegen Islamismus und Salafismus) einsetzen und deshalb bundesweit als Vorbild dienen können.

„Die mit einem Geldpreis dotierte Auszeichnung als ‚Botschafter für Demokratie und Toleranz‘ ist eine bedeutende öffentliche Anerkennung, um zivilgesellschaftliches Engagement für eine demokratische und tolerante Gesellschaft in ganz Deutschland zu würdigen“, bekräftigt Erwin Rüddel.

Geeignete Vorschläge sind bis spätestens 30. Januar 2017 dem Bündnis für Demokratie und Toleranz, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , zuzuleiten.

Neuwieder Abfallwirtschaft zieht um

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Eingeschränkte Erreichbarkeit in der ersten Januarwoche

In der ersten Januar-Woche des neuen Jahres verlegt die Abfallwirtschaft ihren Sitz von der Augusta-Straße (Innenstadt) in die Rudolf-Diesel-Straße 10 (Industriegebiet Distelfeld). Hierdurch kann es zu Einschränkungen sowohl bei der telefonischen Erreichbarkeit als auch bei Besuchen kommen, da auch die EDV-spezifischen Programme durch Verlegung an den neuen Standort nicht durchgängig zur Verfügung stehen. Hierfür bittet die Verwaltung um Verständnis. Ab der zweiten Kalenderwoche ist die Abfallwirtschaft wieder  – wie gewohnt – am neuem Standort mit den gleichen Telefon-Durchwahlnummern in der Rudolf-Diesel-Straße 10 erreichbar.

 

Die nächste Schlaglochpiste verschwindet

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Teil der Langendorfer Straße erhält neue Fahrbahndecke

„Damit wird die nächste Schlaglochpiste auf dem Weg in die Neuwieder City verschwinden“, freut sich der zuständige Dezernent, Bürgermeister Jan Einig. Denn nachdem im Herbst der Ausbau des letzten Abschnitts im Sandkauler Weg begonnen hat, soll 2017 auch ein Teil der Langendorfer Straße saniert werden.

Genau gesagt geht es um die Strecke Richtung Innenstadt zwischen der ehemaligen Aral-Tankstelle und dem Kreisel. Jene etwa 430 Meter weisen nämlich die größten Schäden auf. Sie erhalten daher eine neue Fahrbahndecke und in Teilen, wo es besonders schlimm aussieht, auch eine neue Tragschicht.

Rund 85.000 Euro wird sich die Stadt diese Maßnahme kosten lassen. „Eine dringend notwendige Investition“, unterstreicht Bürgermeister Einig angesichts des Zustands der Straße. Wann die etwa vier Wochen dauernden Arbeiten beginnen, steht noch nicht genau fest. Vorgesehen ist ein Termin im zeitigen Frühjahr nach dem Ende möglicher Frostperioden.

Nach jetzigem Stand wird es keine Umleitung geben und der Verkehr während der Arbeiten weiter über die Straße fließen. Um die dazu notwendige Breite zu garantieren, müssen aber die Parkplätze am Rand vorübergehend verschwinden.

Aufstallungspflicht für Geflügel wird auf den gesamten Landkreis Neuwied ausgeweitet

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Seit heute ist bekannt, dass im Landkreis Mayen-Koblenz und im Kreis Ahrweiler bei zwei tot aufgefundenen Reiherenten das Aviäre Influenza Virus vom Subtyp H5N8 nachgewiesen werden konnte. Es handelt sich demnach um die ersten beiden nachgewiesenen HPAI H5N8-Fälle in Rheinland-Pfalz.

Die Gefährdungslage für geflügelhaltende Betriebe im Landkreis Neuwied hat sich hiermit noch einmal verschärft. Der amtstierärztliche Dienst der Kreisverwaltung Neuwied ordnet somit per Allgemeinverfügung eine Aufstallungspflicht für Geflügel für den gesamten Landkreis an. Bisher waren hiervon nur Betriebe, die am Rhein entlang liegen, und einige Stadtteile der Stadt Neuwied betroffen.

Die verpflichtende Aufstallung von Hühnern, Truthühnern, Perlhühnern, Fasanen, Laufvögeln, Wachteln, Enten und Gänsen im Landkreis Neuwied gilt ab dem auf die öffentliche Bekanntmachung in der Rhein-Zeitung folgenden Tag.

Die Aufstallung von Geflügel und weitere Biosicherheitsmaßnahmen minimieren das Risiko eines direkten und indirekten Kontakts mit infizierten Wildvögeln. Berücksichtigt werden müssen vor allem auch indirekte Eintragungswege, beispielsweise über durch Wildvögel verunreinigtes Futter, Wasser oder verunreinigte Einstreu und Gegenstände (Schuhwerk, Schubkarren, Fahrzeuge usw.). Sie sind zu unterbinden und geeignete Desinfektionsmaßnahmen vorzusehen.

Geflügelhalter mit geringen Tierzahlen (bis einschließlich 1000 Tiere) haben seit dem Inkrafttreten der Verordnung über besondere Schutzmaßregeln in kleinen Geflügelhaltungen am 18.November 2016, welche die bisher geltende Verordnung zum Schutz gegen die Geflügelpest erweitert, ebenfalls erhöhte Biosicherheitsmaßnahmen einzuhalten, diese umfassen beispielsweise die Sicherung der Ein- und Ausgänge der Ställe gegen unbefugten Zutritt, das Betreten der Ställe nur mit Schutzkleidung und die Vorhaltung einer betriebseigenen Einrichtung zum Waschen der Hände sowie eine Einrichtung zur Desinfektion der Schuhe. Bislang gibt es weder in Deutschland noch weltweit Hinweise auf Erkrankungen von Menschen mit dem Aviären Influenza A Subtyp H5N8 (Stand 10.11.2016).

1.000 Euro für Kinder- und Jugendhilfe in Neuwied überreicht

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(Koblenz, 22.12.2016) 1.000 Euro übergab Privatkundenbetreuer Florian Kollmann an die Geschäftsführer Nicola Wittner und Jens Thiele vom Jugend- und Familienhilfe (JuFa) e.V. Der Verein leistet ambulante Jugendhilfe in Neuwied und den Landkreisen Mayen-Koblenz und Rhein-Lahn.

Der JuFa e.V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, Menschen in schwierigen Lebenssituationen, insbesondere Kindern und Jugendlichen, Unterstützung anzubieten, sie zu motivieren, nach eigenen Lösungen zu suchen und sie bei der Umsetzung zu begleiten.

Mit der Spende der Volksbank Koblenz Mittelrhein soll im Frühjahr ein besonderes erlebnisreiches Event für Kinder und Jugendliche realisiert werden. Das Angebot richtet sich vor allem an Kinder, deren Eltern nicht in der Lage sind, besondere sportliche, freizeit- und erlebnispädagogische Angebote für ihre Kinder zu finanzieren.

Florian Kollmann freut sich, dass die Volksbank Koblenz Mittelrhein mit ihrer Spende vor Ort helfen kann und ist schon gespannt, was sich Nicola Wittner, Jens Thiele und ihr Team Spannendes ausdenken werden.

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