Sonntag, 22. April 2018

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Serviceverbesserung an den Wertstoffhöfen Neuwied, Linz und Linkenbach

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Kreis Neuwied. Mit dem Dienstleistungsabend verbessern die Wertstoffhöfe Neuwied, Linz und Linkenbach ab dem 9. April dem Kundenservice für die Bürgerinnen und Bürger des Landkreises. Zunächst für ein halbes Jahr sind diese mittwochs bis 18.00 Uhr geöffnet (letzte Anlieferungsmöglichkeit:  17.45 Uhr).

Die Anregung der Handwerkerschaft und die positiven Erfahrungen anderer Dienstleister mit einem Dienstleistungsabend veranlassten den Ausschuss für Umwelt und Abfallwirtschaft, das bestehende Serviceangebot bei der Anlieferung von Abfällen auszuweiten.

Mit der gesonderten Erfassung der Anlieferungen mittwochs ab 16.00 Uhr werden die Wertstoffhöfe ermitteln, inwieweit das Angebot angenommen wird. Die Kreisverwaltung bittet um Verständnis, dass es infolge der Erfassung zu geringfügigen Verzögerungen bei der Anlieferung kommen kann.

Infos unter Tel. 02631 803-308 (Bürgertelefon der Abfallberatung).

Gedächtnistraining: Seniorenbeirat lud zur Schulung in die VHS

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Der Seniorenbeirat der Stadt Neuwied hatte in Zusammenarbeit mit dem Forum für Ältere der Volkshochschule Neuwied ein kostenloses Gedächtnistraining angeboten. Neben der körperlichen Fitness wünscht sich jeder vor allem ein gut funktionierendes Gedächtnis und geistige Gesundheit. Dass man dafür eine ganze Menge selbst tun kann, erfuhren die Senioren bei dieser spezifischen Informationsveranstaltung. So verfolgten sie gespannt die wertvollen Tipps, die Anne Boden ihnen vermittelte. Die Veranstaltung zielte auf ein Training unter Einbeziehung von Körper, Seele und Geist ab. Boden animierte daher die die Anwesenden auch zu zahlreichen praktischen Übungen, um Konzentration und Merkfähigkeit zu erhöhen, assoziatives und logisches Denken zu fördern und Zusammenhänge besser zu erkennen. Auch gab sie anhand von Beispielen hilfreiche Tipps zur Strukturierung der Gedanken, zur besseren Wahrnehmung und Wortfindung. Es gebe sicherlich Menschen, die sich durch gute Urteilsfähigkeit auszeichnen, meinte Boden. Dies sei sicherlich häufig eine Begabung, doch lasse sich auch in diesem Bereich einiges antrainieren, um letztlich besser und sicher urteilen zu können. „Wer rastet, der rostet“: Dieses Sprichwort ist nicht nur auf körperliche Aktivitäten anwendbar, sondern ebenso auf geistige. Darin waren sich alle Teilnehmer einig.

Opferhilfsorganisation WEISSER RING e.V. stellt sich im Landkreis Neuwied neu auf

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Dringend Mitstreiter im Helferteam gesucht

Landrat Hallerbach lobt ehrenamtliches Engagement

Mainz/Neuwied. „Heute ist ein besonderer Tag“ erklärte Landrat Achim Hallerbach in seiner Begrüßung. „Der 22. März ist seit vielen Jahren der Gedenktag für die Opfer von Kriminalität in Deutschland“. Aus Anlass dieses Gedenktages freute es Hallerbach besonders, den Landesvorsitzenden des WEISSEN RINGS Werner Keggenhoff und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landkreises Neuwied begrüßen zu können. Gleichzeitig ist dieser Tag ein guter Anlass zur Vorstellung des neuen Ansprechpartners für den Landkreis Neuwied Eberhard Brennholt und zur Würdigung der Leistung des aus diesem Amt scheidenden Außenstellenleiters Heinz-Helmut Schwarzkopf.

Werner Keggenhoff berichtete über die Arbeit des WEISSEN RINGS und lobte das Wirken Schwarzkopfs über fast ein Jahrzehnt im Ehrenamt im Landkreis Neuwied. Heinz-Helmut Schwarzkopf hatte sich aus gesundheitlichen Gründen entschlossen, die Leitung „seines“ ehrenamtlichen Teams aufzugeben.

Landrat Achim Hallerbach bedankte sich für die Arbeit von Heinz-Helmut Schwarzkopf und seinem gesamten Team. Er habe dem WEISSEN RING im Kreis Neuwied ein wahrnehmbares Gesicht gegeben. Diese ehrenamtliche Aufgabe sei sicherlich herausfordernd, habe jedoch eine wichtige und unverzichtbare Rolle in der Arbeit der Opferhilfe eingenommen. Hallerbach appellierte und bittet um weitere Unterstützer und Helfer aus dem Landkreis Neuwied. „Ich möchte jede Bürgerin und jeden Bürger darum bitten, den WEISSEN RING zu unterstützen, insbesondere durch zusätzliche aktive Helfer. Wir brauchen diese wichtige Opferhilfe“, appellierte der Landrat.

Der Leiter der benachbarten Außenstelle Mayen-Koblenz Eberhard Brennholt (66 Jahre) ist nun kommissarisch auch für die Opfer von Kriminalität im Landkreis Neuwied zuständig. „Wir sind bemüht, die Betreuung von Opfern nach einer Straftat reibungslos weiter zu führen“ erklärte Brennholt. Nun geht es ihm vor allem darum, das Helferteam im Landkreis Neuwied personell zu verstärken. Die momentan 3 ehrenamtlichen Mitarbeiter betreuen bereits 20 Fälle seit Anfang des Jahres.

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Auftaktveranstaltung für Lernpatenprojekt in Buchholz und Jungeroth

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Ehrenamtliche Lernpaten leisten Herausragendes

Achim Hallerbach wirbt für neue Lernpaten

Die Grundschulen in Buchholz und Jungeroth zählen zu den jetzt insgesamt 19 Grundschulen im Landkreis Neuwied, die sich als Projektträger im Lernpatenprojekt engagieren und es ehrenamtlichen Lernpaten ermöglichen, Grundschulkindern Zeit und Unterstützung zu schenken. Ziel des Projektes ist die Verbesserung der Bildungschancen von Kindern, die in benachteiligten Lebenssituationen aufwachsen und den Anschluss an Gleichaltrige schon in den frühen Lebensjahren zu verpassen drohen.

„Wie wertvoll eine zuverlässige und kontinuierliche Beziehung in dieser Phase sein kann, zeigen die positiven Ergebnisse im Lernpatenprojekt. Auch kleine Schritte setzen bei den Grundschulkindern positive Energien und Kapazitäten frei, so berichten es mir immer wieder aktive Lernpaten. Die Erfolge sind natürlich an die vertrauensvolle und kontinuierliche Zusammenarbeit der Lernpaten, Klassenleitungen und auch der Schulleitung gekoppelt“, erwähnte Landrat Achim Hallerbach bei einer Infoveranstaltung für die neuen Lernpaten.

Zu Beginn des Projektes wird in Absprache mit allen Akteuren das Auswahlverfahren und die Hospitation der Lernpaten gemeinsam arrangiert und begleitet, so dass jederzeit auf Unstimmigkeiten reagiert werden kann. Erst wenn zwischen den ausgewählten Kindern und den Lernpaten ein harmonisches und vertrauensvolles Verhältnis aufgebaut wurde, beginnt das Lernpatenprojekt, das in der Regel auf ein Schuljahr angelegt ist.

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Gemeindepsychiatrisches Zentrum

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Bei Besuch des 1. Kreisbeigeordneten Mahlert im Gemeindepsychiatrischen Zentrum Neuwied wurde die Situation von Menschen mit psychischer Erkrankung beleuchtet

Bei seinem Antrittsbesuch im Gemeindepsychiatrischen Zentrum Neuwied konnte sich der 1. Kreisbeigeordnete und Sozialdezernent, Michael Mahlert, gemeinsam mit der Leiterin der Sozialabteilung, Agnes Ulrich, einen Einblick in die Arbeit der AWO Gemeindepsychiatrie am Standort Neuwied verschaffen.

Mahlert betonte, dass es ihm ein persönliches Anliegen ist, die soziale Infrastruktur des Landkreises Neuwied genau kennenzulernen und mit den Kooperationspartnern in einen engen Austausch einzutreten.

Im Gemeindepsychiatrischen Zentrum erhalten Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen ein umfassendes Unterstützungsangebot. Tagesstrukturierende Maßnahme in der Tagesstätte, Betreutes Wohnen und ambulante Leistungen zur Teilhabe können als Leistungen der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung in Anspruch genommen werden. Dem Personenkreis wird eine geregelte Tagesstruktur mit arbeitstherapeutischem Schwerpunkt, alltagspraktisches Training, Hilfe beim Wohnen, der Haushaltsführung und bei administrativen Aufgaben geboten. Feste Bezugspersonen bieten psychosoziale Begleitung in der Tagesstätte oder im häuslichen Umfeld. Die Finanzierung erfolgt über den überörtlichen bzw.  örtlichen Sozialhilfeträger auf der Grundlage einer Bedarfsfeststellung und Teilhabeplanung.

Für Bewohner des Landkreises Neuwied ist die Sozialabteilung der Kreisverwaltung Neuwied der relevante Ansprechpartner.

Die AWO Gemeindepsychiatrie nimmt außerdem bei der Eingliederung von psychisch beeinträchtigten Menschen in den Arbeitsmarkt eine wichtige Funktion ein.

Integrationsfachdienst und Berufsbeleitender Dienst (BBD) sind Fachdienste für Menschen im Berufsleben, die behindert, gleichgestellt oder psychisch erkrankt sind und sie dienen der Beratung von interessierten Arbeitgebern. Zum Leistungsangebot gehören Vermittlung in Arbeit und begleitende Unterstützung nach Arbeitsaufnahme. Die Berater verstehen sich als neutrale Vermittler zwischen Arbeitgeber und Beschäftigten und übernehmen vernetzende Funktion mit anderen Leistungsträgern und Hilfesystemen.

Der Geschäftsführer der AWO Gemeindepsychiatrie, Jürgen Borniger, und weitere Vertreter der Fachdienste konnten dem 1. Kreisbeigeordneten von einer erfolgreichen und intensiven Kooperation mit anderen Akteuren in diesem Arbeitsfeld, insbesondere auch mit dem Jobcenter Landkreis Neuwied berichten.

Innovative Konzepte verfolgen das Ziel Vermittlungshemmnisse abzubauen und die Integration in den Arbeitsmarkt und somit berufliche und soziale Teilhabe zu fördern. Dazu gehören beispielsweise die Projekte „Mobilé-Bewegung verändert“ und „IWAA Individuelle Wege in Ausbildung und Arbeit“, beides Maßnahmen zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung für Menschen mit psychischer Beeinträchtigung. Die Projektinhalte werden individuell zugeschnitten und reichen von aktivierenden und stabilisierenden Maßnahmen über Vermittlung in Arbeit bis zur Nachbetreuung nach Aufnahme einer Arbeit.

Die Fachkräfte der AWO Gemeindepsychiatrie stellten den Vertretern des Landkreises eindrucksvoll die Inhalte, Zielsetzungen aber auch die Grenzen der Angebote dar. Bedauert wurden die oft übliche enge zeitliche Befristung der geförderten Maßnahmen und die damit einhergehende unklare Perspektive für Teilnehmer und Mitarbeiter. Allen Projektvorstellungen war gemeinsam, dass ein deutlicher Bedarfsanstieg für aktivierende und begleitende Angebote für Menschen mit psychischen Belastungen oder Erkrankungen sowohl in quantitativer als auch qualitativer Hinsicht gesehen wird. „Ihre Ausführungen bestätigen mich in meiner Auffassung, dass wir einen betreuten oder beschützten Arbeitsmarkt benötigen, der auch den Menschen die Teilhabe am Erwerbsleben ermöglicht, die das heute erwartete Tempo bzw. die geforderte Belastbarkeit noch nicht oder nicht mehr mitgehen können“, hielt Mahlert fest.

Der 1. Kreisbeigeordnete nahm das Fachgespräch zum Anlass, sich bei den hoch motivierten Beschäftigten und beim AWO Kreisverband, der Träger der AWO Gemeindespsychiatrie ist, für die engagierte Sozialarbeit zu bedanken.

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