Mittwoch, 17. Januar 2018

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Jecke Verwaltung – geänderte Öffnungszeiten

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Mit Rücksicht auf die tollen Tage haben alle städtischen Dienststellen von Schwerdonnerstag, 23., bis Karnevalsdienstag, 28. Februar, verkürzte Öffnungszeiten und schließen bereits um 12 Uhr. Sonderregelungen gelten für die Tourist-Information, das Jugendzentrum Big House und das Stadtarchiv, die Rosenmontag und das Stadtarchiv zusätzlich an Karnevalsdienstag geschlossen bleiben. Die städtischen Kindergärten

machen Karnevalsferien wie folgt:

  • vom 24. bis 27. Februar die Kitas in Engers, in Oberbieber und in Rodenbach
  • am 27. Februar die Kitas in der Rheinstraße und Irlich
  • am 27. und 28. Februar die Kitas in Heddesdorf, in Heimbach-Weis, im Rheintalweg und in Rommersdorf.

Ab Mittwoch, 29. Februar, stehen alle Serviceleistungen wie gewohnt wieder zur Verfügung.

Bundesumweltministerium diffamiert die Landwirtschaft

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Wer kennt sie nicht? Bauernregeln, die das Wettergeschehen im Jahresverlauf vorhersagen. Jahrhundertealte in Reime gerahmte Erfahrungen, die auch in Zeiten der Klimaveränderung den weiteren Wetterverlauf meist treffender prognostizieren, als der amtliche Wetterdienst.

„Diese sind nun mutiert; missbraucht zu einer Kampagne des Bundesumweltministeriums gegen die nach Meinung ihrer Versschmiede unerträglichen Missstände in der Landwirtschaft“, ärgert sich Achim Hallerbach, 1. Kreisbeigeordneter des Landkreises Neuwied über die Plakat- und Social Media-Aktion in der die landwirtschaftliche Produktionsweise als tier- und naturschutzschädlich verunglimpft wird. „Hier werden die Produktionspraktiken einiger schwarzer Schafe auf den gesamten Berufsstand übertragen. Es ist unverantwortlich, wenn sich Repräsentanten der Bundesregierung einer platten Polemik bedienen und damit einen ganzen Berufsstand diskreditieren!“ so Hallerbach mit einer deutlichen Kritik auf die Bundesumweltministerin Barbara Hendricks, die diese Kampagne initiiert hat. „Wir brauchen die Landwirtschaft im Kreis Neuwied zur Sicherung unserer Ernährungsgrundlage und zur Erhaltung und Pflege unserer wunderschönen Landschaft an Rhein, Wied und Westerwald.“

Tatsächlich ist die Zahl der landwirtschaftlichen Betriebe im Kreis Neuwied schon seit Jahren rückläufig. Intensiv wirtschaftende Veredelungsbetriebe, deren Wirtschaftsweise vorrangig im Focus der Kritik steht, sind hier nicht zu finden. Die Tierschutzanforderungen an die Nutztierhalter werden ständig vom Veterinäramt kontrolliert.

„Bei uns steht kein Schwein auf einem Bein!“, erklärt Ilonka Degenhardt, Leiterin des Veterinäramtes bei der Kreisverwaltung Neuwied auf die markanteste Bauernregel dieser Kampagne angesprochen. „Auch überhöhte Nitratwerte im Grundwasser sind bei uns kein Thema“, weiß Michael Heumann, der für die Trinkwasserüberwachung zuständige Mitarbeiter des Gesundheitsamtes.

„Durch die schlechte Ernte des letzten Jahres und die niedrigen Preise liegen wir am Boden und jetzt wird noch auf uns rumgetrampelt“, schimpft Ulrich Schreiber, Kreisvorsitzender des Bauern- und Winzerverbandes Neuwied.

„Neben der miserablen finanziellen Situation werden die Landwirte durch die ständige negative Berichterstattung zermürbt. Wenn das so weitergeht, verlieren die jungen Leute die Lust den elterlichen Betrieb zu übernehmen, fürchtet Thomas Ecker von der Unteren Landwirtschaftsbehörde der Kreisverwaltung Neuwied. „Und dann findet hier irgendwann die Übernahme durch Bewirtschafter statt, die nicht aus der Region stammen und industrielle Landwirtschaft betreiben!“

Für Hallerbach ist klar: „Wir werden die Landwirte im Kreis Neuwied auch weiterhin in deren Anliegen unterstützen und gegen pauschale Verunglimpfungen in Schutz nehmen!“

 

Wettbewerb 2017 „Unser Dorf hat Zukunft“ – Kommunen können sich bewerben

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Kreis Neuwied – Nach einjähriger Pause startet der Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ im Jahr 2017 in eine neue Runde. Daher hat der zuständige 1.Kreisbeigeordnete und Planungsdezernent Achim Hallerbach kürzlich alle Verbandsgemeindeverwaltungen des Landkreises sowie die Stadtverwaltung Neuwied über die Wettbewerbsausschreibung unterrichtet und gebeten, alle Ortsgemeinden/Ortsteile sowie die Stadtteile zu informieren. Im Vordergrund steht nicht mehr nur das äußere Erscheinungsbild des Ortes, sondern vielmehr das bürgerschaftliche Engagement und die zukunftsweisenden Ideen des Dorfes.

Die teilnehmenden Gemeinden haben die Möglichkeit, den Wettbewerb zu nutzen, um die Zukunftsperspektiven in den Dörfern zu verbessern und die Lebensverhältnisse in den ländlichen Räumen zu steigern. Die Dorfgemeinschaft und die einzelnen Dorfbewohner gilt es zu motivieren, aktiv an der Gestaltung des eigenen Dorfes und seiner Umgebung mitzuwirken sowie das Verständnis der Dorfbevölkerung für ihre eigenen Einflussmöglichkeiten zu stärken und dadurch die bürgerschaftliche Mitwirkung zu intensivieren.

„Daher sollte auch nicht ausschließlich der Sieg im Wettbewerb im Vordergrund der teilnehmenden Gemeinden und Stadtteile stehen, sondern vielmehr auch die vielen positiven Aspekte und Anreize, die durch die Teilnahme angestoßen, fortgeführt und weiterentwickelt werden können,“ betont Achim Hallerbach.

Teilnahmeberechtigt sind alle Ortsgemeinden und räumlich eigenständigen Gemeinde- bzw. Stadtteile mit überwiegend dörflichem Charakter bis zu 3.000 Einwohnern.

„Voraussetzung zur Weitermeldung für den Gebiets- und Landesentscheid ist nach wie vor eine hohe Teilnehmerzahl am Kreisentscheid. Daher begrüßen wir es sehr, wenn sich im diesjährigen Wettbewerbsturnus auch alle benannten „Schwerpunktegemeinden der Dorferneuerung“ und solche, die hierzu aktuell einen Antrag gestellt haben, beteiligen und ihre derzeitigen Projekte der Kommission vorstellen,“ so der 1.Kreisbeigeordnete Achim Hallerbach weiter.

Die Entscheidung über die Teilnahme der Gemeinden und Stadtteile am Wettbewerb sollte durch einen entsprechenden Ratsbeschluss herbeigeführt und der Kreisverwaltung bis spätestens 10. März 2017 schriftlich mitgeteilt werden.

Die Durchführung des Kreisentscheides ist für Ende April und Anfang bis Mitte Mai 2017 geplant.

Für weitere Informationen stehen die zuständigen Mitarbeiterinnen des Referates Dorferneuerung, Margit Rödder-Rasbach (0 26 31/8 03-2 35) und Carina Baugut-Seyfried (0 26 31/ 8 03-4 02) gerne zur Verfügung. Damit für jede Gemeinde ein optimales Ergebnis erreicht werden kann, stehen die beiden Mitarbeiterinnen interessierten Gemeinden und Stadtteilen auch vor Ort zur Information der Einwohner gerne bereit.

 

„Bella Italia“ im Mehrgenerationenhaus Neuwied

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Am 18.01.2017 wurde im Mehrgenerationenhaus Neuwied gekocht und geschlemmt. 16 Teilnehmer verschiedener Generationen haben gemeinsam ein leckeres, italienisches 3-Gänge-Menu kreiert.

Angeleitet wurden sie hierbei von zwei Schülerinnen der Ludwig-Erhard-Schule. Wer gerade keinen Platz am Herd bekam, hat gelernt, wie man aus Servietten Rosen- oder Lilien als Tischdekoration faltet. 

Es entstanden elf verschiedene Speisen, sodass auch wirklich für jeden etwas dabei war. Ein rundherum gelungener Abend!

Biotonnenleerung ab 20. Februar wieder jede Woche

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Kreis Neuwied. Wie im Abfuhrkalender bereits veröffentlicht, wird die Biotonne ab dem 20. Februar wieder wöchentlich geleert. Diese Regelung gilt bis einschließlich 24. November. Weitere Informationen unter Tel. 02631/803-308 bei der Kreisverwaltung Neuwied.

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