Donnerstag, 21. September 2017

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Kommunale Kooperation vereinbart – Bürgerservice steht im Vordergrund

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Kreis Neuwied bietet Bürgern aus Nachbargemeinden aus Altenkirchen Anlieferungsmöglichkeit beim Wertstoffhof Linkenbach

Bereits seit vielen Jahren nutzen Bürgerinnen und Bürger sowie Kleingewerbetreibende aus dem Bereich des Kirchspiel Horhausen gerne die nahe liegenden Entsorgungsmöglichkeiten auf dem Wertstoffhof Linkenbach des Landkreises Neuwied. Da eigentlich die Kapazitäten immer dem jeweiligen Landkreis zustehen, haben die Landkreise Neuwied und Altenkirchen nunmehr ein einvernehmliches Duldungsabkommen vereinbart. Dies teilt der im Landkreis Neuwied zuständige Abfallwirtschaftsdezernent und 1.Kreisbeigeordnete Achim Hallerbach mit und freut sich, dass Bürgerinnen und Bürger aus dem Landkreis Altenkirchen den Service des Kreises Neuwied nutzen. Positiv betroffen sind dabei nachfolgende Gemeinden: Willroth, Horhausen, Pleckhausen, Güllesheim, Bürdenbach, Niedersteinebach, Obersteinebach, Krunkel/Epgert.

Es gelten dabei die vorgegebenen Mengenbegrenzungen und Richtlinien des Landkreises Neuwied sowie die aktuellen Gebühren für Fremdanlieferer. Für Rückfragen steht die Abfallwirtschaft des Kreises Altenkirchen gerne unter der E-Mailadresse Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. oder telefonisch unter 02681 81-3020 zur Verfügung.

Senioren-Sicherheitsberater helfen weiter

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Seit 1998 bildet die Stadt Neuwied gemeinsam mit der Kriminalpolizei Ehrenamtliche als sogenannte Sicherheitsberater aus. Ziel des Projektes ist es, älteren Bürgerinnen und Bürgern Tipps und Tricks für die Sicherheit in den eigenen vier Wänden mit auf den Weg zu geben. Denn schon kleine Vorsichtsmaßnahmen können die Pläne von Kriminellen vereiteln.

Die richtigen Kniffe dafür verraten die Senioren-Sicherheitsberater wieder am Freitag, 1. September, 10 bis 12 Uhr, in ihrer monatlichen Sprechstunde im Stadtteilbüro Südöstliche Innenstadt, Rheintalweg 14. Eine Anmeldung dafür ist nicht notwendig.

Digitalisierung in der Landwirtschaft tangiert die Ernährungsvorsorge

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Hallerbach warnt vor freizügigem Umgang mit sensiblen Daten

Die Digitalisierung von Daten schreitet in allen Lebensbereichen unaufhaltsam voran. Der rheinland-pfälzische Landtag debattiert über die Umsetzung der Digitalisierungsmöglichkeiten in der Landwirtschaft. Auf den ersten Blick erscheinen die Vorteile einer zentralisierten Datenerfassung und Datenübermittlung - auch an außerlandwirtschaftliche Akteure - die möglichen Risiken deutlich zu übertreffen. „Zweifelsohne bietet die Digitalisierung in der Landwirtschaft vielfältige Nutzungsmöglichkeiten, um die Produktivität und den Ressourcenschutz zu optimieren. Diese Vorteile des Smart Farmings müssen auch rheinland-pfälzischen Landwirten zugänglich gemacht werden, auch wenn diese – auf absehbare Zeit -  nicht die notwendigen wirtschaftlichen Betriebsgrößen erreichen werden. Hier gilt es auch externe Technik zu nutzen, die ggfls. von den Maschinenringen zur Verfügung gestellt werden kann“, kommentiert Achim Hallerbach, 1. Kreisbeigeordneter des Kreises Neuwied und zuständiger Dezernent für die Untere Landwirtschaftsbehörde.

Andererseits stellt sich die Frage nach der Datenhoheit und der Datensicherheit. Das Smart Farming ist geprägt von einer fortschreitenden Auslagerung der Anbau- und Maschinensteuerung auf überwiegend zentral ausgerichtete und cloudbasierte Datenmanagementsysteme, beispielsweise von Agrarhandel, Industrie oder IT-Dienstleistern. Die Risikobewertung der datentechnischen Verwundbarkeit unserer sensiblen landwirtschaftlichen Primärproduktion ist dabei durchaus bedenklich.

„Hier ist die Ernährungsvorsorge – unser täglich Brot – betroffen! Und was geschieht bei einer Cyber-Attacke?“, warnt Achim Hallerbach vor einer ungezügelten Datenweitergabe landwirtschaftlicher Produktionsdaten. „Hinter diesen Daten stecken jahrzehntelange  Erfahrungswerte der Landwirte, die ihre Produktionstechnik auf die Standortbedingungen ihrer Böden angepasst haben. Eine Freigabe dieser Daten an internationale Agrar-, Chemie- und Immobilienkonzerne würde die regionale Landwirtschaft ihrer Wertschöpfung berauben!“, so Hallerbach.

Die Übernahme landwirtschaftlicher Familienbetriebe durch Agrar- und Immobilienkonzerne würde erheblich erleichtert. Andererseits führt kein Weg an einem zügigen Ausbau der Digitalisierung vorbei.

Hallerbach favorisiert deshalb das überbetriebliche Smart Farming, den Aufbau eines Datennetzwerkes im lokalen Bereich. „Gerade weil die Ernährungssicherstellung und Ernährungsvorsorge im Krisenfalle auf Landkreisebene organisiert wird, muss unser Fokus auf der dezentralen Datenerfassung und Vernetzung liegen, um die Nahrungsmittel- und Energieversorgung vor Ort zu sichern“, ist sein Statement.

Startschuss für das Lernpatenprojekt an der Grundschule Limbach

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Ehrenamtliche Lernpaten gesucht – Grundschulleiterin Heike Bojahr und das Kollegium begrüßen das Projekt

Kreis Neuwied – „Die Grundschule in Asbach-Limbach zählt nun zu den jetzt insgesamt 17 Grundschulen im Landkreis Neuwied, die das Lernpatenprojekt umsetzen. Diese Entscheidung freut uns sehr. Das erfolgreiche Lernpatenprojekt gibt es seit über fünf Jahren im Landkreis Neuwied und unterstützt Grundschulkinder in ihren individuellen Entwicklungschancen“, erklärt der zuständige 1.Kreisbeigeordnete Achim Hallerbach.

Die Unterstützung und Stärkung der Kinder hin zu einer Verbesserung der Bildungschancen sind Ziele dieses Projektes. Mit Unterstützung der Lernpaten soll verhindert werden, dass Kinder den Anschluss an Gleichaltrige schon in den frühen Lebensjahren verpassen. „Aufgrund persönlicher, gesellschaftlicher aber auch familiärer Probleme haben Kinder immer wieder Schwierigkeiten, die in den Schulen an sie gestellten Anforderungen zu erfüllen. An diesem Punkt setzt das Lernpatenprojekt an“, so Achim Hallerbach.

Diese notwendige und für die Kinder sehr wichtige Zeit schenken ehrenamtliche Lernpatinnen und Lernpaten den Kindern im Lernpatenprojekt. In der Tätigkeit als Lernpate geht es dabei nicht nur um das Erlernen des Einmaleins, sondern die Lernpaten geben den Kindern positive Impulse, fördern die Stärken der Kinder und vermitteln dabei Zuversicht und Spaß.

„Die Kinder erhalten in enger Kooperation mit ihrer Schule durch diese individuellen Hilfen von ehrenamtlichen Lernpaten die Möglichkeit, durch Förderung ihrer kognitiven, emotionalen und sozialen Kompetenzen, erfolgreicher die Bildungsangebote der Schulen zu nutzen“, so Simone Höhner und Franlin Toma von der Kreisjugendpflege des Kreisjugendamtes Neuwied.

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Rollend die Neuwieder Innenstadt kennenlernen

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Im Oktober erstmals Ninebot-Führung im Angebot

Die Tourist-Information Neuwied ist ständig auf der Suche nach neuen Angeboten. Ihr neuester Coup: eine Innenstadtführung auf einem Ninebot, einem Fortbewegungsmittel, das landläufig unter dem Namen Segway bekannt ist.

Zu Fuß oder mit dem Fahrrad? Bislang hatten Interessierte zwei Möglichkeiten, um die Sehenswürdigkeiten der Neuwieder Innenstadt zu erkunden. Doch da bekanntermaßen aller guten Dinge drei sind, gesellt sich am 1. Oktober eine weitere Alternative hinzu. Die Fahrt mit dem innovativen Fortbewegungsmittel Ninebot, das dem Segway verwandt ist. Kleine (Welt)Wirtschaftskunde: Das chinesische Unternehmen Ninebot hat im Jahr 2015 Segway Inc. aufgekauft; gemeinsam sind Ninebot und Segway weltweit Marktführer für die Geräte, die durch einfaches Bewegen und Lehnen des Körpers in die gewünschte Richtung gesteuert werden.

Gemeinsam mit Jörg Fernau, dem Inhaber von eFunmobil, hat die Neuwieder Tourist-Information das neue Angebot auf die Beine gestellt. Bis zu 14 Teilnehmer können an den rund zweistündigen Fahrten durch die City teilnehmen. Vor dem Tourstart erhalten sie von Fernau eine Einweisung in die Handhabung der Ninebots. Warnwesten und Helme werden gestellt, auf Wunsch auch weitere Protektoren für Knie und Ellenbogen. Es gibt zwei weitere Voraussetzung für die Teilnahme: „Der Teilnehmer muss im Besitz eines Mofa-Führerscheins, also einem Führerschein der Klasse M, sein. Und er darf maximal 120 Kilo wiegen“, erklärt Fachmann Fernau.

„Wir wollen dieses Angebot zukünftig regelmäßig anbieten“, blickt Vanessa Selent, die Leiterin der Neuwieder Tourist-Information voraus. Nicht ohne darauf zu verweisen, dass die Ninebot-Führung wie alle anderen Angebote natürlich auch individuell buchbar ist. Weitere Informationen dazu gibt es bei der Tourist-Information Neuwied, Telefon 02631/802 5555.

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