Dienstag, 21. November 2017

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Nach Unfall: Ampel an der Kreuzung Berggärtenstraße defekt

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Bei einem Verkehrsunfall erheblich beschädigt wurde die Ampelanlage an der Kreuzung Berggärtenstraße (B42)/Rasselsteiner Straße/Andernacher Straße in Neuwied-Heddesdorf. Die Ampel fällt daher zurzeit auf der gesamten Kreuzung aus. Vor allem Autofahrer aus Richtung Niederbieber und der Innenstadt werden gebeten, vorsichtig in die Kreuzung und auf die vorfahrtsberechtigte Berggärtenstraße zu fahren. Voraussichtlich Mitte kommender Woche soll die Anlage wieder funktionstüchtig sein.

Jan Einig will Ehrenamtsstelle einrichten

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OB-Kandidat: Vereine und Initiativen besser fördern

Neuwied. OB-Kandidat Jan Einig will das Ehrenamt in Neuwied stärker unterstützen. Er will in der Verwaltung eine Ehrenamtsstelle etablieren, die Vereinen und Initiativen konkrete Hilfen anbietet und eine Ehrenamtsbörse einrichten, die Interessenten und Anbieter zusammenführt.

„Es gibt bei uns ein sehr starkes ehrenamtliches Engagement. Worte der Wertschätzung sind wichtig und eine Sache, es braucht aber auch konkrete Unterstützung“, so Einig. Die Stelle könne ein Ehrenamtsforum einführen, in dessen Rahmen bestimmte Sachfragen abgedeckt würden: „Dozenten könnten kostenlos – in Seminaren, Fachtagungen und Workshops – allgemeine Hilfestellung leisten in dem großen Feld der Rechtsfragen: Welchen Versicherungsschutz benötigen unsere Helfer? Wie können wir persönliche Haftung vermeiden? Aber auch organisatorisch gibt es viele offene Punkte wie Fragen der Buchhaltung.“

Mit einer Ehrenamtsbörse will Einig den Vereinen Material für Veranstaltungen zur Verfügung stellen – angefangen vom Spiel- über ein Geschirrmobil bis hin zur Hüpfburg für Kinder: „Hier und da fehlt es auch an Räumlichkeiten, um eine Veranstaltung durchzuführen. Die kann man vermitteln.“ Zentrale Aufgabe der Börse sei es jedoch, die Vereine und Menschen, die sich engagieren wollen, zusammenzuführen: „Einige dieser Punkte sind auf der Seite Neuwied.de bereits vorhanden, insbesondere Ansprechpartner. Aber es fehlt an Aktualität, es fehlt der Mehrwert: Wo kann ich mich in Neuwied ehrenamtlich engagieren? Welcher Verein, welche Initiative hat Bedarf? Um welche Stellen geht es genau? Das lässt sich alles über eine Online-Plattform viel genauer abbilden als bisher.“

Nicht zuletzt weiß Einig, dass es vielen Vereinen auch an finanzieller Unterstützung fehlt. Die Ehrenamtsstelle könne gezielt Förderprogramme recherchieren und helfen, die Mittel zu beantragen: „Das könnten wir auch in einem Onlineportal zusammenfassen.“ Online sieht er auch Möglichkeiten, ganz neue Wege zu gehen, etwa beim sogenannten Crowdfunding: Dabei werden über eine Förderplattform Projekte von den Initiativen vorgestellt, Spender aus der Bevölkerung und von Unternehmen der Stadt (Crowd) können sich entscheiden, welches gemeinnützige, kulturelle oder soziale Vorhaben unterstützt werden soll: „Die Projekte werden mit dem Finanzierungsbedarf vorgestellt, die Unterstützung wird nur ausbezahlt, wenn sich bis zu einem gewissen Zeitpunkt genug Spender finden.“ Ansonsten erhalten die Spender ihr Geld zurück. „In der Stadt Menden im Sauerland konnte man so tolle Projekt unterstützen, die sonst kaum eine Chance gehabt hätten“, sagt Einig.

Ein Budget für Soforthilfe würde es ermöglichen, dass man bei einem Notfall personelle Hilfen – etwa der Servicebetriebe - zur Verfügung stellt. Neben der Beratung und der fachlichen Hilfe will Einig, dass die Ehrenamtsstelle auch bei der Kommunikation hilft: „Gerade die Sozialen Medien wie Facebook bieten sich dafür an.“

166 Pflegefamilien betreuen 209 Pflegekinder

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Kreis Neuwied – 48 Pflegeeltern des Landkreises Neuwied  und der Stadt Neuwied mit ihren  40 Kindern konnte der 1. Beigeordnete und Kinder-und Jugenddezernent des Landkreises Neuwied, Achim Hallerbach, zum 16. Pflegeelternseminar im Amalie-Raiffeisen-Saal der VHS Neuwied begrüßen. Achim Hallerbach  unterstrich in seiner Begrüßung die wichtige Bedeutung von Pflegefamilien im Rahmen der Jugendhilfe: „Sie geben unseren Pflegekindern die notwendige Liebe und Geborgenheit für eine gesunde Entwicklung und leisten damit eine enorm bedeutsame pädagogische Erziehungsaufgabe“.

„Pflegefamilien ermöglichen es den Kindern mit ihrem Engagement, durch viel Aufmerksamkeit, Zuwendung und Verständnis, oft erstmals Schutz und Verlässlichkeit  zu erleben“, so Herr Hallerbach weiter. In der Stadt und im Landkreis Neuwied leben derzeit  209 Pflegekinder in 166 Pflegefamilien.

Der Tag bot den Pflegeeltern einerseits die Möglichkeit zum Austausch mit anderen Pflegeeltern und anderseits interessante und aufschlussreiche Hintergründe zu einem relevanten Thema bei Pflegekindern. Prof. Dr. Ludwig Salgo, Professor an der Goethe-Universität Frankfurt am Main in den Fachbereichen Erziehungswissenschaften und Rechtswissenschaften,  stellte die aktuellen Erkenntnisse zum Thema „Umgangskontakte bei Fremdplatzierung in Pflegefamilien“ vor.

Er gab hierzu  einen praxisbezogenen Überblick über die aktuelle Rechtsprechung in diesem Bereich und erläuterte  die bestehenden entwicklungspsychologischen  Erkenntnisse  zur Umgangsgestaltung. Dies verschaffte den Pflegeeltern einen guten Überblick über die für sie relevanten Themen in Bezug auf die Umgangsgestaltung und ermöglicht es ihnen, sich mit einer gestärkten Rechts- und Handlungssicherheit, diesem Thema zu widmen.

Für die Kinder wurde währenddessen ein attraktives professionell betreutes Rahmenprogramm  angeboten. Auch für das leibliche Wohl war gesorgt. Die Teilnehmer trafen sich alle  zum gemeinsamen Mittagessen. Dies wurde von den Beteiligten zu geselligen und regen Gesprächen miteinander genutzt.

Im Anschluss wurde in diesem Jahr erstmalig ein Freizeitprogramm für die Pflegeeltern und die Kinder angeboten. In diesem Rahmen nahmen die Pflegeeltern an einer interessanten Führung im Museum Monrepos teil. Die Kinder erfuhren in  zwei Workshops spannendes über die Steinzeit. Hierbei lernten Sie Materialien aus dieser Zeit kennen und fertigten u.a. Schmuckstücke daraus.

Die Veranstaltung wurde durch das Stadt- und Kreisjugendamt Neuwied sowie PFAD – Landesverband der Pflege- und Adoptivfamilien Rheinland-Pfalz e.V. organisiert und durchgeführt. Die nächste Veranstaltung für 2018 ist bereits in Planung.

Da für die Unterbringung von Kindern in einer Pflegefamilie ein steigender Bedarf zu verzeichnen ist, freuen sich die  Jugendämter der Stadt und des Landkreises Neuwied über Bürgerinnen und Bürger, die sich für das Thema Pflegeelternschaft interessieren und stehen  unter der Tel.: 02631-803-306 (Kreis) und 02631- 802-143 (Stadt) gerne für Fragen zur Verfügung.

Städtische EDV-Abteilung erfolgreich in Wettbewerb

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Ersten Platz belegt  – Preisgeld geht an „Neuwied hilft“

Die EDV-Abteilung der städtischen Verwaltung hat gezeigt, was in ihr steckt. Bei einem Wettbewerb, in dem es um IT-Sicherheit ging,  hat sie renommierte Konkurrenz hinter sich gelassen.

Beim „i-doit“-Wettbewerb für IT-Administratoren, den die Düsseldorfer Firma Synetics ausgeschrieben hat, ist der EDV-Abteilung der Stadtverwaltung mit deren Leiter Gerhard Wingender ein  großer Wurf gelungen: In zwei von drei Kategorien hatten sich die Neuwieder Experten beworben und belegten in der Kategorie „Automatisierung des Software-Releasemanagements“ den ersten Platz, zudem erreichten sie in der Kategorie „Dokumentation“ noch Rang zwei. Dabei setzte sich die Stadtverwaltung gegen namhafte Konkurrenz durch, zum Beispiel gegen IT-Abteilungen der ARD und der Goethe-Universität Frankfurt.  In der siebenköpfigen Jury saßen unter anderem Informatik-Professor Achim Schmidtmann und Carlo Künast vom Kommunalen Netzwerk Niederrhein, der auch für das Linux-Magazin schreibt.

Worum ging es im Wettbewerb? Aus Sicherheitsüberlegungen sind in Verwaltungen und Unternehmen zeitnahe Updates der benutzten Software-Systeme vonnöten. Das muss strukturiert geschehen, unter Vermeidung persönlicher Mailboxen, redundanter Information - und vor allem nachvollziehbar dokumentiert. Mit dem „i-doit Project Award“ wurden nun erstmals Projekte ausgezeichnet, die die Vielseitigkeit der Anwendung mit der „i-doit“-Dokumentation darstellen.

Und eben das ist den Fachleuten aus dem Neuwieder Verwaltungshochhaus perfekt gelungen. Die Jury lobte das Team aus der Deichstadt und seine Lösungen: „Software und Menschen sind die Risikofaktoren Nummer 1 im heutigen Geschäftsleben. Wie kreativ man sein muss, um die Aktualität der eingesetzten Software sicherzustellen sieht man an diesem, bisher einmaligen Beispiel.“ Sie setzte daher das „tolle Konzept“, das Arbeitsschritte ganz oder teilweise automatisiert, auf Rang 1. Das Beispiel Neuwied zeige, wie wichtig und für die IT-Sicherheit elementar die IT-Dokumentation ist, so die Juroren weiter. Und auch in der Sparte „Dokumentation“ sei dem Team um Gerhard Wingender mit seiner
Lösung Großes gelungen, meint die Jury: „Der Gesamtaufwand sinkt und die Datenqualität steigt.“

Wingender selbst nahm in Düsseldorf stellvertretend für alle Beteiligten des EDV-Teams nicht nur die mit den hervorragenden Platzierungen verbundenen Trophäen entgegen, sondern auch einen Scheck über 1000 Euro zur Förderung eines sozialen Projektes in Neuwied. Der Abteilungsleiter hat die Preisverleihung als spannende Angelegenheit erlebt. „Alle Finalisten waren vor Ort, aber keiner kannte die Platzierungen“, berichtet Wingender. „Wir wussten auch nicht, dass wir es mit unseren Bewerbungen gleich in zwei Kategorien ins Finale geschafft hatten. Schon als wir in der Kategorie Dokumentation als Zweiter aufgerufen wurden, war  angesichts der Konkurrenz die Freude groß. Damit, dass wir in der anderen Kategorie dann noch einmal prämiert werden würden, hatten wir nicht gerechnet. Insofern war die Überraschung umso größer, als wir in der abschließend aufgerufenen Kategorie Automation noch einmal auf die Bühne geholt wurden, um den Winner-Award nebst Scheck in Empfang zu nehmen.“

Das Preisgeld geht nach einem Beschluss des Stadtvorstands, der auf die Erfolge der IT-Abteilung natürlich sehr erfreut reagierte, an die von Neuwieder  Wohlfahrtsverbänden ins Leben gerufenen Aktion „Neuwied hilft“. „So trägt unser Einsatz auch noch caritative Früchte“, erklärt der EDV-Abteilungsleiter. Viel wichtiger sei jedoch mit Blick auf die Zukunft, dass sich die Stadtverwaltung als innovatives Unternehmen präsentiert habe. „Damit sind wir sicherlich auch für künftige Auszubildende im Bereich IT ein hoch interessanter Ansprechpartner“, unterstreicht Wingender. Für diese lohnt sich daher ein Blick auf die Internetseite http://www.neuwied.de/jobs.html

Erfolgreiche Haustürwahlkämpfer geehrt

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CDU Kreisverband Neuwied dankt aktiven Ortsverbände

Neuwied. „Die Wahlkämpferinnen und Wahlkämpfer haben eine großartige Mannschaftsleistung an den Tag gelegt“, lobte Kreisvorsitzender Erwin Rüddel den Einsatz rund um den Haustürwahlkampf im Landkreis Neuwied. „Unsere Unterstützer haben sich die Hacken abgelaufen, um für unsere Positionen und Kandidaten zu werben und der Erfolg zeigt, dass die persönliche Ansprache bei den Menschen in unserer Region angenommen wird“, so Bundestagsabgeordneter Erwin Rüddel weiter.
Die CDU Bundespartei hat mit dem Programm „Connect 17“ ein hoch professionelles Canvassing-Programm aufgelegt. In Schulungen und mit digitaler Unterstützung wurden die Haustürwahlkämpfer vorbereitet. „Den drei fleißigsten Ortsverbände wollen wir mit einem kleinen Geschenk danken, aber jede Haustür zählte und die Gemeinschaftsleistung zeigte wieder, dass die CDU in der Fläche gut vernetzt ist“, so Rüddel.
Der erste Platz geht an den CDU-Ortsverband Oberbieber, wo alleine von einem Mitglied über Tausend Haustüren besucht wurden. Auf Platz zwei landete der Ortsverband Rheinbreitbach und den dritten Platz unter der „Haustürbestenliste“ belegte der Ortsverband Heimbach-Weis/Block. Die Glückwünsche nahmen Stefan Schmitz vom Ortsverband Rheinbreitbach sowie der Neuwieder Stadtverbandsvorsitzender Dr. Stefan Vomweg stellvertretend für die beiden Neuwieder Ortsverbände gerne an.
In der Stadt Neuwied und in der Verbandsgemeinde Rengsdorf-Waldbreitbach geht der Haustürwahlkampf weiter. „Am 15. Oktober stehen die Stichwahlen an und gerade jetzt müssen wir unsere Wählerinnen und Wähler wieder an die Wahlurne bringen“, motiviert Erwin Rüddel, damit Jan Einig Oberbürgermeister der Stadt Neuwied und Christian Robenek Bürgermeister der Verbandsgemeinde werden.

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