Mittwoch, 21. Februar 2018

Letztes Update:07:48:44 AM GMT

region-rhein.de

RSS

Stadt und Kreis Neuwied werden Fair-Trade-Kommunen

Drucken

Erfolgreiche Kampagne: Auszeichnung erfolgt im Februar

Ein Drittel der Deutschen sympathisiert laut einer Untersuchung mit der Fair-Trade‐Idee. Da wollen Stadt und Kreis Neuwied nicht hintan stehen.

Natürlich haben Stadt und Kreis Neuwied nicht derart viele Sehenswürdigkeiten wie London, Rom oder San Francisco. Doch in einem Punkt brauchen sie sich beide bald nicht mehr länger hinter diesen Metropolen zu verstecken, denn im Februar erhalten beide Körperschaften die Auszeichnung als Fair-Trade-Stadt bzw. Fair-Trade-Landkreis. Landrat Achim Hallerbach und Oberbürgermeister Jan Einig erhielten nun die offizielle Bestätigung, dass die entsprechenden Bewerbungen den Test vor dem Prüfgremium bestanden haben.

Lisa Hermann, die Kampagnenleiterin Fair-Trade-Town des Vereins TransFair, unterstreicht: „Wir freuen uns sehr, Stadt und Kreis Neuwied bald in der internationalen Familie der Fair-Trade-Towns willkommen heißen zu können.“ Stadt und Kreis haben damit unterstrichen, dass sich auch hier ausreichend Akteure aus Politik, Zivilgesellschaft und Wirtschaft vernetzt haben, um den fairen Handel auf kommunaler Ebene zu fördern.

Der Kreistag und der Neuwieder Stadtrat hatten 2016 beschlossen, dass man sich definitiv um den Fair-Trade-Titel bewerben wollte. Anschließend folgten die Aktivitäten lokaler Steuerungsgruppen, die in Kooperation mit den Verwaltungen dafür gesorgt haben, dass alle erforderlichen Kriterien erfüllt werden konnten. Der Faire Handel schafft durch die Berücksichtigung von sozialen, ökologischen und wirtschaftlichen Standards Hoffnung auf eine sichere Existenz vor allem für die Menschen in der südlichen Hemisphäre. „Ein gerechter Handel hilft auch, Frieden zu sichern“, sind sich Landrat Achim Hallerbach und Oberbürgermeister Jan Einig sicher.

Stadt saniert Rohre in der Karl-Marx-Straße

Drucken

Umfangreiche Arbeiten machen eine Vollsperrung erforderlich

Der Hösterbach fließt unterirdisch verrohrt durch Feldkirchen, doch die Rohre sind in die Jahre gekommen, führen das bacheigene Regenwasser, das Wasser der angeschlossenen Regenwasserzuläufe der Straße und die Zuläufe der Anlieger nicht mehr vollständig ab. Daher saniert die Verwaltung nun die Rohre, die in der Karl-Marx-Straße verlegt sind. Der bauliche Zustand des vorhandenen Materials lässt den Einzug von Innenschläuchen oder partielle Reparaturen jedoch leider nicht zu, sodass sie komplett ersetzt werden.

Die Arbeiten beginnen bei Imbiss Wahl und werden bis zur Karl-Marx-Straße 33 a (Richtung Rockenfelder Straße) auf einer Länge von 150 Meter ausgeführt. Bei der Verlegung der Rohre wird die Feldkircher Straße (K 111) gequert und muss daher abschnittsweise verengt werden. Eine Baustellenampel regelt dann den Verkehr. Anschließend  erfolgen unter Vollsperrung die Arbeiten in der Karl-Marx-Straße - zunächst bis zur Einmündung der Irlicher Straße, abschließend bis zur Hausnummer 33 a. Die Umleitung erfolgt via Jahn- und Karbachstraße oder Irlicher Straße. Die Arbeiten beginnen in der Woche nach dem 8. Januar und sollen bis Mitte März beendet sein. Die beauftragte Firma bemüht sich um einen zügigen Bauablauf. An den Kosten in Höhe von 150.000 Euro müssen sich die Anlieger nicht beteiligen. In nächster Zeit werden noch weitere Abschnitte des verrohrten Hösterbaches saniert.

Erwin Rüddel und CDU laden erneut zum Karnevalsempfang

Drucken

Kreisgebiet. Der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel lädt als Vorsitzender des CDU-Kreisverbandes Neuwied in diesem Jahr Tollitäten und im Karneval aktiv tätige Vereine aus seinem Wahlkreis Neuwied/Altenkirchen erneut zu einem großen Empfang mit buntem Programm ein. Auch im achten Jahr findet die offiziell als Karnevals- und Prinzenempfang deklarierte Veranstaltung wieder im Center-Forum Vorteil Center, Anton-Limbach-Straße 3, in 53567 Unkel statt – und das am Donnerstag, 25. Januar 2018, ab 19.11 Uhr. Erwin Rüddel ist, auch als Bezirksvorsitzender der Rheinische Karnevals-Korporationen e.V. (RKK), selbst bekennender Karnevalist, der gemeinsam mit seiner Ehefrau Renate im Jahr 2002 das Prinzenpaar in seiner Heimatgemeinde Winhagen bei der Wenter Klaavbröder e.V. stellte. „In meiner politischen Laufbahn habe ich wiederholt festgestellt, dass es bei der Symbiose aus Karneval und Politik oft zahlreiche gemeinsame Komponenten gibt“, meint Rüddel mit verschmitztem Gesicht. Mit der Veranstaltung in Unkel erlebt die „5. Jahreszeit“ einen weiteren närrischen Höhepunkt. „Wir freuen uns auf eine zahlreiche Teilnahme von Tollitäten aus der Region und deren Gefolge. Wir freuen uns aber auch auf Abordnungen von Vereinen und Gruppen, die keine Tollitäten stellen. Denn wir möchten einfach mit Karnevalisten einige schöne Stunden verbringen und ihnen danken für das ehrenamtliche Engagement zur Pflege unseres schönen rheinischen Brauchtums“, bekräftigt Erwin Rüddel.

Mit dem Freizeitplaner aktiv werden

Drucken

Angebotsbroschüre für Jugendliche erscheint am 10. Januar

Bei einem Treffen im Jugendzentrum Big House stellten Landrat Achim Hallerbach und Bürgermeister Michael Mang den neuen Freizeitplaner für Stadt und Kreis Neuwied vor. Die einhundert Seiten starke Broschüre ist wieder ein „Gemeinschaftswerk“ der Kreisjugendpflege Neuwied und des Kinder- und Jugendbüros der Stadt Neuwied. Auch in dieser Ausgabe enthält der Freizeitplaner wieder zahlreiche Tipps, wie Kinder und Jugendliche ihre Freizeit sinnvoll gestalten können. Mit der Fülle von Ferienfreizeiten, Veranstaltungen, Workshops, Tagesausflügen, Kinder- und Jugendreffs sowie vielfältigen sonstigen Angeboten kann die Freizeitgestaltung für das ganze Jahr geplant werden. Ein umfangreiches Adressverzeichnis bietet interessierten Eltern nützliche Kontakte der Jugendpflege, verschiedener Beratungsstellen, Vereinen und Verbänden in Stadt und Kreis Neuwied.

Das am 10. Januar erscheinende Heft ist kostenlos und im Kreisgebiet über die Verbandsgemeindeverwaltungen und die Jugendpflege vor Ort zu beziehen. Im Stadtgebiet ist der Freizeitplaner in den Sekretariaten der Schulen, im Bürgerbüro, bei der Stadtbibliothek, der VHS, dem Kinder- und Jugendbüro sowie in diversen weiteren Einrichtungen erhältlich. Zudem steht der Freizeitplaner als Download im Internet unter www.neuwied.de/freizeitplaner.html oder www.kreis-neuwied.de zur Verfügung. Weitere Infos gibt es unter 02631 802-170 (Kinder- und Jugendbüro) oder 02631 803-442 (Kreisjugendamt).

Junge Muslime starten ins Neue Jahr 2018 mit einem Zeichen für bürgerschaftliches Engagement

Drucken

Im Rahmen der bundesweiten Neujahrs-Aktion kehrte die Ahmadiyya Muslim Jugendorganisation am Neujahrsmorgen die Straßen und befreit sie von den Überresten der Silvester Nacht.

Frankfurt - Die Ahmadiyya Muslim Jugendorganisation organisierte am 01. Januar 2018 eine bundesweite Neujahrsputz-Aktion. Die Jugendlichen haben am Neujahrsmorgen zu Besen und Schaufel gegriffen und befreiten die Straßen und Plätze ihrer Heimatorte von den Resten der nächtlichen Silvester Festlichkeiten. Bundesweit fand die Neujahrs-Aktion in 240 lokalen Gemeinden mit knapp 6.500 ehrenamtlichen Helfern der Jugendorganisation statt. Bürgerinnen und die Stadtgesellschaft waren herzlich eingeladen, an der lokalen Aktionen teilzunehmen und bei einem gemeinsamen  Neujahrsfrühstück mit jungen Muslimen ins Gespräch zu kommen.

Die Aktion hat eine lange Tradition: Seit über 20 Jahren leisten die Jugendlichen ihren höchstpersönlichen Beitrag für die Gesellschaft.

Mit der Aktion wollten die Jugendlichen ein Zeichen für bürgerschaftliches Engagement und für ihre Verbundenheit zum Heimatort setzen.

Die lokale Ortsgruppe in Neuwied hat sich ab 09 Uhr an der alljährlichen Aktion beteiligt. Mit ca. 40 Teilnehmern kehrten die Jugendlichen in der Innenstadt Neuwieds die Straßen.

„Der Islam gebietet Gerechtigkeit und uneigennützig Gutes zu tun (Der Heiligen Quran 16:91) ist der Leitsatz der Aktion. Unsere Mitglieder möchten Verantwortung übernehmen, so wie sie auch als junge Muslime in Deutschland die gesellschaftlichen Entwicklungen konstruktiv mitgestalten möchten. Als Jugendverband ist es unser Anliegen, unsere Mitglieder dabei zu unterstützen“, erklärt Hasanat Ahmad, Bundesvorsitzender der Ahmadiyya Muslim Jugendorganisation. Hierfür setze man nun auch auf Sichtbarkeit, Dialog und stärkere Vernetzung in der Gesellschaft.

JPAGE_CURRENT_OF_TOTAL