Mittwoch, 17. Januar 2018

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Seminarreihe startet am 16. Januar 2018 Linkenbach

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Schulverpflegung professionell gestalten

Kreis Neuwied – Schulverpflegung ist ein wichtiges Thema an allen Ganztagsschulen. Sie muss gut geplant, organisiert, attraktiv und gesund sein. Gut schmecken soll es in der Mensa auch. Hilfreich ist es, wenn das Personal im Verpflegungsbereich fachlich versiert ist und regelmäßig an Schulungen teilnimmt. Der 1.Kreisbeigeordnete Achim Hallerbach, gleichzeitig Dezernent für Jugend, Umwelt und Gesundheit: „Es ist mir ein großes Anliegen unsere Schulen beim Aufbau  und der dauerhaften Sicherung einer qualitativ hochwertigen Schulverpflegung professionell zu unterstützen. Ich freue mich daher sehr, dass das Dienstleistungszentrum ländlicher Raum eine Seminarreihe dazu hier im Landkreis im kommenden Jahr durchführen wird.“

Die Ernährungsberatung des Dienstleistungszentrums Ländlicher Raum Westerwald-Osteifel (DLR) bietet in Zusammenarbeit mit dem Kreis Neuwied ein Seminar in 6 Modulen an, um Mitarbeiter in der Schulverpflegung zu unterstützen. Die Inhalte umfassen die allgemeinen Ernährungsgrundlagen für Kinder und Jugendliche, die qualitätsgesicherte Speisenplanung und Bewertung von Speisenangeboten entsprechend dem DGE-Qualitätsstandard. Vor- und Nachteile verschiedener Verpflegungssysteme werden genauso besprochen wie die erforderlichen Hygienevorschriften und -maßnahmen. „Da Schulverpflegung oft mehr als ein Mittagsangebot umfasst, ist ein eigenes Modul der Zwischenverpflegung im Kiosk oder Bistro gewidmet“, betont Achim Hallerbach.

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Beigeordneter Mang überzeugt als Vorleser an Grundschule

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Während des Vorlesetags vermittelten in diesem Jahr bundesweit mehr als 170.000 prominente Vorleser Kindern die Bedeutung und Wichtigkeit von Büchern und  erfüllten so eine wichtige Vorbildfunktion. Großen Spaß beim Zuhören hatten auch die 36 Kinder der Klassen 2a und 2c der Grundschule St. Georg in Irlich. Im Foyer der Schule las der Schuldezernent der Stadt Neuwied, Michael Mang, den Mädchen und Jungen das Märchen von den Bremer Stadtmusikanten vor. Mit lautmalerischen Beiträgen, mit Iahs, Wuffs, Miaus und Kikerikis, unterstützten die Kinder Mang begeistert in seiner Rolle als Vorleser. Schulrektorin Jutta Spang überreichte den Schülern und dem städtischen Beigeordneten eine Urkunde, verbunden mit der Bitte, auch im nächsten Jahr wieder als Zuhörer und Vorleser dabei zu sein. Mang betonte, dass er viel Gefallen an der Rolle des Vorlesers gefunden habe. „Das habe ich auch der StadtBibliothek zu verdanken“, verriet der Dezernent. „Dort hat man mich gut beraten und mir das richtige Buch empfohlen.“

VG Koblenz:

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Anwohnerklage gegen Durchführung einer Festveranstaltung der „Burschengesellschaft Heddesdorf e. V.“ hatte keinen Erfolg

Das Verwaltungsgericht Koblenz hat die Klage einer Anwohnerin abgewiesen, mit der diese gegen die Durchführung der sogenannten Heddesdorfer Pfingstreiterkirmes vorgegangen ist. Die Veranstaltung wird von dem im Verfahren beigeladenen Verein „Burschengesellschaft Heddesdorf e. V.“ seit Anfang der 1980er Jahre parallel zur Heddesdorfer Pfingstkirmes in der Form eines Straßenfestes jeweils am Pfingstwochenende von Freitag bis Dienstag durchgeführt. Hierzu erhielt der Verein auch für das Jahr 2017 von der beklagten Stadt Neuwied zwei Ausnahmegenehmigungen nach straßenverkehrs- und immissionsschutzrechtlichen Bestimmungen. Diese Genehmigungen waren mit umfangreichen Auflagen betreffend die Erreichbarkeit der im Festplatzbereich befindlichen Wohngrundstücke und den Lärmschutz versehen.

Die Klägerin hat dagegen nach erfolglosem Widerspruch Klage erhoben. Durch das Fest komme es alljährlich zu erheblichen Beeinträchtigungen und Belästigungen. So sei ihr wegen der unmittelbar vor ihrem Grundstück aufgebauten Stände und Buden der Zugang zu ihrem Grundstück kaum möglich. Außerdem erfolge eine erhebliche Belästigung durch die aufgestellte Musikbühne, auf der Livemusik dargeboten werde. Überdies halte der beigeladene Verein sich nicht an die in den Genehmigungsbescheiden gemachten Auflagen. So sei die Zufahrt zu ihrem Grundstück wiederholt zugestellt, die festgelegten Endzeiten nicht eingehalten und die zulässigen Lärmwerte überschritten worden.

Die beklagte Stadt verwies auf den Charakter der Veranstaltung im Interesse der Brauchtumspflege und hielt die angeordneten Auflagen zum Schutz der Anwohner für ausreichend. Zwar treffe es zu, dass bei der diesjährigen Veranstaltung die Lärmgrenzwerte überschritten worden seien. Deshalb werde zukünftig im Falle weiterer Genehmigungen durch weitergehende Auflagen (Einpegelung der Anlage, Einsatz von Schallpegelbegrenzern und Anordnung von Eigenüberwachung durch Messungen mit Dokumentation) ein besonderes Augenmerk auf die Einhaltung der Lärmgrenzwerte gelegt.

Der Beigeladene hielt die Genehmigungen ebenfalls für rechtmäßig. Er habe sich an die Auflagen gehalten. Die trotz Einhaltung der Auflagen bestehenden Beeinträchtigungen müsse die Klägerin im Interesse der Brauchtumspflege an diesen wenigen Tagen im Jahr hinnehmen.

Die Klage hatte insgesamt keinen Erfolg. Durch die von der Beklagten zukünftig beabsichtigten weiteren Lärmschutzauflagen sei nicht zu befürchten, dass sich die während der diesjährigen Veranstaltung festgestellten Überschreitungen der zugelassenen Lärmpegel im kommenden Jahr wiederholen werden, urteilte das Koblenzer Gericht. Damit werde dem Hauptangriffspunkt der Klägerin Rechnung getragen. Jedenfalls bei zukünftiger Einhaltung der in dem Genehmigungsbescheid festgesetzten Lärmobergrenzen sei gegen die Durchführung der Veranstaltung rechtlich nichts einzuwenden. Die straßenverkehrsrechtliche Ausnahmegenehmigung zur Einrichtung des Festplatzes sei rechtmäßig. Durch die darin enthaltenen Auflagen werde die Erreichbarkeit des Grundstücks der Klägerin auch unter den Gesichtspunkten des Brandschutzes und des Rettungsdienstes hinreichend gewährleistet.

Gegen diese Entscheidung können die Beteiligten die Zulassung der Berufung durch das Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz beantragen.

(Verwaltungsgericht Koblenz, Urteil vom 3. November 2017, 5 K 316/17.KO)

Dr. Jan Bollinger (AfD) beim Vorlesetag: Positive Entwicklung von Kindern fördern

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Am 17.11.2017 verwandelte sich das Neuwieder Bürgerbüro der AfD in eine Lesebühne für Kinder. Dr. Jan Bollinger, der Landtagsabgeordnete der AfD, las humorvolle Tierfabeln und Märchen für kleine Zuhörer vor. Die Aktion fand im Rahmen des bundesweiten Vorlesetags statt. Dr. Jan Bollinger: „Eine rundum gelungener Nachmittag, der mir viel Freude bereitet hat. Es war schön zu sehen, wie interessiert und gebannt die Kinder zugehört haben. Kindern etwas vorzulesen ist eine gute Sache, für die ich mich gerne einsetze.“

Studien belegen, dass meisten Kinder vom Vorlesen gar nicht genug bekommen können: 91 Prozent der Jungen und Mädchen in Deutschland gefällt es, wenn ihnen vorgelesen wird. Sie finden es gemütlich und lieben es, wenn sich die Eltern Zeit für sie nehmen. Dr. Jan Bollinger erläutert: „Die Freude am Lesen und an unserer schönen deutschen Sprache ist wichtig für eine positive Entwicklung und gute Bildungschancen von Kindern. Den Vorlesetag begrüße ich daher als sinnvolle Initiative, an der ich mich auch nächstes Jahr wieder gerne beteiligen werde.“

Geänderte Öffnungszeiten der Wertstoffhöfe

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Kreis Neuwied. Wie die Kreisverwaltung mitteilt, schließen die Wertstoffhöfe Linz, Neuwied und Linkenbach am Freitag, den 8. Dezember aus betrieblichen Gründen bereits um 12 Uhr. Letzte Anlieferungsmöglichkeit: 11.45 Uhr. Weitere Informationen: Abfallberatung der Kreisverwaltung Neuwied, Tel. 02631/803-308

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