Montag, 19. Februar 2018

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Waffelduft im Mehrgenerationenhaus Neuwied

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Ab dem 28. Februar 2018 gibt es gleich zwei gute Gründe mittwochnachmittags das Mehrgenerationenhaus Neuwied zu besuchen. Beim wöchentlichen Spielenachmittag ab 14:00 Uhr sind neue Mitspielerinnen und Mitspieler jederzeit herzlich willkommen.  Je nach Lust und Laune werden  Brett- oder Kartenspiele ausgepackt.  Neben dem Reiz zu gewinnen geht es vor allem um die nette Gesellschaft, einen anregenden Plausch und neue Kontakte. Parallel dazu können sich Besucherinnen und Besucher jetzt auch auf selbstgebackene Waffeln freuen. Der ehrenamtlich organisierte Waffelnachmittag findet ab dem 28. Februar 2018, alle 14 Tage immer in den ungeraden Wochen von 14:00 – 16:30 Uhr statt.

Weitere Informationen und Anmeldung: Mehrgenerationenhaus Neuwied, Wilhelm-Leuschner-Str. 5, 56564 Neuwied, Telefon 02631 344596, E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Wiedereinstiegsberatung

Wollen Sie wieder durchstarten nach der Familienphase? Nie war der Arbeitsmarkt günstiger für BerufsrückkehrerInnen. Wagen Sie den ersten Schritt und nutzen Sie die Wiedereinstiegsberatung, denn Berufsrückkehr und Wiedereinstieg gehen mit vielen Fragen einher: „Bin ich auf dem Arbeitsmarkt mit meinen beruflichen Kenntnissen und Erfahrungen noch gefragt?“, „Kann ich an erworbene Qualifikationen anknüpfen oder möchte ich mich beruflich verändern?“. Und nicht zu vergessen: „Welche neuen Kompetenzen bringe ich aus der Familienphase mit?“ Nutzen Sie die persönliche Beratung und klären Sie Themen wie persönliche Stärken und Kompetenzen, Weiterbildung, Neuorientierung, Arbeitsmarktperspektiven, flexible Arbeitszeitmodelle, Bewerbung, Kinderbetreuung und finanzielle Fördermöglichkeiten.

Termine:

Jeden 3. Donnerstag im Monat, 15.03., 19.04., 17.05. und 21.06.2018, jeweils 09:00 – 12:30 Uhr nur mit Terminvergabe im Mehrgenerationenhaus Neuwied unter Telefon: 02631 344596.

Leitung:

Lea Rott, Wiedereinstiegsberaterin der Agentur für Arbeit Neuwied

„Schreibwerkstatt“

„Wenn Sie sich entschieden haben, eine Vorsorgevollmacht oder eine Patientenverfügung oder eine Betreuungsverfügung erstellen zu wollen, stehen Sie vielleicht vor der Frage: Wie soll ich das Dokument formulieren? Und beim Schreiben treten noch weitere Fragen auf. Dann wäre eine kompetente Beratung hilfreich. Wir helfen Ihnen als Betreuungsverein mit unserer Schreibwerkstatt, Ihre Verfügung aufs Papier zu bringen. Durch die Verbindung zwischen Ihnen als Ratsuchende oder Ratsuchender und uns als Berater erhalten Sie am Ende ein individuelles Vorsorgedokument ohne Kreuzchen.

Termine:

Dienstag, 13.03.2018, 10:00 – 12:30 Uhr

Information und Anmeldung zu allen Angeboten:

Mehrgenerationenhaus Neuwied

Wilhelm-Leuschner-Str. 5

56564 Neuwied

Telefon: 02631 344596

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Elektronisches Rechnungswesen erleichtert die Arbeit

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Verwaltung setzt auf modernes Dokumentenmanagement

Wer als Privatperson etwas bestellt, erhält heutzutage oft genug seine Rechnung lediglich per E-Mail. Das elektronische Rechnungswesen hat nun auch Einzug bei der Stadtverwaltung Neuwied gehalten. Und das deutlich früher als es der Gesetzgeber vorschreibt.

Optimierte Arbeitsabläufe oder neudeutsch „Workflow“  - darum geht es längst nicht mehr nur in der Wirtschaft, sondern auch in modernen Verwaltungen. In der  Neuwieder Stadtverwaltung werden seit Anfang des Jahres eingehende Rechnungen nur noch elektronisch verarbeitet. Das müssen in Zukunft zwar alle Verwaltungen, doch die Neuwieder haben sich deutlich vor der Frist, die das Land vorgegeben hat, dazu entschieden. Vor allem, um frühzeitig Erfahrungen zu sammeln, wie Nathalie Schneider vom Fachbereich Organisation meint. Sie hatte die Leitung einer Projektgruppe inne, zu der Vertreter aus den Bereichen EDV, Stadtkämmerei, Organisation und Rechnungsprüfungsamt gehörten. Dieses Team begann im Herbst mit den Vorbereitungen und führte Ende 2017 flächendeckende Tests ein; der „Echtbetrieb“ läuft seit Kurzem. „Für ein Projekt dieser Größenordnung ein durchaus enges Zeitfenster“, kommentiert Gerhard Wingender, Leiter der EDV-Abteilung.

Das neue System, der „elektronische Rechnungsworkflow“, bringt viele Vorteile: „Was entfällt, ist das zeitraubende Freigeben von Rechnungen per Umlaufmappe und Excel-Listen“, berichtet Schneider. Stattdessen sammelt künftig die Poststelle alle eingehenden Rechnungen und leitet sie weiter an die zentrale Buchhaltung. Die Sachbearbeiter scannen die Rechnungen, erfassen Rechnungsnummer, Belegdaten und Absender, dessen Bankdaten wiederum automatisch eingelesen werden, kontieren soweit wie möglich vor und senden die Rechnung dann per Mail zur definitiven Überprüfung und Bearbeitung an die Mitarbeiter der entsprechenden Abteilung.

Hat der Mitarbeiter deren sachliche und rechnerische Sicherheit bestätigt – dies geschieht durch das Setzen eines entsprechenden Häkchens -, leitet er die Rechnung zurück in die Buchhaltung, von wo aus sie nach erneuter Prüfung an den „Anordnungsbefugten“ der Abteilung geht. Der schließt den Vorgang ab und übergibt die Rechnung an das Finanzsystem. „Das elektronische Weiterleiten und

Freizeichnen der Rechnungen sorgen für Zeitersparnis und bessere Übersichtlichkeit“, unterstreicht Schneider.

Und es kommt noch mehr hinzu: Großlieferanten sind inzwischen dazu übergegangen, für das Versenden von Papierrechnungen eine Gebühr zu verlangen. Diese Kosten kann die Verwaltung nun schon mal sparen. Laut Wingender sollen Lieferanten zum elektronischen Rechnungsversand animiert werden. „So können wir dazu beitragen, dass deren Kosten sinken“, unterstreicht EDV-Abteilungsleiter Wingender.

Auch der nächste Schritt ist schon geplant - und der betrifft die elektronische Ausgangsrechnung.

CDU-Fraktionschef Martin Hahn übt massive Kritik am Umgang des Landes mit der Stadt Neuwied

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Fehlende Zuschussbescheide, Hängepartie beim „Rasselstein“, dreister Griff in die Kasse

Neuwied. Angesichts neuester Berechnungen zur Verteilung der Landesmittel für das Jahr 2018, die der Stadt Neuwied weitere Mindereinnahmen von nahezu 1,8 Millionen Euro bescheren, ist CDU-Fraktionschef Martin Hahn fassungslos: „Im Vorjahr hat uns der verstorbene OB Roth noch während seiner Haushaltsrede nennenswerte Verbesserungen in Millionenhöhe aus dem Landesfinanzausgleich für 2018 zugesagt. Tatsächlich aber schröpft das Land jetzt Kreise und kreisangehörige Kommunen, um den ebenfalls notleidenden kreisfreien Städten unter die Arme zu greifen.“

Für Hahn ist das Finanzgebaren des Landes geprägt von „Taschenspieler-Mentalität“, fehlender Zuverlässigkeit und einer völlig inakzeptablen Unkenntnis der Probleme vor Ort. „Wir werden sehenden Auges in den Ruin getrieben. Wenn die Prognosen für die kommenden Jahre stimmen, müssen wir bis zum Jahr 2021 nahezu 50 Millionen Euro neue Kassenkredite aufnehmen, um vor allem unsere Pflichtaufgaben zu erfüllen. Das ist ein tickende Zeitbombe, die bei steigenden Zinsen unweigerlich katastrophale Auswirkungen für unsere Finanzen haben wird.“ Da auch der Kreis zu Lasten der kreisfreien Städte weniger Mittel erhält, werde auch die Kreisumlage den Stadthaushalt weiter verschlechtern.

Für Hahn und die CDU-Fraktion ist die Schmerzgrenze längst erreicht: „Nicht nur, dass wir entgegen aller Beteuerungen aus Mainz jetzt noch schlechter gestellt werden wie vor der Evaluierung des Finanzausgleichsgesetzes: Wir stehen auch bei unseren wichtigen Investitionsprojekten im Regen.“  Nach mehr als einem Jahr gibt es keine belastbare Aussage zum großen Stadtentwicklungsprojekt rund um den Rasselstein, für das Ende 2016 fast 13 Millionen Euro Landeszuschuss versprochen wurden. „Nur auf Basis dieser Zusage aus Mainz haben wir in einer Kraftanstrengung von Planung, Stadtentwicklung und Stadtrat ein für eine positive Entwicklung unserer Stadt bedeutsames Konzept verabschiedet. Bisher ohne jede Reaktion aus Mainz. So kann man mit den Kommunen nicht umgehen“, macht Hahn deutlich. Nicht nur in diesem Punkt sei das völlig inakzeptabel. „Hinzu kommen  Zuschussbescheide, auf die wir teilweise schon seit Jahren warten. Der Radweg Neuwied-Engers, das Umkleidegebäude an der Sportanlage Niederbieber, wichtige Maßnahmen aus dem Programm „Aktive Stadtzentren“ und vielfach verspätete und gekürzte Abrechnungen bei Leistungen in den Pflichtbereichen Jugend und Soziales. Wir haben keine Planungssicherheit. Gleichzeitig fragen viele Bürger sehr berechtigt, warum es nicht endlich losgeht. “

Für Hahn ist der Zeitpunkt erreicht, klare Kante zu zeigen: „Erstens werden wir mit der Verwaltung intensiv rechtliche Möglichkeiten, bis hin zu einer Klage, prüfen müssen. Gleichzeitig stelle ich ausdrücklich die Ausrichtung der Kultursommereröffnung Ende April in Frage. Die Mitarbeiter der Verwaltung und der kommunalen Betriebe müssen dafür absehbar viele, viele Stunden für diese Landesregierungsshow-Veranstaltung arbeiten und kostet nicht zuletzt richtig Geld. Ob wir als Stadt Neuwied denen, die uns so ungeniert ausbluten, auch noch eine Bühne für ihre Selbstdarstellung bieten sollten, sehe ich unter diesen Voraussetzungen skeptisch. Neuwied ist gerne Gastgeber für große Bürgerfeste und bildet mit seinen Sehenswürdigkeiten sowie Institutionen ein kulturelles Aushängeschild im Norden des Landes.“ Hahn kündigt an, dass man sich ernsthaft in den nächsten Tagen in Ältestenrat und Ausschüssen mit einer Absage dieses Landesfestivals beschäftigen müsse: „Wir jedenfalls behalten uns vor, kurzfristig entsprechende Anträge einzubringen, um damit ein klares Signal nach Mainz zu senden.“

Alles einen Frage der „richtigen“ Haltung

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Fachveranstaltung zum Thema konfrontative Pädagogik im Umgang mit gewaltbereiten Kindern und Jugendlichen

Mit der diesjährigen Veranstaltungsreihe „Know How für eine qualitative Jugendarbeit im Landkreis Neuwied“ bietet die Kreisjugendpflege auch in diesem Jahr wieder interessante Fortbildungs- und Informationsangebote für haupt- und ehrenamtlich Tätige in der Jugendarbeit an.

Haupt- und ehrenamtliche Akteure in der Kinder- und Jugendarbeit begegnen nicht selten Situationen im pädagogischen Arbeitsalltag, in denen gewaltbereite Kinder und Jugendliche involviert sind. An dieser Stelle sind ein situationsbezogenes Handeln und eine klare Haltung der Fachkräfte besonders wichtig.

Konfrontative Pädagogik ist der Oberbegriff für Handlungsstrategien im Umgang mit abweichendem und aggressivem Verhalten von Jugendlichen und jungen Erwachsenen und  bietet einen Ansatz, um gerade in konfliktbehafteten Situationen einen Zugang zu den einzelnen Personen zu erhalten.

Regelverletzungen, die die soziale Gruppe stören oder individuelle Freiheitsrechte beeinträchtigen, werden nicht akzeptiert. Die auslösenden Personen werden mit ihrem Handeln und dessen Folgen konfrontiert. Zudem lernen sie mit aggressivem Verhalten anderer umzugehen und dabei selbst auf Gewalt zu verzichten.

Die Fachveranstaltung unter der Leitung des Referenten Markus Brand, Dipl. Sozialarbeiter (FH), Anti-Aggressivitätstrainer, findet am 6. März in der Zeit von 9:30 Uhr – 16:30 Uhr in den Räumen der Kreisverwaltung Neuwied, Wilhelm-Leuschner Str. 9, 56564 Neuwied, statt. Die Teilnahmegebühr beträgt 30,00 Euro/Person (die Teilnehmerzahl ist begrenzt).

Inhalte der Fachtagung sind, neben theoretischen Grundlagen, die persönliche Grundhaltung zum Thema Gewalt, der Blick auf die Denkmuster und die Wahrnehmung der Täter und das Lesen der  Körpersprache. Zudem werden Visualisierungsmethoden und das Arbeiten mit Klassen oder Gruppen näher beleuchtet. Des Weiteren  werden auch die Themen „Handlungssicherheit bei Konflikten“ und „Umgang mit Regelverletzungen“ fokussiert. Interaktionsübungen runden das Ganze ab. In der Fortbildung werden dazu gewaltaffine Situationen nachgestellt und das adäquate Verhalten im Rollenspiel eingeübt. Diese Veranstaltung richtet sich an haupt- und ehrenamtliche Fachkräfte der Jugendarbeit, SchulsozialarbeiterInnen und LehrerInnen.

Dies ist eine Kooperationsveranstaltung der FachstellePlus für Kinder und Jugendpastoral Koblenz Den Flyer zur Veranstaltungsreihe können Sie in Kürze unter  www.kreis-neuwied.de herunterladen. Weitere Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen und die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es bei: Franlin Toma & Anna-Lena Schmuck, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , Tel.: 02631/803- 442/ oder -621.

Vermessungs- und Katasteramt geschlossen

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Die Servicestelle des Vermessungs- und Katasteramtes Westerwald-Taunus im Verwaltungshochhaus an der Engerser Landstraße 17 in Neuwied bleibt am Dienstag, 20. Februar, geschlossen. Dies teilt der Behördenleiter mit.

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