Donnerstag, 21. September 2017

Letztes Update:06:54:40 AM GMT

region-rhein.de

RSS

Über 26 Stufen hinab zum Rhein

Drucken

Bau beginnt: Freitreppe als Element der neuen Uferpromenade

Über 26 Stufen geht`s hinab zum Rhein. Und man befindet sich mehr als vier Meter unterhalb der Uferpromenade: Möglich machen wird dies eine markante Freitreppe. Sie ist mit bis zu 80 Metern Breite ein zentrales Gestaltungselement des neuen Deichvorgeländes und soll den Rhein erlebbarer machen. Die Arbeiten dazu haben nun begonnen.

Damit startet ein wichtiger Abschnitt der Neugestaltung des Geländes vorm Neuwieder Deich. Im Moment wird noch das Rheinbett auf Bomben-Blindgänger untersucht. Danach soll bis Ende Oktober zunächst eine Spundwand stehen, die vom künftigen Treppenfuß fünfeinhalb Meter tief ins Rheinbett reicht. Sie wird vom Wasser aus errichtet, die Baugeräte stehen auf einem Stelzenponton. Die Spundwand stützt das unterste Treppenfundament und wird später in Höhe der tiefsten Stufe abgetrennt.

Steht also die Spundwand, kann der eigentliche Bau der Treppe durch das Verlegen von Betonfertigteilen folgen. Bezogen auf den mittleren Wasserstand des Rheins werden lediglich die untersten drei Stufen überschwemmt. Sitz- und Liegemöglichkeiten sind in die Treppe integriert. Kommendes Frühjahr sollen die Arbeiten abgeschlossen werden. Ein Termin, der natürlich von eventuellem Hochwasser abhängt.

Mit den Treppenarbeiten wurde zudem der Auftrag zur Herstellung des sich rheinaufwärts anschließenden Natursteindeckwerks erteilt. Dort wird auch die dritte Schiffsanlegestelle neu entstehen. Für Treppe, Deckwerk und Schiffsanleger sind etwa 1,25 Millionen Euro kalkuliert, für die Spundwand rund 375.000. Das Land fördert diese Maßnahme mit zirka 80 Prozent.

 

Der Bau der augenfälligen Freitreppe in Höhe der Deichkrone gibt einen ersten Vorgeschmack von der Attraktivität des späteren Geländes, nachdem bislang das Bild der Baustelle geprägt war von der notwendigen Sanierung der Kaimauer. Diese Arbeiten mussten aber wegen unerwarteter Schwierigkeiten erst einmal unterbrochen werden, Gespräche mit der beauftragten Firma zur Lösung des Problems laufen nach wie vor.

Roger Lewentz übergibt Zuwendungsbescheid

Drucken

Feuerwehr Neuwied mit hochmodernem HLF 20 ausgestattet

Das Land Rheinland-Pfalz unterstützt mit fast 14 Millionen Euro in der Sommerförderrunde kommunale Bau- und Beschaffungsmaßnahmen der Feuerwehren. Auch die Stadt Neuwied kann sich über eine Zuwendung freuen. Innenminister Roger Lewentz übergab den Förderbescheid jetzt persönlich an Wilfried Hausmann, Leiter des Amtes für Feuer-, Hochwasser- und Katastrophenschutz, und den derzeit zuständigen Feuerwehrdezernenten Michael Mang.

Mehr als ein Drittel des 320.000 Euro teuren Hilfeleistungs-Löschgruppen-Fahrzeug 20 (HLF 20) kommen damit aus Mainz. Sowohl für Lösch- als auch für technische Hilfe-Einsätze ist das hochmoderne Feuerwehrfahrzeug ausgestattet und schon im Einsatz der Neuwieder Feuerwehr.

Apfelsaft aus der Region

Drucken

Baustein in der lokalen Streuobstinitiative des Landkreises Neuwied

Heimischer naturtrüber Apfelsaft in der 1-Liter Flasche ist im ausgewählten Lebensmittelhandel schon länger im Angebot. Nun gibt es den Saft aus heimischer Produktion auch in kleineren Flaschen. „Wir haben lange gezögert, ob der Streuobstsaft auch in der 0,2-Liter-Flasche in der Region angenommen werden würde. Im Bonner Bereich läuft die Aktion schon länger sehr gut. Nun hoffen wir, dass die Gastronomie und die Privatkunden auch in unserem Landkreis dieses Produkt annehmen“, so Hans Jürgen Freund, Geschäftsführer der Bad Hönninger Fruchtsäfte.

„Gerade im Bereich des sanften Tourismus erwarten die Besucher immer häufiger regionale Erzeugnisse auf der Speise- und Getränkekarte. Der qualitätsbewusste Verbraucher schätzt an einem solchen Produkt, die Naturreinheit, die Herkunftstransparenz, die regionale Identität und nicht zuletzt auch das individuelle Geschmackserlebnis“, weiß Achim Hallerbach, 1. Kreisbeigeordneter und Umweltdezernent, der das Projekt des Kreisapfelsaftes mit den Bad Hönninger Fruchsäfte und Weine initiiert hat.

Weiterlesen...

Älter werden im Landkreis Neuwied

Drucken

Neue überarbeitete Auflage des Seniorenwegweisers für den Landkreises Neuwied ist ab sofort erhältlich

Bereits in der vierten Auflage erscheint der Seniorenwegweiser des Landkreises Neuwied. Dabei sind nicht nur die gesetzlichen Neuerungen berücksichtigt worden, auch wurde der Aufbau der Broschüre verändert. Eine größere Schrift, eine klare Strukturierung und kontrastreiche Gestaltung sollen dazu beitragen, das Lesen der Informationen zu vereinfachen.

Gerade vor dem Hintergrund, dass knapp 40.000 Menschen im Kreisgebiet älter als 65 Jahre sind, ist die Bereitstellung von Informationen für diese Altersgruppe sehr wichtig. Lebensqualität und eine aktive Gestaltung des Alltags gehen Hand in Hand. Wer sich beispielsweise ehrenamtlich engagieren möchte, findet ebenso eine Anlaufstelle im Wegweiser wie auch Personen, die nach neuen Kontaktmöglichkeiten und Kursen für ältere Menschen suchen. Auch das Thema Wohnen spielt eine wichtige Rolle. „Wir möchten die älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger dabei unterstützen, ihre eigenen Lebensgestaltungswünsche bestmöglich umzusetzen. Und das bedeutet für die Mehrheit der Personen, so lange wie möglich im gewohnten Umfeld zu leben“, erklärt Landrat Rainer Kaul. Sollte dies aber aufgrund von Pflegebedürftigkeit nicht mehr möglich sein, so gibt es ein vielfältiges Beratungs- und Unterstützungsangebot im Landkreis Neuwied.

Weiterlesen...

Stadtverwaltung muss bei Speed-Dating nachsitzen

Drucken

Kontakte zu vielen potenziellen Auszubildenden geknüpft

Die Premiere darf als gelungen bezeichnet werden: Am ersten Azubi-Speed-Dating im food hotel hat auch die Stadtverwaltung Neuwied teilgenommen und ist dabei rasch mit interessanten Gesprächspartnern ins Gespräch gekommen.

Gerhard Wingender, EDV-Abteilungsleiter, und Christopher Schubach, Ausbildungsleiter bei der Personalabteilung, sind mit den Ergebnissen der ersten Veranstaltung, die künftige Auszubildende und Betriebe und Verwaltungen zusammenführte, vollauf zufrieden. „Wichtig war, dass wir unsere Verwaltung  als Ausbildungsbetrieb präsentieren konnten, dessen Angebot weit über die klassischen Verwaltungsfelder hinausgeht. Das war im Vorfeld nicht jedem Interessierten klar“, unterstreicht Schubach. Und so wissen jetzt diejenigen, die mit der Endplanung für ihren Ausbildungsplatz beginnen, dass sie bei der Stadtverwaltung unter anderem ein Duales Informatik-Studium beginnen oder sich zum Fachinformatiker schulen lassen können. „Überrascht waren wir über den großen Andrang“, berichtet Wingender. Am Tisch der Stadtverwaltung riss die Kette der Interessenten nicht ab. Die Folge: Für Schubach und Wingender war die Veranstaltung nicht wie geplant um 18 Uhr beendet. „Wir mussten bis 18.30 Uhr nachsitzen, weil die Liste der Gesprächspartner derart lang war“, erläutert Wingender schmunzelnd.

Weiterlesen...

JPAGE_CURRENT_OF_TOTAL