Samstag, 24. Februar 2018

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RKK-Verdienstmedaille für Uwe Reisdorf

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„Alles außer Rand und Band“ ist zum Höhepunkt der 5. Jahreszeit auch im Weinort Leutesdorf angesagt. Dort sind es dann die Aktiven der Karnevalsgesellschaft „Mir hale Pohl“, die das Sagen haben und das närrische Zepter schwingen. Bei der jüngsten Zusammenkunft stand eine Ehrung an, die der Bezirksvorsitzende der Rheinische Karnevals-Korporationen (RKK) Erwin Rüddel im Ort am Mittelrhein vornahm. Das sehr zur Freude des zu ehrenden Uwe Reisdorf. Der bald 50-Jährige blickt auf eine halb so lange, nämlich 25jährige, aktive Mitgliedschaft bei „Mir hale Pohl“ zurück. Da wirkt Reisdorf seit seinem Eintritt in die KG aktiv mit. So gehört er seit 1993 zum Elferrat und seit 1994 zum Pöhlerballett. Zudem tragen der Bühnenbau und der Bau der Wagenhalle ganz entschieden seine Handschrift mit. Beisitzer, Schriftführer und Elferratspräsident werden in einem Atemzug mit Reisdorf genannt. Ohne ihn sind der Thekendienst beim Kinderkarneval oder der Weinstand nicht denkbar. „Momentan ist er ältester Kommilitone im Pöhlerballett“, wurde augenzwinkernd angemerkt. Solche Äußerungen genießt der Vollblutkarnevalist. Doch den „Hochgenuss des Tages“ bescherte ihm der RKK-Bezirksvorsitzende. Erwin Rüddel zeichnete Uwe Reisdorf, „als Dank und Anerkennung“ für seinen „engagierten und großartigen Einsatz in der KG Mir hale Pohl“ mit der RKK-Verdienstmedaille in Silber aus. Das Foto zeigt (v.li.): 1. Präsident Gregor Helmes, RKK-Bezirksvorsitzenden Erwin Rüddel, Uwe Reisdorf, Prinz Torsten I. und 2. Präsident Carsten Zeibig.

Große RKK-Auszeichnung für Arthur Melles

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Das war ein ehrwürdiges Highlight bei der großen Kostüm- und Prunksitzung der Karnevalsgesellschaft Oberlahr, als mit Arthur Melles (li.) ein über Jahrzehnte tätiger aktiver Karnevalist eine besondere Auszeichnung durch den Bezirksvorsitzenden der Rheinische Karnevals-Korporationen (RKK) Erwin Rüddel (r.) erhielt. Und die hat sich Melles in all den Jahren auch redlich verdient. Schließlich war er Mitgründer der KG Oberlahr e.V. im Jahr 1974 und man betraute ihn gleich mit den Ämtern des 3. Vorsitzenden und Kassierers. „An Dir sieht man, dass närrischer Frohsinn und Heiterkeit jung erhalten“, schallte es aus dem Publikum. Schließlich ist Melles seit der KG-Gründung vor 43 Jahren aktiv mit dabei. So gehört er über die vier Jahrzehnte dem Elferrat an. Jahrzehnte zeichnete er als Kassierer für die Finanzen verantwortlich. Auch als Wagenbaumeister hat sich der Geehrte Anerkennung erworben und verdient gemacht. Selbst über einen „Filmregisseur“, verfügt die KG Oberlahr durch bzw. mit Arthur Melles. Er hat über all die Jahre hinweg immer wieder Sitzungen gefilmt und viele davon auf Zelluloid gebannt. Nunmehr ist die Frohnatur dabei dies alles zu digitalisieren, um dann der KG einen rund zweistündigen Film-Zusammenschnitt zu überreichen. „So aktive Karnevalisten, die ihr Ehrenamt zur Freude und im begeisternden Sinne der fünften Jahreszeit opfern, sind es wert, dass man sie besonders lobt und ehrt. Für all das gilt es einmal mehr Dir Lob, Dank und Anerkennung auszusprechen. Deshalb und gemäß dem aktuellen Motto ‚Aus Spaß an der Freud‘ wirst Du mit der RKK-Auszeichnung ‚Silber am Band‘ geehrt – für all Deinen unermüdlichen Einsatz, der auch Einsatz zur Pflege rheinischen Brauchtums bedeutet“, betonte Erwin Rüddel unter tosendem Beifall.

RKK Verdienstmedaille in Gold an Heinz-Josef Kick

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Bei der Bürgersitzung des karnevalistischen Aushängeschilds der Gemeinde Asbach, dem „Club Gemötlichkeit Asbach 1901 e.V.“, brandete Beifall und Jubel auf. Das galt dem Vollblutkarnevalisten Heinz-Josef Kick. Der nämlich stand zu einer ganz besonderen Ehrung an. Ihm verlieh der Bezirksvorsitzende der Rheinische Karnevals-Korporationen (RKK) Erwin Rüddel die RKK Verdienstmedaille in Gold. „Mit dieser Auszeichnung ehren wir hier in Asbach einen ganz besonders verdienten Karnevalisten“, betonte Rüddel. Denn Heinz-Josef Kick ist seit seinem Eintritt 1994 in den Club Gemötlichkeit sowie dem Elferrat des Clubs sehr aktiv um den Karneval in Asbach bemüht. So war er langjähriger 1. Vorsitzender des Elferrats, dem er auch weiterhin als aktives Mitglied angehört. Unvergessen bleibt, dass er mit seiner Gattin Petra im Jahr 1997 das Prinzenpaar stellte. Unter den besonderen Verdiensten ist ausdrücklich seine 12jährige Tätigkeit als Sitzungspräsident hervorzuheben. Während dieser Zeit war er auch äußerst rühriges Vorstandsmitglied des für närrischen Humor und Frohsinn stehenden Clubs. Leider hat er sich nach der jetzt vorausgegangenen Session entschieden das Amt abzutreten. Dennoch, uns darauf zählen alle Aktiven und Freunde des Karnevals in Asbach, ist er auch weiterhin unterstützend mit Rat und Tat dabei. „Heinz-Josef, Du stehst durch Deine unermüdliche Arbeit und Bereitschaft im Club Gemötlichkeit auch für die Fortführung rheinischen Brauchtums. Auf Dich kann man zählen, Du bist ein Vollblutkarnevalist durch und durch“, lobte RKK-Bezirksvorsitzender Erwin Rüddel unter erneut aufbrandenden Beifall aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Bürgersitzung. Dabei waren natürlich auch das Prinzenpaar Prinz Marco I. „von Blech und Säbel“ mit Prinzessin Saskia „von der Helfenden Hand“ sowie die Adjutanten Johannes und Sigrid Kollwitz „von Camping und Pänz“.

Lebensqualität für pflegebedürftige Menschen fördern

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Seniorenzentrum Bethesda ist weiterhin besonders kundenfreundlich

HÖHR-GRENZHAUSEN Das Seniorenzentrum Bethesda ist auch weiterhin besonders kundenfreundlich. Das Haus hat sich am 08. Februar 2017 einer Nachprüfung zum Erhalt des sogenannten Grünen Hakens für das Heimverzeichnis gestellt. Das Siegel steht für Lebensqualität und Verbraucherfreundlichkeit von Altenhilfeeinrichtungen.

Das Gütesiegel wurde bereits im Jahr 2015 für 2 Jahre erworben und  nun war eine Nachprüfung notwendig geworden. Neben Pflege und Verwaltung unterzogen sich die Bereiche Soziale Betreuung, Hauswirtschaft und Administration einer umfassenden Überprüfung ihrer Konzepte. Es galt, größtmögliche Transparenz für die  Kunden herzustellen. Einrichtungsleiter Michael Lobb, Pflegedienstleiterin Karina Richert und ihr Team freuen sich, dass die Nachprüfung positiv verlaufen ist und der Grünen Haken für die kommenden 2 Jahre erhalten bleibt.

Das Seniorenzentrum Bethesda bietet seit 2004  Wohnen, Betreuung und Versorgung für pflegebedürftige Menschen an. 75 Plätze für vollstationäre und Kurzzeitpflege und 15 Tagespflegeplätze stehen zur Verfügung. 14 Wohnungen im sogenannten Betreuten Wohnen erlauben es den Mietern, ihren Lebensabend in Selbständigkeit und Eigenverantwortung zu gestalten. Die Gewissheit, die Versorgungsangebote des Hauses jederzeit nutzen zu können, erhöht die Sicherheit. Neben dem Grünen Haken, verfügt die Einrichtung auch über das MRE-Hygienesiegel sowie über drei Sterne für Bewegungsbetten auf der sog. Thevo-Liste. Das Haus hat damit auch ein besonderes Augenmerk darauf gelegt, die hygienischen Richtlinien einzuhalten und auszubauen sowie den gesunden Schlaf seiner Bewohner durch den Einsatz therapeutischer Matratzen zu fördern.

„Unsere Gütesiegel “ so Einrichtungsleiter Michael Lobb,  „sollen dazu beitragen, dass sich pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen mit gutem Gewissen für unser Haus entscheiden.“

Dr. Marlon Bröhr: Ein guter Tag für die Menschen am Mittelrhein!

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Zu den Ergebnissen des Rechnungshofes zur Mittelrheinbrücke erklärt Dr. Marlon Bröhr, Landrat des Rhein-Hunsrück-Kreises:

„Heute ist ein guter Tag für die zügige Realisierung der Mittelrheinbrücke und damit ein guter Tag für die Menschen am Mittelrhein. Natürlich freue ich mich. Die Ergebnisse des Rechnungshofes zeigen, dass wir von Beginn an die richtigen Fragen gestellt haben. Die Wahrheit ist: Die Mittelrheinbrücke ist kein kommunales Projekt, die beiden Landkreise wären damit in jeglicher Hinsicht überfordert gewesen! Mit seinem Votum macht der unabhängige Rechnungshof die rechtlichen Grundlagen und die Zuständigkeiten für die Realisierung der Mittelrheinbrücke deutlich. Das Land ist als Träger der Brücke allein in der Verantwortung."

Der Rechnungshof bestätigt nach seiner Prüfung, auf Bitte des Verkehrsministers Dr. Volker Wissing, die Rechtsauffassung des renommierten Juristen und Richters am Oberlandesgericht, Prof. Dr. jur. Willy Spannowsky, wonach die Mittelrheinbrücke in der Trägerschaft des Landes zu realisieren ist. Die Klassifizierung einer Straße ist keine politische Entscheidung.

Zu den aktuellen Vorschlägen des Verkehrsministers sagt Landrat Dr. Marlon Bröhr:

„Geben Sie dem Minister noch ein bisschen Zeit. Er wird mit den Realitäten umzugehen wissen.“

Hintergrund:

Der renommierte Jurist, Prof. Dr. Willy Spannowsky, machte bereits in seinem Rechtsgutachten deutlich, dass die Mittelrheinbrücke die „Verkehrsbedeutung einer Landesstraße erreichen wird“ und „die Brücke nach den rechtlichen und tatsächlichen Gegebenheiten nicht in die Straßenbaulast eines oder beider Landkreise fallen“ darf. Die Klassifizierung einer Straße ist „keine politische Entscheidung“.

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