Sonntag, 19. November 2017

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Info-Stand

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Neuwied/ Dierdorf/ Unkel/ Asbach. Am kommenden Samstag, den 23. September wird die Bürgerpartei Alternative für Deutschland (AfD) ab 10 Uhr mit Info-Ständen auf dem Neuwieder Luisenplatz, in Dierdorf und an den Vorteil-Centern in Unkel und Asbach präsent sein, um über ihr Wahlprogramm zur anstehenden Bundestagswahl zu informieren.

AfD Kreisverband Neuwied

K 117 in Großmaischeid-Kausen

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Erneuerung der K 117 in Kausen beginnt

Ab Mittwoch, dem 04. Oktober 2017 beginnen die Arbeiten zum Ausbau der Kreisstraße 117 in der Ortsdurchfahrt Kausen.

Derzeit ist der Straßenoberbau erheblich schadhaft und nicht frostsicher. Weiterhin befindet sich der vorhandene Gehweg in einem schlechten Zustand, so dass ein Ausbau der Kreisstraße 117 und der Gehwege notwendig wird.

Die Baumaßnahme wird als Gemeinschaftsmaßnahme des Landkreises Neuwied mit der Ortsgemeinde Großmaischeid und den Verbandsgemeindewerken Dierdorf ausgeführt.

Der Ausbau beginnt aus Richtung Großmaischeid ca. 25 m vor der Kreuzung K 117 / K 118 und endet ca. 20 m vor der L 304. Des Weiteren wird die K 118 in Richtung Stebach auf einer Länge von ca. 15 m und die Wilhelmstraße auf einer Länge von ca. 23 m mit ausgebaut. Im gesamten Ausbaubereich wird die Fahrbahn komplett erneuert, Gehweganlagen angelegt bzw. erneuert und die Beleuchtungsanlage angepasst. Des Weiteren wird die Trinkwasserleitung im Kreuzungsbereich und in der Wilhelmstraße teilweise erneuert.

Die K 117 und der Kreuzungsbereich müssen während der Bauzeit in der Ortsdurchfahrt voll gesperrt werden. Eine Umfahrung kann über Isenburg und Großmaischeid erfolgen. Die Bauzeit beträgt ca. 4 Monate.

Den Ausbau übernimmt nach Abschluss der durchgeführten öffentlichen Ausschreibung und erfolgter Prüfung der Angebote die Firma Eurovia aus Koblenz.

Der Kreisausschuss des Landkreises Neuwied hat der Auftragsvergabe zugestimmt.

„Die Rettungsleitstelle in Montabaur muss bleiben!“

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CDU-MdB Erwin Rüddel kritisiert Bestrebungen der Mainzer Landesregierung

Kreisgebiet. „Die Rettungsleitstelle in Montabaur muss erhalten bleiben. Es ist weder zumutbar noch einsehbar, dass die für die Kreise Altenkirchen, Neuwied, Rhein-Lahn und Westerwald zuständige Rettungsleitstelle aufgelöst und der Rettungsleistelle Koblenz zugeschlagen wird. Die Pläne der rheinland-pfälzischen Landesregierung, die vorsehen landesweit den Rettungsdienst zu reformieren und dabei die Anzahl der Integrierten Leitstellen von acht auf fünf zu reduzieren, sind nicht hinnehmbar“, konstatiert der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel.

Der Gesundheitspolitiker und pflegepolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundesregierung richtet seine Kritik an die Mainzer Landesregierung mit dem Appell, dass regionale Strukturen erhalten bleiben müssen, damit die Menschen sich auch auf dem Land sicher fühlen. „Deshalb darf die Schließung der effektiv arbeitenden und funktionierenden Rettungsleitstelle in Montabaur, entgegen der Meinung des Landesrechnungshofs, absolut kein Thema sein“, so Rüddel.

Denn genau das wäre eine falsche und gegenüber der Bevölkerung nicht zu rechtfertigende Entscheidung. „Davon wären in den vier Kreisen fast 630.000 Menschen betroffen. Ich unterstütze dabei auch die Meinungen und Initiativen der vier Landräte, die sich konsequent für den Erhalt der Integrierten Leitstelle im Westerwald aussprechen“, sagt der heimische Abgeordnete u.a. auch vor dem Hintergrund, dass die Leitstelle in Montabaur vor erst acht Jahren für 3 Millionen Euro modernisiert und erweitert wurde.

„Die Rettungsleitstelle in Montabaur muss bleiben!“

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CDU-MdB Erwin Rüddel kritisiert Bestrebungen der Mainzer Landesregierung

Kreisgebiet. „Die Rettungsleitstelle in Montabaur muss erhalten bleiben. Es ist weder zumutbar noch einsehbar, dass die für die Kreise Altenkirchen, Neuwied, Rhein-Lahn und Westerwald zuständige Rettungsleitstelle aufgelöst und der Rettungsleistelle Koblenz zugeschlagen wird. Die Pläne der rheinland-pfälzischen Landesregierung, die vorsehen landesweit den Rettungsdienst zu reformieren und dabei die Anzahl der Integrierten Leitstellen von acht auf fünf zu reduzieren, ist nicht hinnehmbar“, konstatiert der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel.

Der Gesundheitspolitiker und pflegepolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundesregierung richtet seine Kritik an die Mainzer Landesregierung mit dem Appell, dass regionale Strukturen erhalten bleiben müssen, damit die Menschen sich auch auf dem Land sicher fühlen. „Deshalb darf die Schließung der effektiv arbeitenden und funktionierenden Rettungsleitstelle in Montabaur, entgegen der Meinung des Landesrechnungshofs, absolut kein Thema sein“, so Rüddel.

Denn genau das wäre eine falsche und gegenüber der Bevölkerung nicht zu rechtfertigende Entscheidung. „Davon wären in den vier Kreisen fast 630.000 Menschen betroffen. Ich unterstütze dabei auch die Meinungen und Initiativen der vier Landräte, die sich konsequent für den Erhalt der Integrierten Leitstelle im Westerwald aussprechen“, sagt der heimische Abgeordnete u.a. auch vor dem Hintergrund, dass die Leitstelle in Montabaur vor erst acht Jahren für 3 Millionen Euro modernisiert und erweitert wurde.

Demenz hat viele Gesichter

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Informative Veranstaltung mit Expertin Waltraud Klein

Kreis Neuwied – über die Lebensmöglichkeit und Wahrnehmung von Menschen mit Demenz referierte die Geschäftsführerin der Alzheimer-Gesellschaft nördliches Rheinland-Pfalz e.V., Waltraud Klein im St. Josefshaus in Neustadt/Wied. Zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer nutzten die Gelegenheit, sich rund um das Thema Demenz zu informieren.

Organisiert vom Alten- und Pflegeheim St. Josefshaus Neustadt/Wied und der Psychiatriekoordinationsstelle der Kreisverwaltung Neuwied, wurde eine bunte Informationsveranstaltung angeboten. Einrichtungsleiter Bernard Stammer begrüßte die Teilnehmer und stellt die verschiedenen Angebote des Hauses vor.

In seiner thematischen Einführung unterstrich der 1.Kreisbeigeordnete und zuständige Dezernent Achim Hallerbach die hohe Bedeutung des Themas. „Wir werden immer älter, die Lebenserwartung der Bevölkerung steigt. Dies ist eine positive Entwicklung, jedoch mit einer Kehrseite: auch die Zahl pflegebedürftiger Menschen und Menschen mit Demenz steigt“. Schätzungsweise 1,8 Millionen Menschen in Deutschland leiden an einer Demenz. „Für den Landkreis Neuwied bedeutet dies nach aktuellen Zahlen der Alzheimer-Gesellschaft schätzungsweise 3.500 Personen. Jährlich erkranken 750 Bürgerinnen und Bürger neu an einer Demenz. Dies ist eine große Herausforderung an die Gesellschaft, die Politik und vor allem an das bestehende Hilfesystem,“ betonte Achim Hallerbach.

Hieraus ergeben sich zwei Anforderungen: zum einen eine gute Diagnostik als Voraussetzung für die richtige Therapie. Zum anderen vielfältige Informationen und Beratung für Betroffene und Angehörige. Diese werden im Landkreis Neuwied für gesetzlich versicherte von den fünf Pflegestützpunkten angeboten. Für privat versicherte Personen bietet Compass Private Pflegeberatung entsprechende Leistungen an.

In ihrem Hauptvortrag erläuterte Waltraud Klein auf Grundlage ihrer jahrzehntelangen beruflichen Erfahrungen sowie persönliche Erfahrungen in ihrer Familie sehr anschaulich, wie Menschen mit Demenz ihre Umwelt wahrnehmen. Dies zu verstehen ist für Angehörige, Bekannte und Freunde von Menschen mit Demenz besonders wichtig. Es gilt Missverständnisse zu vermeiden und mögliche Konflikte und Streitigkeiten frühzeitig zu erkennen. Ein respektvoller Umgang mit Menschen mit Demenz ist die entscheidende Voraussetzung dafür, Ärger und Frustration zu vermeiden. Sie rät den Angehörigen, wenn möglich gelassen zu reagieren und wo immer möglich sich kleine Auszeiten zu nehmen, um wieder Kraft zu tanken.

Darüber hinaus gilt es, Gesprächs- und Entlastungsangebote für Angehörige anzubieten. Hier konnten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an verschiedenen Infoständen über die Arbeit der Pflegestützpunkte, Compass private Pflegeberatung, der Neuwieder Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe (Nekis), der Lokalen Allianz Neustadt/ Wied, des Ambulanten Hospitzes Neuwied, der Ambulanten Dienste sowie die Arbeit des Netzwerkes Demenz im Landkreis Neuwied informieren. Viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer nutzten darüber hinaus die Gelegenheit, mit der Referentin Frau Klein zu diskutieren und ihr Fragen zu stellen.

Über das Thema Demenz wird im Landkreis Neuwied weiter informiert. Im September finden die Wochen der Demenz im Landkreis Neuwied statt. Nähere Informationen hierüber finden Sie im Internet auf der Seite www.psychiatrie-neuwied.de.

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