Sonntag, 21. Januar 2018

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„Die Rettungsleitstelle in Montabaur muss bleiben!“

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CDU-MdB Erwin Rüddel kritisiert Bestrebungen der Mainzer Landesregierung

Kreisgebiet. „Die Rettungsleitstelle in Montabaur muss erhalten bleiben. Es ist weder zumutbar noch einsehbar, dass die für die Kreise Altenkirchen, Neuwied, Rhein-Lahn und Westerwald zuständige Rettungsleitstelle aufgelöst und der Rettungsleistelle Koblenz zugeschlagen wird. Die Pläne der rheinland-pfälzischen Landesregierung, die vorsehen landesweit den Rettungsdienst zu reformieren und dabei die Anzahl der Integrierten Leitstellen von acht auf fünf zu reduzieren, ist nicht hinnehmbar“, konstatiert der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel.

Der Gesundheitspolitiker und pflegepolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundesregierung richtet seine Kritik an die Mainzer Landesregierung mit dem Appell, dass regionale Strukturen erhalten bleiben müssen, damit die Menschen sich auch auf dem Land sicher fühlen. „Deshalb darf die Schließung der effektiv arbeitenden und funktionierenden Rettungsleitstelle in Montabaur, entgegen der Meinung des Landesrechnungshofs, absolut kein Thema sein“, so Rüddel.

Denn genau das wäre eine falsche und gegenüber der Bevölkerung nicht zu rechtfertigende Entscheidung. „Davon wären in den vier Kreisen fast 630.000 Menschen betroffen. Ich unterstütze dabei auch die Meinungen und Initiativen der vier Landräte, die sich konsequent für den Erhalt der Integrierten Leitstelle im Westerwald aussprechen“, sagt der heimische Abgeordnete u.a. auch vor dem Hintergrund, dass die Leitstelle in Montabaur vor erst acht Jahren für 3 Millionen Euro modernisiert und erweitert wurde.

Demenz hat viele Gesichter

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Informative Veranstaltung mit Expertin Waltraud Klein

Kreis Neuwied – über die Lebensmöglichkeit und Wahrnehmung von Menschen mit Demenz referierte die Geschäftsführerin der Alzheimer-Gesellschaft nördliches Rheinland-Pfalz e.V., Waltraud Klein im St. Josefshaus in Neustadt/Wied. Zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer nutzten die Gelegenheit, sich rund um das Thema Demenz zu informieren.

Organisiert vom Alten- und Pflegeheim St. Josefshaus Neustadt/Wied und der Psychiatriekoordinationsstelle der Kreisverwaltung Neuwied, wurde eine bunte Informationsveranstaltung angeboten. Einrichtungsleiter Bernard Stammer begrüßte die Teilnehmer und stellt die verschiedenen Angebote des Hauses vor.

In seiner thematischen Einführung unterstrich der 1.Kreisbeigeordnete und zuständige Dezernent Achim Hallerbach die hohe Bedeutung des Themas. „Wir werden immer älter, die Lebenserwartung der Bevölkerung steigt. Dies ist eine positive Entwicklung, jedoch mit einer Kehrseite: auch die Zahl pflegebedürftiger Menschen und Menschen mit Demenz steigt“. Schätzungsweise 1,8 Millionen Menschen in Deutschland leiden an einer Demenz. „Für den Landkreis Neuwied bedeutet dies nach aktuellen Zahlen der Alzheimer-Gesellschaft schätzungsweise 3.500 Personen. Jährlich erkranken 750 Bürgerinnen und Bürger neu an einer Demenz. Dies ist eine große Herausforderung an die Gesellschaft, die Politik und vor allem an das bestehende Hilfesystem,“ betonte Achim Hallerbach.

Hieraus ergeben sich zwei Anforderungen: zum einen eine gute Diagnostik als Voraussetzung für die richtige Therapie. Zum anderen vielfältige Informationen und Beratung für Betroffene und Angehörige. Diese werden im Landkreis Neuwied für gesetzlich versicherte von den fünf Pflegestützpunkten angeboten. Für privat versicherte Personen bietet Compass Private Pflegeberatung entsprechende Leistungen an.

In ihrem Hauptvortrag erläuterte Waltraud Klein auf Grundlage ihrer jahrzehntelangen beruflichen Erfahrungen sowie persönliche Erfahrungen in ihrer Familie sehr anschaulich, wie Menschen mit Demenz ihre Umwelt wahrnehmen. Dies zu verstehen ist für Angehörige, Bekannte und Freunde von Menschen mit Demenz besonders wichtig. Es gilt Missverständnisse zu vermeiden und mögliche Konflikte und Streitigkeiten frühzeitig zu erkennen. Ein respektvoller Umgang mit Menschen mit Demenz ist die entscheidende Voraussetzung dafür, Ärger und Frustration zu vermeiden. Sie rät den Angehörigen, wenn möglich gelassen zu reagieren und wo immer möglich sich kleine Auszeiten zu nehmen, um wieder Kraft zu tanken.

Darüber hinaus gilt es, Gesprächs- und Entlastungsangebote für Angehörige anzubieten. Hier konnten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an verschiedenen Infoständen über die Arbeit der Pflegestützpunkte, Compass private Pflegeberatung, der Neuwieder Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe (Nekis), der Lokalen Allianz Neustadt/ Wied, des Ambulanten Hospitzes Neuwied, der Ambulanten Dienste sowie die Arbeit des Netzwerkes Demenz im Landkreis Neuwied informieren. Viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer nutzten darüber hinaus die Gelegenheit, mit der Referentin Frau Klein zu diskutieren und ihr Fragen zu stellen.

Über das Thema Demenz wird im Landkreis Neuwied weiter informiert. Im September finden die Wochen der Demenz im Landkreis Neuwied statt. Nähere Informationen hierüber finden Sie im Internet auf der Seite www.psychiatrie-neuwied.de.

ÖPNV-Lückenschluss zwischen Rengsdorf und Waldbreitbach

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Kreis Neuwied – Die Planung des ÖPNV-Lückenschusses zwischen  Rengsdorf  und Waldbreitbach geht in die nächste Phase. Dies teilte der für den öffentlichen Personennahverkehr zuständige 1.Kreisbeigeordnete Achim Hallerbach mit. Im Frühjahr dieses Jahres wurde das Ingenieurbüro IGDB Dreieich mit der Planung einer öffentlichen Busverbindung zwischen Rengsdorf und Waldbreitbach beauftragt, um die beiden Hauptorte der beiden fusionierenden Verbandsgemeinden verkehrlich zu verbinden.

„Ziel ist es“, so Achim Hallerbach, “den Bürgerinnen und Bürgern eine  Verbindung zwischen den beiden Verwaltungssitzen anzubieten, um beispielweise notwendige Behördengänge oder aber auch Arztbesuche erledigen zu können. Es geht mir allerdings auch um die Einbindung des Freizeitverkehrs. Beispielsweise könnten Wanderer auf den Klosterweg in Rengsdorf starten und anschließend bequem wieder mit dem Bus von Waldbreitbach aus zurückfahren“, so Hallerbach weiter.

Das jetzt vorgelegte Großkonzept sieht vor, den Linienweg von Rengsdorf aus über Ehlscheid bzw. Bonefeld weiter nach Kurtscheid, Niederbreitbach und Hausen zu führen und anschließend in Waldbreibach zu enden. Als eine Zusatzvariante soll auch untersucht werden, ob ggf. auch Straßenhaus in das Konzept einbezogen werden kann. Der Bus könnte montags bis freitags zwischen 7 Uhr und 20 Uhr im 1-Stundentakt verkehren, an Samstagen und Sonntagen im 2-Stundentakt. Weiterhin ist vorgesehen, Anschlüsse auf die Linien 101 (Neuwied-Rengsdorf-Altenkirchen) und 131 (Neuwied-Waldbreitbach-Asbach) herzustellen.

„Mit diesem Lückenschluss könnten wir einen wesentlichen Beitrag zur Ergänzung des bereits vorhandenen ÖPNV-Angebotes in den Wiedtal- und den Westerwaldgemeinden leisten. Im nächsten Arbeitsschritt werden wir die politisch Verantwortlichen und sonstigen Akteure vor Ort wie beispielsweise Vereine, Vertreter von Einrichtungen oder auch Seniorenbeiräte einbinden, um deren Wünsche mit aufzunehmen und in das Konzept einfließen zu lassen“, so der 1.Kreisbeigeordnete Achim Hallerbach.

Zu  den Workshops ergehen im Oktober gesonderte Einladungen.

Bundesfinanzminister Schäuble in Windhagen

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Windhagen. Bundesfinanzmister Dr. Wolfgang Schäuble kommt am Mittwoch, 20. September 2017, in die Heimatgemeinde des heimischen CDU-Bundestagsabgeordneten Erwin Rüddel nach Windhagen. Im Forum Windhagen wird, ab 17.30 Uhr, Deutschlands erfahrenster Politiker und wichtigste Minister im Kabinett von Bundeskanzlerin Angela Merkel die CDU-Kandidaten Erwin Rüddel (Bundestag), Achim Hallerbach (Landrat) und Michael Christ (Bürgermeister VG Asbach) in ihrem Wahlkampf unterstützen.

Wolfgang Schäuble hat mehrere Ministerämter bekleidet, war Fraktionschef der Union, hat den Einheitsvertrag mit der damaligen DDR verhandelt und wacht seit acht Jahren über die Bundesfinanzen, mit dem Ergebnis: die schwarze Null. Der Politprofi ist ein engagierter Vorkämpfer der europäischen Einigung und Träger des Aachener Karlspreises. Als hoch angesehener Vertreter Deutschlands bei internationalen Treffen der Währungshüter und Notenbanken reicht sein Ruf weit über unser Land hinaus.

Als der am längsten amtierende Bundestagsabgeordnete ist Wolfgang Schäuble nicht nur ein einzigartiger Zeitzeuge des parlamentarischen Geschehens der vergangenen 45 Jahre, sondern damit auch der jüngsten deutschen Geschichte.

„Auch aus diesem Grund laden wir herzlich zur Teilnahme an der Veranstaltung mit unserem Bundesfinanzmister Wolfgang Schäuble ein und wünschen uns ein interessiertes vielzähliges Publikum. Die Musikfreunde Harmonie Windhagen werden bei dieser Wahlveranstaltung für die musikalischen Töne sorgen“, erklären Erwin Rüddel, Achim Hallerbach und Michael Christ.

Oberdreis holt Silber im Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“

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Landrat Rainer Kaul und der 1. Kreisbeigeordnete Achim Hallerbach gratulieren der Gemeinde

Hocherfreut zeigten sich der Neuwieder Landrat Rainer Kaul und der 1. Kreisbeigeordnete Achim Hallerbach als zuständiger Dezernent für Bauen und Kreisentwicklung über das wiederholt gute Abschneiden von Oberdreis (Verbandsgemeinde Puderbach) im Landesentscheid – und wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“. Oberdreis holte sich Silber und konnte sich damit im ganzen Land unter den 11 besten Gemeinden in der Hauptklasse aus dem vorhergegangenen Gebietsentscheid gut behaupten.

Oberdreis hatte sich nach dem Kreissieg in der Hauptklasse und zweiten Platz im Gebietsentscheid (Gebiet Koblenz) auch für den Landesentscheid qualifiziert. Die Landesjury hat nach eingehender Begutachtung der Dörfer im August die diesjährigen Sieger im Landesentscheid ermittelt. Das Gebiet der Bewertungskommission des Landesentscheids umfasst die Landkreise in ganz Rheinland-Pfalz.

Kaul und Hallerbach betonten erneut das vorbildliche Engagement und gratulierten der Gemeinde Oberdreis für ihr erneut gutes Abschneiden. Beide unterstrichen die große Bedeutung des Wettbewerbs, in dem die Dörfer ihre Zukunftsfähigkeit und Aktivitäten zur aktuellen Herausforderungen zeigen konnten.

Die Siegerfeier der Teilnehmergemeinden findet am 20. Oktober in Kaiserslautern statt.

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