Donnerstag, 21. September 2017

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„Höchste Eisenbahn“

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Pro Rheintal zum Verbot lauter Güterwagen ab 2020

Das Bürgernetzwerk Pro Rheintal begrüßt den heutigen Bundesratsbeschluss zum Verbot lauter Güterwagen ab 2020. Allerdings müsse man ein wenig Wasser in den Wein gießen, da es weiterhin eine Reihe von Ausnahmebestimmungen gebe, außerdem die EU noch lange nicht mitziehen wolle und vor allem weil die Bezeichnung „laute Güterwagen“ so nicht stimme, wie Pro-Rheintal-Sprecher Frank Gross betont. Für die vorhandenen Güterwaggons sei lediglich vorgesehen, dass sie ab 2020 keine Metallbremsbeläge mehr einsetzen dürfen. Dies sei aber noch lange keine Garantie dafür, dass ein Wagen auch leise ist, denn Flachstellen und andere Radfehler können nach wie vor auftreten und erheblichen Lärm verursachen. „Es fehlt daher vor allem eine Grenzwertfestlegung für alle Güterwaggons sowie für die Einhaltung dieser Vorschriften entsprechende Überwachungsinstrumente“, erklärt Gross.

In einem Schreiben an Pro Rheintal habe die EU sich dahin gehend geäußert, dass man derzeit selbst auch an Vorschriften für bestehende Güterwagen arbeite, jedoch bei einem Verbot eine europaweite Lösung anstrebe, wobei die Umsetzung erst ab 2021 beginnen könne. Dies habe man auch der Schweiz mitgeteilt.

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Kreisentscheid Dorfwettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“

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Oberdreis und Hardert siegen in der Hauptklasse - Leutesdorf siegt in der Sonderklasse

Sonderpreise für Steimel und Niederhofen

Oberdreis holt sich mit dem ersten Platz den Sieg im Kreisentscheid des Landeswettbewerbes „Unser Dorf hat Zukunft“, unmittelbar gefolgt von der Gemeinde Hardert, die den zweiten Platz erreicht hat.

Mit dem Sieg in der Hauptklasse sind Oberdreis und Hardert nun für die Teilnahme am Gebietsentscheid im Juni qualifiziert. Obwohl sich Niederhofen in diesem Jahr nicht durchsetzen konnte, bleibt die Gemeinde dennoch nicht ohne Auszeichnung. In der Hauptklasse werden die Gemeinden zusammengefasst, die sich zum ersten Mal am Wettbewerb beteiligen oder in früheren Wettbewerben noch nicht im Gebietsentscheid waren.

Die Verbesserung der Zukunftsperspektiven sowie der Lebensverhältnisse in den Dörfern,  die Dorfgemeinschaft und das Bürgerengagement fördern, das sind die Ziele des Wettbewerbs. „Der Wettbewerb soll auch im Kreis Neuwied dazu beitragen, das Verständnis der Bevölkerung für ihre eigenen Einflussmöglichkeiten und die bürgerschaftliche Mitwirkung zu stärken, für aktuelle Themen und Herausforderungen der Zukunft sensibilisieren, wie z.B. die demographische Entwicklung oder eine nachhaltige Energieversorgung“, betont der Erste Kreisbeigeordnete Achim Hallerbach.

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Instandsetzungsarbeiten an der L 265 zwischen der B 256 und der Einmündung in die L 266

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Von Mittwoch, 17.05.2017 bis 18.05.2017, wird die Fahrbahndecke der Landesstraße 265 repariert.

Der Straßenabschnitt vom Kreisverkehrsplatz an der B 256 bis zur Einmündung der L 266, Einfahrt Mülldeponie in der Gemarkung Oberraden, muss dazu voll gesperrt werden. Das Firmengelände der Fa. Van Roje ist von der L 266, Einfahrt Mülldeponie, zu erreichen.

Der Landesbetrieb Mobilität Cochem-Koblenz bittet um Verständnis für die Beeinträchtigung während der Bauarbeiten.

Spendenübergabe des Lions Clubs Rhein-Wied

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Knapp 7.500 Euro kommen sozialen Einrichtungen in der Region zugute

Windhagen – Der amtierende Präsident des Lions Clubs Rhein-Wied, Axel Schülzchen, konnte im Rahmen der diesjährigen Spendenübergabe Schecks im Gesamtwert von 7.450 Euro an sechs verschiedene Spendenempfänger überreichen. „In den 33 Jahren unseres Bestehens haben wir insgesamt etwa 535.000 Euro an Spenden eingenommen und freuen uns heute, weitere 7.450 Euro an soziale Einrichtungen zu geben“, so Schülzchen. Dem Lions Club ist es dabei wichtig, möglichst verschiedene soziale Einrichtungen zu unterstützen, um so eine möglichst große Zahl von bedürftigen Personen zu erreichen.

Dazu gehören in diesem Fall insbesondere die Tafeln in der Region. Im Rahmen der Aktion „LeerGut tut Gut“ sammelt der LC Rhein-Wied in verschiedenen Lebensmittelmärkten Pfandbons, aus deren Erlös die Tafeln in Königswinter, Asbach und Linz unterstützt werden. Im vergangenen Jahr konnten insgesamt fast 8.000 Euro durch diese Aktion eingenommen werden, informierte der Vorsitzende des Fördervereins des LC Rhein-Wied, Hellmuth Buhr.  Spendenempfänger Peter Sieler von der Tafel Königswinter freute sich über den Erhalt von 2.000 Euro. „Auch wenn wir unsere Räumlichkeiten von der Stadt gestellt bekommen, die Lebensmittel kostenlos erhalten und ausschließlich mit ehrenamtlichen Kräften arbeiten, so bleiben doch noch erhebliche Kosten, die wir aus Spenden abdecken. Da hilft uns dieser Betrag sehr“, so Sieler. Auch die Tafel in Linz wird den ihr überreichten Betrag von 500 Euro zur Deckung der laufenden Kosten verwenden. Bernd Grendel von der Asbacher Tafel erhielt einen Scheck über 1.000 Euro: „Hiervon werden wir Schulranzen für die Kinder unserer Tafelkunden erwerben, um ihnen den Start in das Schulleben zu erleichtern“.

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Mittelrheinbrücke: Bröhr gesprächsbereit

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Landrat sagt Teilnahme an Moderation zu / Wissing noch unentschieden

Mittelrhein. Rhein-Hunsrück-Landrat Marlon Bröhr hat seine Bereitschaft zur Teilnahme an einem Moderationsverfahren mit Verkehrsminister Wissing erklärt. Der Zusage vorausgegangen waren intensive Gespräche zwischen Bröhr und Vertretern der Bürgerinitiative Pro Brücke (BI). Die Initiative hatte angeboten, das Verfahren inhaltlich und organisatorisch zu begleiten. „Wenn jetzt auch der Minister mitmacht, kann es endlich weitergehen. Es bringt nichts, wenn man stur auf seinem festgelegten Standpunkt verharrt. Ziel ist die schnellstmögliche Wiederaufnahme der Gespräche und der Beginn der Planungen zum Bau der wichtigen Mittelrheinbrücke“, so BI-Vorsitzender Bernd Zorn.

Die Bürgermeister der Verbandsgemeinden Loreley und Nastätten, Groß und Güllering, schlugen das Moderationsverfahren vor, um unter neutraler Leitung die unterschiedlichen Rechtsauffassungen seitens der Landesregierung und des Rhein-Hunsrück-Kreises sachlich auszutauschen und dann für alle Seiten annehmbare Lösungen zu finden. Die überparteiliche Bürgerinitiative Pro Brücke, die sich seit Jahren für den Bau der festen Rheinquerung bei St. Goarshausen und St. Goar einsetzt, unterstützt das Verfahren organisatorisch und vermittelt den Moderator. „Wir werden eine Persönlichkeit vorschlagen, die alle Argumente fachlich bewerten und zusammenführen kann", versichert Bernd Zorn. Bis es soweit ist, wartet man gespannt auf eine Antwort aus dem Mainzer Wirtschafts- und Verkehrsministerium. Natürlich steht die BI dem Minister vorab für ein Gespräch zur Verfügung. „Wir hoffen sehr, dass Minister Wissing ebenfalls Gesprächsbereitschaft signalisiert und dem Moderationsverfahren zustimmt, damit nicht weitere kostbare Zeit verloren geht. Natürlich wissen wir auch, dass die Moderation völlig ergebnisoffen stattfindet. Aber wenn man nicht miteinander spricht, dann wird die lange ersehnte Brücke niemals gebaut“, so Bernd Zorn von der BI Pro Brücke.

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