Donnerstag, 21. September 2017

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Erpeler Neujahrsgespräch von A wie Alter bis Z wie Zuwanderung

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MdB Erwin Rüddel diskutierte vor vollem Haus bei der CDU in Erpel

Erpel. Das 52. Erpeler Neujahrsgespräch der Christdemokraten aus Erpel stellte zentrale Fragen unserer Zeit in den Mittelpunkt. Vorsitzende Gisela Stahl freute sich über den großen Zuspruch und konnte neben Hauptredner Erwin Rüddel, MdB, auch die Landtagsabgeordnete Ellen Demuth begrüßen, bevor sie zur Moderation an Landesvorstandsmitglied Jörg Röder übergab.

Vor rund 100 Gästen referierte Bundestagsabgeordneter Erwin Rüddel über die Veränderungen in Europa und der Welt sowie Anliegen der Region. Mit seinem Bericht aus dem aktuellen politischen Geschäft in Berlin gab Erwin Rüddel wertvolle Impulse, die in eine rege Diskussion mündeten. Zur Wirtschaft in der Bundesrepublik konnte Erwin Rüddel sagen: „Die deutsche Wirtschaft boomt. 2016 wuchs sie nach Abzug der Inflation um fast 2 Prozent. Das ist das stärkste Wachstum in fünf Jahren.“ Daraus resultiere eine Rekordbeschäftigung im Land und der Bund mache null Euro neue Schulden. „Die CDU macht unser Land fit für die Zukunft: wir geben so viel Geld wie nie für Forschung und Entwicklung. Zudem wollen wir schnelles Internet in der Stadt und auf dem Land. Bis 2020 stellt der Bund für den Ausbau 4 Milliarden Euro extra bereit“, skizzierte Rüddel einige Zukunftspläne der CDU. Mit Blick auf die Bundestagswahl 2017 rief der Parlamentarier und Kreisvorsitzende der CDU Neuwied zu einer Politik mit Maß und Mitte auf: „Für uns ist deshalb der Auftrag klar: Die Union wird mit Bundeskanzlerin Angela Merkel an der Spitze weiterhin einen Kurs von Maß und Mitte halten. Das betrifft Arbeit und Wirtschaft genauso wie den gesellschaftlichen Zusammenhalt in unserem Land.“

Zentrale Diskussionspunkte des Abends waren die Präsidentschaftswahl in den USA und Fragen rund um die innere Sicherheit. Erwin Rüddel betonte entschlossen: „Nur wer sicher ist, kann in Freiheit leben. Nur die Union gibt die notwendigen Antworten des Rechtsstaates auf die erhöhte Bedrohungslage. Die CDU ist und bleibt die Partei der Inneren Sicherheit.“ Als Maßnahmen nannte der Bundestagsabgeordnete eine schärfere Überwachung sog. „Gefährder“ und strikte Bestrafungen bei Asylbetrug. Abschiebehaft soll möglich werden, wenn von Ausreisepflichtigen eine erhebliche Sicherheitsgefahr ausgeht. „Sicherheit beginnt an der Haustür. Das Risiko, Opfer von Einbrüchen zu werden, liegt zum Beispiel in NRW um zwei Drittel über dem Bundesdurchschnitt.  SPD und Grüne lehnen zusätzliche Videokameras für mehr Sicherheit im öffentlichen Raum immer noch ab. Wir wollen hingegen Polizei und Sicherheitsbehörden noch besser in die Lage versetzen, auf neue Herausforderungen zu reagieren. Die CDU steht für eine effektive und leistungsstarke Aufgabenverteilung zwischen Bund und Ländern“, erklärte Erwin Rüddel und kündigte weitere finanzielle Mittel des Bundes an.

Neben den politischen Themen des In- und Auslands kam aber auch die direkte Heimat vor der eigenen Haustür nicht zu kurz. Die CDU setze sich stets für eine ausgewogene Politik in der ländlichen Region ein. „Auf dem Land findet man Heimat, Hightech und Wirtschaftskraft“, so Erwin Rüddel und auch Landratskandidat Achim Hallerbach konnte in seinem Schlusswort beim Erpeler Neujahrsgespräch die Bedeutung des ländlichen Raumes herausstellen: „Wir wollen lebenswerte Dörfer und Kleinstädte mit guten Zukunftsaussichten. Die Lebensbedingungen dort müssen genauso gut sein wie in den großen Städten.“ Deshalb seien für den ersten Kreisbeigeordneten Achim Hallerbach der Ausbau des schnellen Internets, eine sichere medizinische Versorgung, die Förderung der Landwirtschaft, gute Verkehrsanbindungen und die Wertschätzung des Ehrenamtes ganz klar im Fokus der Entwicklungen im Landkreis Neuwied.

ISR Windhagen e.V. weiter auf Erfolgskurs

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e.V. stattgefunden. Neben einem Jahresrückblick auf das Jahr 2016 stand natürlich die Planung für das bereits laufende Jahr 2017 im Vordergrund.

Für 2017 haben die ISR-Aktiven wieder einiges geplant: Am 23.04.2017 findet die diesjährige ISR-Gewerbeschau statt. Schon jetzt haben sich wieder über 100 Aussteller zu dieser Leistungsschau angemeldet, berichtete Martin Buchholz (1.Vorsitzender ISR) stolz.

Weiter wird die ISR im Jahr 2017 wieder mit Gemeinschaftsanzeigenkampagnen auf die ISR-Mitglieder aufmerksam machen, Fachvorträge und Workshops für die ISR-Mitglieder durchführen und – auf Grund der großen Nachfrage – weitere Erste Hilfe Kurse für ISR-Mitglieder anbieten.

Die große Nachfrage der Aussteller zur 2017er Gewerbeschau sowie der aktuelle Mitgliederstand von 237 Mitgliedern zeigt, dass die ISR-Gemeinschaft weiter wächst, so Buchholz.

Noch ein Satz zur Gewerbeschau 2017: Am 23.04.2017 öffnet die ISR-Gewerbeschau von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr ihre Pforten, über 100 Aussteller aus den unterschiedlichsten Branchen, ein umfassendes gastronomisches Angebot, eine Versteigerung mit interessanten Angeboten und zahlreiche Attraktionen für Groß und Klein (darunter zum ersten Mal bei der ISR Gewerbeschau: Ein Kletterberg) machen die ISR-Gewerbeschau wieder zu einem Tag für die ganze Familie.

Wahlkämpfe im Mittelpunkt

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Im Rahmen eines gemeinsamen Treffens besprachen die CDU- und FDP-Fraktion auf Verbandsgemeindeebene die politischen Themen für das Jahr 2017.

Eine herausragende Bedeutung wurde dabei den anstehenden Wahlkämpfen zugemessen, insbesondere der Neuwahl des Bürgermeisters der Verbandsgemeinde Asbach.

Der Bürgermeisterkandidat der CDU, Michael Christ, stellte den Anwesenden ausführlich sein Wahlprogramm vor. Wie bereits bei der Nominierung des Bürgermeisterkandidaten stellte sich die CDU einheitlich und geschlossen hinter den Kandidaten und sein Programm. Seine Schwerpunkte setzt Christ in die Förderung und Unterstützung der Vereine, der Grundschulen sowie der Feuerwehren.

Ebenfalls besprochen wurden die Zusammenarbeit mit anderen Parteien in den Kommunalräten, konkrete Baumaßnahmen in der Verbandsgemeinde Asbach und die gesamtpolitische Situation in Europa und in Deutschland.

Die CDU Fraktionsvorsitzende, Käthemarie Gundelach, freute sich über die sehr rege Beteiligung und die konstruktiven Diskussionen. Am Ende der Veranstaltung besichtigten die Teilnehmer der Klausurtagung die neuen Räumlichkeiten im Bürgerhaus und in der Sporthalle Neustadt (Wied).

RKK-Verdienstmedaillen an gestandene Husaren

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Die „Bunte Stadt“ Linz am Rhein ist eine traditionelle Karnevalshochburg. Hier wird der fünften Jahreszeit bereits direkt nach Aschermittwoch wieder entgegengefiebert. Denn dann ist einmal noch mehr „Farbe“ mit viel Humor und Heiterkeit angesagt. Da zählt das „Husaren-Corps Grün-Weiß Linz/Rhein 1965 e.V.“ zu den Garanten eines prächtigen Karnevals. Deshalb konnte der Bezirksvorsitzende der Rheinische Karnevals-Korporationen e.V. (RKK) Erwin Rüddel (Bildmitte) langjährige aktive Husaren ehren. Hans-Georg Kamp (3.v.re.) ist bereits seit einem halben Jahrhundert, nämlich seit 50 Jahren im Corps aktiv. Bis 2008 war zudem aktiver Husar im Musikzug. Heute ist er inaktiver Husar im Musikzug. „Er war aber auch Leiter des Musikzuges des Husaren-Corps. Und die Begeisterung und Leidenschaft für Musik hat Hans-Georg auf seinen Sohn Andreas und seinen Enkel Timo übertragen“, lobte Rüddel den Ehrenoffizier des Husaren-Corps. Walter Klein (4.v.re.) ist ebenfalls seit 1967 Mitglied bei den Husaren. Im Corps aktiv tätig war er bis 2008. „Das Walter ein echter Husar ist, zeigt sich auch daran, dass er heute noch sehr aktiver Inaktiver ist. Denn er ist nicht nur bei allen Veranstaltungen dabei, sondern auch ein gefragter und gern gesehener Rat- und Ideengeber. Zudem war er in seiner aktiven Zeit führender Wagenbauer der Senatoren- und Prinzenwagen des Corps“, betonte der RKK-Bezirksvorsitzende bei der Verleihung der Verdienstmedaille in Gold. Gerd Hoppen (2.v.re.) gehört seit 1988 zum Husaren-Corps und ist 2010 vom aktiven Dienst in das Reservecorps gewechselt. Adjutant war er bis 1999, Schriftführer bis 2010 und Schatzmeister über zwölf Jahre lang, von 2004 bis 2016. Funkenoffizier ist er seit 1999 und 2016 wurde Gerd Hoppen zum Ehrenoffizier ernannt. „Er hat ganz aktiv daran mitgewirkt, dass sich das Corps zur heutigen Größe und Form entwickeln konnte. Nach wie vor geschätzt ist besonders seine besonnene und zuverlässige Art der Amtsführung“, stellte Erwin Rüddel zur Verleihung der RKK-Verdienstmedaille in Silber fest. Die ausgezeichneten Geehrten wurden von im Kreise weiterer Husaren mit viel Anerkennung und Beifall bedacht.

Roger Lewentz lädt künftigen Bundespräsidenten Steinmeier erneut ins Welterbe ein

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Am Rande einer Veranstaltung in Berlin hatte der hiesige SPD-Landtagsabgeordnete Roger Lewentz, der zugleich Vorsitzender der rheinland-pfälzischen SPD ist, Gelegenheit, gemeinsam mit Ministerpräsidentin Malu Dreyer ein paar Worte mit dem künftigen Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier zu wechseln.

Gerne nutzte Roger Lewentz einmal mehr die Gelegenheit, um mit einem Riesling der Winzergenossenschaft Loreley aus Bornich für das UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal und die schöne Heimatregion zu werben.

Vor rund einem Jahr war Frank-Walter Steinmeier zuletzt Gast im Mittelrheintal gewesen und hatte sich auf Einladung von Roger Lewentz die Pläne zur Neugestaltung des Loreley-Plateaus auf gleichnamigen, weltberühmten Felsen angeschaut, deren Umsetzung zwischenzeitlich begonnen haben und mit erheblichen Bundesmitteln unterstützt werden.

Anschließend kehrte Steinmeier auf Einladung der SPD Rhein-Lahn um deren Vorsitzenden Mike Weiland damals in Dörscheid im Lokal des Präsidenten des Weinbauverbandes Mittelrhein, Heinz-Uwe Fetz, ein und traf dort auf ehrenamtliche Ortsbürgermeister, eine Schülergruppe und für die Region und den Tourismus in Verbänden Aktive des Mittelrheintals. Frank-Walter Steinmeier erinnert sich gerne an diesen Besuch zurück.

Verbunden mit dem Weinpräsent sprach Roger Lewentz nun dem künftigen Bundespräsidenten eine neue Einladung aus, das Welterbe möglichst bald in neuer Funktion als Staatsoberhaupt zu besuchen.

 

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