Donnerstag, 21. September 2017

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Hohe Förderung für den Umbau des zentralen Busbahnhofs in Asbach

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Kreis Neuwied – Der Förderbescheid des Landesbetriebes Mobilität Cochem-Koblenz (LBM) für den barrierefreien Umbau des zentralen Busbahnhofes in Asbach in Höhe von 58.310 Euro liegt vor und wurde vom 1.Kreisbeigeordneten Achim Hallerbach an Ortsbürgermeister Franz-Peter Dahl, den 1. Beigeordnete der Ortsgemeinde Asbach Johannes Brings und den Leiter der Bauabteilung der Verbandsgemeindeverwaltung Asbach, Michael Christ überreicht.

Im Vorfeld der Bewilligung beantragte der Landkreis Neuwied für die Ortsgemeinde Asbach beim LBM eine 85 %-ige Förderung der zuwendungsfähigen Ausgaben für die umfassende Umgestaltung des zentralen Busbahnhofes (ZOB) in der Marktstraße in Asbach. Der beantragten hohen Förderung wurde mit dem nun übergebenen Bewilligungsbescheid zugestimmt. „Ich freue mich sehr, den Bewilligungsbescheid des LBM den Vertretern der Orts- und Verbandsgemeinde Asbach persönlich überreichen zu können; werden durch die geplanten Maßnahmen die derzeit vor Ort bestehenden Verhältnisse beseitigt, so dass zukünftig eine deutlich bessere und sicherere Nutzung des Busbahnhofes durch alle Fahrgäste des ÖPNV erfolgen kann“, so der zuständige 1. Kreisbeigeordnete Achim Hallerbach. Er bedankte sich gleichzeitig für die zugesagte hohe Förderung durch das Land. Notwendig wurde die Maßnahme in erster Linie, da der zentrale Busbahnhof aktuell nicht barrierefrei und ohne taktile Elemente gestaltet ist.

Neben der barrierefreien Gestaltung werden für die Fahrgäste zwei neue Buswartehallen und in Teilbereichen eine neue DIN-gerechte Beleuchtungsanlage errichtet. „An zwei Stellen wird eine barrierefreie Querung für Fußgänger geschaffen, eine im Bereich der Raiffeisenbank und eine weitere im Bereich der Einmündung der Marktstraße in die Hauptstraße. Zwischen dem öffentlichen Parkplatz und der Wartefläche auf derselben Straßenseite wird eine Verbindungsrampe errichtet, damit die Bushaltestelle vom Parkplatz aus barrierefrei erreicht werden kann,“ erläutert Ortsbürgermeister Franz-Peter Dahl die Umbaumaßnahme. Ferner wird die Gehwegbreite auf der Seite des öffentlichen Parkplatzes vergrößert, damit auch mobilitätseingeschränkte Menschen, Rollstuhlfahrer und Kinderwagen diesen Gehweg nutzen können.

„Ich freue mich, dass mit der Maßnahme insbesondere den Bedürfnisse auch der geh- und sehbehinderten Menschen Rechnung getragen wird. Dies ist eine wichtige Maßnahme im Ausbau von barrierefreien Haltestellen gemäß der Nahverkehrsplanung des Kreises“,  so der 1. Kreisbeigeordnete Achim Hallerbach mit Hinweis auch auf die angrenzende Kamillus-Klinik und das Seniorenzentrum „Haus Teresa“.