Sonntag, 19. November 2017

Letztes Update:07:48:31 PM GMT

region-rhein.de

Andreas Bleck (AfD) zum 100. Jahrestag der Oktoberrevolution:

Drucken

Internationaler Mahntag statt kommunistischer Feiertag

Mainz. Vor 100 Jahren, am 25. Oktober nach dem Julianischen und am 7. November nach dem Gregorianischen Kalender, fand die Oktoberrevolution in Russland statt. Es war die gewaltsame Machtübernahme durch die kommunistischen Bolschewiki, wörtlich übersetzt „Mehrheitler“. Die Folge war ein über siebzig Jahre andauerndes Regime, welches sich als Diktatur des Proletariats verstand. Neben zahlreichen Gräueltaten war es für die millionenfache Ermordung und Vertreibung von Kritikern und Andersdenkenden verantwortlich.

Dazu der AfD-Bundestagsabgeordnete Andreas Bleck: „Vor 100 Jahren feuerte der Kreuzer ‚Aurora‘ einen Schuss aus der Bugkanone ab. Es war der Startschuss für die Oktoberrevolution. Wie kaum ein anderes Ereignis hat dies die Geschichte Russlands und der Welt des 20. Jahrhunderts geprägt. Obwohl es nur ein Platzpatronenschuss war, so waren die Folgen des sich daraus ergebenden realexistierenden Kommunismus Tod und Vertreibung von Millionen Menschen, hauptsächlich in den 1930er bis in die 1950er Jahre.“

Bleck weiter: „Noch immer steht der Kreuzer ‚Aurora‘ im Zentrum der Stadt St. Petersburg als Mahnmal für die kommenden Generationen. Die Lehren der Geschichte dürfen nicht in Vergessenheit geraten. Als starke demokratische Gesellschaft dürfen wir nie wieder zulassen, dass eine kleine Gruppe mit menschenverachtender Ideologie ein solches Terrorregime errichtet. Vor diesem Hintergrund verurteile ich auch den am Sonntag stattgefundenen Marsch von Kommunisten durch unsere Hauptstadt Berlin. Der Jahrestag der Oktoberrevolution darf nicht zu einem kommunistischen Feiertag verkommen, sondern muss zu einem internationalen Mahntag werden.“