Donnerstag, 27. Juli 2017

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Altenheim Haus Marienberg

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Schiffsausflug

Am 14. Juli machten sich zahlreiche Bewohner des Altenheim Haus Marienberg auf den Weg zum Rheinufer. Begleitet von ihren Angehörigen und dem Personal ging es dann an Bord des Ausflugsschiffes  „ Stadt Vallendar „. Wie schon im vergangenen Jahr reisten auch 36 Senioren des ev. Altenzentrum Friedrich-Wilhelm Raiffeisen aus Hamm an der Sieg mit.

Nachdem alle an Bord waren begrüßte Heimleiter Thomas Morkramer die Anwesenden und dann hieß es „Leinen los“. Die Fahrt ging rheinaufwärts bis zur Pfalzgrafenstein bei Kaub. Diese ist wohl die schönste Strecke, denn sie führt an zahlreichen Burgen und dem berühmten Loreleyfelsen vorbei. Auch das Wetter zeigte sich von seiner sonnigen Seite und so hatten die Senioren die Möglichkeit die Fahrt auf dem Sonnendeck zu genießen. Am späten Nachmittag erreichten wir wieder die Anlegestelle in Bornhofen.

Der Dank gilt allen die zum Gelingen bzw. zum reibungslosen Ablauf beigetragen haben und somit den Senioren einen schönen Nachmittag bereitet haben, über den sie noch lange sprechen werden.

Der Kirschenanbau in Kamp- Bornhofen

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Eine erloschene Tradition

Die diesjährige Kirschenernte neigt sich ihrem Ende zu. Allerdings hat dieser Erwerbszweig in unserer Region keine besondere Bedeutung mehr, wenn es auch neuerlich wieder Bestrebungen gibt, dem Obstanbau wieder neues Leben einzuhauchen.

Mit den alten Obstsorten wie „ Kamper Rote“,  auch „Geisepitter“ genannt, mit der „Kesterter Schwarzen“ den „Bopparder Krächern“ oder der „Perle von Filsen“, die meist nicht mehr den aktuellen Verbrauchernormen entsprechen, ist kein großes Geschäft mehr zu erwarten.

Dennoch ist es zu begrüßen, wenn man sich bemüht, die alten Sorten wieder zu reaktivieren, ist es doch auch ein genetischer Schatz, den zu erhalten es allemal wert ist.

Im vergangenen Jahrhundert, bis in die „Achtziger Jahre“ war das noch ganz anders. So konnten in Kamp- Bornhofen, der größten Kirschanbaugemeinde im Landkreis, im Jahre 1938 4004 Zentner Süß- und 1238 Zentner Sauerkirschen geerntet werden.

Welche Bedeutung der Obst- insbesondere der Kirschenanbau in unserer Region hatte, kann man daraus ersehen, dass in Kamp-Bornhofen die Konservenfabrik „Herzog- Hoven„ gegründet wurde, die bis in die „Siebziger Jahre“, unter verschiedenen Besitzern ihren Bestand hatte.

Im Übrigen wurde die Vermarktung durch ortsansässige und fremde Händler durchgeführt. In allen Gemeinden wurden Sammelstellen eingerichtet. In Kamp nannte man die Sammelstelle „Die Woo“, hochdeutsch „Die Waage“

Im Archiv des V.f.H. gibt es ein Foto etwa aus dem Jahre 1905 mit der damaligen Waage. Später wurde die Sammelstelle beim Saalbau Meyer und nach deren Zerstörung im Krieg in der Liebeneckerstraße (Frau Katharina Kemp) eingerichtet. Mittlerweile gibt es auch diese Einrichtung nicht mehr.

Archivfoto  V.f.H: Die Woo- die Waage im Jahre 1905-1910

CDU besucht Ortsgemeinde Kestert

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Rhein-Lahn/Kestert. Die CDU Kreistagsfraktion besucht am Samstag, 5. August die Ortsgemeinde Kestert. Treffpunkt ist um 10:00 Uhr am Rathaus in der Eisenbahnstraße. Dort wird die Gruppe von Ortsbürgermeister Uwe Schwarz begrüßt und über die aktuelle Entwicklung der Rheingemeinde informiert.

Im Anschluss erfolgt ein Ortsrundgang, bei dem die bisherigen, die laufenden sowie die geplanten Projekte der Gemeinde vorgestellt werden.

Die Fremdenverkehrsgemeinde im Herzen des Weltkulturerbes Mittelrhein hat sich in den vergangenen Jahren sehr positiv entwickelt. So zeichnet die Gemeinde sich durch ein engagiertes Vereinsleben aus. Beim diesjährigen Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ hat sie den Kreisentscheid gewonnen.

Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, an dem Treffen teilzunehmen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

CDU Stadtratsfraktion Braubach

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Geschafft: Tempo 30 gilt nun durchgehend von der Rhein- bis zur Brunnenstraße

Es ist geschafft: In Braubachs viel befahrener Ortsdurchfahrt gilt nun durchgehend Tempo 30. Von der Einfahrt in die Unterführung, über die Rheinstraße, die Oberalleestraße bis zur Brunnenstraße weisen nun Schilder auf die Geschwindigkeitsbeschränkung hin.

Alle politisch Verantwortlichen vor Ort und die Bürgerinitiative Braubach lebenswerter e. V. hatten sich immer wieder für das Tempolimit eingesetzt. Der Leiter des Landesbetriebs Mobilität in Diez, Lutz Nink, teilt der CDU Braubach auf deren Nachfrage mit, dass alle Anordnungen der Verbandsgemeinde und die Zustimmungen des Landesbetriebs Mobilität nun der zuständigen Straßenmeisterei vorlägen und die Installation der Schilder vorbereitet werde. Bis dahin wiesen provisorische Schilder auf die Geschwindigkeitsbeschränkung hin. Später folge die feste Installation.

Das Tempolimit war nicht einfach durchzusetzen, da innerorts grundsätzlich 50 km/h gefahren werden dürfen. Bisher galten hohe Hürden - zum Beispiel der Nachweis eines Unfallschwerpunktes - um dennoch eine Geschwindigkeitsbeschränkung anordnen zu dürfen. Um hier Erleichterungen zu schaffen, wurde zuletzt sogar von der Bundesregierung mit Zustimmung des Bundesrats die Straßenverkehrsordnung geändert. "Juristisch ist für die Anordnung von Geschwindigkeitsbeschränkungen innerorts die Verbandsgemeindeverwaltung als untere Verkehrsbehörde zuständig. Die Anordnung steht aber unter dem Prüfvorbehalt der oberen Verkehrsbehörde, dem Landesbetrieb Mobilität", erklärt der Vorsitzender der CDU Stadtratsfraktion Markus Fischer. "Jetzt ist es aber endlich geschafft."

Die CDU Stadtratsfraktion freut sich, dass die Maßnahme nun nach langen Bemühungen umgesetzt werden konnte: "Tempo 30 sorgt nun nicht nur für eine Reduzierung des Verkehrslärms, sondern vor allem auch für mehr Verkehrssicherheit - insbesondere zum Beispiel für Kinder und ältere Menschen. Jetzt müssen sich nur noch alle Verkehrsteilnehmer an die Geschwindigkeitsreduzierung halten." Rücksicht und Vorsicht seien aber natürlich auch auf allen anderen Straßen immer geboten, denn auch in anderen Bereichen der Braubacher Ortsdurchfahrt - etwa in der Dachsenhäuserstraße - werde zu oft zu schnell gefahren. Auch hier müsse man die Situation im Blick behalten, meint die CDU.

Fünf neue moderne Busse für den Emser Stadtverkehr

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Rhein-Lahn-Kreis. Eigens für den Bad Emser Stadtverkehr hat die DB Regio Rhein-Mosel GmbH jetzt fünf neue, hochmoderne Busse angeschafft. Geinsam mit Landrat Frank Puchtler stellt der Geschäftsführer der DB Regio Bus Rhein-Mosel, Hans-Egon Link, die Busse jetzt der Öffentlichkeit vor.

Die DB Regio Bus Rhein-Mosel GmbH betreibt in den kommenden Jahren den Busverkehr in den Bereichen Bad Ems und Nassau, nachdem das Unternehmen, eine Tochtergesellschaft der Deutschen Bahn AG mit Firmensitz in Montabaur, Ende vergangenen Jahres die Ausschreibung für das „Linienbündel Bad Ems/Nassau“ gewonnen hatte. In diesem Linienbündel werden jährlich rund 500.000 Kilometer gefahren. Eigens für den Betrieb des Stadtverkehrs Bad Ems hat das Unternehmen nun so genannte Midi-Busse vom Typ Solaris Urbino angeschafft, die etwas kürzer als „normale“ Busse sind. Dennoch können insgesamt rund 60 Personen (29 Sitz- und 35 Stehplätze) in diesen Bussen mitfahren. Wichtig ist auch, dass die Türen breit genug sind für Rollstühle, Kinderwagen und Rollatoren.

Landrat Puchtler freute sich für diese Verbesserungen für die Fahrgäste und lobte die DB Regio Rhein-Mosel für dieses Bekenntnis zum Standort Rhein-Lahn. Geschäftsführer Link ergänzte, dass das Unternehmen für die neuen Busse, die neben den praktischen Verbesserungen auch einen Ansehensgewinn bei den Fahrgästen mit sich bringen, rund eine Million Euro investiert habe.

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