Sonntag, 19. November 2017

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„Schicht um Schicht“

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Ausstellung in der Volksbank Rhein-Lahn-Limburg - Geschäftsstelle Lahnstein

Unter dem Motto „Schicht um Schicht“ stellt die Künstlerin Jutta Pflug ihre Werke in der Kundenhalle der Volksbank Rhein-Lahn-Limburg eG in Lahnstein am Salhofplatz aus.

Die Ausstellung zeigt eine große Bandbreite an Bildmotiven, die ihren Ursprung in der Natur, in alten Familienfotos oder der Fantasie haben.

Die Darstellung ist gegenständlich, wobei die  Motive durch Farbgebung und übereinanderliegende Strukturen eine Verfremdung erfahren.

Den Besuchern bietet sich somit die Gelegenheit, eine spannende künstlerische Vielfalt zu erleben.

Die Ausstellung ist während der Öffnungszeiten der Bank in Lahnstein Salhofplatz vom 21. November bis zum 29. Dezember 2017 zu sehen. 

Pflege- und Adoptionsfamilien feierten gemeinsam

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Rhein-Lahn-Kreis. Mit insgesamt 125 Gästen feierten die Pflege- und Adoptionsfamilien aus dem Rhein-Lahn-Kreis jetzt ein gelungenes Fest im Familienferiendorf Hübingen. Nicht nur die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Pflegekinderdienstes und der Adoptionsstelle, die das Fest organisiert hatten, freuten sich über diese große Beteiligung, sondern auch Landrat Frank Puchtler, der gerne mitfeierte und sich viel Zeit für ein persönliches Gespräch mit den Gästen nahm. Während das Spielmobil des Teams Jugendhilfe/Jugendschutz, die Hüpfburg, ein  Fotoshooting unter dem Motto: „Das bin ich“, ein Upcycling-Workshop und ein Kurs in Selbstverteidigung für Begeisterung und unterhaltsame Stunden bei den jüngeren Gästen sorgten, nutzten die  Erwachsenen die Zeit zum Austausch untereinander und zum gemütlichen Beisammensein.

Eingeladen waren auch die Teilnehmer der letzten Modulschulung „Ein Kind mit zwei Familien“. Landrat Puchtler würdigte in einer kleinen Ansprache die Arbeit der Pflegefamilien und dankte ihnen für ihr Engagement. Den „neuen“ Pflegeeltern überreichte er die Teilnahmebescheinigungen und dankte für die Bereitschaft, einem Kind einen Platz in ihrer Familie zu geben. Darüber hinaus wurden in diesem Jahr die Bereitschaftspflegefamilien für ihr Engagement geehrt und mit einem Blumenstrauß bedacht. Bereitschaftspflegefamilien betreuen Kinder in Notsituationen für kurze Zeit, bis geklärt ist, ob ein Kind wieder bei seiner Familie leben kann oder ob es weiterhin im Rahmen der Jugendhilfe zum Beispiel in einer Vollzeitpflegefamilie betreut werden muss.

Der Rhein-Lahn-Kreis sucht immer wieder neue Pflegeeltern, welche bereit sind, einem Kind für einen längeren Zeitraum oder auch auf Dauer (Vollzeitpflegefamilie) oder für eine kurze Zeit (Bereitschaftspflegefamilie) ein zu Hause zu geben. Ein Kurs für mögliche Interessenten startet im Januar 2018. Wer neugierig darauf geworden ist zu erfahren, was es bedeutet, einem Pflegekind ein zu Hause zu geben, sich aber zugleich fragt, ob die Familie, das Haus, die Lebensumstände dafür geeignet sind, kann sich gerne beim Pflegekinderdienst für ein unverbindliches Beratungsgespräch melden. Ansprechpartner sind Britta Becker (VG Katzenelnbogen, VG Hahnstätten), Tel.: 02603/972-529, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , Thorsten Maxeiner (VG Nastätten, VG Loreley, VG Nassau), Tel.:  02603/972-508, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , Dorothee Milles-Ostermann (Stadt Lahnstein, VG Bad Ems), Tel.:  02603/972-509, E-Mail:   Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. sowie Thea van Baaijen (VG Diez), Tel.: 02603/972-530, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

“Netten Nachbarn” nahmen an Fortbildungsveranstaltung teil

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Rhein-Lahn-Kreis. Mehr als 30 ehrenamtliche „Nette Nachbarn“ aus dem ganzen Kreisgebiet waren jetzt der Einladung des Seniorenbüros des Rhein-Lahn-Kreises,  „Die Brücke“, zu einer ganztägigen Weiterbildung im Kloster Arnstein gefolgt. Auf Wunsch der „NeNas“ wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dort praxisnah über die Neuerungen des Pflegestärkungsgesetztes II informiert. Peggy Reyhe und Bettina Eimuth von den Pflegestützpunkten im Rhein-Lahn-Kreis standen als Referentinnen dabei auch für Fragen zur Verfügung.

Im Anschluss stellte Jürgen Eigenbrod vom Lions Club Bad Ems die „Notfallbox“ vor. Die Notfallbox ist ein Angebot für Menschen die zu Hause leben. In der Box können in einem Formular wichtige Informationen für den Notfall hinterlegt werden. Die schnelle Information spart Zeit und kann Leben retten. Jeder Teilnehmer bekam eine Notfallbox ausgehändigt. Interessierte können die Box beim Seniorenbüro „Die Brücke“ kostenfrei anfordern. Noch vor der Mittagspause tauschten sich die Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner der regionalen Gruppen über ihre Aktivitäten, Anliegen und Wünsche aus.

Anschließend ging es mit drei Workshops weiter. In Kleingruppen wurden die Ehrenamtlichen von Ruth Mohr (Fachklinik Katzenelnbogen) über die Einsatzmöglichkeiten von Ergotherapie bei Demenz  informiert, während Entspannungspädagogin Kirstin Plachta Informationen und praktische Übungen zum Thema „Bewegungskoordination im Alter“ vermittelte. Das Thema „Gedächtnistraining“ stand bei Elvira Schäfer von der psychiatrischen Tagesklinik in Dernbach auf dem Programm, wobei die Übungen direkt praktisch umgesetzt werden konnten.

Trotz der Fülle von neuen Informationen und dem aktiven Austausch miteinander verging der Tag kurzweilig und in entspannter Atmosphäre. Einen wichtigen Anteil daran hatten auch die besondere Atmosphäre der Räume von Kloster Arnstein und die gute Verköstigung. Die Leiterin des Seniorenbüros Uschi Rustler überbrachte Grüße von Landrat Frank Puchtler und dankte allen Aktiven für ihre engagierte Arbeit. Wer sich für die Arbeit der „Netten Nachbarn“ interessiert und in einer der regionalen Gruppen mitmachen möchte, kann sich an Uschi Rustler, Seniorenbüro „Die Brücke“, Telefon 02603/972-336, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. wenden.

Weihnachtsbasar im St. Elisabeth Krankenhaus

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Am Sonntag, den 26.11.2017 veranstaltet der Lahnsteiner Freundeskreis des Friedensdorf International zwischen 9.00 - 18.00 Uhr im Foyer des St. Elisabeth Krankenhauses in Lahnstein den traditionellen Weihnachtsbasar. Neue Geschenkideen, Kunsthandwerkliches, wunderschöne Adventskränzen und -gestecke sowie allerlei andere Dekorationsideen werden hier liebevoll präsentiert. Auch die begehrten Kochbücher "Rezepte die helfen" und "Rezepte die helfen 2" werden am Basar erhältlich sein. In gemütlicher, vorweihnachtlicher Atmosphäre kann man sich auf dem Weihnachtsbasar nach ein paar schönen Weihnachtsgeschenken für seine Lieben umschauen. Für das leibliche Wohl sorgt das große selbstgebackene Kuchen- und Plätzchenbüfett. Der Kuchen kann auch mit nach Hause genommen werden.

Der komplette Erlös des Weihnachtsbasars kommt dem Friedensdorf International zu Gute. Das Friedensdorf International wurde am 6. Juli 1967 gegründet und nimmt seitdem schwerverletzte und kranke Kinder aus Kriegs- und Krisengebieten (z.B. Angola, Afghanistan, Georgien, Tadschikistan) auf. Zahlreiche Ärzte in Krankenhäusern in ganz Deutschland (z.B. St. Elisabeth-Krankenhaus in Lahnstein) behandeln die Mädchen und Jungen in der Regel kostenlos. Nach der stationären Behandlung kommen die Kinder zur Rehabilitation in das Friedensdorf nach Oberhausen, von wo aus sie später wieder in ihre Heimatländer und zu ihren Familien zurückgebracht werden. Man kann mit einer Spende oder tatkräftigem Engagement diese Arbeit unterstützen. Nähere Informationen dazu erhält man im Internet auf www.friedensdorf.de. Die Arbeit vom Friedensdorf ist als mildtätig anerkannt und trägt das DZI-Spendensiegel.

Der Lahnsteiner Freundeskreis engagiert sich seit über 22 Jahren für die Hilfsorganisation und hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Kinder im St. Elisabeth-Krankenhaus - so gut es geht - seelisch zu unterstützen und mit dem Weihnachts- und Osterbasar sowie dem Verkauf der Kochbücher Gelder für die unschuldigen, kranken Kinder zu sammeln. Insgesamt konnte der "kleine Freundeskreis" bereits mehr als 300.000 € an das Friedensdorf spenden.

SPD-Fraktion im VG-Rat Loreley

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Bahn gibt Entwarnung – SPD steht der gesamten Güterbahnstrecke skeptisch gegenüber

Schnell hat Jürgen Konz, Bevollmächtigter der Deutschen Bahn für Rheinland-Pfalz und das Saarland, auf die Anfrage der SPD-Fraktion im VG-Rat Loreley um ihren Vorsitzenden Mike Weiland, der sich nach der Stand-, Verkehrs- und Betriebssicherheit des Bahndamms am südlichen Ortsausgang von Braubach an der rechtsrheinischen Bahnstrecke informiert hatte, reagiert und gibt aus ihrer Sicht Entwarnung. Der SPD-Fraktion waren im Zuge der laufenden Bauarbeiten insbesondere die Stahlstützen aufgefallen, die dort den Bahndamm und das mit Rissen durchzogene und abbröckelnde Mauerwerk zusätzlich abstützen.

Jürgen Konz hat die SPD-Fraktion nun über den baulichen Zustand der Stützmauer zwischen Braubauch und Osterspai informiert: Die Stützwand sei im Rahmen der Streckenertüchtigung bzw. dem Ausbau der B 42 vor vielen Jahren erhöht worden. Im Zuge dessen wurden in den Fugen schon vor Jahren Bewegungen festgestellt und überwacht. Die regionale Instandsetzung der Deutschen Bahn arbeite nun seit mehreren Wochen an der Stützwand, um einen Verbund zwischen dem oberen und dem unteren Teil herzustellen.  Dazu würden beispielsweise auf ca. 1,2 km Länge in jedes Element 3 Anker senkrecht von oben eingebohrt und verpresst. Zudem werde in der Straßenansicht die Bauwerksfuge geschlossen. Es werden so genannte Lisenen saniert. Einige Anfahrschäden und insbesondere die Beeinflussung durch Frost-Tau-Salze haben indes zu Beschädigungen des Betons geführt. Bei den Baumaßnahmen werden laut Auskunft der Bahn deswegen auch lose Teile abgeschlagen und die zu behandelnden Bereiche gestrahlt. Zudem wurde der Beton saniert und im Anschluss die komplette Lisene mit einer Frost- und Tausalzbeständigen Deckschicht endbeschichtet.
„Die Stützen werden dann anschließend wieder entfernt“, heißt es von Seiten des Konzernbevollmächtigten.

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