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Reise nach Atlantis startet im Mai

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Evangelische Jugend im Dekanat Nassauer Land bietet Wochenendfreizeit für Kinder


RHEIN-LAHN. (10. April 2018) „Reise nach Atlantis“ ist eine spannende Kinderfreizeit der evangelischen Jugend im Dekanat Nassauer Land von Freitag, 4. bis Sonntag, 6. Mai überschrieben. Sie bietet Schulkindern im Alter zwischen sechs und zwölf Jahren eine erlebnisreiche Abwechslung vom Alltag.

In und rund um die Lindenmühle in Ergeshausen erwartet die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein spannendes Programm, das Gemeindepädagoge Werner Schreiner mit seinem Team auf die Beine gestellt hat. In dem einmaligen Außengelände warten spannende Geschichten, Abenteuer, Lagerfeuer, Jahrmarkt, Geländespiele und viele Kreativangebote auf die Kinder. Eine Abschlussvorführung am Sonntag um 14.30 Uhr krönt das Wochenende.

Wer dabei sein möchte, bekommt nähere Informationen bei Werner Schreiner unter Telefon 06772-961549 oder per E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

Kraftvolle Ausstellungseröffnung im Kreishaus

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Rhein-Lahn-Kreis. Noch bis zum Freitag, 4. Mai 2018, ist die große Ausstellung mit Werken von Evelyn Sattler im Kreishaus des Rhein-Lahn-Kreises zu sehen. Landrat Frank Puchtler eröffnete die Schau am vergangenen Wochenende vor zahlreichen kunstinteressierten Bürgerinnen und Bürgern, die trotz des herrlichen Frühlingswetters den Weg ins Kreishaus gefunden hatten. Er freue sich und fühle sich geehrt, dass eine solche Künstlerin im Rhein-Lahn-Kreis lebt und ihre Werke jetzt im Kreishaus gezeigt werden können, so der Landrat.

„Evelyn Sattler ist eine Künstlerin, die schon vielerorts, auch international ausgestellt hat. Umso schöner ist es, dass sie jetzt hier in ihrer Heimat mit einer großen eigenen Ausstellung geehrt wird“, so stellte Beate Thiesmeyer die in St. Goarshausen lebende Künstlerin vor. Thiesmeyer, die selbst zu den herausragenden Keramikerinnen und Malerinnen im Rhein-Lahn-Kreis gehört, ist seit vielen Jahren Evelyn Sattler und ihrem Mann, dem Architekturprofessor Siegbert Sattler, freundschaftlich und künstlerisch verbunden. Ihre eigenen Eindrücke der Bilder Evelyn Sattlers, die sie in kurzen, warmherzigen Worten darlegte, schafften es gleichsam spielerisch, den Blick für das Wesentliche dieser Kunst zu öffnen: die Kraft, die Farbigkeit, die Bewegung und auch das Persönliche, das sich in den gut 30 großformatigen Bildern findet.

Mehr als nur eine musikalische Untermalung der Ausstellung waren die Beiträge der aus Weißrussland stammenden Gitarristin Yuliya Lonskaya, die mit ihrer hinreißenden Virtuosität und Musikalität das Publikum begeisterte.

Evelyn Sattler selbst war sichtlich bewegt von dem großen Zuspruch, den die Ausstellung ihrer Werke im Kreishaus gefunden hat. Sie dankte in herzlichen Worten dem Landrat und seinen Mitarbeitern, vor allem aber allen Wegbegleitern, Freunden und Kunstinteressierten, die sie unterstützt haben und ihrer Kunst so viel wohlwollende Aufmerksamkeit schenken.

Die Ausstellung „Evelyn Sattler – Kraftvoll“ ist bis Freitag, 4. Mai 2018, im großen Sitzungssaal und im Foyer im ersten Stock des Kreishauses des Rhein-Lahn-Kreises, Insel Silberau 1, 56130 Bad Ems, für das interessierte Publikum geöffnet. Die Werke sind zu den üblichen Öffnungszeiten der Kreisverwaltung zu sehen. Die Bilder im Foyer sind während der Dienstzeiten frei zugänglich, der Zugang zum großen Sitzungssaal kann durch Veranstaltungen, Sitzungen etc. eingeschränkt sein. Weitere Informationen und Anfragen: Tel.: 02603/972-177.

Begeisterung beim Konzert Shama Abbas & Band im Kreishaus

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Rhein-Lahn-Kreis. Hellauf begeistert war das Publikum beim Konzert von Shama Abbas und ihrer Band im vollbesetzten Sitzungssaal des Kreishauses in Bad Ems. Nach acht Jahren war die renommierte Jazzsängerin wieder zu Gast beim Frühlingskonzert des Rhein-Lahn-Kreises und hatte dieses Mal ihre persönlichen Perlen der Popmusik („Pearls of Pop“) mitgebracht, um diese – veredelt durch ihre unvergleichliche Stimme und eine bestens aufgelegte Band – den Besucherinnen und Besuchern zu präsentieren.

Das Konzept riss das Publikum zu wahren Begeisterungsstürmen hin: Bekannte und eingängige Melodien – von den Beatles bis Elton John, von Ben E. King und Billy Joel bis Chicago – erlebten durch die warme, um keine Modulation verlegene Stimme der in Neuwied lebenden Sängerin gleichsam eine jazzige Wiedergeburt. Der intensive Vortrag, gepaart mit einem stets swingenden Groove, und die Spielfreude der Begleitband hielten die Zuhörerschaft kaum auf den Sitzen. Dank der ebenso dezent wie eindringlich eingesetzten Virtuosität der gesamten Band – Martin Herden (Gitarre), Timo Dickscheid (Keyboards), Christopher Kup (Bass) und Stefan Löschner (Gitarre) – wurden dann auch ganz unerwartete Rockklassiker wie „Pinball Wizard“ von The Who oder Metallicas „Nothing else matters“ zu umjubelten „Pearls of Pop“.

Die geradezu lockere, freundschaftliche Atmosphäre, die charmante Einbeziehung des Publikums und das dennoch – oder deswegen! – so intensive Musizieren machten auch dieses Konzert zu einem unvergesslichen Erlebnis, so dass Landrat Frank Puchtler spontan versprach, es werde sicherlich nicht wieder so viele Jahre dauern, bis Shama Abbas und ihre Band im Kreishaus zu hören und erleben sein werden.

Bundestagsabgeordneter Josef Oster zu Gast in Braubach

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Rund 30 Teilnehmer konnte der Ortsvorsitzende der CDU Markus Fischer zum „Braubacher Stadtgespräch“ im Gasthaus Rosenacker willkommen heißen. Sein besonderer Gruß galt dem Bundestagsabgeordneten Josef Oster, der als Diskussionspartner an diesem Abend in die Wein- und Rosenstadt gekommen war. Mit ihm wollten die CDUler und ihre Gäste die ersten knapp 200 Tage als Bundestagsabgeordneter Revue passieren zu lassen und einen ganz persönlichen Blick auf die harte politische Arbeit im fernen Berlin zu werfen. Mit dabei waren unter anderem auch Bürgermeister Werner Groß, Stadtchef Joachim Müller und der Vorsitzende der CDU Loreley, Dennis Maxeiner.

In seiner Begrüßungsrede dankte Josef Oster noch einmal für die tatkräftige Unterstützung bei der Bundestagswahl im vergangenen Jahr, bei der er zum ersten Mal angetreten war und das Direktmandat im Wahlkreis Koblenz auf Anhieb mit deutlicher Mehrheit erringen konnte.

Mit Blick auf die lange Zeit der Regierungsbildung sagte Oster: „In den vergangenem Monaten des politischen Vakuums hat sich gezeigt, dass unser Staat reibungslos funktioniert. Nun ist diese Zeit einer „geschäftsführenden“ Bundesregierung zu Ende und es wird höchste Zeit, die vor uns liegenden Aufgaben gemeinsam anzugehen und unser Land zukunftsfest zu gestalten.“ Als Mitglied im Innenausschuss, im Petitionsausschuss, stellvertretendes Mitglied im Verteidigungsausschuss und Teilnehmer der Arbeitsgemeinschaft Kommunales will sich Oster hierbei nach Kräften einsetzen.

Deutlich mehr Polizei und Stärkung der Justiz für die Innere Sicherheit sowie die Schaffung so genannter ANkER-Zentren für Asylsuchende bestimmen die Flüchtlingspolitik der Bundesregierung. ANkER steht dabei für "Aufnahme-, Entscheidungs- und Rückführungseinrichtungen", in denen zentral Ankunft, Entscheidung, kommunale Verteilung bzw. Rückführung der Asylsuchenden stattfinden sollen. Für Josef Oster ist wichtig: "Die Menschen müssen das Vertrauen in unseren Rechtsstaat behalten."

In der Sozial- und Gesundheitspolitik spielt für Oster die Generationengerechtigkeit eine wichtige Rolle, ebenso wie die Sicherstellung der ärztlichen Versorgung im ländlichen Bereich. Auch zu Fragen der Wirtschafts- und Finanzpolitik, der Digitalisierung und der Rentenpolitik hatte der Abgeordnete die passenden Antworten. "Wer sein Leben lang gearbeitet hat, muss sich auch im Rentenalter besser stehen, als derjenige, der nicht gearbeitet hat. Daher ist es wichtig, das Rentenniveau zu sichern und mit der Grundrente für eine Altersversorgung über dem Sozialhilfeniveau zu sorgen", so Oster.

Nach nahezu zwei Stunden eines angeregten Dialogs bedankte sich Markus Fischer bei Josef Oster und beide waren sich einig, auch künftig aktuelle Themen im Rahmen der „Braubacher Stadtgespräche“ zu erörtern. „Es ist mir sehr wichtig, dass ich mich regelmäßig vor Ort austausche. Hier erfahre ich, wie die Stimmung an der Basis ist“, so Josef Oster.

Zur Freude der Anwesenden überraschte Markus Fischer noch vor Ende der Veranstaltung mit der Nachricht, dass Stadtbürgermeister Joachim Müller die städtebauliche Veränderung Braubachs in der Funktion des Bürgermeisters auch noch bis zum Ende des Entwicklungsprogramms 2024 fortführen möchte. Die CDU wird ihn daher auch bei der 2019 anstehenden Kommunalwahl wieder als Stadtbürgermeister vorschlagen. "Als CDU können wir uns keinen kompetenteren und zielstrebigeren Stadtbürgermeister vorstellen und werden ihn deshalb bei der Kommunalwahl im Mai 2019 mit Kräften unterstützen", so Fischer.

MdL Lammert: „Unterrichtsausfall im Rhein-lahn-Kreis kostet unsere Kinder reale Bildungschancen“

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„Das erste Schulhalbjahr ist vorbei, aber der Unterrichtsausfall ist immer noch erschreckend hoch“, erklärt der Diezer Landtagsabgeordnete Matthias Lammert (CDU). „Auch wenn die Bildungsministerin Hubig von guter Unterrichtsversorgung spricht - die Realität sieht definitiv anders aus. Landesweit fallen jede Woche an allen rheinland-pfälzischen Schulen rund 15.000 Unterrichtsstunden aus.“ erklärt Lammert. Der kurzfristige Unterrichtsausfall durch Krankheiten, Klassenfahrten und Konferenzen komme zusätzlich noch hinzu.

Auch der Rhein-Lahn-Kreis bleibe davon nicht verschont. Allein an den Grundschulen, Förderschulen, Realschulen plus, Gesamtschulen, berufsbildenden Schulen und Gymnasien fehlten den Schülerinnen und Schülern jede Woche über 461 Unterrichtsstunden (das entspricht fast 20 Stellen), so der CDU-Abgeordnete Matthias Lammert. Der kurzfristige Unterrichtsausfall durch Erkrankung der Lehrerin/des Lehrers oder aufgrund von Weiterbildungsmaßnahmen oder Klassenfahrten kommt dann noch oben drauf.

„Die ausfallenden Stunden fehlen unseren Kindern, um die Unterrichtsinhalte zu verstehen und einzuüben. Die Zeit für individuelle Förderung der Schwächsten und der Begabten bleibt zwangsläufig auf der Strecke. Gerade an Grundschulen und Förderschulen ist die Situation in diesem Schuljahr besonders eng.

Die Lehrer/innen fehlen, weil das SPD geführte Bildungsministerium kein guter Arbeitgeber ist: Die Besoldungshöhe findet sich im Bundesvergleich auf dem vorletzten Platz wieder, befristete Stellen sind an der Tagesordnung. Deshalb flüchten viele dringend benötigte Lehrer/innen in unsere Nachbarbundesländer wie z.B. Hessen oder NRW und fehlen dann bei uns.“, so Matthias Lammert abschließend.

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