Sonntag, 19. November 2017

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875 Jahre Seelbach – Abschlussveranstaltung „Seelbach erglüht“ steht bevor

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Das Jahr 2017 neigt sich langsam dem Ende zu – Grund genug für Festausschuss und Ortsgemeinde Seelbach, Resümee zum Jubiläumsjahr zu ziehen und das letzte Highlight des Jahres zu zünden. Am 16. Dezember heißt es nämlich: „Seelbach erglüht“, und das in mehrfacher Hinsicht.

Gestartet wird an diesem Samstag um 14.00 Uhr. Bis 16.30 Uhr gibt es eine Krippenausstellung in der alten Kapelle, die von den Senioren des Ortes organisiert wird. (Diese Ausstellung ist auch bereits am 1. Advent, den 03.12.17 zu sehen.)

Am 16.12.17 ab 15.00 Uhr gibt es dann parallel zur Ausstellung Kaffee und Kuchen im Bürgerhaus zum Selbstkostenpreis.

Um 17.00 Uhr lädt der Kirchenchor Arnstein-Seelbach mit weiteren Akteuren zu einem Lichterkonzert zur Adventszeit in die Kirche St. Anna ein, wo dann bereits die große Weihnachtskrippe erstmals vor Heiligabend auf die Besucher wartet. Während des Konzertes werden die Laternen in der Kirche entzündet und das Licht von einem zum anderen weitergegeben, bis die Kirche in hellem Lichterglanz erstrahlt. Anschließend startet dort auch der Laternenumzug durch das Dorf zum Sport- und Grillplatz, vorbei an festlich geschmückten und beleuchteten Häusern. Wer hat wohl die schönste Advents- und Weihnachtsbeleuchtung in Seelbach? Nach diesem Rundgang werden die Besucher und Teilnehmer es wissen.

Bei der Ankunft am Grillplatz erwarten die Besucher ab etwa 19.00 Uhr geschmückte Buden und Marktstände. So gibt es neben selbstgebackenen Plätzchen auch Bastel- und Verkaufsstände, Bratwurst und Glühwein sowie selbstgemachte Spirituosen und Suppen und Eintöpfe. Auch wird die sich neu gründende First-Responder-Gruppe mit einem Markstand vertreten sein. Und natürlich gibt es auch gekühlte Getränke wie Cola, Limo, Wasser, Bier und Wein.

Um 20.00 Uhr startet dann eine Lasershow auf dem Grill- und Sportplatz, die sicher einmalig für den Ort sei n wird. Unter anderem wird das Wappen des Ortes dreidimensional in den Himmel projiziert und die ganze Show ist mit Musik untermalt. Und danach gibt es noch eine Neuheit in Seelbach: Zum Jubiläumsjahr wird die Ortsgemeinde ein Höhenfeuerwerk abbrennen lassen, dass das Dorf dann sicherlich im Lichterschein erstrahlen und den Himmel erglühen lässt. Einen schöneren Abschluss des Jahres kann man sich kaum vorstellen, dessen sind sich die Mitwirkenden, die Gemeinde, die Ortsvereine und der Festausschuss sicher. Nach dem Feuerwerk geht die Feier dann nahtlos weiter mit rockiger Livemusik von der Band „Prompt“ bis in den späten Abend.

Die Einwohner von Seelbach werden gebeten, bereits jetzt im Vorfeld ihre geschmückten Häuser beim Ortsbürgermeister Jürgen Ludwig oder einem Festausschussmitglied zu melden, damit ein Besuch nicht vergessen geht. Sollte noch jemand einen Marktstand betreiben wollen, kann er sich ebenfalls gerne noch melden. Auch sind weitere Helfer gerne gesehen.

Die Ortsgemeinde Seelbach mit Ihren Vereinen und Mitwirkenden würden sich sehr über viele Besucher der Veranstaltung „Seelbach erglüht“ aus Nah und Fern freuen, damit das Jahr 2017 einen würdigen und schönen Abschluss mit Freunden, Nachbarn und Bekannten findet.

Rund 45 Mio. Euro Kredite für Umweltschutz, Energie- und Ressourceneffizienz

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Naspa legt Nachhaltigkeitsbericht für 2016 vor

7. November 2017. Rund 45 Mio. Euro Kredite für Umweltschutz, Energie- und Ressourceneffizienz, über 8,8 Mio. Euro Kundengelder in nachhaltigen Fonds, über 2,5 Mio. Euro für gesellschaftliche Aufgaben und Anliegen, 137,2 Mio. Euro Wertschöpfung für die Region: Diese und viele andere Kennzahlen stehen im „Bericht an die Gesellschaft“, den die Nassauische Sparkasse (Naspa) zum dritten Mal vorlegt.

Dort führt sie ihre Aktivitäten und Leistungen auf, mit denen sie ihren öffentlichen Auftrag erfüllt und zu einer nachhaltigen Entwicklung in der Region beiträgt. Der Bericht für 2016 ist ausschließlich als Online-Magazin konzipiert und unter www.naspa.de/nachhaltigkeitsbericht zu finden. Im Sinne der Nachhaltigkeit verzichtet die Naspa bewusst auf eine Printausgabe.

Bildwelten vermitteln authentische Nähe zu Zielgruppen

Auffallend sind die Bildwelten, die in Einklang mit den Themenbereichen Haltung, Produkte und Initiativen stehen. Allen Rubriken vorangestellt sind kurze Kernsätze und Inhaltsangaben. Die Themenseiten warten mit großer Informationsfülle auf, die durch eine klare Seitenstruktur zum Lesen einlädt.

Wichtige Kennzahlen beispielsweise zum Fördervolumen für gesellschaftliche Ausgaben oder die Leitsätze zur Nachhaltigkeit heben sich durch die tabellarische Aufbereitung in einem kompakten Infokasten optisch vom redaktionellen Teil ab. Zur Darstellung der Inhalte tragen die Einbindung von Videos und die Verbindung zu den sozialen Netzwerken bei.

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Mahnwache in Miehlen gegen das Vergessen

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Evangelische und katholische Kirchengemeinde laden zum Gedenken an persönliche Schicksale ein

MIEHLEN. (5. November 2017) Zu einer Mahnwache mit Lesungen, Liedern und Gebeten laden die evangelische Kirchengemeinde Miehlen und die katholische Kirchengemeinde St. Peter und Paul Nastätten am Donnerstag, 9. November um 18.30 Uhr auf den Marktplatz nach Miehlen ein. Mit ihr wird an den 79. Jahrestag der Reichspogromnacht vom 9. November 1938 erinnert, in der es auch in der heimischen Region zu massiven Übergriffen auf die jüdische Bevölkerung kam.

Auf dem Marktplatz sollen ganz persönliche Schicksale im Mittelpunkt stehen. Die Pogrome stellen den Übergang von der seit 1933 betriebenen Diskriminierung der Deutschen Juden zu deren systematischen Verfolgung dar, die in den Holocaust mündete. Auch in Miehlen kam es in der Nacht zum 10. November zu Gewaltausbrüchen gegen jüdische Bürger, deren Wohnungen, Geschäfte und die Synagoge. In diesem Jahr wird insbesondere an die Lebens- und Familiengeschichte der Mina Mannheimer erinnert. Sie wurde am 4. Oktober 1870 in Miehlen geboren, wie das Zivilstandsregister der Kirchengemeinde dokumentiert. Sie starb 1942 in Theresienstadt.

„Am Schicksal der Mina Mannheimer wird ein typisches Stück Lebensgeschichte jüdischer Menschen deutlich“, begründet Pfarrer Michael Wallau, warum der Blick in diesem Jahr auf dieses Einzelschicksal gelenkt wird. Die Eltern Minas lebten zum damaligen Zeitpunkt in Paris. Mina kam während eines Besuches in Westerwald und Taunus vermutlich bei ihrer Tante in Miehlen zur Welt. Im Sommer 1870 hatte König Wilhelm als Kurgast in Bad Ems mit seiner „Emser Depesche“ den deutsch-französischen Krieg ausgelöst. Und so kam es, dass die Familie Mannheimer mit ihrem neugeborenen Kind nicht mehr zurück nach Paris konnte, sondern sich schließlich in Wiesbaden niederließ.

Das „Aktive Museum Spiegelgasse“ in Wiesbaden widmet ihr monatlich erscheinendes Erinnerungsblatt im November der Lebensgeschichte Mina Mannheimers. „Das war auch für uns Anlass, während der Mahnwache an ihr Schicksal zu erinnern“, so Wallau. Die junge Familie, die von einer Schneiderwerkstatt lebte, ist im Adressbuch der Stadt Wiesbaden ab dem Jahrgang 1873/74 zu finden. 1873 kam eine Schwester Minas zur Welt. Nachdem Vater, Mutter und die Schwester gestorben waren, musste Mina ab 1935 die zunehmenden Repressionen und Demütigungen alleine ertragen, ist auf dem Erinnerungsblatt des Museums zu lesen. „Im Dezember 1938 schrieb sie an die ,Bürgermeisterei zu Miehlen', dass sie gesetzlich verpflichtet sei zu ihrem bisherigen Namen noch den jüdischen Vornamen Sara anzunehmen“, heißt es auf dem Blatt. Am 1. September 1942 wurde sie nach den Recherchen von Giesela Kunze ins so genannte „Altersghetto Theresienstadt“ deportiert. „Die unwürdigen und unmenschlichen Zustände überlebte sie nur kurze Zeit. Ihr Todesdatum ist der 16. November.“ Außerdem wird auf dem Miehlener Marktplatz die Geschichte der Familie Mannheimer vom Historiker Gerhard Buck vorgestellt.

CDU im Dialog Podiumsdiskussion in Katzenelnbogen

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Kollaps in den Städten – Leerstände in den Dörfern!

Eine lebendige Gesellschaft lebt vom regen Austausch miteinander. Aus diesem Grund hat die CDU-Kreistagsfraktion in 2014 „CDU im Dialog“ ins Leben gerufen, um regelmäßig - auch außerhalb von Wahlkampfzeiten - mit Bürgern und Vertretern verschiedener Institutionen ins Gespräch zu kommen. Vorsitzender Matthias Lammert (MdL) und die beiden Stellvertreter Günter Groß und Udo Rau luden diesmal nach Katzenelnbogen ein.

Unter dem Titel „Kollaps in den Städten – Leerstände in den Dörfern! Was läuft hier falsch?“ stand die jüngste Veranstaltung der „CDU im Dialog“-Reihe in der Verbandsgemeinde Katzenelnbogen. Unter der Moderation von Alexander Lorch (Ortsbürgermeister von Eisighofen und Beigeordneter der VG Katzenelnbogen) diskutierten der Katzenelnbogener Stadtbürgermeister Horst Klöppel, der CDU-Gemeinde-verbandvorsitzende Eckhard Freund, der Unternehmer Peter Maxeiner und Landtagsabgeordneter Matthias Lammert mit dem Publikum.

Horst Klöppel erläuterte die aus seiner Sicht aktuellen Herausforderungen, mit denen sich Gemeinden im ländlichen Raum auseinandersetzen müssen an Hand von aktuellen Beispielen: Leerstände im Wohnungsmarkt, deren Vermarktung oft an Dingen wie Denkmalschutz scheitere. Während in Ballungsräumen Wohnungen Mangelware seien, stünden sie auf dem Land häufig zur Verfügung, können aber dennoch nicht angeboten werden. Ein weiteres Problem ist nach Ansicht des Stadtchefs die Infrastruktur: der Ausbau der Bäderstraße, die nicht vorhandene Rheinbrücke, die zu langsame Internetanbindung. Klöppel meint, dass ohne finanzielle Hilfe von außen der ländliche Raum keine Chance habe.

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Braubacher Delegierte beim CDU-Kreisparteitag dabei

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Beim Kreisparteitag der CDU Rhein-Lahn in Nassau waren auch in diesem Jahr wieder Vertreter der Braubacher Union dabei. Werner Groß, Rolf Heep, Simplice Bekono und Markus Fischer verfolgten den Parteitag in der Nassauer Stadthalle, beteiligten sich an der Debatte und wählten den neuen Kreisvorstand mit.

Nach Auszählung der Stimmen stand fest: Der bisherige CDU Kreisvorsitzende Matthias Lammert ist auch der neue. Mit einem Traumergebnis von 100 Prozent bestätigten die Delegierten Lammert, der Mitglied des rheinland-pfälzischen Landtags ist, in seinem Amt. Zu seinen Stellvertretern wurden Jens Güllering aus Kestert und Stefan Merz aus dem Gemeindeverband Nassau gewählt.

Auf der Tagesordnung des Parteitags stand neben den Wahlen zum Vorstand und der Delegierten zum Landes­parteitag bzw. zum Landesparteiausschuss auch eine Diskussion der beiden CDU Bundestagsbewerber Josef Oster und Andreas Nick. Oster, der im Wahlkreis Koblenz, zu dem auch die Verbandsgemeinde Loreley gehört, zur Wahl antrat, und Nick, der Abgeordnete aus dem Westerwald, gingen auf die Fragen der CDUler ein. Im Mittelpunkt stand die aktuelle Innenpolitik und ihre Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft. Daneben kamen aber auch Themen wie Bildung, Digitalisierung oder die Infrastruktur zur Sprache.

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