Sonntag, 21. Januar 2018

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Kreisverwaltung am 10. Januar nachmittags geschlossen

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Rhein-Lahn-Kreis. Am kommenden Mittwoch, 10. Januar 2017, findet ab 14 Uhr für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisverwaltung des Rhein-Lahn-Kreises eine Personalversammlung statt. Das Kreishaus in Bad Ems sowie alle Außenstellen sind daher an diesem Tag nachmittags für den Publikumsverkehr geschlossen. Die Kreisverwaltung bittet um Verständnis.

Gesunde Füße sind Thema beim Sportmedizinischen Forum

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Veranstaltung des Kreises gemeinsam mit dem Paulinenstift, Stadt Nastätten und Sportverbänden findet am 10. März zum 12. Mal statt

Rhein-Lahn-Kreis. Die menschlichen Füße leisten Schwerstarbeit: Im Laufe eines Lebens tragen sie ihren Besitzer durchschnittlich viermal um die Erde. Das haben Wissenschaftler herausgefunden. Und bei Sportlern ist diese Strecke häufig noch länger. Gesunde Füße sind deshalb eine Grundvoraussetzung für gesunden Sport. Das Thema „Auf gesunden Füßen“ war deshalb für das Sportmedizinische Forum Rhein-Lahn schon lange fällig und in diesem Jahr widmet sich das Forum voll und ganz dem menschlichen Fuß.

Auf die Teilnehmer des 12. Sportmedizinischen Forums Rhein-Lahn am 10. März in Nastätten wartet ein ebenso interessantes wie vielseitiges Programm. Dr. Zlatko Neckov, der sportmedizinische Leiter des Forums, hat mit seinem Team wieder einige fachlich kompetente und auch in der Fachwelt bekannte Referenten ins Nastätter Bürgerhaus geholt.

Den Hauptvortrag wird der neue Leitende Verbandsarzt des Deutschen Leichtathletikverbands, Dr. Andrew Lichtenthal, Oberarzt für Unfallchirurgie und Orthopädie des Krankenhauses St. Vinzenz Hanau, halten. Sein Thema sind Überlastungssyndrome und Ermüdungsbrüche der Füße und deren Therapie und Trainingsformen. Lichtenthal zählte bereits zum medizinischen Betreuungsteam des Deutschen Leichtathletikverbands bei den Europameisterschaften in Amsterdam und den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro. Neben ihm werden die Physiotherapeutin Nadja Greczmiel zum Thema Funktionelles Fußgewölbetraining und Christian Lutz über den Verlust der Leichtigkeit beim Gehen referieren. Das so genannte „Lauf ABC“ ist Thema des Vortrags von Tim Gondorf und schließlich wird Dr. Zlatko Neckov mit einem Impulsreferat in das Gesamtthema einführen.

Nach einer bewegten Pause und einem leckeren Mittagessen vom Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein geht es für die Teilnehmer am Nachmittag zu verschiedenen Workshops in den umliegenden Sporthallen. Hier besteht die Möglichkeit, sich aktiv über das Thema „Gesunde Füße“ zu informieren. Aktives Fußgewölbetraining und Pilates-Übungen gehören ebenso dazu wie Nordic Walking.

Die Zielgruppen des Sportmedizinischen Forums sind Übungsleiter, sportlich ambitionierte Menschen, Ausbilder und Sportärzte. Die  Veranstaltung wird wieder seitens des Landessportbunds und dem TVM als Fortbildung anerkannt, so dass die Übungsleiter ein entsprechendes Zertifikat zur Erlangung ihrer Lizenzverlängerung erhalten können.

Anmelden kann man sich nur schriftlich durch das Ausfüllen der Anmeldung. Diese kann man unter der Internetadresse www.sportmedizinisches-forum.de herunterladen, ausdrucken und ausfüllen. Anmeldungen liegen auch bei der Stadtverwaltung Nastätten, im Kreishaus Bad Ems und in vielen Rathäusern der Ortsgemeinden aus. Auch erhalten alle Sportvereine im Kreis die Einladungen zugeschickt. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Anmeldeschluss ist der 20. Februar.

Vor 20 Jahren trat Lahnsteins Oberbürgermeister Karl-Heinz Groß in den Ruhestand

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Noch immer vielfältig engagiert

Lahnstein. „Brücken von Mensch zu Mensch geschlagen“ titelte die Rhein-Lahn-Zeitung am 10. Januar 1998 anlässlich der Verabschiedung von Oberbürgermeister Karl-Heinz Groß. Mit 20 Jahren Amtszeit war er der längst amtierende Stadtchef Lahnsteins im 20. Jahrhundert gewesen.

Karl-Heinz Groß wurde am 27. März 1934 in Ahrweiler geboren. Seine juristische Ausbildung führte ihn nach einer kurzen Anwaltstätigkeit in die öffentliche Verwaltung. Die Bezirksregierung Neustadt, die Landratsämter Neustadt und Koblenz sowie die Bezirksregierung Koblenz waren Stationen seines beruflichen Werdegangs, ehe der Leitende Regierungsdirektor 1977 zum Oberbürgermeister der Stadt Lahnstein gewählt wurde. Damals wurde der Oberbürgermeister nicht wie seit 1998 direkt von der Bürgerschaft gewählt, sondern von den Mitgliedern des Stadtrates. Mit seiner Familie wohnte er damals noch in Koblenz-Stolzenfels, wo er Vorsitzender des CDU-Ortsvereins und des Pfarrgemeinderates war; auch saß er für die CDU im Koblenzer Stadtrat.

Am 16. Januar 1978 begann die erste Amtszeit von Karl-Heinz Groß in Lahnstein. Zehn Jahre später wurde er wiedergewählt und startete in seine zweite Amtsperiode, die am 15. Januar 1998 endete.

Zwei Jahrzehnte stand Karl-Heinz Groß an der Spitze der Stadt Lahnstein, die in der Fortschreibung des Landesentwicklungsprogramms 1980 als Mittelzentrum eingestuft wurde. Besonders lagen ihm die Wirtschaftsförderung, die Schaffung von Arbeitsplätzen und die Verzahnung von Wirtschaft und Fremdenverkehr am Herzen. So entstand unter anderen in seiner Amtszeit der Ferienpark „Rhein-Lahn“, der heute einen Großteil der Gäste beherbergt.

Karl-Heinz Groß setzte Prioritäten in der Verbesserung der Infrastruktur, im Flächennutzungsplan und in den Bebauungsplänen. Sowohl die Freigabe der Umgehungsstraße B42 (1979), die Freizeit- und Sporthalle in Friedrichssegen (1981) als auch der Neubau der Lahnbrücke (1997) fallen in seine Amtszeit. Im April 1998 konnte dann auch die Brücke Friedrichssegen eingeweiht werden.

Dass er für neue Arbeitsplätze die Rahmenbedingungen erstellte, kann an der Pendlerquote gemessen werden, die auch heute noch positiv ausfällt.

Genügend Wohnraum zu schaffen war ihm ein weiteres Anliegen, dem er sich von 1978 bis 2006 auch als Mitglied im Aufsichtsrat der Gemeinnützigen Wohnungsbaugenossenschaft widmete.

Ausbau der Kanalisation und des Klärwerks, Bau der Industriestraße, Bau von Kindergärten, Kauf und Ausbau der Jugendbegegnungsstätte, Stadtsanierung, Ankauf und Sanierung der Hospitalkapelle, Restaurierung und Umbau des Nassau-Sporkenburger Hofs fallen ebenfalls in seine Amtszeit, die leider auch schon von „leeren Kassen“ geprägt war. So musste Groß bereits 1981 eine „besorgniserregend verschlechterte finanzielle Situation der Stadt“ vermelden. Hinzu kam eine schwierige Mehrheitsfindung im Stadtrat: Die Fraktionen von SPD und CDU gaben sich seit der Stadtratswahl 1979 ein Patt, sodass dem CDU-Oberbürgermeister ein besonderes Gewicht zufiel. Dieses nahm noch zu, als die SPD ab 1984 (bis 1994) ein Mandat mehr als die CDU hatte. OB Groß, stets um Konsens bemüht, sorgte für Kontinuität in der politischen Mitte.

Über seine Tätigkeit als Oberbürgermeister hinaus, hatte Karl-Heinz Groß zahlreiche Ehrenämter inne. So war er von 1989 bis 2004 Mitglied im Kreistag des Rhein-Lahn-Kreises, und darüber hinaus auch Mitglied im Finanzausschuss. Auch in zahlreichen Vereinen war und ist er aktiv, so zum Beispiel im Verwaltungsrat der Pfarrgemeinde St. Barbara. In der Kaiser-Ruprecht-Bruderschaft, wo er bereits Bruderschaftskanzler war, ist er noch als Kurator tätig und im Förderkreis Hospitalkapelle als 2. Vorsitzender.

Die Partnerschaftsarbeit und damit verbunden die Förderung des europäischen Gedankens lag ihm sehr am Herzen. 1978 wurde die Partnerschaft mit Vence zu einer Dreierpartnerschaft mit der afrikanischen Stadt Ouahigouya ausgebaut. Das besondere Engagement der Stadt Lahnstein wurde während seiner Amtszeit durch die RGE-Plakette (1982), den Friedenspokal „Pax Opitima Rerum“ (1987), die Ehrenfahne des Europarates (1988) sowie die Europamedaille des Instituts für europäische Partnerschaften und internationale Zusammenarbeit (1997) gewürdigt. Noch heute ist er im Vorstand des Partnerschaftskreises Vence-Ouahigouya vertreten.

In seine Amtszeit fällt auch der Beginn der Partnerschaft mit Hermsdorf (1990). Durch seine reichhaltigen Erfahrungen konnten Groß und die Mitarbeiter der Stadtverwaltung den thüringischen Kollegen/innen vielfältige Unterstützung bieten.

Einige Jahre war Karl-Heinz Groß auch Vorsitzender der VHS-Lahnstein, ein Amt, das er 2007 an seinen Sohn Günter abgab. Über lange Jahre war er Vorsitzender der Vertreterversammlung der GUV Andernach (der heutigen Unfallkasse Rheinland-Pfalz). Ebenso war Karl-Heinz Groß neben dem Städtetag auch im Städte- und Gemeindebund aktiv, als Vorsitzender des Rechts- und Verfassungsausschusses auf Bundesebene sowie im Vorstand auf Landesebene.

Für die Belange der Lahnsteiner Soldaten ist er stets eingetreten. Ihnen blieb er als Ehrenpionier und Ehrenkanonier bis heute verbunden. Groß erhielt das Ehrenkreuz der Bundeswehr in Gold (1994) sowie die Korpsmedaille des früheren 3. Korps in Koblenz und des 2. Korps in Ulm (1997). Auch ist er Träger des Ordens „Wider den militärischen Ernst“.

Karl-Heinz Groß ist auch Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande und des Nationalordens der Republik Burkina Faso. Der Kur- und Verkehrsverein dankte ihm mit der Verleihung des Hexenkruges (1978) und des Lehner Ankers (1982).

Seinen (Un-)Ruhestand verbringt Karl-Heinz Groß in Niederlahnstein. Seine Frau Anita, viele Jahre Mitglied im Stadtrat und durch ihr vielfältiges soziales Engagement stadtbekannt, steht ihm seit über 55 Jahren zur Seite. Das Paar hat vier Kinder, zehn Enkel und einem Urenkel.

Jahr 2017 forderte 65 Einsätze der Notfallseelsorge Rhein-Lahn

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Ehrenamtliche Einsatzkräfte begleiteten Angehörige, Opfer und Rettungskräfte


RHEIN-LAHN. (3. Januar 2017) 65 Einsätze verzeichnete die Notfallseelsorge Rhein-Lahn im vergangenen Jahr. Ob nach einem Verkehrsunfall, einem Suizid oder anderen tragischen Ereignissen – wenn Menschenleben in Gefahr sind oder der plötzliche Tod Angehörige verzweifeln lässt, wurden im Rhein-Lahn-Kreis nicht nur Rettungskräfte und Ärzte angefordert, sondern auch die Notfallseelsorge, deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im vergangenen Jahr 186 Stunden im Einsatz waren.

Zwischen 15 Minuten und neun Stunden dauerten die Einsätze der Frauen und Männer im Ost- und im Westteil des Kreises. Verständigt wurden sie überwiegend von der Rettungsleitstelle in Montabaur, in einigen Fällen auch von Polizei, Feuerwehr oder Betroffenen und Angehörigen. Die Einsatzzeiten lagen etwa gleich verteilt am Morgen, Mittag und Abend; sechsmal kam der Alarm in der Nacht. Nach wie vor stellt der plötzliche häusliche Tod mit 21 Alarmierungen den häufigsten Einsatzgrund dar, 12 mal wurde eine Todesnachricht überbracht, außerdem wurde die Notfallseelsorge unter anderem bei zehn Verkehrsunfällen und elf Suiziden angefordert.

Im 16. Jahr des Bestehens der Notfallseelsorge, die auch „Erste Hilfe für die Seele“ genannt wird, standen unter anderem auch Fortbildung und Werbung um neue Einsatzkräfte auf der Agenda. „Wir sind immer auf der Suche nach geeigneten Kräften, die unsere Arbeit unterstützen“ hofft die Leiterin der Notfallseelsorge Rhein-Lahn, Pfarrerin Ulrike Braun-Steinebach aus Montabaur, auf weitere Unterstützung im Rhein-Lahn-Kreis.

Wer sich für die Mitarbeit in der Notfallseelsorge Rhein-Lahn interessiert, kann sich mit Pfarrerin Ulrike Braun-Steinebach in Verbindung setzen unter Telefon 02602-950459 oder E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

Die Spannung steigt: Wer kriegt die Rhein-Lahn-Kapp?

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16. Kreisnarrentreffen steigt am 19. Januar im Kurtheater Bad Ems

Rhein-Lahn-Kreis. Viele Vertreter der Karnevalsvereine und Möhnenclubs aus dem Rhein-Lahn-Kreis werden am 19. Januar um 19.30 Uhr Bad Emser Kurtheater zu ihrem 16. Kreisnarrentreffen des Rhein-Lahn-Kreises zusammenkommen. Landrat Frank Puchtler freut sich besonders, dass dieses Treffen sich in all den Jahren zur größten Veranstaltung des Kreises entwickelt hat und dass sich dort Vertreter der kommunalen und Landespolitik und der regionalen Wirtschaft mit den Vereinsvertretern treffen um ein abwechslungsreiches närrisches Programm zu erleben und um gemeinsam ins Gespräch zu kommen. Präsentiert wird das Kreisnarrentreffen auch von der Rhein-Lahn-Zeitung. Veranstalter sind, neben dem Rhein-Lahn-Kreis, der Regionalverband Rheinischer Karnevalskorporationen RKK und das Staatsbad Bad Ems.

Auch viele Repräsentantinnen und Repräsentanten sind mit dabei, so auch die närrischen Tollitäten aus Bad Ems und Lahnstein. Es werden wieder Närrinnen und Narren aus über 30 Vereinen erwartet. Musikalisch wird das Treffen von der Dahlheimer Feuerwehrkapelle und von der Band „Discover“ umrahmt.

„Natürlich wird auch dieses Mal wieder eine verdiente Närrin oder ein verdienter Narr aus dem Kreis der vielen Aktiven mit der Rhein-Lahn-Kapp ausgezeichnet. Wem diese Auszeichnung zuteilwird, bleibt bis zum 19. Januar ein gut gehütetes Geheimnis“ so der Landrat. Darüber hinaus erhalten je zwei Vertreter jedes teilnehmenden Vereins den aktuellen Kreisnarrentreffen-Orden und auch den Pegasus-Orden der Rhein-Zeitung.

Die Teilnehmer können sich dank des Engagements von Sponsoren auch wieder auf besonders preiswerte Getränke freuen. Der Saal wird um 18.45 Uhr geöffnet. Die nicht öffentliche Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr. Der Eintritt ist frei, Anmeldungen durch die Vereine sind erforderlich. Diese können noch bis zum 9. Januar bei Manfred Radermacher, Kreisverwaltung Rhein-Lahn, Tel. 02603 972 176 E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. erfolgen.

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