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Jede Menge Tipps zum Schreiben von Pressemeldungen

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Viele praktische Übungen: Seminar der Propstei Süd-Nassau macht mit Medienarbeit vertraut


WIESBADEN/RHEIN-LAHN. (1. Februar 2017) Wie eine Pressemeldung aufgebaut sein sollte, damit sie das Interesse der Leserinnen und Leser weckt, wie der Einstieg in den Text gelingt und welche Themen sich überhaupt zum Berichten eignen, zeigte eine Fortbildung der evangelischen Öffentlichkeitsarbeit der Propstei Süd-Nassau in Wiesbaden. Teilnehmer aus dem Rhein-Lahn-Kreis bis ins Rhein-Main-Gebiet übten sich im Haus an der Marktkirche in Wiesbaden in dieser besonderen Form der Öffentlichkeitsarbeit.

Die beiden Öffentlichkeitsreferenten und Redakteure Andrea Wagenknecht (Wiesbaden) und Bernd-Christoph Matern (Dekanat Nassauer Land) gaben den Teilnehmern aus Kirchengemeinden und anderen Institutionen Tipps und Anregungen zum Verfassen von Texten, damit die vielen interessanten Veranstaltungen und das Engagement der Menschen auch über die Medien ein breites Echo und Beachtung finden. Unter dem Motto „Schreiben wie gedruckt“ übten sich die Teilnehmer im Verfassen einfacher Meldungen, die möglichst viele Fakten enthalten sollen.

„Versuchen sie nie, aus einer Mücke einen Elefanten zu machen“, sagte Journalist Bernd-Christoph Matern und rief die Seminar-Teilnehmer dazu auf, sich anstatt auf nichtssagende Lobhudeleien eher auf Informationen und Fakten zu konzentrieren, die Menschen interessieren. Entscheidend bei der Auswahl von Nachrichten sei, ob es sich um eine Neuigkeit handelt, dass sie viele Menschen unterschiedlichen Alters oder unterschiedlicher Interessen anspricht und dass vielleicht auch andere Gemeinden und Einrichtungen von der Information profitieren. „Bei der Frage, was das Neue, Wichtigste oder Außergewöhnlichste ist, hilft die Vorstellung, jemandem von der Veranstaltung zu berichten, den man auf der Straße trifft und der nicht teilgenommen hat“, so Matern. „Mit dieser Information sollte auch ihr Text beginnen.“

Andrea Wagenknecht berichtete aus dem Alltag von Zeitungsredaktionen und dass sich die Themensuche weniger am eigenen Geschmack als vielmehr dem der Abonnenten orientiert. Anschaulich zeigte sie, wie während eines Tages eine Seite Gestalt annimmt. Ihre Empfehlung: „Stellen sie nicht die Institution, sondern Menschen in den Mittelpunkt und was diese zu sagen haben“. Auf diese Weise ließen sich Informationen und Themen besonders ansprechend darstellen und transportieren. Ein erster Schritt, gute Pressemeldungen zu verfassen, sei, selbst intensiv jeden Tag Zeitung zu lesen.

Zum Abschluss des Vormittags erhielten die Teilnehmenden noch einige Tipps zum Bebildern ihrer Beiträge und Hinweise, die es beim Fotografieren zu beachten gibt, um nicht mit dem Gesetz in Konflikt zu geraten. Ausführlicher wird auf diese Frage in einem Seminar der Propstei zum Urheberrecht bei Texten und Fotos am Samstag. 25. März in Diez-Freiendiez eingegangen.

Evangelische Kirchengemeinden und Einrichtungen, die sich für eine Schulung im Anfertigen von Pressetexten interessieren, informiert die evangelische Öffentlichkeitsarbeit Rhein-Lahn über Fortbildungsangebote unter Telefon 02604-950027 oder per E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

Reise nach Apulien mit VHS Lahnstein

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Die Volkshochschule Lahnstein führt vom 6 – 13 Mai 2017 eine Studienreise nach Apulien, Italien durch, die bereits gebucht ist.

Folgende Höhepunkte erwarten die Teilnehmer:

In Apulien gibt es ein festes tägliches Programm. Sie werden Höhlenlabyrinthe besuchen und über die weiße Stadt von Ostuni staunen. Die chaotischen und lebenslustigen Hafenstädte Bari und Otranto warten auch auf Sie. Der Besuch von Kirchen, einer Kathedrale, einer geheimnisvollen Burg Kaiser Friedrichs II und sogar einer Bio-Molkerei und traditionellen Bäckerei stehen auch auf dem Plan.

Lecce, die Barockstadt, die auch das Florenz des Südens genannt wird, wird Sie mit ihrem goldgelben Farbenspiel verzaubern sowie Bitonto, das einen Ruf hat eine der bedeutendsten Kunst- und Kulturmetropolen Italiens zu sein.

In Matera erwarten Sie die beeindruckenden Höhlensiedlungen Sassi di Matera, wo früher die ärmere Bevölkerung in unwürdigen Verhältnissen lebte. Heute wohnen in dem von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärten Viertel Künstler und Kreative.

Diese Beispiele aus dem Tagesprogramm deuten auf eine faszinierende Reise hin, wo Genuss und Lernen im Vordergrund stehen.  An einem Tag können Sie auch am Hotelpool oder am Sandstrand die Seele baumeln lassen. Sie wohnen in einem apulischen Landhaus aus dem 19. Jahrhundert  „Victor Country Hotel“ das inmitten der weiten, mediterranen Landschaft liegt.

Der Veranstalter hat uns grünes Licht gegeben, noch einige wenige Nachbuchungen bis zum 15. Februar vorzunehmen. Falls sie Interesse haben wenden Sie sie sich bitte an die VHS Lahnstein. Hier erfahren Sie alle weiteren Einzelheiten.

Volkshochschule Lahnstein, Kaiserplatz 1, 56112 Lahnstein

Telefon: 02621 914 2272  E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.


Information zum Sprachkurs Einstieg Deutsch

- Am 15 Februar wird ein Sprachkurs ‚Einstieg Deutsch‘ an der VHS Lahnstein beginnen.

- Programme werden ab den 13 Februar 2017 zur Verfügung stehen. Die Programme werden bei den bekannten Verteilern ausgelegt.

- Unter www.vhs-lahnstein.de können Sie sich über unser Programm informieren und Kurse direkt buchen.

Flösser- und Schiffer-Verein Kamp-Bornhofen e.V.

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Der Flösser- und Schiffer-Verein Kamp-Bornhofen e.V. ehrte verdiente Mitglieder für die längjährige Vereinszugehörigkeit.

Im Rahmen der im Hotel Rheingraf am 27.1.2017 durchgeführten Jahreshauptversammlung wurden die Mitglieder Reiner Weinand für 25 jährige, Helmut Heimes für 40 jährige sowie Hugo Müller und Werner Proff für 60 jährige Vereinstreue vom 2. Vorsitzender  Alfred Leyendecker geehrt.

Feuerwehr freut sich über Einsatzstellenbelüftung

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Der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Dahlheim konnte gleich zu Beginn des neuen Jahres der aktiven Einsatzabteilung eine große Freude bereiten.

Durch großzügige Spenden aus der Ortsgemeinde sowie durch eine Zuwendung des Gesangverein „Cäcilia Dahlheim“ in Höhe von 745,00 € als Erlös aus der mittlerweile traditionellen abendlichen Aktion „Adventsfenster“ im Dezember 2016 konnte ein Einsatzstellenbelüfter angeschafft und übergeben werden. „Die Schlagkraft der Freiwilligen Feuerwehr erhöhen und Unterstützung vor Ort leisten“, so lautete der Ausspruch von Holger Monschauer, der die Spende an den Vorsitzenden Thomas Maier und den stellvertretenden Wehrführer Daniel übergab. Ein Grundsatz, der von den Anwesenden auf breite Zustimmung stieß.

In der ersten Übung des neuen Jahres konnte Wehrführer Daniel Bröder, zugleich Berufsfeuerwehrmann bei der Bundeswehr, interessantes Wissen und Grundzüge über die Unterschiede und den Einsatz von verschiedenen Belüftungsvarianten, taktisches Vorgehen beim Lüftereinsatz, mögliche Gefahren und Anwendung und Planung dem Auditorium vorstellen. Ein Lüfter wird eingesetzt, um verqualmte Räume rauchfrei zu machen oder nicht verqualmte Gebäudeteile rauchfrei zu halten.

Hoffen wir dennoch darauf, dass er so wenig wie möglich zum Einsatz in Gefahrensituationen kommt. Allen Unterstützern und Gönnern sei ein herzliches Dankeschön ausgesprochen.

„Geschlossene Gesellschaft“ an der Städtischen Bühne Lahnstein

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Lahnstein. Am kommenden Wochenende wird an der Städtischen Bühne Lahnstein nochmals Jean Paul Sartres „Geschlossene Gesellschaft“ in einer Inszenierung von Ivana Langmajer aufgeführt. Die Hölle ist ein leerer Raum. Drei Menschen mit obskurer Vergangenheit werden dort eingesperrt und sind sich fortan auf Gedeih und Verderb ausgeliefert. Aus der distanzlosen Nähe zum anderen entsteht ein Psychokrieg, dem keiner der dreien entkommen kann. Hier ist jeder abwechselnd Täter und Opfer, denn die Hölle, das sind die anderen.

Sartre entwirft in seinem psychologisch spannenden Stück das Bild einer ganz diesseitigen Hölle: Durch den Blick der anderen hat jeder Mensch die Möglichkeit, sich selbst zu erkennen – ein schmerzlicher und quälender Vorgang, der jedoch auch eine Chance sein kann.

Die Hölle sind die anderen – aber noch schlimmer wäre es, für immer allein sein zu müssen… – Absolut sehenswert!

Zu sehen ist das Stück von Donnerstag 2. Februar bis Sonntag 5. Februar 2017 um 20 Uhr (sonntags 18 Uhr). Tickets gibt es bei www. ticket-regional.de/lahnstein und an der Abendkasse.

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