Donnerstag, 21. September 2017

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Große Resonanz auf Umfrage des Eigenbetriebs Abfallwirtschaft

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Rhein-Lahn-Kreis. Mit dieser Resonanz haben die Verantwortlichen nicht gerechnet: Sage und schreibe 670 Rückmeldungen sind auf die Umfrage des Eigenbetriebs Abfallwirtschaft bei den Haushalten im Rhein-Lahn-Kreis eingegangen. Hintergrund war, dass der Eigenbetrieb wissen wollte, ob und wie das Abfall-Info des Rhein-Lahn-Kreises „re:tour“  weiter optimiert werden sollte. So wurde z.B. gefragt, ob die Bürgerinnen und Bürgern das Abfall-Info regelmäßig nutzen oder ob der Abfallkalender noch gebraucht wird oder wie der Online-Service der Abfallwirtschaft genutzt wird. Das Ergebnis ist eindeutig, erläuterte der Technische Werkleiter Günter Müller: „Wir beabsichtigen, die bekannte Form des Abfall-Infos vorerst beizubehalten, da sich ein erheblicher Anteil der Haushalte zur Zeit noch über das Abfall-Info informiert.“

Auch Landrat Frank Puchtler freute sich über die positive Resonanz auf die alljährliche Broschüre, bestätigt dies doch, dass die Rhein-Lahn Abfallwirtschaft eine bürgernahe Abfallentsorgung gewährleistet. Die vielen Vorschläge und Anregungen der Bürgerinnen und Bürger – so die Einrichtung einer „Abfall-App“ – sollen, so Landrat Puchtler, in die künftigen Planungen des Eigenbetriebs einfließen. Eine besondere Freude war ihm dann auch, drei glückliche Gewinner der Umfrage auszuzeichnen. Der Eigenbetrieb hatte unter allen Einsendern einen wertvollen Tablet-Computer sowie zwei Einkaufsgutscheine bei Direktvermarkter aus dem Kreis verlost. Gewonnen haben die Einkaufsgutscheine Bernhard Bauer aus Singhofen und  Hubert Wittek aus Lahnstein, das Tablet ging an Helga Weyers aus Bettendorf.

Die Abfallgebühr ist fällig

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Rhein-Lahn-Kreis. Am 1. September 2017 ist die zweite Rate der Abfallgebühr fällig, darauf macht die Rhein-Lahn-Kreis Abfallwirtschaft aufmerksam. Wer ein SEPA-Lastschriftmandat erteilt hat, muss sich um nichts kümmern – die Gebühren für die Abfallentsorgung werden automatisch abgebucht. Wenn kein SEPA-Lastschriftmandat vorliegt, sind die Gebühren unter Angabe des Kassenzeichens/Mandatsreferenz (siehe Gebührenbescheid) auf das Konto des Abfallwirtschaftsbetriebes zu überweisen. Die Gebühr muss fristgerecht überwiesen werden, da ansonsten eine Mahnung erfolgt.

Die Rhein-Lahn-Kreis Abfallwirtschaft empfiehlt allen Gebührenzahlern das SEPA-Lastschriftmandat. Die Vorteile bestehen darin, dass die Überwachung der Zahlungstermine entfällt und Säumniszuschläge wegen verspäteter Zahlung nicht entstehen können. Das SEPA-Lastschriftmandat muss der Rhein-Lahn-Kreis Abfallwirtschaft schriftlich vorliegen: Rhein-Lahn-Kreis Abfallwirtschaft, Insel Silberau 1, 56130 Bad Ems. Fax: 02603/972311. Folgende  Angaben sind erforderlich: Name und Anschrift, IBAN, BIC und Kassenzeichen/Mandatsreferenz (siehe Gebührenbescheid). Einen Vordruck „SEPA-Lastschriftmandat“ findet man auf www.rhein-lahn-kreis-abfallwirtschaft.de unter Service/Anträge.

Fragen zu diesem oder einem anderen Thema beantworten die Abfallwirtschaftsberater des Rhein-Lahn-Kreises unter der Telefonnummer 02603/972301

„Ideen für die Heimat“ wurden belohnt

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Landrat Frank Puchtler und Naspa-Vorstand Michael Baumann stellten die Preisträger vor

Rhein-Lahn-Kreis. Im Frühjahr hatten Landrat Frank Puchtler und die Nassauische Sparkasse einen neuen Wettbewerb ausgelobt: Gesucht wurden „Ideen für unsere Heimat“. Projekte von Bürgern, Unternehmen, Verbandsgemeinden, Ortsgemeinden, Vereinen, Kirchen, Verbänden und anderen gesellschaftlichen Vereinigungen, die ihren Sitz im Rhein-Lahn-Kreis haben, die zur Stärkung der Region Rhein-Lahn beitragen, sollten belohnt und gefördert werden. Jetzt stehen die Sieger fest.

Unbürokratisch und direkt wollte Landrat Frank Puchtler die Menschen im Kreis dazu motivieren, ihre Ideen und Projekte einzureichen. Die Nassauische Sparkasse stellte das Preisgeld zur Verfügung. Nach dem Aufruf im Frühjahr wurden dann zwölf Projektideen eingereicht. Die beiden Sieger wurden jetzt ins Kreishaus eingeladen und erhielten die Glückwünsche des Landrats und des Naspa-Vorstands.

Rainer Ansel von der Senioren-Crew Becheln erhielt den Zukunftspreis Heimat gemeinsam mit seinen zahlreich mitgekommenen Mitstreitern. Diese hatten die Idee, in Becheln, mitten im Dorf direkt an der Durchgangsstraße, eine Mitfahrerbank aufzustellen. Hier kann jeder Platz nehmen, der zu einem bestimmten Ziel fahren möchte und mitgenommen werden will. Es gibt mehrere Ziele zur Auswahl, wobei ein entsprechendes Schild in Position gebracht werden muss. Rainer Ansel berichtete, dass das Preisgeld auch dafür verwendet werden soll, dass an den Zielorten Bad Ems und oder Nassau dann auch wiederum eine solche Bank aufgestellt werden soll, „damit auch die Rückfahrt gesichert ist“.

Der zweite Preisträger des Zukunftspreises ist Thomas Dohm mit seinem Unternehmen d75events aus Laurenburg. Dohm ist Veranstalter von Konzerten und will die altehrwürdige Sängerhalle in Biebrich, die eine hervorragende Akustik und ein einmaliges nostalgisches Ambiente hat, zu einem Konzertsaal und einer Kleinkunstbühne machen. Hierbei steht ihm der Förderverein Sängerhalle FVS Biebrich hilfreich zur Seite.  Am 30. September steht mit „Musicalmelodien“ die erste Konzertveranstaltung auf dem Plan.

Naspa-Vorstand Michael Baumann lobte die ausgezeichneten Projekte, denn sie würden helfen, die Lebensqualität der Menschen im Rhein-Lahn-Kreis weiter zu verbessern. Er versprach, dass die Naspa auch in Zukunft diesen Wettbewerb finanziell unterstützen wird. Landrat Frank Puchtler freute sich über diese Zusage und wünschte den Preisträgern viel Erfolg bei ihren Vorhaben.

Bürgerinitiative Pro Brücke e.V.

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Brücken-Stammtisch

Dienstag, 22. August – 19:00 Uhr – Gasthaus Krone, Oberstrasse 38, St. Goar

Information – Austausch – Diskussion

Motto „Was nun, Herr Bröhr…?“

Gast: Landrat Dr. Marlon Bröhr

Die Veranstaltung ist öffentlich – Anmeldung ist nicht erforderlich

www.probruecke.de

Kestert ist lebendige Rheingemeinde mit Charakter

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CDU beeindruckt von ehrenamtlichem Engagement

Beim Ortsrundgang informiert Ortsbürgermeister Uwe Schwarz (rechts) die Kommunalpolitiker der CDU über Projekte der Rheingemeinde Kestert.

Kestert / Rhein-Lahn-Kreis. Regelmäßig informiert sich die CDU-Kreistagsfraktion vor Ort über den aktuellen Sachstand laufender Projekte oder die Arbeit wichtiger Institutionen und Einrichtungen im Rhein-Lahn-Kreis. Gemeinsam mit dem Kreisvorstand und örtlichen Kommunalpolitikern ging es jetzt nach Kestert, wo Ortsbürgermeister Uwe Schwarz gemeinsam mit dem ersten Beigeordneten Frank Buchenroth seine attraktive Rheingemeinde vorstellte. Für den Landtagsabgeordneten Matthias Lammert steht fest: „Kestert bietet seinen Bürgern eine hohe Lebensqualität. Das lebendige Gemeindeleben wird getragen vom unermüdlichen Engagement der Ehrenamtler in den Vereinen und dem Gemeinderat.“

Kestert hat sich in den vergangenen Jahren prächtig entwickelt. „Nicht ohne Grund haben wir den Kreisentscheid im diesjährigen Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft gewonnen“, stellt der Ortsbürgermeister stolz fest. Anhand von Beispielen bewies er eindrucksvoll, dass die Auszeichnung zu Recht an seine Ortsgemeinde ging. So bildet das Bürgerhaus den Mittelpunkt für gesellschaftliche und sportliche Aktivitäten, der Spielplatz wurde mit viel Eigenleistung der Bürger neu gestaltet und viele weitere Projekte tragen zu einem attraktiven Wohnumfeld bei. Viele Impulse kommen unmittelbar aus der Bürgerschaft, z.B. im Rahmen der durchgeführten Dorfmoderation. Aber auch aus dem aktiven Vereinsleben, so z.B. vom neu gegründeten Heimatverein. Dieser hat am Naherholungsgebiet "Kirchköppel" zahlreiche heimische Obstbäume und jüngst einige Reben gepflanzt. „Die Begeisterung, wie man Projekte in der Gemeinde angeht, steckt an“, findet Lammert.  Fraktionsmitglied und stellvertretender Kreisvorsitzender Jens Güllering sagt spontan zu, dass die CDU von Kreis und Gemeinde zwei weitere Bäume spenden wird. Die Christdemokraten sind sich schnell einig, dass es nur Bäume der Sorte „“Kesterter Schwarze“, einer seltenen heimischen Süßkirschensorte, sein können.

Wie alle Orte im Welterbe muss sich auch Kestert den Auswirkungen des demographischen Wandels stellen. Bahnlärm und eingeschränkte Verkehrsanbindungen, an erster Stelle die fehlende Mittelrheinbrücke, stellen die Rheingemeinden vor große Herausforderungen. Mit den Planungen zur Neugestaltung des Rheinufers inklusive dem so lange erhofften Radweg verspricht sich die Ortsgemeinde aber eine weitere Aufwertung. Der CDU-Kreisvorsitzende Lammert sagt Unterstützung zu: „Wir politischen Entscheidungsträger müssen alles tun, dass wir im Rheintal gute Rahmenbedingungen für Familien, Tourismus und Gewerbe schaffen. Wenn man von der Attraktivitätssteigerung des UNESCO-Welterbes spricht, dann darf das nicht nur auf den Tourismus bezogen werden. Es geht dabei immer und unmittelbar um die Zukunftschancen der Menschen, die hier leben.“

 

 

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