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Jungen Afrikanern in Heimat Berufs-Perspektiven bieten

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Hilfsprojekt, Natur und Kultur im Focus: Dietmar Menze berichtet über Reise durch Tansania


NASSAU/RHEIN-LAHN. (23. Oktober 2017) „Der Weg“ heißt ein Vortrag, mit dem Dietmar Menze am Freitag, 10. November um 19 Uhr in der evangelischen Johanniskirche Nassau von seinem jüngsten Besuch in Tansania berichtet. Dabei wird er nicht nur ein neues Ausbildungsprojekt und dessen Entwicklung in der Region Mabira vorstellen. Er zeigt auch Bilder einer eindrucksvollen Landschaft und Kultur zwischen Kilimandscharo und der vor Tansania liegenden Insel Sansibar.

Seit mehr als 35 Jahren pflegt die Region Mabira eine Partnerschaft mit den evangelischen Christen im Rhein-Lahn-Kreis und dem jetzigen Dekanat Nassauer Land. MAVEC heißt das von Menze initiierte Berufsausbildungsprojekt, das jungen Menschen aus Mabira, einer ländlichen Region im Nordosten Tansanias, berufliche Perspektiven in ihrer Heimat ermöglichen soll; die Abkürzung steht für Mabira Vocational Education Cooperation, eine Kooperation für berufliche Bildung in Mabira. „Unsere Unterstützung steht unter der Auflage, dass die jungen Menschen nach Abschluss der Berufsausbildung heimkehren“, erklärt Menze, der seit Jahren im Arbeitskreis Nassau-Mabira sowie dem Verein Metadidonai engagiert ist. „Es ist eines der wesentlichen Ziele von MAVEC, dass die jungen Menschen aus unserem Partnerdistrikt ihre Heimat nicht verlassen, um Gefahr zu laufen, in den Slums der großen afrikanischen Städte zu verelenden oder auf dem Weg nach Europa zu ertrinken.“

Menze hatte im Sommer auf eigene Kosten Tansania besucht und dabei den vor Ort das Projekt betreuenden Pfarrer getroffen und diesen auf der Reise von dessen Studienort Arusha bis ins 1300 Kilometer entfernte Mabira begleitet. Dabei sprachen die Beiden nicht nur über das Projekt, besuchten Handwerksbetriebe und die Zweigstelle einer Berufsschule; sie lernten auch die ersten Auszubildenden des Projekts kennen.

Daneben zeigte sich Menze beeindruckt von der Natur, die er auf der Reise unter anderem durch den Serengeti-Nationalpark, entlang des Viktoria-Sees, am Kilimandscharo bis nach Sansibar erlebte. Sein Vortrag befasst sich deshalb nicht nur mit dem Projekt, sondern berichtet mit eindrucksvollen Bildern auch über Natur und Wildnis, Geistiges und Geistliches sowie Inselleben und Kultur des Landes.

Der Eintritt zum Vortrag ist frei, um eine Spende für das MAVEC-Projekt wird gebeten.

Bewegt vom Geist der Reformation

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Ad-hoc-Ensemble probt in Dausenau für Konzert mit geistlicher Chor- und Orgelmusik aus fünf Jahrhunderten

DAUSENAU/RHEIN-LAHN. (23. Oktober 2017) Noch feilt das Ensemble AdHoc-vokal in Dausenau unter Leitung von Hans-Joachim Liefke fleißig an Stimmen und Zusammenklang. Am Sonntag, 5. November soll alles sitzen: „...bewegt vom Geist der Reformation“ ist der Titel des Konzertes, das in der evangelischen St. Kastorkirche in Dausenau geistliche Chor- und Orgelmusik aus fünf Jahrhunderten zu Gehör bringt.

Werke von Johann Walter, Heinrich Schütz, Johann Sebastian Bach, Max Reger und Johannes Brahms stehen unter anderem auf dem Programm. Dekanatskantor Markus Ziegler aus Nastätten spielt die Orgel und wird auch das Vokalensemble begleiten. Der Titel mache deutlich, worum es an diesem Abend geht: „Die Reformation hatte einschneidende Folgen nicht nur im Bereich der Theologie, der Politik und dem gesellschaftlichen Leben, sondern sie war auch sozusagen der Motor für die Entwicklung neuer musikalischer Formen und Gattungen, ja letztendlich für die Entstehung einer neuen Liturgie“, erzählt Liefke. In diesem Sinne kämen nicht nur einige Beispiele für die neuen künstlerischen Formen zu Gehör, sondern es werde auch die Leistung der „Erzväter evangelischer Kirchenmusik“ gewürdigt wie die eines Johann Walter oder Johann Sebastian Bach, ohne die diese Entwicklung so nicht möglich gewesen wäre.

Seit Jahren arbeitet „AdHoc-vokal“ bei seinen thematischen Projekten mit Markus Ziegler als Organist und mit Claire Metzmacher als Moderatorin zusammen. „Die Textbeträge von Claire Metzmacher können den Zuhörern zu einem vertieften Erlebnis der Musik verhelfen“, so Liefke. „Markus Ziegler findet immer wieder großartige Orgelmusik, die mit den textgebundenen Werken auf spannende Weise korrespondiert oder deren Ausdruck noch intensiviert.“

Das Konzert in der Kastorkirche beginnt um 18.30 Uhr. Der Eintritt ist frei; am Ausgang wird um eine Spende gebeten.

Arbeit in Gemeindesekretariaten stand im Mittelpunkt

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Evangelisches Dekanat Nassauer Land bot Forum zum Austausch und Blick in die Zukunft

RHEIN-LAHN. (23. Oktober 2017) Erstmals haben sich die Gemeindesekretärinnen der Kirchengemeinden aus dem gesamten evangelischen Dekanat Nassauer Land zu einem Austausch über aktuelle Themen getroffen. 30 der insgesamt 38 für die Kirchengemeinden arbeitenden Kräfte begrüßte Dekanin Renate Weigel in Bad Ems, um unter anderem zu erfahren, wo das Dekanat deren Arbeit noch unterstützen kann.

„Es ist schön, dass wir jetzt zu den Stimmen auch einmal die Gesichter kennen lernen“, sagte Gabriele Teetz, die zusammen mit den beiden anderen Dekanatssekretärinnen Heike Moos und Helga Pohle aus dem Bad Emser Dekanatsbüro das Treffen initiiert hatte. Wie unterschiedlich die Arbeitsbedingungen der Angestellten sind, die in den Pfarrbüros der 56 Kirchengemeinden erste Ansprechpartner sind, zeigte die Vorstellungsrunde im Gemeindehaus an der evangelischen Martinskirche. Zwischen drei und 35 Stunden pro Woche arbeiten die Damen und ein Herr in ihren Büros. Besonders viele Stunden sind in Gemeinden mit vielen Kindergartengruppen zu absolvieren.

Dekanin Weigel hatte in ihrer Andacht den Teilnehmerinnen Mut gemacht, auch zu den eigenen (Belastungs-)Grenzen zu stehen. Sie sei viel in Kirchenvorständen unterwegs, wisse aber, dass es die Sekretariate seien, die am Telefon oder persönlich während der Bürozeiten erste Ansprech- oder Anlaufstation für die Anliegen der Gemeindeglieder seien. Mit Blick auf den bevorstehenden Mangel an Pfarrpersonal sprach sie die Chancen an, die in der Kooperation von Gemeindesekretariaten stecken und die teilweise bereits praktiziert werden. Als Beispiel nannte sie außerdem das virtuelle Gemeindebüro, das seit vier Jahren fünf Gemeinden in der Esterau verbindet und deren Arbeit erleichtert. Gerade in Vakanzen könne nicht „alles weitergehen wie bisher“. Die sich vergrößernden pfarramtlich abzudeckenden Gebiete verlangten nach neuen Ideen. Kooperationen würden auch von der Kirchenverwaltung unterstützt.

Angesprochen wurden während des Treffens auch Fragen von Urlaubs- und Krankheitsvertretung, Fort- und Weiterbildungen, insbesondere mit Blick auf die bevorstehende Einführung der Doppik im Haushaltswesen. Zu arbeitsrechtlichen Fragen standen außerdem der Vorsitzende der Mitarbeitervertretung im Dekanat Andreas Barth und dessen Stellvertreter Werner Schreiner als Ansprechpartner zur Verfügung.

Amtliche Bekanntmachungen der Ortsgemeinde Kamp-Bornhofen

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Sprechstunde des Ortsbürgermeisters

Die nächsten Sprechstunden des Ortsbürgermeisters im Rathaus, 1. Etage, finden am Freitag, 03.11.2017, 18.00 Uhr bis 19.00 Uhr, statt.

Frank Kalkofen

Ortsbürgermeister

CDU Rhein-Lahn ehrte langjährige Mitglieder

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Bundestagsabgeordneter Josef Oster hielt die Laudatio

CDU-Kreisvorsitzender Matthias Lammert, MdL hatte zur diesjährigen Mitgliederehrung der Christlich Demokratischen Union im Rhein-Lahn-Kreis ins Dorfgemeinschaftshaus nach Oelsberg eingeladen.

Er freute sich, zahlreiche Mitglieder für ihre 25-, 40-, 50-, und 60-jährige Treue zur Partei begrüßen zu können. Neben den zahlreichen Jubilaren und ihren Angehörigen hieß er als diesjährigen Festredner den frisch gewählten Bundestagsabgeordneten Josef Oster willkommen.

Als weitere Ehrengäste waren ebenfalls der Bürgermeister der VG Nastätten Jens Güllering, der Bürgermeister der VG Nassau Udo Rau sowie der Ortsbürgermeister von Oelsberg Gerhard Hilgert, sowie zahlreiche Vorstandsmitglieder aus den Orts-, Stadt- und Gemeindeverbänden nach Oelsberg gekommen.

Matthias Lammert bedankte sich bei den zu ehrenden Mitgliedern für ihren ehrenamtlichen Einsatz und ihr Engagement über viele Jahre. Abschließend forderte er alle Anwesenden auf, sich auch weiterhin in das politische Leben ihrer Gemeinde oder Stadt einzubringen.

Josef Oster, MdB freute sich einen seiner ersten offiziellen Termine direkt im Rhein-Lahn-Kreis zu absolvieren. „Die alljährliche Mitgliederehrung ist einer der wichtigsten Termine in der Partei“, so Oster, dem die Ehrung eine besondere Ehre und Freude war. Er berichtete über die aktuellen Sondierungsgespräche und seine ersten Eindrücke in Berlin und streifte dabei zahlreiche politische Themenfelder von der Rente über die Stärkung der ländlichen Räume bis zur Wirtschaftspolitik.

In seiner Laudatio sprach Josef Oster auch die Wertevorstellung der Christlich Demokratischen Union ein und stellte das zukunftsweisende Profil der Union heraus.

Im Anschluss überreichten der Kreisvorsitzende Matthias Lammert, MdL, Bundestagsabgeordneter Josef Oster und Bürgermeister Jens Güllering den langjährigen Mitgliedern jeweils eine Urkunde mit Ehrennadel und ein Weinpräsent bzw. einen Blumenstrauß.

Für 25 Jahre Mitgliedschaft: Gerlinde Born (Diez) und Stefan Merz (Seelbach).

Für 40 Jahre Mitgliedschaft: Klemens Breitenbach (Lahnstein), Fritz-Willi Göbel (Oelsberg), Roland Klöppel (Gutenacker), Wolfgang Lotz (Bad Ems) und Rudolf Willy Schneider (Buch).

Für 50 Jahre Mitgliedschaft: Adalbert Dornbusch (Lahnstein), Ingrid Ludwig-Dornbusch (Lahnstein), Gerhard Fuchs (Diez), Michael Hoffrichter (Bad Ems), Franz Lehmler (Nievern), Friedhelm Scholl (Miehlen) und Erich von der Heydt (Miehlen).

Für 60 Jahre Mitgliedschaft: Manfred Abel (Seelbach).

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