Samstag, 16. Dezember 2017

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Senioren wandern auf den Spuren des Emser Bergbaus

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Rhein-Lahn-Kreis. Auf die Spuren des Emser Bergbaus begeben sich die Teilnehmer bei der nächsten Seniorenwanderung, zu der die Wandergruppe des Seniorenbüros „Die Brücke“ am Mittwoch, 25. Januar 2017, nach Bad Ems einlädt. Treffpunkt ist um 10 Uhr an den Parkplätzen des Tennisvereins bzw. der Turnhalle hinter dem Kreishaus auf der Insel Silberau.

Von der Insel Silberau, wo sich einst die Aufbereitungsanlage des Emser Bergbaus befand, geht es entlang des Damms der Grubenbahn das Emsbach-Tal hinauf. Dabei kommen die Wanderer u.a. am Neuhoffnungsstollen, dem Steigerhaus und der Hütte vorbei. Nur die Bahntrasse und die Häuser der Bergleute sind als Zeugen des Bergbaus übrig geblieben. Die Wanderung führt bis zum Forsthaus Eichwald.

Die Wanderzeit beträgt gut zweieinhalb Stunden. Die Steigung ist auf der Hälfte der Strecke kontinuierlich, aber moderat. Wanderstiefel und Wanderstöcke sind zu empfehlen. Zum Abschluss ist eine Einkehr in einem Gasthaus in der Stadt vorgesehen. Wanderführer ist Gerd Unruh.

Anmeldungen bis bei Anneliese Stöhr, Tel.: 0176/434 080 20, Email: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

Dr. Christoph Deckert als Feuerwehr-Fachberater verabschiedet

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Rhein-Lahn-Kreis. Mit herzlichen Worten des Dankes verabschiedete Landrat Frank Puchtler jetzt Dr. Christoph Deckert als Feuerwehr-Fachberater für Gefahrstoffe. Dr. Decker hatte 2013 auf Initiative von Kreisfeuerwehrinspekteur Gerd Grabitzke diese für den Rhein-Lahn-Kreis wichtige ehrenamtliche Tätigkeit übernommen und sich, so betonte Grabitzke, in dieser Zeit stets als ein verlässlicher Ansprechpartner gezeigt, der sein Fachwissen bereitwillig zur Verfügung gestellt hat.

Durch einen beruflich bedingten Wohnsitzwechsel und der daraus folgenden räumlichen Entfernung kann der Gefahrstoffexperte mittlerweile dieser Tätigkeit nicht mehr nachkommen und bat um seine Entpflichtung. Anlässlich seiner Entpflichtung durch Herr Landrat Frank Puchtler dankten ihm auch Kreisfeuerwehrinspekteur Grabitzke sowie der Leiter des Gefahrstoffzuges des Rhein-Lahn-Kreises, Sascha Lauer, für sein Engagement in den vergangenen Jahren und bedauerten gleichzeitig, dass er zukünftig als Feuerwehr-Fachberater dem Rhein-Lahn-Kreis nicht mehr zur Verfügung stehen wird. Für seine berufliche Zukunft im Bundesland Bayern wünschten sie alles Gute.

Deutschkurs für Pflegekräfte und nichtärztliches, medizinisches Personal

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Rhein-Lahn-Kreis. „Deutsch für Pflegekräfte“ heißt ein neuer Kurs der Kreisvolkshochschule Rhein-Lahn, der ab Februar 2017 in Nassau angeboten wird. Der Kurs richtet sich an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen, Arztpraxen und ambulanten Pflegediensten, die ihre berufsbezogenen Deutschkenntnisse verbessern wollen und zur Ausübung ihres Berufes Sprachkenntnisse müssen. Für Interessierte findet zuvor ein kostenloser Informationsabend am Montag, 23 Januar 2017, um 18 Uhr in Nassau in der Realschule plus, Auf der Au, statt. Eine telefonische Anmeldung zur Info-Veranstaltung unter Tel.: 02603/972-163 wird erbeten.

Der Kurs „Deutsch für Pflegekräfte“ umfasst 80 Unterrichtstunden Sprachunterricht Deutsch sowie 40 Unterrichtsstunden Prüfungsvorbereitung. Er beginnt am Montag, 6. Februar 2017, und geht über 20 Abende bis zum Montag, 4. September 2017. Die Kursabende sind immer montags von 17 bis 20 Uhr in der Realschule plus, Auf der Au, 56377 Nassau. Kursleiterin ist Edelgard Hildebrandt. Die Gesamtgebühr beträgt 450 Euro, zahlbar auch in sechs Raten á 75 Euro.

Der Kurs richtet sich u.a. an Pflegekräfte und nichtärztliche, medizinische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die zur Ausübung ihres Berufes Sprachkenntnisse auf „B1-B2“-Niveau nachweisen müssen. „Deutsch B1-B2 Pflege“ ist eine fachsprachliche Prüfung für Pflegekräfte in der Alten- und Krankenpflege. Sie deckt bezüglich Lexik und grammatischer Strukturen den oberen Bereich von B1 und B2 ab. Voraussetzung für die Kursteilnahme ist also das Sprachniveau „Deutsch B1“. Die Prüfung wendet sich an Personen, die einen anerkannten Abschluss in einem Pflegeberuf haben und zur Ausübung dieses Berufes B1- oder B2-Kenntnisse der deutschen Sprache nachweisen müssen.

Im Kurs wird der Allgemein- und Fachwortschatz erweitert und die korrekte Anwendung geübt. Dazu gehören unter anderem die Arbeitsmittel, die zum Einsatz kommen, Geräte, Medizinprodukte, deren Darreichungsformen und Medikamente. Darüber hinaus wird die Kommunikation zwischen Kollegen, mit Patienten, Angehörigen, Ärzten und anderen Berufsgruppen am Arbeitsplatz erarbeitet und trainiert. Auch das Hörverständnis wird geschult. Dazu gehört auch Telefontraining. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen zugleich das Formulieren und Verfassen von berufsbezogenen Texten. Durch erwachsenengerechte Unterrichtsformen soll die Motivation der Lernenden gesteigert und der Lernerfolg sicher gestellt werden. Hierzu werden moderne Medien eingesetzt sowie die Interaktion bei Partner- und Gruppenarbeiten gefördert. Durch den Einsatz von Anschauungsmaterial und das schriftliche Bearbeiten von Formularen wird ein unmittelbarer Praxisbezug hergestellt. Im Kurs werden die Teilnehmenden auf die Sprachprüfung B1-B2 Pflege vorbereitet. Anschließend erfolgt die „B1-B2 Pflege“-Prüfung, die Gebühr dafür beträgt 110 Euro.

Weitere Informationen gibt es bei der Kreisvolkshochschule Rhein-Lahn, Insel Silberau 1, 56130 Bade Ems, Tel.: 02603/972-162, Internet: www.kvhs-rhein-lahn.de.

59-mal „Erste Hilfe“ für die Seele geleistet

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Jahresbericht der Notfallseelsorge Rhein-Lahn – Nachwuchs dringend gesucht

RHEIN-LAHN. (2. Januar 2017) 59 Einsätze verzeichnete die Notfallseelsorge Rhein-Lahn im vergangenen Jahr. Ob nach einem Verkehrsunfall, einem Suizid oder anderen tragischen Ereignissen – wenn Menschenleben in Gefahr sind oder der plötzliche Tod Angehörige verzweifeln lässt, wurden im Rhein-Lahn-Kreis nicht nur Rettungskräfte und Ärzte angefordert, sondern auch die Notfallseelsorge, deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im vergangenen Jahr 165 Stunden im Einsatz waren.

Zwischen 50 Minuten und sechs Stunden dauerten die Einsätze der Frauen und Männer im Ost- und im Westteil des Kreises. Verständigt wurden sie überwiegend von der Rettungsleitstelle in Montabaur, in einigen Fällen auch von Polizei, Feuerwehr oder Betroffenen selbst. Die Einsatzzeiten lagen etwa gleich verteilt am Morgen und Mittag wie am Abend und in der Nacht. Nach wie vor stellt der plötzliche häusliche Tod mit 23 Alarmierungen den häufigsten Einsatzgrund dar, 13-mal war es ein außerhäuslicher Tod. Fünfmal wurde die Notfallseelsorge zu Verkehrsunfällen angefordert, dreimal begleitete sie die Polizei zum Überbringen einer Todesnachricht. Suizide und der Einsatz in Schulen beschäftigte die ehrenamtlichen Helfer ebenfalls.

Im 15. Jahr des Bestehens der Notfallseelsorge, die auch „Erste Hilfe für die Seele“ genannt wird, standen unter anderem auch Fortbildung und Werbung um neue Einsatzkräfte auf der Agenda. So widmete sich etwa ein Studientag in Neuhäusel dem Thema „Notfallseelsorge in der Schule“. Ein neuer Flyer und Informationsabende sollen auf die Arbeit der Notfallseelsorge aufmerksam machen und neue Kräfte zum Mitmachen animieren, hofft die Leiterin der Notfallseelsorge Rhein-Lahn, Pfarrerin Ulrike Braun-Steinebach aus Montabaur. „Natürlich vernachlässigen wir neben der umfangreichen Arbeit an unserem Kernthema Notfallseelsorge nicht die Beziehungen zu den Sicherheits- und Rettungskräften“, so Braun-Steinebach. Dazu zählen Besuche in Polizeiinspektionen, Rettungswachen oder in der Rettungsleitstelle in Montabaur.

Wer sich für die Mitarbeit in der Notfallseelsorge Rhein-Lahn interessiert, kann sich mit Pfarrerin Ulrike Braun-Steinebach in Verbindung setzen unter Telefon 02602-950459 oder E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

Amtliche Bekanntmachungen der Ortsgemeinde Kamp-Bornhofen

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Sprechstunde des Ortsbürgermeisters

Die nächsten Sprechstunden des Ortsbürgermeisters im Rathaus, 1. Etage, finden am Freitag, 06.01.2017, 18.00 Uhr bis 19.00 Uhr, und am Freitag, 13.01.2017, 18.00 Uhr bis 19.00 Uhr, statt.

Frank Kalkofen

Ortsbürgermeister

Großbaustelle in 2017: Baumaßnahme innerörtlicher Radwege-Lückenschluss und Komplett-Erneuerung der B42

Voraussichtlich ab März 2017 bis Jahresende wird das Land Rheinland-Pfalz durch den Landesbetrieb Mobilität (LBM) den innerörtlichen Radwege-Lückenschluss vom Flüzerplatz bis Bornhofen vollziehen und eine Komplett-Erneuerung der Fahrbahn der B42, auch in nördlicher Richtung bis zu Lidl, vornehmen. Der LBM hat den Submissionstermin auf den 26.01.2017 festgesetzt und will unmittelbar danach und vor Baubeginn die Details der Baumaßnahme und einen Bauzeitenplan mit Abschnittsbildung der interessierten Bevölkerung im Rahmen einer Informationsveranstaltung vorstellen. Diese findet statt am

Montag, 06. Februar 2017, 18.00 Uhr, im Saal des Hotels Jägerhof.

Im Anschluss an die ausführlichen Informationen des LBM haben die Mitbürgerinnen und Mitbürger im Rahmen einer allgemeinen Aussprache Gelegenheit, Fragen zu stellen und Anregungen zu geben.

Zu dieser Informationsveranstaltung lädt die Ortsgemeinde Kamp-Bornhofen alle Mitbürgerinnen und Mitbürger herzlich ein!

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Gemeinde feierte den Jahresabschluss im Pfarrheim

Dankeschön an viele freiwillige Helferinnen und Helfer

Einen guten Brauch fortsetzend konnte Ortsbürgermeister Frank Kalkofen kurz nach Weihnachten viele Bürgerinnen und Bürger, die sich ehrenamtlich in der Gemeinde engagieren, zur Jahresabschlussfeier im Pfarrheim begrüßen. Unter den vielen Gästen waren auch Innenminister Roger Lewentz und Gottfried Göttert, Beigeordneter der Verbandsgemeinde Loreley, sowie Pater Marian vom Kloster Bornhofen. Mit einem ausführlichen Rückblick auf das Jahr 2016 und einem Ausblick in die Zukunft durch den Ortsbürgermeister erfolgte auch eine Beamer-Präsentation mit einem Fotorückblick auf das Jahr 2016. Ein Imbiss rundete mit einem gemütlichen Beisammensein die Jahresabschlussfeier der Gemeinde ab.

Wie jedes Jahr sehr gut besucht war die Jahresabschlussfeier der Gemeinde im Pfarrheim.

Ortsbürgermeister Frank Kalkofen und die Beigeordneten Mike Weiland, Peter Hohl und Thomas Morkramer dankten am Ende des offiziellen Programms mit Weinpräsenten den Helferinnen der heimischen Kolping-Familie für deren unermüdliches Engagement in der Flüchtlingshilfe im Rahmen der Betreuung der Kleiderkammer im Rathaus.

Ein Dankeschön ging an die Mitglieder der Kolpiing-Familie, v.l.n.r.: Hilmar Stanschus, Marita Stutzmann, Margit Beise, Annemarie Rist, Waltraud Reinhard, Walburga Becker, Christel Stanschus, die Beigeordneten Peter Hohl, Mike Weiland und Thomas Morkramer sowie Ortsbürgermeister Frank Kalkofen. Fotos: Heiko Boshoven

Auch von dieser Stelle aus nochmals ein herzliches Dankeschön an alle, die bei der Vorbereitung und Durchführung dieser schönen Jahresabschlussfeier mitgeholfen haben: den Damen der Küche im Haus Marienberg und dem dortigen Chef und Beigeordneten Thomas Morkramer für den Imbiss, Peter Runkel für die Technik, Ratsmitglied Nelly Schneider für die Dekoration, den Jusos für den Thekendienst und Bedienung, sowie den Beigeordneten für die Hilfe beim Auf- und Abbau.

Frank Kalkofen

Ortsbürgermeister

 

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