Sonntag, 22. April 2018

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24. GEHA in Nastätten wirft ihre Schatten voraus

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Beliebte Ausstellung findet am  24. und 25. März statt

Regionale Produkte, Handwerker- und Dienstleistungen sind gefragter denn je. Nicht zuletzt aus diesem Grund konnten auch für die diesjährige GEHA wieder mehr als 50 Aussteller gewonnen werden. Sie präsentieren ihre Produkte und Dienstleistungen im Ausstellungszelt und auf dem weitläufigen Außengelände. Dabei gibt es Informationen und Beratung  aus erster Hand.

Gemeinsam mit dem Gewerbeverein Nastätten und Umgebung veranstaltet die Verbandsgemeinde nunmehr im 24. Jahr die beliebte Messe für die ganze Familie.

Los geht es samstags ab 10:00 Uhr. Gegen 11:00 Uhr findet die offizielle Eröffnung mit Messerundgang statt. Treffpunkt ist vor dem Zelt.

Das besondere Highlight am Sonntag ist neben der Ausstellung selbst der verkaufsoffene Nachmittag in den Fach- und Einzelhandelsgeschäften.

Alle Interessierten sollten sich heute schon den Termin vormerken und sind herzlich willkommen zur GEHA 2018.

WWF-Earth-Hour am 24.03.2018: Kamp-Bornhofen macht mit!

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Von 20.30 Uhr bis 21.30 Uhr werde alle Lichter ausgeschaltet

Jedes Jahr findet Ende März die „WWF-Earth-Hour“ statt, in diesem Jahr am Samstag, 24.03.2018, von 20.30 Uhr bis 21.30 Uhr. Dann werden in tausenden Städten rund um die Welt von öffentlichen und privaten Einrichtungen für eine Stunde die Beleuchtungen vieler Gebäude und Sehenswürdigkeiten ausgeschaltet - vom Big Ben in London über die Chinesische Mauer bis hin zum Brandenburger Tor in Berlin. Auch Millionen von Menschen werden sich hieran beteiligen und zu Hause für 60 Minute das Licht ausschalten. Gemeinsam werden alle ein starkes Zeichen für den Schutz unseres Planeten setzen und damit deutlich machen, dass es für einen erfolgreichen Umwelt- und Klimaschutz auf den Beitrag jedes Einzelnen ankommt. Mit der „Earth Hour“ ruft der WWF dazu auf, sich gemeinsam 60 Minuten Zeit zu nehmen, um sich der Thematik bewusst zu werden, um zu diskutieren und sich auszutauschen - über das, was wir tun können, um die Umwelt und das Klima unserer Erde zu schützen. Natürlich nicht nur für eine Stunde im Jahr, sondern jeden einzelnen Tag! In seinem Aufruf schreibt der WWF auch: „Die Kommunen spielen für den Schutz unseres Planeten eine besondere Rolle – und gehören zu den wichtigsten Unterstützern der Earth Hour!“ Grund genug für unsere Gemeinde mitzumachen; nach Absprache mit den Beigeordneten und Fraktionsvorsitzenden hat der Ortsbürgermeister die Ortsgemeinde Kamp-Bornhofen zur Teilnahme an der „Earth Hour“ angemeldet. Nähere Informationen hierzu erhalten interessierte Mitbürgerinnen und Mitbürger auch im Internet unter www.wwf.de/earthhour/.

Die Ortsgemeinde Kamp-Bornhofen wird während „Earth Hour“ am Samstag, 24.03.2018, von 20.30 Uhr bis 21.30 Uhr, in der kompletten Ortslage alle rund 300 Straßenlampen ausschalten! Darüber hinaus wird derzeit mit den heimischen Einrichtungen organisiert, dass nach Möglichkeit auch die Anstrahlungen unserer beiden Burgen, der St. Nikolaus-Kirche, der Nicolai-Kirche sowie des Marien-Wallfahrtskloster in Bornhofen in diesen 60 Minuten ausgeschaltet wird.

Letztlich wäre es eine tolle Sache, wenn möglichst viele Mitbürgerinnen und Mitbürger unserer Gemeinde selbst auch mitmachen! Sie können dies tun, in dem sie in der „Earth Hour“ zu Hause alle Lichter ausschalten, sich im Wohnzimmer mit einer angezündeten Kerze ans Fenster setzen und im Dunkel der Nacht 60 Minuten inne halten – vielen Dank!

Frank Kalkofen

Ortsbürgermeister

Ortsgemeinde Kamp-Bornhofen

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Jugendforum Kamp-Bornhofen: Einladung zur Eröffnung der Riesen-Stadt

Alle Bürgerinnen und Bürger, Eltern, Freundinnen und Freunde, Omas, Opas, Geschwister und Bekannte sind zum Abschluss des Kamp-Bornhofener Jugendforums am Sonntag, 25. März 2018, um 11.30 Uhr, ganz herzlich eingeladen, das Ergebnis der Bautage in der Sporthalle bewundern und bestaunen zu kommen.

Gemeinsam mit dem Betreuerteam der Kath. Jugendfreizeit aus der Rheingemeinde und mit vielen weiteren jungen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern wird die Stadt dann feierlich eingeweiht und von den aus den Reihen der Kinder gewählten Bürgermeisterin und dem Bürgermeister offiziell eröffnet. Zu einer Andacht werden wir auch Pater Marcjan begrüßen können, worüber wir uns sehr freuen. „Das zeugt in unserer Gemeinde von einem guten Miteinander zwischen Orts- und Pfarrgemeinde“, betont Erster Beigeordneter Mike Weiland, der die Gesamtleitung des Projektes übernommen hat. Thomas Lewentz vom Betreuerteam der Jugendfreizeit hat die Bauleitung. Aus über 100.000 Bausteinen wird eine Stadt mit 12 Großbauprojekten, Traumhäusern, Autos, Schiffen, Flugzeugen, einer Eisenbahn nebst Gleisstrecke und natürlich Menschen, Tieren, Pflanzen und was sonst noch alles dazugehört gebaut. Während der Bauphasen wird die Turnhalle nicht öffentlich zugänglich sein, da die Kinder nicht in ihrer Konzentration gestört werden sollen.

Besuch im Rheinquartier: Jusos besuchen Investor Dr. Neumann

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Staatsminister Roger Lewentz und SPD-Kreisvorsitzender Mike Weiland mit von der Partie

Das neue Lahnsteiner Rheinquartier auf dem ehemaligen Güterbahnhofsgelände macht zusehends Fortschritte. Für die Jusos aus Lahnstein war dies Anlass, sich jetzt vor Ort mit Investor Dr. Thorsten Neumann zu treffen und sich zu informieren. Auch Staatsminister Roger Lewentz und SPD-Kreisvorsitzender Mike Weiland kamen zum Gespräch hinzu, um sich auf den aktuellen Stand der Bauarbeiten und der Gesamtentwicklung des Rheinquartiers bringen zu lassen. „Das neue Wohngebiet ist ein Geschenk für die Stadt Lahnstein!“, so Staatsminister Roger Lewentz im Anschluss des Gesprächs.

„Seit der Neugründung der Jusos Lahnstein im Oktober 2017 stand auf unserer Liste, auch das Rheinquartier in Lahnstein zu besuchen und herauszufinden, welche Möglichkeiten es bietet, junge Menschen in der Stadt zu halten“, so Juso-Vorsitzender Khalid Rasul, auf dessen Einladung hin Staatsminister Lewentz und SPD-Kreisvorsitzender Weiland nach Lahnstein gekommen waren.

Zu Beginn des Gesprächs gab Dr. Neumann den Jungpolitikern einen ausführlichen Überblick über die Wohnviertel des Rheinquartiers und einen Stand der aktuellen Zahlen. Erfreulich für die Jusos war vor allem, dass zwei Drittel der Grundstückskäufer neu nach Lahnstein ziehen werden. Die Stadt kann also schon heute mit einem Bevölkerungszuwachs rechnen. Rund 750 Bürgerinnen und Bürgern wird das Rheinquartier künftig eine Heimat bieten. Es sind verschiedene Wohnformen geplant, darunter die so genannte „Wilde 13“ für junges Wohnen, aber auch altersgerechtes Wohnen. Weiterhin sind ein Ärztehaus, Restaurants, eine Bäckerei, eine Kindertagesstätte sowie eine große Platzfläche als Treffpunkt geplant. Auch interessieren sich die jungen Leute für die hochmoderne technische Infrastruktur des Rheinquartiers, welche als Vorbild für die Regionen dienen kann. Straßenlampen dienen als WLAN-Hotspots, es gibt eine autarke Strom- und Wärmeversorgung sowie 300 MBit-Glasfaseranschlüsse in jedem Haus. Zudem ist das Gelände für Elektromobilität ausgelegt. „Hiermit wird das Rheinquartier Vorzeigebaugebiet für den Kreis sein“, betont Mike Weiland, dessen Kreis-SPD bereits einen Antrag im Kreistag gestellt hat, der Kreis möge sich um ein Pilotprojekt bewerben, Gigabit-Rhein-Lahn-Kreis zu werden.

Staatsminister Lewentz betonte den Mehrwert des Rheinquartiers, welches nicht nur die Stadt Lahnstein, sondern die ganze Region attraktiver gestaltet und zudem die öffentliche Hand von Beginn an nicht belastet hat. Dies sei ein Vorzeige-Projekt unserer Region, so Lewentz.

Als nächsten Schritt möchten die Jusosdie Verknüpfung des Rheinquartiers mit den übrigen Lahnsteiner Stadtteilen in den Fokus nehmen. Es gilt, die Bahnstrecke als künstliche Grenze zu überbrücken und die Wege ins Rheinquartier zu vereinfachen. Hierfür möchten die Jusos demnächst kommunalen Funktionsträgern einen Besuch abstatten.

Juso-Vorsitzender Khalid Rasul dankte Dr. Thorsten Neumann am Ende des Besuchs für dessen Engagement und seinem Beitrag für die Stadtentwicklung von Lahnstein. Auch Dr. Neumann bedankte sich für das Interesse der jungen Menschen für sein Projekt. Sie seien jederzeit herzlich eingeladen, erneut vorbeizukommen und sich über den aktuellen Stand aus erster Hand Informationen einzuholen. „Zu Ostern werden die ersten Leute in ihr neues Wohnhaus ziehen“, so der stellvertretende Juso-Vorsitzende Nils Beuttenmüller abschließend und er ergänzt: „Die Jusos Lahnstein werden die Fortentwicklung positiv begleiten.“

SPD spricht sich gegen Klinikschließungen aus - Kreistag soll Antrag beraten

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Mit großer Sorge blickt die SPD-Kreistagsfraktion um ihren Vorsitzenden Carsten Göller (Eschbach) auf die derzeitigen Diskussionen zur Gesundheitsversorgung im Kreis. Auch für die Erste Kreisbeigeordnete Gisela Bertram (Nievern) und den SPD-Kreisvorsitzenden Mike Weiland (Kamp-Bornhofen) ist das Thema von hoher Bedeutung. Eine qualitativ hochwertige und wohnortnahe medizinische Versorgung ist aus Sicht der SPD für den Rhein-Lahn-Kreis ein wichtiges Anliegen.  „Es soll nicht nur tatenlos zugesehen werden, sondern wir erwarten von den verantwortlichen Stellen Lösungen, die den Menschen hier dienen“, so Göller. Nur noch Großkliniken in den Oberzentren Koblenz, Limburg und Wiesbaden und immer weniger Arztpraxen im Kreis, ist aus Sicht der SPD nicht wirtschaftlich und keinesfalls menschlich.

Der Gesundheitsstandort Bad Ems, als ein Beispiel, mit seinen Kliniken, Arztpraxen und Unternehmen im Medizinbereich, muss in seiner Grundstruktur erhalten werden. Genauso gilt das für die Klinikstandorte Diez, Katzenelnbogen, Lahnstein, Nassau und Nastätten. Egal ob Klinikversorgung oder die Zukunft der Haus- und Facharztpraxen im Kreis, an vielen Stellen sorgen sich Menschen um die Entwicklung. In den vergangenen Wochen sind bedauerlicherweise an mehreren Standorten im Kreis, bzw. in benachbarten Regionen Diskussionen über Klinikstandorte aufgekommen. Insbesondere die angekündigten Schließungen der Helios-Kliniken in Diez und Bad Schwalbach sowie das Insolvenzverfahren der Paracelsus-Kliniken und die Diskussion um die Hufeland-Klinik in Bad Ems sind nach Auffassung der Sozialdemokraten klare Indizien dafür, dass die Zukunft der medizinischen Versorgung im Rhein-Lahn-Kreis großen Gefahren ausgesetzt ist.

Dem will man mit allen Kräften entgegenwirken. Die SPD-Kreistagsfraktion hat daher zur nächsten Kreistagssitzung am 19. März 2018 einen Antrag zum Thema eingebracht. Danach soll sich der Kreistag für den Erhalt aller Kliniken im Rhein-Lahn-Kreis aussprechen. Schließungen, die eine reine Gewinnmaximierung von Gesundheitskonzernen als Hintergrund haben, sollen generell abgelehnt werden. Außerdem soll die Kreisverwaltung beauftragt werden, eine ständige Kreisgesundheitskonferenz ins Leben zu rufen. In dieser Runde sollen Vertreter der Kliniken, der Haus- und Fachärzte, der Krankenkassen, der Kassenärztlichen Vereinigung, der Gesundheitsbehörde und des Kreistags die medizinische Versorgung des Kreises permanent in den Blick nehmen und zukunftsfähige Konzepte mitentwickeln. Damit Diskussionen in den Kreisgremien auf einer fundierten Wissensbasis erfolgen, wird die Kreisverwaltung ebenfalls gebeten, die mittelbaren und unmittelbaren Einflussmöglichkeiten auf Klinikbetreiber, den Landeskrankenhausplan sowie die Verteilung und Besetzung von Arztpraxen im Kreisausschuss darzulegen.

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