Montag, 19. Februar 2018

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Stadtsanierung wird abgerechnet

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Anliegerinformation am 21. Februar im Bürgerhaus

Nastätten. Mit Beschluss vom 16.10.2017 hat der Stadtrat die Sanierungssatzung aufgehoben. Nun erfolg die Abrechnung der Stadtsanierung.

Hierzu wurden in den letzten Monaten alle Maßnahmen vom Sanierungsbüro Deubert endabgerechnet. Der Gutachterausschuss des Katasteramtes hat ein Gutachten über die zonalen Anfangs- und Endwerte erstellt. Die Werte dieses Gutachtens sind Grundlage für die Erhebung der Sanierungsausgleichsbeträge. Diese wiederum müssen erhoben werden, da durch die einzelnen Sanierungsmaßnahmen eine Erhöhung des Grundstückswertes einhergeht.

Alle Anlieger des Sanierungsgebietes werden in einer Anliegerversammlung am Mittwoch, 21. Februar um 19:00 Uhr im Bürgerhaus Nastätten über die Hintergründe und den weiteren Ablauf informiert. Persönliche Einladungen wurden verschickt. Das Sanierungsbüro wird an diesem Abend beispielhaft einzelne Sanierungsmaßnahmen vorstellen. Ein Vertreter des Gutachterausschusses wird die im Gutachten festgestellten Wertveränderungen erläutern. Fragen aus dem Teilnehmerkreis können gerne gestellt werden.

In einem weiteren Schritt wird das Gutachten auf der städtischen Internetseite veröffentlicht. Ebenfalls erhalten alle zahlungspflichtigen Grundstückseigentümer unmittelbar nach der Anliegerversammlung ein Anhörungsschreiben, in dem auch die voraussichtlich zu zahlenden Ausgleichsbeträge angegeben werden. Nach einer Anhörungs- und Informationsfrist von rund 4 Wochen erfolgt dann die Endabrechnung durch einen individuellen Beitragsbescheid.

Neue Trauergruppe trifft sich in Nastätten

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Pfarrer Armin Himmighofen erläutert am 2. März Hintergrund und Verlauf des zehnteiligen Seminars


RHEIN-LAHN/NASTÄTTEN. (7. Februar 2018) Eine neue Trauergruppe wird mit Unterstützung der evangelischen Kirchengemeinde Nastätten vom Evangelischen Dekanat Nassauer Land angeboten. Während eines ersten Treffens am Freitag, 2. März um 19 Uhr im Gemeindehaus Nastätten werden Ablauf und Ziele des zehnteiligen Seminars von Pfarrer Armin Himmighofen vorgestellt; der Hospiz-Seelsorger im Dekanat leitet die Gruppe.

Teilnehmen können Personen, die vom Sterben eines nahestehenden Menschen betroffen sind und anhaltend darunter leiden. „Trauern und Abschied nehmen ist ein ganz persönlicher Prozess, der mehrere Monate andauert“, erklärt Himmighofen. „Am Ende steht das Gefühl wieder ins normale Leben zurückkehren zu können“. Die gestorbene Person habe einen ehrenvollen Platz in der Erinnerung und im Gedenken bekommen und die Trauernden fühlten sich nicht mehr von Gefühlen der Trauer überwältigt. Das ist aber nicht immer so. „Je nachdem wie traumatisch der Tod eines Angehörigen war, kann die Trauer aber auch viel länger dauern und will schier kein Ende nehmen“, weiß der Seelsorger. Für Trauernde, die das nicht absehen können, bietet er das Trauerseminar an.

Das Seminar umfasst zehn Abende mit aufeinander aufbauenden Themen und Entwicklungsschritten, die helfen ins „normale“ Leben zurück zu kehren. Die Abschiedssituation sollte wenigstens vier Monate vergangen sein. Beim ersten Treffen am 2. März wird der Ablauf vorgestellt, damit sich Interessierte informieren und entscheiden können, ob sie mitmachen wollen oder nicht. Himmighofen: „Willkommen sind alle, die sich auf diese Form der Trauerbearbeitung einlassen wollen. Sie werden nicht nach Konfession oder religiösen Überzeugungen gefragt“. Allerdings könne das Seminar keine psychiatrische Therapie von Depressionen ersetzen, allenfalls begleiten.

Das Treffen am 2. März ist im Georg-Brand-Haus Nastätten (Paul-Spindler-Straße 4). Interessenten werden gebeten, bis zum 26. Februar mit Pfarrer Himmighofen Kontakt aufzunehmen unter Telefon 0151-46770042.

SPD vor Ort: Notarztversorgung im Rhein-Lahn-Kreis in den Blick genommen

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Nachdem in den vergangenen Wochen die Medien vermehrt über das Thema Notarztversorgung berichtet haben, hat die SPD im Kreis ein Fachgespräch mit Dr. med. Hans Jaeger von der Rescue GbR in Singhofen geführt. Landrat Frank Puchtler, Fraktionsvorsitzender Carsten Göller und Parteivorsitzender Mike Weiland haben sich über die aktuellen Entwicklungen im Bereich der notärztlichen Versorgung informieren lassen. Erfreulich ist, dass die Abmeldungen der Notarztstandorte in Singhofen und Diez gegen Null tendieren. "Die beiden Standorte in unserem Kreis sind damit gut aufgestellt", waren sich Göller und Weiland nach dem Gespräch einig.

Darüber hinaus gibt es in Bad Ems, Braubach, Diez, Katzenelnbogen, Nassau und Nastätten Rettungswachen von denen aus Rettungswagen zu ihren Einsätzen starten. Im Zuge der Gespräche zum notwendigen Neubau der Rettungswache in Nassau hatte die SPD-Kreistagsfraktion Landrat Puchtler um eine umfassende Darstellung der Situation der Wachen gebeten. Im Rahmen einer Kreisausschusssitzung haben der Landrat und das Deutsche Rote Kreuz, Träger der Rettungswachen, einen umfassenden Überblick über die derzeitige Situation und die in Zukunft anstehenden Baumaßnahmen gegeben. Bei allen Maßnahmen unterstützt der Kreis die Umbau- und Sanierungsarbeiten auch finanziell. Auch in diesem Bereich ist der Kreis somit gut aufgestellt. "Es ist aber wichtig, dass die Rettungswachen kontinuierlich auf dem neuesten Stand der Technik gehalten werden, daher wird die SPD auch in Zukunft erforderliche Sanierungen oder Neubauten unterstützen", erklärte Fraktionsvorsitzender Göller nach dem Termin in Singhofen.

Problematisch sind für einige Gemeinden im Kreis die Lage der Standorte und die zurückzulegenden Strecken. Insbesondere dann, wenn Umleitungsstrecken oder das Wetter Straßen unpassierbar machen. Die Kreis-SPD will die Situation weiter beobachten und wäre bei nachgewiesenem Bedarf auch für zusätzliche Standorte offen. Um das Rettungswesen zu ergänzen und gerade die wichtigen ersten Minuten nach einem Unfall oder Herzinfarkt zu überbrücken, sprechen sich Göller und Weiland für die Beschaffung von Defibrilatoren in den Gemeinden aus und für den weiteren Aufbau von First-Responder-Gruppen im Kreis. Defibrilatoren können beispielsweise über das LEADER-Projekt bezuschusst werde und First-Responder-Einheiten können in den Brand- und Katastrophenschutz effektiv eingebunden werden.

Kreativität und Musik zum Kinderkirchentag

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„Gut, dass wir einander haben“ lautet Motto am 3. März in Nassau – Anmeldungen bei Dekanat und in Gemeinden

RHEIN-LAHN. (7. Februar 2018) Zum Kinderkirchentag lädt das evangelische Dekanat Nassauer Land am Samstag, 3. März, von 10 bis 15 Uhr nach Nassau ein. Die Kinder, die sich bis zum 25. Februar angemeldet haben sollten, erwartet ein Tag, der von viel Kreativität und Musik geprägt ist.

„Gut, dass wir einander haben – zusammen sind wir stark!“ lautet das Motto des Tages, für den sich in diesem Jahr für die Kinder aus dem ganzen Rhein-Lahn-Kreis die Grundschule in Nassau öffnet. Nach der Eröffnung erwarten die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer unterhaltsame Stationen und Workshops. Ein Musik-Workshop, Bastelaktionen und die Gestaltung von Kacheln und eines Kreuzes stehen unter anderem auf dem Programm. In einer Pause wird den Kindern in der Mensa ein Mittagessen kredenzt.

Der Tag endet mit einem gemeinsamen Abschlussgottesdienst, bei dem teilweise auch die zum Thema des Kinderkirchentages erarbeiteten Kunstwerke vorgestellt werden. Die Teilnahme ist kostenlos.

Eltern können ihre Kinder entweder über die Kindergottesdienstgruppe ihrer evangelischen Kirchengemeinde anmelden oder bei Pfarrer Ingo Henrich in Cramberg unter Telefon 06439-306, E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. . Wer bei der Organisation noch mitwirken möchte, kann am nächsten Vorbereitungstreffen teilnehmen, das für Montag, 26. Februar um 19 Uhr im evangelischen Gemeindehaus von Nassau geplant ist.

Frische Blechbläser-Töne einstudiert

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Neujahrstreff der Nachbarschaft Rhein-Lahn weckt Lust auf neues Gesangbuch und den Bezirksposaunentag


NASSAU/RHEIN-LAHN. (6. Februar 2018) Es hat Tradition und ist zugleich immer wieder ein erfrischender Impuls für die Arbeit in den evangelischen Posaunenchören in den Kirchengemeinden des Dekanats Nassauer Land: der Neujahrstreff der Chornachbarschaft Rhein-Lahn machte auch diesmal wieder Lust auf neue Chorsätze.

Rund 40 Blechbläserinnen und Blechbläser konnten Landesposaunenwart Johannes Kunkel und Petra Wiegand vom gastgebenden Posaunenchor und zugleich Mitglied des Bezirksvorstandes im evangelischen Gemeindehaus von Nassau begrüßen. Zwei Schwerpunkte prägten den musikalischen Nachmittag. Einmal stellte Kunkel den Teilnehmenden unterschiedlichen Alters Werke des Posaunenchor-Bandes fürs neue Begleitheft des Evangelischen Gesangbuchs, das EGplus, vor. Viele bekannte, aber auch etliche neue und auch flotte Lieder für Gottesdienste finden sich darin.

Zum Anderen probte der große Nachbarschaftschor eine poppige Komposition von Pit Weigand, die beim diesjährigen Bezirksposaunentag aufgeführt werden soll. Der findet diesmal am 15. und 16. September in Bad Schwalbach statt. Neben einem großen Festgottesdienst mit Propst Oliver Albrecht wird es dabei auch ein Gastspiel an der Lichtkirche der EKHN auf der Landesgartenschau geben, wo das Werk aufgeführt werden soll.

Nebenbei schnappten anwesende Chorleiter während des Neujahrstreffs noch den ein und anderen nützlichen Tipp zum Einblasen und Üben auf. Bei Kaffee und Kuchen, der von den Nassauer Gastgebern kredenzt wurde, bestand außerdem reichlich Gelegenheit, sich über die Chorarbeit und die nächsten anstehenden Termine auszutauschen.

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