Samstag, 16. Dezember 2017

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Landesregierung folgt CDU-Forderung nach Umgehung für Braubach

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Die rheinland-pfälzische Landesregierung setzt die Umgehungsstraße Braubach auf ihre Prioritätenliste und folgt damit der langjährigen Forderung der CDU. "Das Verkehrsministerium in Mainz hat den Landesbetrieb Mobilität beauftragt, neue Ortsumgehungen zur Baureife zu entwickeln. Unter den 17 Projekten ist auch der Bau einer Umgehung für Braubach, den wir im Rhein-Lahn-Kreis und im Landtag schon seit langem fordern", erklärt Landtagsabgeordneter Matthias Lammert. Lammert hat sich zusammen mit CDU-Gemeindeverbandschef Dennis Maxeiner und Braubachs CDU-Vorsitzenden Markus Fischer bereits vor Jahren für die Entlastung der vielbefahrenen Ortsdurchfahrt der Wein- und Rosenstadt ausgesprochen und gab so auch den Anstoß zur Bildung der Bürgerinitiative Braubach lebenswerter, die sich seit 2013 für die Umgehungsstraße stark macht.

Vor zwei Jahren hatte eine offizielle Kosten-Nutzen-Untersuchung bestätigt, dass die Belastungen für Anwohner und Pendler so hoch sind, dass der Bau einer Umgehungsstraße mehr als gerechtfertigt ist. Die Anwohner an den Braubacher Durchfahrtstraßen leiden seit langem unter der zunehmenden Verkehrsflut. Tausende Autos und hunderte LKW quälen sich jeden Tag durch den Engpass am Obertorturm, denn die Landesstraße 335, die mitten durch den Ort führt, ist eine der wichtigsten Verkehrsachsen von Koblenz über die Bäderstraße ins Rhein-Main-Gebiet. Lärm- und Feinstaubbelastung sind die Folge.

Braubachs CDU-Vorsitzender Markus Fischer freut sich daher über die gute Nachricht aus Mainz: "Die Anwohner und all diejenigen, die täglich in Braubach im Stau stehen müssen, haben es verdient, dass es jetzt endlich weiter geht. Unser Dank gilt vor allem der Bürgerinitiative Braubach lebenswerter und allen politisch Verantwortlichen, die sich so engagiert einsetzten. Jetzt dürfen wir aber nicht nachlassen, sondern müssen weiter für die Umgehung arbeiten" und CDU-Kreischef Lammert ergänzt: "Der Weg zum Bau der Straße ist nämlich noch lang. Das Verkehrsministerium selbst schätzt den Zeitraum vom Planungsbeginn bis zur Erlangung des Baurechts auf 10 bis 15 Jahre. Die Landesregierung ist jetzt in der Pflicht, damit ihren Ankündigungen auch Taten folgen und es schnell voran geht. Wenn es nach mir ginge, könnten die Bagger lieber heute als morgen anrollen", sagt Lammert.