Donnerstag, 27. Juli 2017

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Gemälde von Franz Molitor gesucht

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Ausstellung zum 90. Todestag des Lahnsteiner Künstlers geplant

Lahnstein. In Lahnstein lebten zu Beginn des 20. Jahrhunderts verschiedene Künstler, die heute fast in Vergessenheit geraten sind. Neben Nikolai und Johanna Astudin, Karl Pott, Fritz Riemenschneider und Franz Xaver Herrmann ist Franz Molitor zu nennen, der 1897 nach Oberlahnstein zog und hier bis zu seinem Tod 1928 lebte. Der Lahnsteiner Arzt und Kunstinteressierte Dr. Othmar Gehling möchte zusammen mit dem Stadtarchiv Lahnstein eine Ausstellung über Molitor organisieren.

Es werden daher Gemälde oder Skizzen von Molitor zur Ausleihe für die Ausstellung gesucht. Wer entsprechende Exponate besitzt und bereit ist, diese zur Verfügung zu stellen, wird gebeten, sich bei Stadtarchivar Bernd Geil (Telefon: 02621 914-296, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ) oder bei Dr. Othmar Gehling (Telefon: 02621 6650) zu melden. Die Angaben werden vertraulich behandelt. Wenn genügend Bilder zusammengetragen werden können, soll im nächsten Jahr in Lahnstein eine Ausstellung zum Leben und Wirken Molitors stattfinden.

Im Nachruf schrieb die Presse zu Franz Molitor: „Er war ein gesuchter Portraitmaler und seine Bilder legen Zeugnis ab von jener alten Schule, in welcher nicht der Abhub der Palette für Kunst galt wie vielfach heute.“ Die künstlerische Begabung wurde ihm schon in die Wiege gelegt, wurde er doch als Sohn des Historien- und Bildnismalers Peter Molitor am 17. August 1857 in Koblenz-Stolzenfels geboren. Zunächst lebten und arbeiteten beide in Düsseldorf, wo Franz Molitor an der Akademie studierte. Sie malten Altarbilder, Portraits, Stillleben und Historienbilder sowie Illustrationen zu Gebetbüchern.

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Vor 200 Jahren wurde Herzog Adolph von Nassau geboren

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Namensgeber der Adolfstraße machte zweimal „Karriere“

Lahnstein. Die Adolfstraße in Lahnstein trägt ihren Namen bereits seit 1863, als neue Straßennamen vergeben wurden. Damals regierte Adolph I. als Herzog von Nassau. Sein Herzogtum bestand von 1806 bis 1866 und erstreckte sich über Westerwald und Taunus von Herborn bis zur Landeshauptstadt Wiesbaden, an der Lahn von Niederlahnstein bis Weilburg.

Adolph wurde am 24. Juli 1817 als drittes Kind von Herzog Wilhelm und Herzogin Louise von Nassau in Biebrich geboren.

Er war der langersehnte Thronfolger, denn die älteren Geschwister - zwei Mädchen - waren nicht thronberechtigt.

Als künftiger Landesherr wurde er von Privatlehrern streng erzogen, die ihm einen „übermäßigen Hang, immer den eigenen Willen oder die eigene Meinung geltend zu machen“ nachsagten.

Nach dem Tod des Vaters bestieg Adolph mit 22 Jahren am 21. August 1839 den Thron. 1844 heiratete er die Großfürstin Michailowna von Russland. Diese starb kurz nach dem Tod der erst neugeborenen Tochter. 1848 brachen auch politisch mit der Märzrevolution und den Aufständen schwere Zeiten für den Herzog an. Nach seiner zweiten Hochzeit 1851 mit Prinzessin Adelheid Marie zu Anhalt-Dessau bekam das Paar fünf Kinder. 1864 feierten sie das 25-jährige Thronjubiläum.

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Vor 175 Jahren starb Clemens Brentano

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Schriftsteller hatte eine Geliebte in Friedrichssegen

Lahnstein. In Friedrichssegen wurde 1984 ein kleines halbzerfallenes Barockschlösschen im Gelände des ehemaligen Ahler Hüttenwerks abgerissen. Das im 18. Jahrhundert erbaute Wohnhaus wurde im Volksmund „Brentanohaus“ genannt. Es gehörte einst dem Hüttenherrn Jakob Kraus, in dessen Tochter sich der bekannte Dichter und Schriftsteller Clemens Brentano verliebt hatte und daher im Sommer 1802 oft zu Gast war. Die Tochter des Hüttenherrn hieß Johanna Christiane (genannt Hannchen) Kraus und war damals 19, Clemens Brentano 23 Jahre alt.

Geboren wurde Clemens Brentano am 9.9.1778 in Ehrenbreitstein als Sohn eines Frankfurter Kaufmanns und der von Goethe verehrten Maximiliane von La Roche. Sein Großvater war Kanzler unter dem Trierer Kurfürsten Clemens Wenzeslaus, welcher zugleich sein Taufpate war. Oft kehrte Clemens zurück nach Ehrenbreitstein, wo er nur einen Teil seiner Kindheit verbracht hatte, so auch im Sommer 1802 für mehrere Wochen und suchte hier den Umgang mit hübschen Mädchen. Von dem 19-jährigen Mädchen auf Ahl schien er hin- und hergerissen, wie er in seinen Briefen bekennt. Begeistert sieht er in ihr „ein Muster der Einfachheit, der Güte und Herzensreinheit“. Die beiden treffen sich öfter. Mitunter sitzt der Geliebte allein am Ufer der Lahn und schaut sehnsüchtig nach Hannchens Haus herüber. Er schreibt ihr mehr als ein Dutzend Briefe, die ihr die gemeinsame Bekannte Brigitte Korbach überbringt, und fügt Gedichte hinzu, um ihr seine Gedanken und Gefühle besser auszudrücken.

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Labonte begrüßt Notarin Herzog in Lahnstein

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Mainzerin wechselt ans Rhein-Lahn-Eck

Lahnstein. Denise Herzog hat zum 1. Juli 2017 die Nachfolge von Lahnsteins langjährigem Notar Dr. Matthias Mädrich angetreten.

Neben allen Urkunden und Akten ihres Amtsvorgängers übernimmt sie auch den auswärtigen Sprechtag in Bad Ems und die Räumlichkeiten in der Nordallee 10.

Oberbürgermeister Peter Labonte begrüßte Herzog nun in ihrer neuen Wahlheimat und ist sicher, die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit, die bislang zwischen der Stadtverwaltung und den Notaren herrschte, mit ihr fortsetzen zu können.

Vor allem im Bereich der Grundstücksverwaltung gibt es viele Berührungspunkte.

Neben Herzog ist Dr. Sascha Suda seit 2010 als Notar in Lahnstein tätig. Er hatte seinerzeit die Nachfolge von Dr. Wieland Birlenbach angetreten.

Die Deutsche Bahn arbeitet in der Nacht

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Es stehen mehrere Gleisbaumaßnahmen an

Lahnstein. Die DB Netz AG führt Gleisbaumaßnahmen durch, die aus betrieblichen Gründen in der Nachtzeit durchgeführt werden müssen.

Dadurch kann es am Donnerstag, den 3. August 2017 und von Sonntag, 6. August, auf Montag, den 7. August 2017, im Bereich des Bahnhofes in Niederlahnstein zu Lärmbelästigungen kommen.

Im Bereich des Bahnhofes in Oberlahnstein, werden in den Nächten von Samstag, den 5. August, bis Dienstag, den 8. August 2017, ebenfalls Gleisbaumaßnahmen durchgeführt, die zu Lärmbelästigungen führen können.

Die beauftragten Unternehmen sind bemüht, die Lärmbelästigung so gering wie möglich zu halten.

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