Sonntag, 19. November 2017

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Finanz-Aktionsbündnis „Für die Würde unserer Städte“ kämpft weiter

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„Saarbrücker Resolution zur Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse“ unterzeichnet

Lahnstein. Aus der Landeshauptstadt Saarbrücken kommt das Signal, dass das kommunale „Kaputtsparen“ bald ein Ende haben könnte. Das Aktionsbündnis „Für die Würde unserer Städte“ hat in der vergangenen Woche die „Saarbrücker Resolution zur Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse“ unterzeichnet. Oberbürgermeister Peter Labonte war für die Stadt Lahnstein mit dabei.

Das Bündnis fordert von der neuen Bundesregierung, den Fraktionen des Bundestages und den Länderregierungen die zeitnahe Bildung einer Kommission zur Wiederherstellung der Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse.

Dabei geht es unter anderem um einen Altschuldenfonds zur Tilgung der dramatischen kommunalen Schuldenberge, die zum größten Teil die Folge von Gesetzen zum Aufbau des Sozialstaates zu Lasten der Kommunen sind. Die Entschuldung der Kommunen eilt angesichts der drohenden Zinssteigerung.

Große Ermutigung erhielt das Bündnis vom saarländischen Innenminister Klaus Bouillon, der versprach, sich mit seinen Länderkollegen für eine baldige Unterstützung der finanzschwachen Kommunen einzusetzen.

Finanzielle Forderungen an den neuen Bundestag

Anlass der Zusammenkunft war die 9. Kommunalkonferenz des Aktionsbündnisses „Für die Würde unserer Städte“. Darin kämpfen insgesamt 70 hochverschuldete deutsche Städte – zu denen auch die Stadt Lahnstein zählt – für eine bessere Finanzausstattung und eine Entschuldung bei Bund und Ländern.

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Schnelles Internet in der Stadt Lahnstein

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Kunden von inexio stehen Bandbreiten von bis zu 100 Mbit/s zur Verfügung
Lahnstein. Surfen mit Höchstgeschwindigkeit – das ist in der ganz oder im gesamten Stadtgebiet von Lahnstein jetzt möglich. Im Rahmen des kreisweiten Breitbandausbaus hat das Telekommunikationsunternehmen inexio bereits fünf neue Technikstandorte (wo denn genau?) errichtet, ein sechster (in der Braubacher Straße) wird bis Weihnachten folgen. Den Kunden des Unternehmens stehen damit Bandbreiten von bis zu 100 Mbit/s zur Verfügung. Eine Bandbreite, die auch datenintensive Anwendungen im Internet komfortabel ermöglicht.

„Ein schneller Internetzugang gehört heute zu unserem Leben dazu – im Beruf, in der Verwaltung, der Schule und in der Freizeit“, ist sich Oberbürgermeister Peter Labonte sicher. „Das kreisweite Infrastrukturprojekt ist Zukunftssicherung und in einem insgesamt ländlich geprägten Landkreis wie unserem überlebenswichtig und sorgt dafür, dass die Menschen in unserer Stadt nun beste Verbindungen haben“, sagte OB Labonte.

inexio hatte im Sommer 2015 im Ausschreibungsverfahren für insgesamt 97 Ortsgemeinden im Rhein-Lahn-Kreis den Zuschlag für den Ausbau mit schnellen Glasfaserkabeln erhalten. „inexio hat in den letzten 24 Monaten seine Leistungsfähigkeit unter Beweis gestellt“, konstatiert Landrat Puchtler. „Die Arbeiten im gesamten Landkreis werden – trotz anfänglicher Verzögerungen – im Zeit- und Kostenrahmen fertiggestellt. Ein Erfolg, der unsere Region weiter nach vorne bringt.“

„Der Ausbau erfolgte FttC – Fibre to the Curb“, wie Katja Kiefer, Vertrieb Kommunen bei inexio, erklärte. „Dass heißt, wir haben bis zu den neuen Technikstandorten in den Orten Glasfaserkabel verlegt und nutzen auf den letzten Metern das vorhandene Telefonkabel aus Kupfer. Mit diesem Ausbau realisieren wir Bandbreiten von bis zu 100 Mbit/s für die Endkunden.“ Die Bauarbeiten für den letzten verbliebenen Technikstandort sind in vollem Gange, in den nächsten Wochen wird inexio auch hier das Netz in Betrieb nehmen.

An den bereits fertiggestellten Standorten portiert inexio aktuell die Kunden, die bereits einen Vertrag abgeschlossen haben – entsprechend der Restlaufzeit der bestehenden Verträge – auf das neue, leistungsstarke und schnelle Netz. Wer sich noch einen der Anschlüsse sichern möchte, der findet im Übrigen unter www.myquix.de alle Informationen zu den QUiX-Tarifpaketen und die entsprechenden Formulare zum Download. Zusätzlich bietet inexio weitere Beratungsveranstaltungen in den Orten an.

Über inexio:

Seit der Gründung im Jahr 2007 hat inexio bundesweit eine eigene Telekommunikations-Infrastruktur mit über 6.000 Kilometer modernstem Glasfaserkabel errichtet. Zudem stehen den Kunden sechs unternehmenseigene Rechenzentren in Saarlouis, Saarbrücken und Kaiserslautern zur Verfügung.

Rund 4.000 gewerbliche Kunden – vom Konzern bis hin zum Mittelstand – vertrauen auf das leistungsfähige Angebot von inexio. In vielen Städten und Gemeinden – und auch im ländlichen Bereich – betreibt inexio eigene City-Netze bzw. schließt die Ortschaften mit Breitbandanschlüssen an. Mit der Produktfamilie QUiX ist hierbei ein eigenständiges Angebot für private Endkunden entstanden.

Das Portfolio von inexio wird abgerundet durch die komplette Bandbreite der IT-Dienste, von der Konzeption über den Aufbau bis hin zum Betrieb von IT- und Internet-Lösungen. Kunden erhalten damit Service aus einer Hand.

David Zimmer, Gründer von inexio, wurde 2012 von Ernst & Young als Entrepreneur des Jahres in der Kategorie Start-up ausgezeichnet, nachdem er in den Jahren zuvor das Finale erreichte. 2009 und 2010 gewann inexio den Deloitte Fast 50 in der Kategorie Rising Star, 2012 mit weitem Abstand bei den "erwachsenen Unternehmen". Bereits 2009 zeichnete Euler Hermes die transparente Finanzkommunikation des Unternehmens aus. Die saarländische Landesregierung verlieh 2016 David Zimmer in Anerkennung seiner Leistungen den Titel Technologierat. inexio beschäftigt inzwischen rund 270 Mitarbeiter.

Vor 20 Jahren: Ein Brunnen für Lahnsteins Narren

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Lahnstein. „Fastnacht wird in Lahnstein großgeschrieben. Was liegt also näher, als dem närrischen Volk ein Denkmal zu setzen“, beschrieb der ehemalige  Oberbürgermeister Karl-Heinz Groß die Intention zur Errichtung eines Fastnachtsbrunnens. Köln, Mainz und Düsseldorf hatten es den Lahnsteinern vorgemacht.

Entworfen hatte den Brunnen der Lahnsteiner Künstler Hans-Georg Schleifer (Jahrgang 1940). Die Bronzeplastik wiegt 1,7 Tonnen. Gegossen wurde die Figurengruppe von der Kunstgießerei P+H (Roman Pecher, Lubomir Holecek) in Karlsbad. Dargestellt sind zwei lustige Narren, die die fünfte Jahreszeit in Lahnstein das ganze Jahr über immer lebendig erscheinen lassen. Zwar hantieren die Lahnsteiner Narren nicht mit Löffeln und Gabeln und tragen andere Kappen als hier dargestellt, dennoch ist der Brunnen eine wahre Zierde für den schönen Platz, der in Zusammenhang mit der Altstadtsanierung geschaffen wurde.

Am 11.11.1997, pünktlich zum Beginn der fünften Jahreszeit, wurde der Narrenbrunnen auf dem Blankenberg mit einem dreifachen „Lahnstein helau“ enthüllt. Groß wünschte, dass „das Wasserspiel ein belebendes Element und Anziehungspunkt wird“. Stellvertretend für die närrischen Korporationen begrüßte der damalige NTG-Kommandeur Günter Reiss die Initiative und wertete die Bronzefigur „als Anerkennung für die engagierte Arbeit der Lahnsteiner Karnevalsvereine“.

Der Narrenbrunnen bereichert seither den Platz, der seit Januar 2000 nach Jupp Bodenstein benannt ist. Jupp Bodenstein (1905-1982) gilt als „Bewahrer des heimischen Brauchtums und Mitbegründer vieler Lahnsteiner Vereine“, wie es auf einer angebrachten Hinweistafel heißt. Er war maßgeblich an der Gründung der Gesellschaftlichen Vereinigung 1924 Oberlahnstein beteiligt, der er 50 Jahre als 1. Vorsitzender vorstand. Der Karneval war Bodensteins Steckenpferd. 1934 leitete er eine Zusammenkunft aller Oberlahnsteiner Vereine, bei der eine Karnevalistische Arbeitsgemeinschaft gegründet wurde, aus der sich dann das Carneval Comité Oberlahnstein (CCO) entwickelte. Als dann 1935 der erste Rosenmontagszug durch Oberlahnsteins Straßen zog, war Bodenstein als Präsident des CCO an erster Stelle. Diesen Posten hatte er bis zu seinem 65. Geburtstag inne, anschließend wurde er Ehrenpräsident des CCO. 1950 zog er als Prinz Jupp I. durch Lahnsteins Straßen. Das CCO hat am 7. Februar 2005 die Patenschaft über den Platz übernommen.

Julia Klöckner wird 32. NCV Ehrenelferrat „humoris causa“

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Pünktlich zum Sessionstart einer Kampagne – dem 11.11. - lüftet der NCV ein bis dahin gut gehütetes Geheimnis. Wer nämlich wird neuer Ehrenelferrat „humoris causa“ des Niederlahnsteiner Carneval Vereins. 2018 wird dies Julia Klöckner (MdL) – Partei- und Fraktionsvorsitzende der CDU Rheinland-Pfalz – sein, die am 04.02.2018 zum Ehrenelferrat des Niederlahnsteiner Carneval Verein e.V. ernannt werden wird.

Was 1986 mit Rudolf Scharping im damaligen „Hotel Becker“ begann findet im Jahr 2018 mit Julia Klöckner seine Fortsetzung. Julia Klöckner ist die dritte Frau in der Riege der Ehrenelferräte. Neben ihr wurde bislang nur Ursula Scheeben und Hilde Klein diese Ehre zuteil.

Die neue Ehrenelferrätin „hc“ wurde 1972 in Bad Kreuznach geboren und ist auf dem elterlichen Weingut in Guldental aufgewachsen. Julia Klöckner war 1995 Deutsche Weinkönigin. Ihr Staatsexamen/Magister Artium hat sie in Politikwissenschaft, Theologie und Pädagogik absolviert. Weitere Stationen ihres beruflichen Werdegangs waren unter anderem das SWR Fernsehen sowie der Deutsche Bundestag, in dem sie als Abgeordnete zur Parlamentarischen Staatssekretärin aufstieg. Aktuell ist sie Landes- und Fraktionsvorsitzende der CDU im rheinland-pfälzischen Landtag, darüber hinaus stellvertretende CDU-Bundesvorsitzende.

Karnevalistisch ist Julia Klöckner ebenfalls aktiv: sie gehört zu den prominenten Mitgliedern der Mainzer Ranzengarde.

Wenn am 4. Februar 2017 um 11.00 Uhr im Autohaus Schöntges die neue Ehrenelferrätin ihre Ernennungsurkunde und die NCV-Narrenkappe erhält, erwartet die Besucher wieder ein närrisches Spektakel.

„Schicht um Schicht“

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Ausstellung in der Volksbank Rhein-Lahn-Limburg - Geschäftsstelle Lahnstein

Unter dem Motto „Schicht um Schicht“ stellt die Künstlerin Jutta Pflug ihre Werke in der Kundenhalle der Volksbank Rhein-Lahn-Limburg eG in Lahnstein am Salhofplatz aus.

Die Ausstellung zeigt eine große Bandbreite an Bildmotiven, die ihren Ursprung in der Natur, in alten Familienfotos oder der Fantasie haben.

Die Darstellung ist gegenständlich, wobei die Motive durch Farbgebung und übereinanderliegende Strukturen eine Verfremdung erfahren.

Den Besuchern bietet sich somit die Gelegenheit, eine spannende künstlerische Vielfalt zu erleben.

Die Ausstellung ist während der Öffnungszeiten der Bank in Lahnstein Salhofplatz vom 21. November bis zum 29. Dezember 2017 zu sehen.

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