Dienstag, 19. September 2017

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Hallenbad öffnet am 12. September

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Freibadsaison war durchwachsen

Lahnstein. Nach einer durchwachsenen Freibadsaison mit rund 26.000 Badegästen, öffnet das Lahnsteiner Hallenbad am Dienstag, den 12. September 2017, wieder für den öffentlichen Badebetrieb. Das Schul- und Vereinsschwimmen beginnt bereits einen Tag früher, ab Montag, den 11. September.

Lahnsteiner Ausschuss tagte

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Auftragsvergabe für Goethe-Schule und Feuerwache Süd beschlossen

Lahnstein. In der ersten Sitzung nach der Sommerpause beschloss der Fachbereichsausschuss 4 die Auftragsvergabe von 24 Gewerken zum Umbau zur Ganztagsschule und energetischen Sanierung der Goethe-Schule Lahnstein, sowie die Vergabe von Elektroarbeiten in der Feuerwache Süd.

Weitere Informationen zu den Lahnsteiner Gremien, den Mandatsträgern und anstehende Sitzungstermine finden sich auf der städtischen Homepage unter www.lahnstein.de (Rubrik Verwaltung, Rat und Gremien).

Haupt- und Finanzausschuss beriet Ehrenkodex

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Spenden für die Stadt angenommen

Lahnstein. Zu der ersten Sitzung nach der Sommerpause trat in der vergangenen Woche der Haupt- und Finanzausschuss zusammen.

Er hatte hier unter anderem die erfreuliche Aufgabe, über die Annahme von Spenden, die der Stadt Lahnstein für verschiedene Zwecke in Aussicht gestellt wurden, zu entscheiden. Es handelt sich hier um Spenden für die Aktion „Nachbarn in Not“ und die Stadtbücherei Lahnstein, die ihre Angebote für die kleinsten Besucher ausweiten möchte. Dem stimmte der Haupt- und Finanzausschuss gerne und einstimmig zu.

Vorberaten wurde ein sogenannter „Verhaltens- und Ehrenkodex des Rates der Stadt Lahnstein“. Dem vorgelegten Entwurf stimmte der Haupt- und Finanzausschuss mehrheitlich zu. Die endgültige Entscheidung trifft der Stadtrat in seiner Sitzung am 13. September 2017.

Daneben nutzte Oberbürgermeister Labonte die Gelegenheit, den Haupt- und Finanzausschuss über einige Themen zu informieren, so auch insbesondere über die Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichtes im Straßenabstufungsstreit der L 335 und K 68 und 62, die nun in die Straßenbaulast der Stadt Lahnstein übergegangen sind (wir berichteten).

Weiteres Thema war die Idee einer gemeinsamen Feuerwehr-Werkstatt im Rhein-Lahn-Kreis. Oberbürgermeister Labonte informierte gemeinsam mit Wehrleiter Marcus Schneider über den derzeitigen Sachstand. Im Anschluss daran fand ein Gedankenaustausch über das Für und Wider statt.

Weitere Informationen zu den Lahnsteiner Gremien, den Mandatsträgern und anstehende Sitzungstermine finden sich auf der städtischen Homepage unter www.lahnstein.de (Rubrik Verwaltung, Rat und Gremien).

Rhein-Lahn-Nixe Jana I. feierlich inthronisiert

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Aus den Fluten der Rheines und der Lahn trug Vater Neptun seine 38. Tochter Jana  (Jana von Grönheim) auf seinen starken Armen an Land, um sie auf der Bühne der Lehner Kirmes zur neuen Rhein-Lahn-Nixe 2017/2018 küren zu lassen. Zugleich holte er von gleicher Stelle seine 37. Tochter Katharina in sein Reich zurück, die bisher als Rhein-Lahn-Nixe Katharina I. die Stadt Lahnstein und den Kur- und Verkehrsverein repräsentierte.

Die Lehner Kirmes darf daher wegen dieser  prächtigen zur Tradition gewordenen Zeremonie als ein wirklich bedeutendes kulturelles Ereignis der Stadt Lahnstein bezeichnet werden. Bis es aber so weit war, dass die neue Rhein-Lahn-Nixe ihrem Publikum vorgestellt werden konnte, gab es noch einige wehmütige Momente für Katharina I. Günter Groß, Vorsitzender des Kur- und Verkehrsvereins, und Oberbürgermeister Peter Labonte hatten die traurige Pflicht zu erfüllen, ihr die Insignien ihrer Amtswürde wieder abzunehmen, die sie ihr vor einem Jahre angetragen hatten. Die rote Schärpe des Kur- und Verkehrsvereins und die Goldene Kette der Stadt aber wurden ersetzt durch eine Brosche,  die die weltliche Katharina von nun an bei allen offiziellen Anlässen tragen darf, um zu zeigen, dass sie eine Rhein-Lahn-Nixe war. Katharina verabschiedete sich mit einer Dankesansprache an die Offiziellen und ihr großes Publikum, das das Lehner Lahnufer bevölkerte.

Auf der Lahn, dicht bei der Schleuse war derweil nur ein Positionslicht eines Bootes zu erkennen. Von dort wurde die neue Rhein-Lahn-Nixe erwartet. Die Dämmerung wich der Dunkelheit, aus Richtung Schleuse näherte sich das Nixenboot, darauf zu erkennen eine junge Frau in langem weißem Kleid, neben ihr Vater Neptun (Benny Kadenbach) sowie acht Bläsern des TGO Fanfarenzuges . Von der Rudi-Geil-Brücke herab ergoss sich ein Wasserfall, über allem ragte die Burg Lahneck in rotes bengalisches Licht getaucht. Ein prachtvoller Anblick. Das Boot legte an den Stufen zum Lehner Ufer an, und Vater Neptun trug seine Tochter sicher durch die große begeisterte Menschenmenge zur Bühne. Der große Beifall  galt ihr, der 38. Tochter Neptuns, deren Inthronisierung zur neuen Rhein-Lahn-Nixe Jana I. nun bevorstand. Dieser Festakt stand in bewährter Tradition alleine der bisherigen Rhein-Lahn-Nixe zu.

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Die Geschichte der Oberlahnsteiner Kirmes

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Stadtarchiv zeigt Ausstellung

Lahnstein. Vom 8. bis 11. September 2017 findet die Oberlahnsteiner Kirmes in den Rheinanlagen statt. Das Stadtarchiv Lahnstein zeigt dazu in dieser Zeit eine kleine Ausstellung zum Kirmesgeschehen früherer Jahre. Je nach Wetterlage werden die Stellwände im Eingangsbereich der Pfarrkirche oder draußen im Pfarrgarten aufgestellt.

Die Geschichte der Kirmes

Die Kirmes ist ein kirchliches Fest („Kirchweihe“), das schon seit Jahrhunderten Einheimische und Fremde anzog, weil an diesem Wochenende Tanzveranstaltungen gestattet waren, die an anderen Wochenenden nicht erlaubt waren. Kirmestermin und Dauer legten in früheren Zeiten die Erzbischöfe und Kaiser in Edikten oder Erlassen fest. Oberlahnstein feiert traditionsgemäß am zweiten Sonntag im September, der 9. September ist offizieller Kirchweihtag. Rheinische Fröhlichkeit und das Bewusstsein an eine uralte Tradition verbinden sich zu einem großen Volksfest.

Wie auf einer 1908 erschienenen Postkarte zu sehen, gab es schon Anfang des 20. Jahrhunderts neben den Tanzveranstaltungen in den Lokalen allerhand Fahrgeschäfte wie Karussell, Schießbuden und Verlosungshallen auf dem Marktplatz, dem heutigen Salhofplatz, in früheren Jahren in der Hochstraße.

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