Donnerstag, 21. September 2017

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Die Geschichte der Oberlahnsteiner Kirmes

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Stadtarchiv zeigt Ausstellung

Lahnstein. Vom 8. bis 11. September 2017 findet die Oberlahnsteiner Kirmes in den Rheinanlagen statt. Das Stadtarchiv Lahnstein zeigt dazu in dieser Zeit eine kleine Ausstellung zum Kirmesgeschehen früherer Jahre. Je nach Wetterlage werden die Stellwände im Eingangsbereich der Pfarrkirche oder draußen im Pfarrgarten aufgestellt.

Die Geschichte der Kirmes

Die Kirmes ist ein kirchliches Fest („Kirchweihe“), das schon seit Jahrhunderten Einheimische und Fremde anzog, weil an diesem Wochenende Tanzveranstaltungen gestattet waren, die an anderen Wochenenden nicht erlaubt waren. Kirmestermin und Dauer legten in früheren Zeiten die Erzbischöfe und Kaiser in Edikten oder Erlassen fest. Oberlahnstein feiert traditionsgemäß am zweiten Sonntag im September, der 9. September ist offizieller Kirchweihtag. Rheinische Fröhlichkeit und das Bewusstsein an eine uralte Tradition verbinden sich zu einem großen Volksfest.

Wie auf einer 1908 erschienenen Postkarte zu sehen, gab es schon Anfang des 20. Jahrhunderts neben den Tanzveranstaltungen in den Lokalen allerhand Fahrgeschäfte wie Karussell, Schießbuden und Verlosungshallen auf dem Marktplatz, dem heutigen Salhofplatz, in früheren Jahren in der Hochstraße.

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Rekordbesuch beim Repräsentantinnentreffen in Lahnstein

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„Hoheiten“ zu Gast am Rhein-Lahn-Eck

Bereits zum 34. Mal fand in Lahnstein das Repräsentanten- und Repräsentantinnentreffen statt. Günter Groß, Vorsitzender des Kur- und Verkehrsvereins Lahnstein e.V. und sein Team, freuten sich sehr, dass über 70 „Hoheiten“ ihr Kommen zugesagt hatten.

Es bot sich ein wahrhaft königliches Bild in Lahnsteins guter Stube - der Stadthalle. Rhein-Lahn-Nixe Katharina I. begrüßte ihre "Kollegen und Kolleginnen" und stellte ihre Heimatstadt vor.

Der Kur- und Verkehrsverein Lahnstein hatte für Kaffee, Kuchen und Sekt gesorgt, so dass es von Anfang an sehr gemütlich zuging.

Gästebücher wurden herum gereicht, Erfahrungen ausgetauscht und Fotos gemacht.

Besonders gut hat den jungen Damen und Herren wohl die "Fotobox" gefallen, wo lustige Collagen in verschiedenen Verkleidungen erstellt werden konnten.

Danach ging es dann im Konvoi nach Niederlahnstein zum Kirmesumzug, der "trocken" durchgeführt werden konnte (es hatte vorher sehr heftig geregnet) und anschließend ins Lehner Weindorf.

Dort hieß es dann für Rhein-Lahn-Nixe Katharina I. Abschied nehmen von ihrem Amt als Repräsentantin der Stadt Lahnstein und des Kur- und Verkehrsvereins.

„Heilig Abend“ von Daniel Kehlmann

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Spannung pur an der Städtischen Bühne Lahnstein

Lahnstein. 24. Dezember. Es ist halb elf. Eine Frau, sie heißt Judith, wird verhört. Sie weiß angeblich nicht, warum. Man hat sie auf dem Weg zu ihren Eltern am Heiligabend aus einem Taxi geholt und zur Polizeistation gebracht. Der Mann, der sie verhört, weiß offenbar alles über sie. Und er behauptet auch zu wissen, dass Judith um Mitternacht einen geplanten Terroranschlag in die Tat umsetzen will. Eine Gefahr, eine Ermittlung. Und die wie immer zu schnell vergehende Zeit.

Daniel Kehlmann, einer der bedeutendsten deutschsprachigen Autoren der Gegenwart („Die Vermessung der Welt“, „Ich und Kaminski“) antwortet auf die Fragen der Zeit von Terror und totaler Überwachung mit einem kompakten, exzellent gebauten Thriller.

„Heilig Abend“  ist ein Drama in Echtzeit. Und so ist die Digitaluhr, die ungerührt von Minute zu Minute weiterspringt, so etwas wie der eigentliche Hauptdarsteller des Abends. Kehlmann sagt hierzu, seine Verblüffung über die Dinge, die Edward Snowden aufgedeckt hatte, über das Ausmaß der staatlichen Überwachung in der elektronischen Welt, die Willkür der Geheimdienste, die Möglichkeit der Polizei habe ihn motiviert zu diesem Stück.

Die Einfachheit des Geschehens ist bestechend, der Text spannend, ein Thriller der Extraklasse, der seine gefeierte Uraufführung im Februar 2017 am Wiener Josefstadttheater hatte.

Gespielt wird am Do. 14.09., Fr. 15.09., Sa. 16.09., So. 17.09., Do. 21.09., Fr. 22.09., Sa. 23.09., So. 24.09.2017 um 20 Uhr (sonntags 18 Uhr).

Für interessierte Schulklassen gibt es Vorstellungen in der Woche vom 18. - 22. September 17 nach Vereinbarung mit dem Theaterbüro.

Karten gibt es bei allen Vorverkaufsstellen von Ticket-Regional (0651-9790777) oder online unter www.nassau-sporkenburger-hof.de.

Finanzlage der Städte ist sehr angespannt

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Kommunale Finanzmisere durch Bertelsmann-Stiftung bestätigt

Lahnstein. Vor wenigen Tagen hat die Bertelsmann Stiftung den Kommunalen Finanzreport 2017 veröffentlicht. Die Untersuchungen der Bertelsmann Stiftung bestätigen, dass Rheinland-Pfalz nach wie vor zu den Krisenregionen der Kommunalfinanzen in Deutschland gehört. Die Stadt Lahnstein ist da leider keine Ausnahme, auch hier türmen sich die Schulden. Vor allem der Liquiditätskreditbestand (frühere Bezeichnung Kassenkreditbestand) ist eine dauerhafte und zunehmend schwierigere Belastung. Ende 2015 betrugen die Liquiditätskredite der Stadt insgesamt 25.986.150 Euro.

Der Liquiditätskredite sind aber nicht die einzigen Kredite, die den Stadthaushalt belasten. Dazu kommen rund 16 Millionen an Investitionskrediten und noch einmal rund 9,8 Millionen für die Wirtschaftsbetriebe der Stadt.

Nach Einschätzung von Lahnsteins Oberbürgermeister Peter Labonte birgt aber das Altschuldenproblem der Liquiditätskredite gerade für die finanzschwachen Städte ein sehr großes Risiko. „Steigende Zinsen in der Zukunft könnten die Handlungsfähigkeit der hoch verschuldeten Kommunen weiter gefährden, so dass schnellstmöglich Lösungen gefunden werden müssen“, meint Labonte.

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Bundesverwaltungsgericht entscheidet im Straßenabstufungsstreit gegen die Stadt Lahnstein

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L 335 und die Kreisstraßen K 62 und 68 sind nun zu Stadtstraßen abgestuft

Lahnstein. Im Streit der Stadt Lahnstein gegen den Landesbetrieb Mobilität Rheinland-Pfalz (LBM) um die Abstufung der innerörtlichen Durchgangsstraße sowie zweier Kreisstraßen, gibt es nun eine endgültige gerichtliche Entscheidung.

Mit Beschluss vom 07. August 2017 hat das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig entschieden, die Revision der Stadt Lahnstein gegen das abweisende Urteil des Oberverwaltungsgerichts Rheinland-Pfalz vom 01.09.2016 nicht anzunehmen.

Mit dieser Entscheidung ist der Rechtsweg gegen die Abstufungsverfügung des LBM erschöpft und die L 335 sowie die K 62 und Teilbereiche der K 68 fallen in die Baulast der Stadt Lahnstein.

Der Beschluss des Gerichts wurde am 29. August 2017 zugestellt. Die Stadtverwaltung Lahnstein wird nun die weitere Aufarbeitung der Entscheidung und den konkreten Übergang der Straßen in Angriff nehmen.

Dazu Oberbürgermeister Peter Labonte: „Die Stadt Lahnstein hat aus guten Gründen alles unternommen, eine Abstufung der L 335 und der Kreisstraßen abzuwenden, um die finanziell angeschlagene Stadt und die Bürger, die sowieso schon durch den immensen Straßenverkehr in der Stadt schwer beeinträchtigt sind, zu entlasten. Leider wurden wir von den Gerichten hierbei nicht unterstützt. Es heißt nun, nach vorne zu sehen und die Straßen in einem ordnungsgemäß unterhaltenen Zustand zu übernehmen.“

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