Mittwoch, 21. Februar 2018

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Verkehrsschau im Stadtgebiet durchgeführt

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Situation im Lindenweg schon mehrfach angepasst

Lahnstein. Ende November 2017 führte die Stadtverwaltung Lahnstein als zuständige Verkehrsbehörde gemeinsam mit Polizei, ADAC und ADFC die jährliche Verkehrsschau im Stadtgebiet durch. Aufgrund der zunehmenden Bedeutung des umweltfreundlichen Fahrradverkehrs im innerörtlichen Verkehr war erstmals der ADFC dabei. Aufgabe der jährlichen Verkehrsschau ist, Gefahrenstellen in Augenschein zu nehmen und gemeinsam Lösungsmöglichkeiten zu finden.

Bei der aktuellen Verkehrsschau stand unter anderem der Kreuzungsbereich Lindenweg/Steinkauterweg im Fokus, der aufgrund der einseitigen Sperrung der B42 häufiger als Ausweichstrecke genutzt wird und sich seitdem zu einem Unfallpunkt entwickelt hat: „Vor dieser Problematik verschließen wir keineswegs die Augen“, so der zuständige Fachbereichsleiter Gordon Gniewosz. Im Gegenteil. „Wir waren schon häufig vor Ort und haben schon mehrfach die Verkehrssituation angepasst.“

Bereits Mitte Juli 2017 im Lindenweg wurde das Zeichen 102 StVO („Kreuzung oder Einmündung“) aufgestellt, um auf die Kreuzung mit der Vorfahrtsregelung „rechts vor links“ aufmerksam zu machen.

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Julia Klöckner wird 32. NCV-Ehrenelferrat „humoris causa“ des Niederlahnsteiner Carneval Vereins e.V

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Sonntag, 4. Februar 2018, um 11 Uhr Autohaus Schöntges / Braubach

•  Julia Klöckner wird Ehrenelferrat „humoris causa“ des NCV

Am Sonntag, 4. Februar 2018, wird die Landesvorsitzende der CDU in Rheinland-Pfalz, Julia Klöckner MdL, vom Niederlahnsteiner Carneval Verein zum 32. NCV-Ehrenelferrat „humoris causa“ ernannt. Julia Klöckner ist erst die dritte Frau in der Riege der Ehrenelferräte – seit 1986 verleiht der Verein die „humoris causa“-Auszeichnung an bekannte Persönlichkeiten. Im Autohaus Schöntges (Sonntag, 04. Februar 2018, um 11 Uhr, Im Rosenacker 10-12, 56338 Braubach) werden ihr die Ernennungsurkunde und ihre NVC-Narrenkappe übergeben. NCV-Sitzungspräsident, Günter Groß, freut sich auf die närrische Ernennung.

Julia Klöckner: „Das ist eine große Ehre, mit dem ‚humoris causa‘ des Niederlahnsteiner Carneval Vereins e.V. ausgezeichnet zu werden. Ich freue mich sehr. Gerade in ernsten Zeiten tut Humor gut. Fastnacht und Karneval blicken auf alles mit einem Augenzwinkern, und das macht sie so liebenswert.“

Hintergrund: Schon seit ihrer Jugendzeit ist Julia Klöckner in der Fastnacht aktiv – in der Tanzgarde, dem Musikverein, in der Fastnachtsbütt und auch bei den närrischen Umzügen. Sie ist Mitglied der Ranzengarde – die Mutter aller Garden. Ganz traditionell läuft Julia Klöckner jedes Jahr in den Reihen der Ranzengarde den gesamten Rosenmontagsumzug in Mainz mit. Übrigens: Hier war sie die erste Frau, die vor einigen Jahren in Männeruniform mitging und die jahrzehntelange Tradition der Herren modifizierte. Im Laufe einer Kampagne besucht die Landesvorsitzende der CDU in Rheinland-Pfalz viele unterschiedliche, närrische Veranstaltungen.

Öffnungszeiten ändern sich an Karneval

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Rathaus wird am Schwerdonnerstag gestürmt

Lahnstein. Der Karneval hinterlässt auch bei der Stadtverwaltung Lahnstein seine Spuren. Wenn an Schwerdonnerstag die Narren die Rathäuser im Rheinland stürmen, greifen sie auch am Rhein-Lahn-Eck nach der Macht. Am 08. Februar 2018 werden die Lahnsteiner Karnevalisten, angeführt von der Närrischen Turmgarde, pünktlich ab 11.11 Uhr wieder versuchen, Oberbürgermeister Peter Labonte den Chefsessel streitig zu machen. Letztmalig mit dabei sein, wird das langjährige NTG-Mitglied Sonja Wilhelm, zugleich Vorzimmerdame des Oberbürgermeisters, die in diesem Jahr auch den Karnevalsorden ihres Vereins ziert. Die Bevölkerung ist zur „Rathauserstürmung“ herzlich eingeladen.

Sollten die Narren auch in diesem Jahr wieder Einzug in das Rathaus halten, ändern sich die Öffnungszeiten der Stadtverwaltung für die Zeit des Straßenkarnevals wie folgt:

Schwerdonnerstag, ab 11.11 Uhr Rathauserstürmung; am Nachmittag findet eine betriebliche Karnevalsfeier statt, weshalb es zu Einschränkungen im Service kommen kann.

Rosenmontag sind alle Dienststellen mit Ausnahme des Service-Centers ganztägig geschlossen. Das Service-Center ist von 10 bis 12 Uhr für Publikumsverkehr geöffnet.

Fastnachtdienstag sind alle Dienststellen von 8 bis 12 Uhr geöffnet, nachmittags geschlossen.

Ab Aschermittwoch, 14. Februar 2018, gelten wieder die üblichen Öffnungszeiten.

Erdbeerfeste, Weihnachtslotterie, Kirmesmaid

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Lahnsteiner Kommunalpolitiker Hans Holl setzte sich besonders für Tourismus ein

Lahnstein. Hans Holl ist eng mit der Entwicklung des Fremdenverkehrs in Niederlahnstein verbunden. Sein Todestag jährt sich am 30. Januar 2018 zum 20. Mal.

Geboren wurde Holl am 26. Mai 1919 in Hennef-Geistingen im Siegkreis. Nach dem Schulbesuch in Koblenz machte er eine Ausbildung als Einzelhandelskaufmann und arbeitete nach dem Wehrdienst zunächst als Kaufmann, ab 1964 als Verwaltungsangestellter. 1950 heiratete er die Niederlahnsteiner Witwe Anneliese Wittkemper, geb. Dommermuth, Mutter des langjährigen Stadtratsmitglieds Bernd Wittkemper. Seither lebte er in Niederlahnstein und wurde 1952 in der freien Liste Westenberger Mitglied des Stadtrats sowie der Ausschüsse für Fremdenverkehr, Kultur und Finanzen. Im Juli 1954 trat er aus der Liste aus.

Mit ganzer Kraft setzte er sich für die Förderung des Fremdenverkehrs in Lahnstein ein. Bereits 1952 bis 1955 machte er sich durch die Organisation der alljährlichen Erdbeerfeste einen Namen. 1963 wurde er Geschäftsführer des Niederlahnsteiner Verkehrsvereins, ein Amt, das er ehrenamtlich bis 1973 ausführte und dessen Aufgaben in Oberlahnstein dem Verkehrsamt entsprachen. In seine Amtszeit fallen das letzte Erdbeerfest 1963 mit buntem Abend im Wintergarten, moderiert von Heinz Schenk („Zum Blauen Bock“), die Erdbeerregatta auf der Lahn, die Eröffnung der Rhein-Lahn-Halle 1964, die Organisation von Gastspielen der Landesbühne, die Bildung eines Ortsvereinsrings in Niederlahnstein 1966 und die Veranstaltung von Tiroler Tagen. Ab 1967 wurde unter seiner Regie die Niederlahnsteiner Kirmes neu ausgestaltet, indem alljährlich eine Kirmesmaid gewählt wurde, aus der 1970 die Lahn-Nixe und ab 1980 die Rhein-Lahn-Nixe hervorgingen. Ferner unterlag ihm als Geschäftsführer die Veranstaltung von Weihnachtslotterien in Niederlahnstein. 1973 wurde er zum Ehrenmitglied des Verkehrsvereins ernannt.

Im Jahr 1964 trat er in die SPD Niederlahnstein ein, für die er im gleichen Jahr erstmals in den Stadtrat gewählt wurde. Diesem gehörte er auch nach der Zusammenlegung zur Stadt Lahnstein bis 1988 an. Zeitgleich war er Mitglied der Ausschüsse für Fremdenverkehr, Kultur und Finanzen, zuletzt auch im Hauptausschuss. In seiner Partei arbeitete er 1969 im Ausschuss für die Fusion der beiden SPD-Ortsvereine Nieder- und Oberlahnstein zum Ortsverein Lahnstein mit und gehörte dem neuen Vorstand an, 1974/75 auch als dessen Vorsitzender.

 

Im März 1988 legte er sein Stadtratsmandat aus persönlichen Gründen nieder und wurde mit dem Wappenteller der Stadt Lahnstein verabschiedet.

Im Jahr 1994 würdigten Bund und Gemeinde seine geleistete Arbeit und zeichneten ihn mit der Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland und der Verdienstplakette der Stadt Lahnstein aus.

Am 30.1.1998 verstarb Hans Holl, vier Tage nach seiner Ehefrau. Oberbürgermeister Peter Labonte würdigte Hans Holls „Erfahrung, Sachverstand und Verantwortungsbewusstsein, die seine  Arbeit für die Allgemeinheit prägten“, und versprach, ihm ein „bleibendes ehrendes Andenken zu bewahren“. Die SPD schrieb im Nachruf: „Seine kostenbewussten Initiativen und Anregungen trugen dazu bei, der Stadtkasse hohe Ausgaben zu ersparen.“

Stadtarchivar führt Gäste aus Montesilvano durch Lahnstein

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Oberbürgermeister in seinem Dienstzimmer besucht

Lahnstein. Eine Gruppe aus der italienischen Partnerstadt Montesilvano besuchte am vergangenen Wochenende Lahnstein. Eigentlich sollten sie bereits am Donnerstagabend eintreffen, doch Sturm „Friedericke“ ließ ihr Flugzeug in Frankfurt am Main statt auf dem Hahn landen, weshalb sich der Besuch auf den Samstag verkürzte.

Angeführt von Stadtarchivar Bernd Geil und Dolmetscher Bruno Handschuh (Vorstandsmitglied des Partnerschaftskreises), erkundete die Gruppe am Nachmittag die Stadt. Von der Wehrplatte des Hexenturms genossen sie den hervorragenden Blick über Lahnstein und die Umgebung. Bei der anschließenden Altstadtführung wurden sie von Oberbürgermeister Peter Labonte in dessen Dienstzimmer empfangen. Dort ließen sich die Italiener die Chance nicht entgehen, auch einmal auf dem Chefsessel Platz zu nehmen.

Danach ging es weiter nach Niederlahnstein, wo Stadtarchivar Geil einige Sehenswürdigkeiten erläuterte bevor es an die Lahn zum Baareschesser und die Betrachtung des Hochwasserstandes am Wirtshaus an der Lahn ging.

Natürlich durfte auch ein Foto vor dem Ortseingangsschild der Partnerstadt nicht fehlen, das seit gut einem Jahr auf Lahnsteins fünfte Partnerstadt hinweist.

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