Sonntag, 22. April 2018

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Lahnsteiner Rat legt Ausbaubeiträge fest

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Auftrag für Kanalsanierung in der Sandgasse vergeben

Lahnstein. Zu Beginn der Ratssitzung informierte Oberbürgermeister Peter Labonte darüber, dass fünf der dreizehn Tagesordnungspunkte verschoben werden, da diese zunächst in Sonderterminen vorberaten werden. Hierbei ging es um die Widmung und Benennung einer Gemeindestrasse, die Änderung des Flächennutzungsplanes sowie die Aufstellung eines Baubauungsplanes. Anschließend gratulierte er den Ratsmitgliedern, die seit der letzten Ratssitzung Geburtstag hatten und wurde seitens des Rates ebenfalls zum Geburtstag gratuliert.

Zuerst wurde der Jahresabschluss 2015 geprüft und vom Rat einstimmig festgestellt. Damit einher ging auch die Entlastung des Oberbürgermeisters und der Beigeordneten.

Die bereits vom Werkausschuss und Haupt- und Finanzausschuss vorberatene Änderung der Badeordnung wurde vom Stadtrat einstimmig beschlossen. Dabei geht es vor allem um die Aktualisierung von Benutzungs-, Verhaltens- und Haftungsregelungen.

Die Erhebung von Ausbaubeiträgen für die Erneuerung der Straßenoberflächenentwässerung der Theodor-Heuss-Straße, Sandgasse und Reuschstraße und die Festlegung des jeweiligen Stadt- bzw. Anliegeranteils war ebenfalls Thema im Gremium. Der Stadtanteil wurde für die Theodor-Heuss-Straße und die Sandgasse auf jeweils 35% und für die Reuschstraße auf 70% festgelegt. Die Zahlung von Vorausleistungen ist nicht zugelassen.

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Kita Rambazamba gründet Förderverein

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Engagierte Menschen werden gesucht

Lahnstein. Am Dienstag, den 10. April 2018, findet um 19 Uhr die Gründungsversammlung des Fördervereins der Kindertagesstätte Rambazamba statt. Elternausschuss und Erzieher/innen laden dazu in die C.-S.-Schmidt-Straße 7a ein. Zuerst wird ein Einblick in die Arbeit der Einrichtung gegeben und der Sinn und Zweck eines Fördervereins erläutert. Im Anschluss soll ein Vorstand gewählt werden. Alle Interessierten sind herzlich willkommen.

Realschule plus Lahnstein unterstützt das Benefizkonzert mit zahlreichen Gruppen

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Auch die Bläserklasse 6 und die Schulband treten bei „Musik baut Brücken“ auf

Lahnstein. Die Bläserklasse 6, unter der Leitung von Frank Schmitz und Volker Kocherscheidt, befindet sich im zweiten Jahr des Bläserklassenkonzepts der Lahnsteiner Realschule plus. Insgesamt erhalten die Kinder sechs Wochenstunden Unterricht am Instrument. Darin enthalten sind unter anderem zwei Wochenstunden Registerunterricht in kleinen Gruppen unter professioneller Anleitung und eine verpflichtende Orchester-AG. Nach den zwei Jahren haben die Schüler die Möglichkeit, an einem der weiterführenden Ensembles teilzunehmen (Bläserklasse 7, Schulorchester, Junior Big Band, Big Band, Combo, diverse Ensembles). Das Repertoire umfasst originale Kompositionen für sinfonisches Blasorchester und modernere Stilrichtungen wie Rock oder auch Pop. Filmmusik und Musical tragen ebenfalls regelmäßig zur Breite des Programms bei.

In der Bläserklasse erhalten die Schüler die ersten Grundlagen im Instrumental- und Ensemblespiel. Die Zusammenarbeit mit den umliegenden Musikschulen und Orchestern spielt dabei eine wesentliche Rolle. Heute können die Bläserklassen der Realschule plus Lahnstein auf eine langjährige Erfolgsgeschichte zurückblicken. Ohne Unterstützung der Schulleitung, hier ist besonders Rektor Norbert Hißnauer zu nennen, und des Fördervereins wäre ein solch groß angelegtes musikalisches Konzept nicht durchführbar gewesen.

Zum Alltag der Bläserklassen gehören Arbeitsphasen, Satzproben genauso dazu wie Auftritte in der Schule, in der Stadt und der Region. Zu den bisherigen Highlights gehören ein Besuch beim Heeresmusikkorps Koblenz mit anschließendem Konzert in der Rhein-Mosel-Halle Koblenz und auch die Teilnahme am Bläserklassen-Convent in Koblenz. Auch für die nahe Zukunft sind weitere interessante Aktivitäten geplant.

"Never say never" ist der Name der Schulband der Realschule plus Lahnstein, die in wechselnden Besetzungen bei zahlreichen Konzerten erfolgreich aufgespielt hat. Von Old-School Rock bis hin zu aktuellen Charts und Balladen wird eine große Bandbreite musikalischer Diversität abgedeckt.

Fotos: Bläserklasse 6 Realschule Plus und Schulband Realschule Plus, (Bildrechte: Realschule Plus Lahnstein)

Auch die Grundschule Friedrichssegen baut mit Musik Brücken bis nach Indien

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Schüler tragen eigene Hymne vor

Lahnstein. „Musik baut Brücken“ unter diesem Motto findet am 27. April 2018 in der Lahnsteiner Stadthalle ein Konzert statt, dessen Erlös der Hope School in den Slums von Hyderabad zugutekommt.

Auch die Grundschule Friedrichssegen beteiligt sich mit zwei Beiträgen am Benefizkonzert. Um der großen Bühne in der Lahnsteiner Stadthalle gerecht zu werden, war die ganze Schulgemeinschaft aufgerufen, sich aktiv zu beteiligen. Mit beachtlicher Rückmeldung, denn rund ein Drittel der Schüler möchte ihre Schule repräsentieren und die „Schulhymne von Friedrichssegen“ singen. Dieses Lied wurde von Schülern gedichtet und von dem Lahnsteiner Musiker und Produzent Bernd Höfer vertont. Seit dem Schulfest im Jahr 2017 („10 Jahre Ganztagsschule“) gehört dieses Lied zum festen Repertoire eines jeden Friedrichssegener Grundschülers. Es wird oft und gerne bei Versammlungen der Schulgemeinschaft vorgetragen. Nun soll es unter der musikalischen Leitung der Musikpädagogin Corina Hamm und der Unterstützung von Karin Höfer den letzten stimmlichen Feinschliff bekommen, um „bühnenreif“ zu werden.

Vor der Darbietung der Schulhymne wird eine (extra zu diesem Anlass gegründete) Tanzgruppe bestehend aus Kindern aller Klassen zu dem Song „Played alive“ von Safri Duo performen. Hierbei werden Kochlöffel zu Schlagzeugstöcken, welche beim Tanz rhythmisch geschwungen werden. Dies üben die 16 Kinder aktuell mit viel Disziplin, Ausdauer und Konzentration unter der Leitung der Lehrerin Elke Klein in der Turnhalle, damit es am großen Tag dann auch richtig „sitzt.“

Lahnsteiner Ehrenbürger Otto wird 90 Jahre alt

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Herausragendes Engagement für Lahnstein und die Welt

Lahnstein. Wenn Karl-Heinz Otto am 29. März 2018 seinen 90. Geburtstag feiert, ist dies nicht nur für ihn, sondern auch für die Stadt Lahnstein ein besonderer Tag. Otto wurde auf Beschluss des Stadtrates im Oktober 2015 das Ehrenbürgerrecht durch Oberbürgermeister Peter Labonte verliehen. Es ist die höchste Auszeichnung, die die Stadt vergeben kann. Grund dafür war sein herausragendes soziales und humanitäres Engagement für Lahnstein und die Welt.

Geboren wurde Karl Heinz Otto am 29. März 1928 in Oberlahnstein als Sohn von Josef Otto und seiner Frau Margarete, geb. Königstein. Nach seiner Rückkehr aus französischer Kriegsgefangenschaft arbeitete er im elterlichen Unternehmen, das er als „Josef Otto Söhne OHG. Moderne Raumgestaltung“ fortführte Seit 1957 ist er mit Doris, geb. Klaes, aus Niederlahnstein verheiratet. Das Ehepaar hat fünf Kinder und durfte 2017 Diamantene Hochzeit feiern.

Seit fast sieben Jahrzehnten ist Otto mit der Kolpingfamilie verbunden und fühlt sich der Idee Adolph Kolpings verpflichtet. Bereits im Alter von 21 Jahren trat er in die Kolpingfamilie Lahnstein St. Martin ein und übernahm ab 1960 in verschiedenen Vorstandsfunktionen besondere Verantwortung. Von 1980 bis 1996 war er 1. Vorsitzender.

Parallel hierzu legte er ab 1982 seinen Fokus auf humanitäre Hilfen in unterschiedlichen Krisenregionen der Welt. Dieses Engagement mündete schließlich 1995 in der Gründung der Kolping-Solidargemeinschaft „Menschen in Not“, deren Vorsitzender er von 1996 bis 2010 war. Unermüdlich ist er seither auf der Suche nach Spendern, organisierte Benefizkonzerte und Sammlungen, um mit den Erlösen in zahlreichen Gebieten der Welt, Hilfsprojekte zu realisieren. Hinzu kam der Transport von Sachspenden unter anderem nach Rumänien, Bosnien, Kroatien und in den Kosovo. Die Aktion KinderBerg International e.V. zugunsten kriegstraumatisierter Kinder lag ihm ebenfalls am Herzen.

Über alles Leid in den Krisen- und Kriegsgebieten der Welt vergaß er nie die Not, die es auch in seiner Heimatstadt Lahnstein und der Region gibt. Immer wieder initiierte er Hilfen, etwa zugunsten der Aktion „Nachbarn in Not“, dem ehemaligen Haus Horizont, der Caritas-Sozialstation Rhein-Lahn oder dem Frauennotruf Koblenz.

Auch die Seniorenarbeit war und ist ihm ein Herzanliegen. Hier organsierte er Treffen und Tagesfahrten für Seniorinnen und Senioren, um Gemeinschaft zu bieten. Der von ihm mit ins Leben gerufene Seniorenkreis „Kolping „Ü 60“ trifft sich regelmäßig zu Unterhaltungs- und Bildungsprogrammen.

Mit seiner Frau Doris leitete Otto auch viele Jahre den Kolping-Reisedienst. Unter dem Motto „Mit Herz und Seele für eine gute Gemeinschaft“ organisierten sie Pilger- und Bildungsreisen in ganz Europa.

Karl-Heinz Otto, der Vizepräses der Kolpingfamilie und seit 2010 auch Ehrenvorsitzender der Kolping-Solidargemeinschaft ist, bekam 2001 das Ehrenzeichen des deutschen Kolpingwerks verliehen. Das Bistum Limburg ehrte ihn bereits im Jahr 1992 mit der Georgsplakette, das Land Rheinland-Pfalz 2011 mit der Verdienstmedaille des Landes und der Bundespräsident 2000 mit der Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.

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