Donnerstag, 21. September 2017

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Lahnsteiner Ausschuss befasste sich mit Kindertagesstätten und Integration

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Über aktuelle Flüchtlingssituation informiert

Lahnstein. Am 22. August 2017 fand eine Sitzung des Fachbereichsausschusses 3 statt. Vertreter des Jugendkulturzentrums Lahnstein gaben zunächst eine Übersicht über die Angebote der Einrichtung und einen Rückblick auf den am 10. Juni 2017 stattgefundenen Kinder-, Jugend- und Vereinstag, der gemeinsam mit städtischen Einrichtungen, Schulen, Sportvereinen, Rettungsdiensten und einer Vielzahl weiterer Vereine veranstaltet wurde.

Der Ausschuss beschloss die Verwendung der Integrationspauschale, die die Stadt Lahnstein erhalten hat. Übereinstimmend wurde dem Vorschlag der Verwaltung zugestimmt, dass die Sprachförderung einer der wichtigsten Aspekte der Integration darstellt und daher vorrangig angeboten werden soll. Dem Ausschuss wurde weiterhin eine Übersicht über die aktuelle Flüchtlingssituation in Lahnstein aufgezeigt.

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Niederlahnsteiner Carneval Verein

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Timo und Julia Elbert feierten Hochzeit

Viele Aktive des Niederlahnsteiner Carneval Vereins (NCV) empfingen ihre Vereinsfreunde Timo und Julia Elbert, geborene Korn, als die beiden als "frisch getrautes" Ehepaar aus der Kirche kamen. Es bot sich ein tolles buntes Bild: die Damen samt Trainerinnen des Showballetts und die Mitglieder der Mehrgenerationengruppe "Family und friends" waren in ihren Kostümen der vergangenen Kampagne gekommen. Julia ist seit Kindesbeinen an aktiv im NCV. Früher tanzte sie im Kinderballett, heute im Showballett. Und zusammen mit ihrem Timo sind die beiden bei "Family und friends" ist seit vielen Jahren aktiv. Weiterhin ist Julia Vorstandsmitglied im Verein. Der Niederlahnsteiner Carneval Verein wünscht dem Jubelpaar alles Gute für den gemeinsamen Lebensweg!

 

Rudi-Geil-Brücke wurde vor 20 Jahren für den Verkehr freigegeben

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Erster Versuch schlug fehl

Lahnstein. Seit 1873 sind die beiden ehemals selbstständigen Städte Ober- und Niederlahnstein durch eine feste Straßenbrücke verbunden. Die erste, eine Stahlbrücke mit Strompfeiler und zwei Brückenbögen, noch mit Holzbohlen belegt, erwies sich bald als zu schwach für den Verkehr und wurde 1927 durch eine Brücke aus Beton ersetzt. Als diese in den letzten Kriegstagen von der Deutschen Wehrmacht gesprengt wurde, um den Vormarsch der Alliierten zu verlangsamen, wurde 1947 eine neue eiserne Bogenbrücke gebaut. Sie hatte auf beiden Seiten der Fahrbahn schmale Fußgängerstege, die von der Fahrbahn durch die Brückenbogen getrennt waren. Nach einem halben Jahrhundert hatte auch diese dritte Brücke ausgedient. Eine tägliche Frequentierung von ca. 22.000 Fahrzeugen (1991) hielt das Nachkriegsbauwerk auf Dauer nicht mehr aus. Es musste 1992 für den Schwerlastverkehr gesperrt werden. Ein Gutachten ergab, dass die Brücke irreparabel war.

Im Juli 1995 erfolgte der erste Spatenstich für die neue Brücke, die vor zwanzig Jahren, am 6. September 1997, eingeweiht wurde. Der rheinland-pfälzische Wirtschafts- und Verkehrsminister Rainer Brüderle, Oberbürgermeister Karl-Heinz Groß und Rhein-Lahn-Nixe Eva I. gaben die Brücke für den Straßenverkehr frei. Die Lahnsteiner Goethe-Grundschülerin Nina Mareike Obstoi, Bundessiegerin in einem europäischen Malwettbewerb, durfte das Absperrband durchschneiden. „Nach gut zwei Jahren Bauzeit werde die einzige innerstädtische Straßenverbindung zwischen beiden Stadtteilen maßgeblich zur Verbesserung der Straßenverhältnisse für Kraftfahrzeuge, Radler und Fußgänger führen“, meinte Brüderle.

Der Neubau umfasst neben der eigentlichen Brücke auch die Anpassung des Knotenpunktes Brückenstraße, Johannesstraße und Lahnstraße in Niederlahnstein sowie der Brückenrampe auf der Oberlahnsteiner Seite. Brücke und Anschlussbereiche haben auf beiden Seiten neue Rad- und Gehwege erhalten. Drei Wochen zuvor war ein erster Versuch fehlgeschlagen, die 640 Tonnen schwere Brücke über 14 Meter seitlich auf ihre endgültige Position zu verschieben. Man hatte nämlich die neue neben der alten Brücke aufgebaut, um den Verkehr während der Bauarbeiten nicht zu beeinträchtigen. Trotz der Probleme konnte der Übergabetermin eingehalten werden. Rund 9,5 Millionen DM (entspricht ca. 4,85 Millionen Euro) hatte das Land investiert und war dabei den Weg privater Vorfinanzierung gegangen. Im Gegensatz zu früheren Zeiten (1873 bis 1925 und 1947 bis 1949) wurde aber auf die Erhebung von Brückengeld zur Refinanzierung der Brücke verzichtet.

Rainer Brüderle sagte in seiner Festrede: „Mit dem Brückenschlag, wie wir ihn heute feiern, werden nicht nur die Ufer eines Flusses verbunden. Vor allem bringt eine Brücke die Verbindung zwischen Menschen. Sie schafft die Voraussetzung zu einer besseren Verständigung. Und es ist zu wünschen, dass auch die neue Lahnbrücke diese Wirkung entfalten wird: nämlich Brücken zu schlagen zwischen Nieder- und Oberlahnstein.“ Und er fügte hinzu: „Wir wollen Europa bauen, dann werden wir wohl auch den Frieden zwischen Ober- und Niederlahnstein sichern können.“ Sicherlich sollte er Recht bekommen, sowohl Europäer als auch Lahnsteiner sind sich näher gekommen.

Seit 2008 trägt die Brücke den Namen des Lahnsteiner Ehrenbürgers Rudi Geil (1937-2006). Als Fraktionsvorsitzender der CDU im Oberlahnsteiner Stadtrat setzte er sich in den 1960er Jahren vehement für den freiwilligen Zusammenschluss mit Niederlahnstein ein. Er fühlte sich stets der Heimat verbunden und kehrte nach seinem Ausscheiden aus der Landes- und Bundespolitik nach Lahnstein zurück. Mit der Benennung der Lahnbrücke nach Rudi Geil wird seinem Andenken in besonderer Weise gewürdigt.

Grundschule Friedrichssegen rief Erinnerungen wach

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Erkennen Sie Lahnstein?

Lahnstein. „Eine nette Erinnerung an vergangene Zeiten in der alten Heimat“, nannte Gregor Vogel aus Lahnstein das Rätselbild vom letzten Mal.

Es handelt sich um die Erweiterung der Grundschule in Friedrichssegen, die er richtig erriet und das Vergleichsbild von heute zur Verfügung stellte.

In der 1929 eröffneten Volksschule gab es nur zwei Klassenräume. Aufgrund des Bevölkerungswachstums wurde die Raumnot größer. Forderungen nach einer dritten Klasse und einer dritten Lehrerstelle konnten erst Ende der 1950er Jahre erfüllt werden.

Nach mehreren Jahren Schichtunterricht - wegen Fehlen des Raumes - konnte im Oktober 1961 der Erweiterungsbau übergeben werden.

Nun standen vier Klassen zur Verfügung, so dass sich vier Lehrer der Jahrgänge 1 bis 2, 3 bis 4, 5 bis 6 und 7 bis 8 annehmen konnten.

Die Schulreform machte 1968 aus der Volksschule eine Grundschule mit nur noch vier Schuljahren. Jeder Jahrgang bildete fortan eine eigene Klasse (Einzügigkeit).

Seit dem Schuljahr 2006/07 ist die Grundschule Friedrichssegen eine Ganztagsschule in Angebotsform. Aufgrund steigender Schülerzahlen wurde zum Schuljahresbeginn 2009/10 ein Modulgebäude angebaut.

Das aktuelle Bilderrätsel entstand 1968 in Oberlahnstein und zeigt ein Wohngebäude, das heute noch steht und sogar regelmäßig besichtigt werden kann.

Das Stadtarchiv Lahnstein freut sich über viele aktuelle Vergleichfotos.

Diese können per Email an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. gesendet werden. Die beste Vergleichsaufnahme wird mit der Auflösung in drei Wochen veröffentlicht.

Auch weitere Bildvorschläge sind willkommen.

Jubiläumswanderung zum 5-jährigen Bestehen des Lahnwanderweges

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Mit der Rhein-Lahn-Nixe durch die Ruppertsklamm zum Rhein

Lahnstein. Am Freitag, den 1. September 2017, begleitet eine waschechte Nixe – ausnahmsweise in Wanderschuhen - die letzte Etappe des Lahnwanderweges. Die Wanderung geht von Fachbach über den herrlichen Lahnwanderweg zunächst bis an die Schutzhütte der Ruppertsklamm. Dort werden gegen 17 Uhr Erfrischungen gereicht. Von da an geht die Wanderung, gemeinsam mit der Rhein-Lahn-Nixe Katharina I., weiter durch die wildromantische Ruppertsklamm, entlang der Lahn bis zur  Einkehr im „Wirtshaus an der Lahn“. Hier verwandelt sich Katharina I. vom Outfit der Wandersfrau, in die Rhein-Lahn-Nixe 2017 und übernimmt fangfrische Gutscheine, die sodann dem Riesenrucksack, der ein Symbol des Wanderns darstellt, ins Netz gehen werden. Diese Gutscheine, u.a. ein Gutschein für die Lahnsteiner Brauerei, können die Teilnehmer in einem Gewinnspiel, mit den zu Beginn der Wanderung ausgehändigten Schlüsselbändern, die als Teilnahmekarte für das Gewinnspiel gelten, gewinnen. Nach einer kleinen Rast, natürlich verbunden mit einem kühlenden Getränk  im Wirtshaus und nach der Gutscheinübergabe können die Teilnehmer auch die Rhein-Lahn-Nixe zur Eröffnung der Lehner Kirmes mit Livemusik zum Festplatz begleiten.

Start der Wanderung ist um 15 Uhr in Fachbach am Hotel „Stadt Coblenz“, Koblenzer Straße 16. Dauer: ca. 3 Stunden. Es werden ca. 13 Kilometer gewandert und die Teilnahme ist kostenlos.

Eine Anmeldung ist erforderlich und kann bei der Touristinformation Lahnstein, Tel. 02621 / 914171 vorgenommen werden.

Weitere Details, sowie das komplette Programm können im Internet unter: www.lahnwanderweg.de angesehen werden.

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