Samstag, 16. Dezember 2017

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Ausschuss beschließt über städtische Liegenschaften

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Lahnstein. Der Fachbereichsausschuss 2, welcher unter anderem für die städtischen Liegenschaften zuständig ist, hatte in der vergangenen Woche über den Verkauf von einigen Grundstücken und Gebäuden zu beschließen.

Das Gremium entschied sich dafür, das neben dem Alten Friedhof gelegene Baulückengrundstück in der Sebastianusstraße inklusive der dahinterliegenden Fläche noch einmal öffentlich zum Kauf anzubieten.

Außerdem sollen das Mietwohngebäude in der Gymnasialstraße 10, in welchem zuvor die Stadtbücherei untergebracht war, sowie ein Baugrundstück in der „Martin-Luther-Straße“ zu den vorliegenden Höchstgeboten verkauft werden.

Weitere Informationen zu den städtischen Gremien, den Mandatsträgern und den anstehenden Sitzungsterminen finden sich auf der städtischen Homepage unter www.lahnstein.de (Rubrik Verwaltung, Rat und Gremien).

Lahnsteins Oberbürgermeister a. D Rolf Weiler feiert 80. Geburtstag

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Lahnstein. Rolf Weiler, ehemaliger Oberbürgermeister der Stadt Lahnstein, feiert heute, am 16. Februar, seinen 80. Geburtstag.

Geboren wurde Weiler 1937 in Niederheimbach. Nach dem Abitur in Bingen studierte er in Mainz Jura und Volkswirtschaft.

Die erste juristische Staatsprüfung bestand Weiler 1963 mit Prädikat, die große juristische Staatsprüfung 1967 ebenso.

Ab 1967 war er als Regierungsassessor des Landes Rheinland-Pfalz beim Landratsamt in St. Goarshausen tätig, wo ihm mit der Zeit die Leitung sämtlicher Abteilungen übertragen wurde. Neben der Vertretung des Landrats und dem Vorsitz im Kreisrechtsausschuss sowie der Vertretung des Kreises vor Gericht, wirkte er bei den Vorbereitungen für die Arbeit von Kreistag und Kreisausschuss mit.

1969 wurde er vom damaligen Landrat Bohmeier zum Beauftragten für Lahnstein für die Verwaltungsreform eingesetzt. Seine wichtigste Aufgabe nach der Zusammenlegung der beiden Städte Niederlahnstein und Oberlahnstein (7. Juni 1969) war die Durchführung und Leitung der ersten Lahnseiner Kommunalwahl einen Tag später.

Auf Vorschlag der CDU-Fraktion wurde der parteilose Weiler vom neugewählten Stadtrat am 8. Oktober 1969 knapp mit 15 zu 14 Stimmen bei zwei Enthaltungen zum Bürgermeister gewählt und setzte sich somit gegen Fritz Berlin, den ehemaligen Bürgermeister von Oberlahnstein, durch, den die SPD als ihren Kandidaten aufgestellt hatte. Seine Stelle trat er zum 1.11.1969 an, seit dem 1.1.1970 (Lahnstein wird große kreisangehörige Stadt) durfte er sich Oberbürgermeister nennen.

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Lahnsteiner Hochwasservorsorge wird Pilotprojekt im Land

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Ministerin Ulrike Höfken sagt finanzielle Unterstützung zu

Lahnstein. Gute Nachrichten aus Mainz trafen vor Kurzem im Lahnsteiner Rathaus ein. Ministerin Ulrike Höfken greift die Bitte des Lahnsteiner Oberbürgermeisters Peter Labonte auf, mit Hilfe des Landes ein örtliches Hochwasserschutzkonzept für Lahnstein aufzustellen, in dem alle Möglichkeiten der Hochwasservorsorge mit den Bürgerinnen und Bürgern beleuchtet und konkrete, machbare Maßnahmen entwickelt werden. Dazu gehört auch die Machbarkeit von Objektschutzmaßnahmen an betroffenen Gebäuden. Wie von Labonte vorgeschlagen, wird dabei auch die mögliche finanzielle Förderung für die Umsetzung der entwickelten Maßnahmen geklärt. „Dafür möchte ich mich im Namen aller Bürgerinnen und Bürger, vor allem aber der in Lahnstein vom Hochwasser besonders betroffenen Menschen, ganz herzlich bedanken“, so Labonte.

Höfken ist mit Blick darauf, dass einige dieser Aspekte neu und künftig vielleicht auch auf andere Kommunen übertragbar sind, ausdrücklich bereit, in Lahnstein ein Pilotprojekt unter Federführung der Stadt und mit fachlicher Unterstützung der Wasserwirtschaftsverwaltung durchzuführen. „Diese Entscheidung freut uns sehr. Denn ich bin davon überzeugt, dass wir aus dem Pilotprojekt hier in Lahnstein Erkenntnisse gewinnen, die vielen Menschen entlang der Flüsse im Land helfen können“, meint Labonte. Die Finanzierung der Aufstellung des örtlichen Hochwasserschutzkonzeptes wird nach Aussage der Ministerin in vollem Umfang vom Land übernommen.

Zum Hintergrund:

Nachdem Ende 2016 das offizielle Aus für den technischen Hochwasserschutz für die Stadt Lahnstein verkündet wurde, wandte sich Oberbürgermeister Peter Labonte zu Jahresbeginn an die zuständige Umweltministerin Ulrike Höfken und machte ihr den Vorschlag in Lahnstein ein Pilotprojekt umzusetzen, um Hilfestellungen und Fördermöglichkeiten - vor allem für die private Hochwasservorsorge – auszuloten, die bislang nicht gegeben sind.

 

Buch über Oberlahnsteiner Grenzsteine vorgestellt

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120 historische Grenzsteine dokumentiert

Lahnstein. Seit zwölf Jahren befasst sich Rainer Ansel aus Becheln mit Grenzsteinen. Dabei hat er insbesondere die ehemalige kurmainzische Grenze von Oberlahnstein im Blick. Ausgelöst wurde das Interesse an den steinernen Zeugen der früheren Kleinstaaterei durch die Vorbereitung einer Grenzbegehung auf der Bechelner Gemarkungsgrenze. Sie fand im Jahr 2005 als ein Projekt im Rahmen des 750-jährigen Ortsjubiläums von Becheln statt, wo Ansel Ortsbürgermeister war.

Becheln grenzt zu drei Viertel an Lahnstein an. Bei der Erkundung des Grenzverlaufs mit dem Förster entdeckte man in dem topografisch schwierigen Waldgelände eine Vielzahl von ganz unterschiedlichen Grenzsteinen, die im 15. bis zum 18. Jahrhundert gesetzt wurden. Immer wieder ging Ansel auf Grenzsteinsuche mit Karte, Lageplänen, Bürste, Zollstock und Fotoapparat. Nachdem die Bechelner Grenze weitgehend dokumentiert war, erstreckte sich sein Interesse auf die anderen Nachbarn vom ehemaligen Oberlahnstein. Zuerst Frücht und Sulzbach, dann Dausenau und Braubach. Auch die Grenzen von Schweighausen und der Dörstheck, von Dachsenhausen, Miellen und Bad Ems wurden unter die Lupe genommen. Insgesamt wurde die fast 50 Kilometer lange Grenze mehrmals abgelaufen und verschiedene Bereiche immer mit der Erwartung noch einen unbekannten Grenzstein zu finden, intensiv untersucht. Alte Waldbesitzkarten waren hierbei eine große Hilfe. Insgesamt hat Ansel auf der Oberlahnsteiner Grenze 120 historische Grenzsteine dokumentiert, von denen 44 nicht mehr an ihrem ursprünglichen Platz zu finden sind. Die auf der Grenze noch zu findenden 76 Steine sind nach seiner Schätzung  nur noch weniger als ein Viertel der ursprünglich vorhandenen. In den letzten zehn Jahren sind fünf Exemplare gestohlen worden. Auf der Grenze findet man auch Exemplare von Steinen, die es wahrscheinlich woanders nicht gibt, z. B. den „Kreutzstein“ (in Winkelform) oder der „Halbe Mond“ (in Halbkreisform).

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Karikaturenausstellung im Jugendkulturzentrum eröffnet

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Bis zum Sommer sind die Zeichnungen in Lahnstein zu sehen

Lahnstein. Sie sind bunt, sie sind tiefgründig und aber vor allem bringen sie den Betrachter zum Schmunzeln. Die Rede ist von den Karikaturen des italienischen Künstlers Marco D´Agostino (im Bild 3.v.l. hintere Reihe), der nun gemeinsam mit Oberbürgermeister Peter Labonte (4.v.r.) und dem Partnerschaftskreis Lahnstein-Montesilvano, die Ausstellung seiner Werke im Lahnsteiner Jugendkulturzentrum eröffnete. Die „großen Köpfe“ dieser Welt sind vor allem sein Thema: die Queen genauso wie Wladimir Putin oder Papst Franziskus.

Erstmalig im vergangenen Jahr in der Stadthalle zu sehen, hatte Walter Nouvortne, der sowohl für Lahnsteins gute Stube als auch das Jugendkulturzentrum verantwortlich ist, gleich die Idee, die Ausstellung auch im Jukz zu zeigen. Bisher waren die Bilder nur drei Tage lang am Hexenmarktwochenende zu sehen gewesen. Die Resonanz damals war großartig. „Jetzt können wir sie über einen wesentlich längeren Zeitraum einen größeren Publikum zugängig machen“, freut sich Nouvortne bei der Eröffnung.

Die Ausstellung ist bis zu den Sommerferien während der Öffnungszeiten des Jukz zu sehen. Der Eintritt ist frei.

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