Mittwoch, 17. Januar 2018

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Erkennen Sie Lahnstein? (Folge 5)

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Lahnstein. Die vergangene Folge der Serie „Erkennen Sie Lahnstein“ war offensichtlich schwer zu erraten, zeigte es doch ein Gebäude in der Westallee, Ecke Casinostraße, das 1978 für den Neubau der MKW (heutige SÜWAG) weichen musste. An das alte Wohn- und Geschäftshaus genau erinnern, konnte sich noch Rudolf Mettler Die Vergleichsaufnahme zeigt den Neubau, in dem sich heute auch das Service-Center der Stadt Lahnstein befindet. Herzlichen Dank allen fürs Mitmachen!

Die neue Rätselfrage zeigt angesichts der Advents- und Weihnachtszeit den Chorraum einer Lahnsteiner Kirche. Aber in welcher Kirche entstand diese Innenaufnahme aus dem Jahr 1947?

Machen Sie eine Vergleichsaufnahme von heute und mailen diese an das Stadtarchiv Lahnstein ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ). Das beste Vergleichsfoto wird mitsamt der Auflösung in drei Wochen veröffentlicht.

Auch weitere Bildvorschläge sind jederzeit willkommen.

Blockhütte in der Ruppertsklamm bietet seit 40 Jahren Schutz

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Lahnstein. Theodor Zais, Eisenbahnbeamter (1855-1930), hatte die wildromantische Ruppertsklamm in den Jahren 1910 bis 1912 mit Treppen, Brücken und Seilen erschlossen. Bereits 1913 wurde eine Waldschenke am Ausgang der Ruppertsklamm eröffnet, die fortan von April bis Herbst durch Gastwirt Johann Nitzling betrieben wurde. Sie war bald ein beliebtes Ausflugsziel von Nah und Fern. In den letzten Kriegswochen des 2. Weltkrieges wurde die Holzhalle zerstört. 1950 wurde die Waldschenke im Ruppertstal auf der gegenüberliegenden Seite neu errichtet und bis 1962 von Fritz Reinhardt, anschließend von Familie Georg Zapperdil betrieben. Ende September 1971 wurde sie geschlossen und abgerissen.

In der Stadtratssitzung vom 4. Dezember 1973 wurde ein Sonderausschuss „Ruppertsklamm“ gebildet, der die Errichtung einer Schutzhütte oder Waldgaststätte beurteilen sollte. Der Sonderausschuss empfahl den Bau einer rustikalen Waldgaststätte In der Stadtratssitzung vom 2. Februar 1974 wurde der Vorschlag, eine Waldgaststäte mit Wohnung für einen Pächter zu errichten – ohne Rücksicht darauf, ob ein Pächter gefunden wird oder nicht – abgelehnt. Der Kompromissvorschlag, in der Ruppertsklamm baldmöglichst ein Bauwerk zu errichten, das einen Schankraum, eine Küche und die erforderlichen Nebenräume sowie den möglichen Anbau einer Wohnung für einen später noch zu verpflichtenden Pächter vorsieht, hingegen mehrheitlich angenommen.

Die Kreisverwaltung versagte jedoch die benötigte Zustimmung zur Baugenehmigung im Außenbereich, wogegen die Stadt Widersprich erhob. Die Verwaltung erarbeitete daraufhin eine „kleine Lösung“: es sollte eine größere Blockhütte und ein Grillplatz errichtet werden.

Am 18. August 1975 beschloss der Stadtrat einstimmig, in der Ruppertsklamm eine offene Blockhütte für etwa 70 Personen zu errichten. Der Einbau einer Toilettenanlage mit Wasserspülung einschließlich notwendiger Be- und Entwässerungsanlagen sowie die Errichtung einer Schankwirtschaft wurden vielfach diskutiert, aber aufgrund der hohen Investitionssummen bzw. der umfangreichen gesetzlichen Anforderungen nicht weiter verfolgt.

Im Frühjahr 1976 wurde die Schutzhütte errichtet. Rund 46.700 DM kostete die Maßnahme, die aus Mitteln des „Naturparks Nassau“ bezuschusst wurde. Im Rahmen eines Wäldchenfestes wurde die Blockhütte am 1. Mai 1976 eingeweiht.

Seit nunmehr 40 Jahren dient die Blockhütte vielen Wanderern und Vereinen als willkommener Aufenthalts- und Feierort nach Besteigen der Klamm.

VHS-Deutschkurs auf Exkursion

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An fünf Tagen in der Woche wird im Kurs „Einstieg-Deutsch“ der VHS-Lahnstein für die erste Deutsch-Prüfung A1 gepaukt.

Die Deutsch Prüfung A1 ist eine zertifizierte Prüfung für alle Zugewanderten welche ihre ersten 100–150 Stunden Deutsch-Unterricht besucht haben.

Flüchtlinge aus fünf Nationen lernen täglich den deutschen Grundwortschatz und die wichtigsten Redewendungen durch hören, sprechen, lesen und schreiben.

Unterrichtet durch erfahrene Deutschlehrerinnen und Lernbegleiter am Computer arbeiten sich die Multi-Nationalen Schüler aller Altersgruppen durch den Lernstoff.

Doch am vergangenen Samstag stand zusätzlich der öffentliche Nahverkehr mit Bus und Bahn auf dem Stundenplan von 20 Neubürgern mit drei Kindern aus Lahnstein und Braubach.

Begleitet durch ihre Lehrerinnen und Lehrer gab es viele Informationen für den Alltag und die noch unbekannte Umgebung.

Fahrpläne, Ticketkauf und Kultur standen im Fokus bei einem Ausflug nach Koblenz. In der Seilbahn hoch hinauf zur Festung Ehrenbreitstein mit Einkehr in der Jugendherberge bei geselliger Runde mit Tee und Kaffee gab es viel Neues und Interessantes zu verarbeiten.

Zum Abschluss der schönen Exkursion ein Stop an der Schlittschuhbahn und bummeln auf dem Koblenzer Weihnachtsmarkt.

Ein gelungener Auftakt für weitere geplante Exkursionen zum Schloss- Stolzenfels und Fort-Konstantin.

Hans Peter Göderz, VHS-Lahnstein

 

Rhein-Lahn-Nixe Katharina I. beim Gala-Ball des TSC Oranien

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Der Galaball des TSC Oranien und der Tanzschule Weiland ist seit vielen Jahren ein gesellschaftliches Ereignis, dessen Besuch sich immer wieder lohnt. Selbst dann, wenn man sich nicht dauernd auf der Tanzfläche bewegen will: denn es gibt einiges zu sehen.

So auch in diesem Jahr. Neben den eigenen Gruppen und Formationen (von Standard über Stepptanz bis hin zur Lateinformation) bietet eine immer sehr eloquent durch das Programm führende Petra Weiland immer etwas Besonderes.

In diesem Jahr war es ein ungarisches Tanzpaar, das derart schnell über die Tanzfläche wirbelte, dass jedem schnell klar wird: hier handelt es sich um eine Sportart, die in Perfektion durchgeführt, zu wahrer Begeisterung führt. Wenn dann auch noch das Tanzpaar sich bei den „Schwoofrunden“ unter die Tänzer mischt und ohne Starallüren mittanzt, kennt die Freude unter den Tänzern keine Grenzen mehr.

Am Ende eines schönen Programms zog dann Rhein-Lahn-Nixe Katharina I. die von Petra Weiland gesponserten Preise.

Flaggenparade „Hol nieder die Flaggen“

Traditionell Mitte Dezember werden die Flaggen, die im Frühjahr gehisst werden, wieder eingeholt. Auch Rhein-Lahn-Nixe Katharina I. war – u.a. neben Staatssekretär Stephan Rudolf aus Mecklenburg-Vorpommern – mit von der Partie.

Im Anschluss an die Parade ging es dann zur Jahresfahrt auf der „La Paloma“ zunächst den Rhein aufwärts.

Bei angenehmen Temperaturen und strahlendem Sonnenschein freute sich die Repräsentantin der Stadt Lahnstein und des Kur- und Verkehrsvereins Lahnstein, endlich einmal „Labskaus“ essen zu können, der ihr – wie sie versicherte – auch sehr gut schmeckte.

Architekten stellten Entwürfe für Kindertagesstätte vor

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Fachbereichsausschuss 4 am 8. Dezember 2016

Lahnstein. Acht Architekten stellten in Form einer 15-minütigen Präsentation ihre Entwürfe für den Neubau der 6-gruppigen Kindertagesstätte auf der Freifläche neben der Rhein-Lahn-Halle vor.

In der nächsten Sitzung des Fachbereichsausschuss 4 wird dann über die Bewerbungen beraten und eine Empfehlung an den Stadtrat ausgesprochen, wer den Auftrag erhalten soll.

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