Dienstag, 19. September 2017

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Ausrangierte Straßenbahnen wurden in Friedrichssegen verschrottet

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Firma Baer entsorgte 15 Triebwagen

Lahnstein. Kürzlich wurde in der Presse ausführlich über die Stilllegung der Koblenzer Straßenbahn am 19. Juli 1967 bzw. die Umstellung auf Omnibusse berichtet. Weniger bekannt ist allerdings das Schicksal der ausrangierten Triebwagen. Der Großteil fand nämlich seinen Weg nach Lahnstein.

Fünfzehn Wagen kaufte die „Eisen- und Schrottgroßhandlung Emil Baer Nachfolger GmbH“, ansässig in Friedrichssegen, zu einem Stückpreis von 750 DM. Mit einem Straßentieflader wurden sie am 3./4. August 1967 dorthin gebracht.

Die Triebwagen trugen die Betriebsnummern 32 bis 36 (dreifenstrige Serie von 1912/14), 37 bis 42 (vierfenstrige Serie von 1903), 43 bis 45 (vierfenstrige Serie von 1904) und 46 (vierfenstrige Serie von 1907). Außerdem wurden ein Schienenreinigungswagen (Nr. 3 von 1928) und  ein Arbeitstriebwagen (Nr. 7, ein früherer Gütertriebwagen) zum Verschrotten nach Friedrichsegen gebracht.

Die Triebwagen hatten je nach Serie 18 bis 20 Sitzplätze im Fahrgastraum und bis zu 20 Stehplätze auf der jeweils hinteren Plattform und im Gang. Außen warben sie im letzten Bauzustand an der Seite für die Kaufhalle, das Bekleidungsgeschäft Dienz, Optiker Junkers oder Damenmoden Hillebrand. Am Dachrand war Reklame für Jägermeister und Pepsi zu lesen, am Seitenfenster des Fahrgastraumes für Jägermeister und Doornkaat.

Die Untergestelle der Triebwagen wurden verschrottet, die Wagenkästen aus blechummantelten Fachwerk sehr zeitnah - vermutlich noch im August 1967 - verbrannt. Ausgenommen wurde davon nur der Wagenkasten des Triebwagens 33 - angeblich, weil dieser Wagen den "Abschiedskonvoi" am 19. Juli 1967 mit der Inschrift "Meine letzte Fahrt" angeführt hatte. In der Ausgabe vom 12./13. September 1970 berichtete die Rhein-Zeitung darüber, dass ein Schüler aus Lahnstein den Wagenkasten entdeckt und erfolglos versucht habe, diesen der Firma abzukaufen.

Die beiden Fotos zeigen die in Friedrichssegen abgestellten Straßenbahnen, bereits ohne Untergestelle, am 10. August 1967 auf dem Betriebsgelände der Firma Baer. Fotograf war Karl-Hans Fischer, der dort mit Bruder Norbert und einem Freund zu Besuch war.

1976 wurde die Schrottfirma in den Rheinhafen Koblenz verlagert. Auf dem Gelände im Ahlerhof befinden sich heute unter anderem ein Bauunternehmen und eine Metallschlosserei.

ADAC Mittelrhein-Classic macht erstmals Station in Lahnstein

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Rhein-Lahn-Nixe Katharina I. begrüßt zahlreiche Fahrer auf dem Salhofplatz

Erstmals Station in Lahnstein machte in diesem Jahr die ADAC Mittelrhein-Classic. Hierbei handelt es sich um eine Wertungsfahrt für historische Automobile, bei der es nicht auf das Erzielen von Höchstgeschwindigkeiten oder Bestzeiten ankommt.  Dennoch wird am Ende ein Sieger gekürt, da es zwei Wertungen gibt: eine „touristische Ausfahrt“ und eine“ Zuverlässigkeitsfahrt Sport mit Gleichmäßigkeitsprüfungen im öffentlichen Straßenverkehr“.

Um 11:00 Uhr kamen am Samstag, dem 05. August 2017 die ersten von rund 70 Fahrzeugen am Salhofplatz an, wo sie von Rhein-Lahn-Nixe Katharina, Oberbürgermeister Peter Labonte, dem Vorsitzenden des Kur- und Verkehrsvereins Lahnstein  und zahlreichen Zuschauern begrüßt wurden.

Nach einer Stärkung erhielt jeder Teilnehmer von Rhein-Lahn-Nixe Katharina I. noch ein paar Informationen zur Stadt Lahnstein.

Einwohner können sich bei Busfahrt informieren

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Projekte im Stadtgebiet werden vorgestellt

Lahnstein. Einmal im Jahr organisiert die Stadtverwaltung Lahnstein eine Busfahrt durch das Stadtgebiet, um aktuelle Großprojekte vorzustellen. In diesem Jahr findet die Rundfahrt am Dienstag, den 05. September 2017, um 16 Uhr statt. Start ist auf dem Salhofplatz. Um 16.10 Uhr können interessierte Einwohner/innen auf dem Marktplatz in Niederlahnstein zusteigen. Unbedingt erforderlich ist eine Anmeldung bis zum 28. August 2017, ansonsten kann kein Platz im Bus garantiert werden. Diese werden von der städtischen Pressestelle entgegengenommen, Telefon: 02621 914-133/-135 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .  Anzugeben sind Vor- und Zuname der mitfahrenden Personen und der gewünschte Zustiegsort. Die Teilnahme ist kostenlos.

Drei Stationen werden angefahren: die neue Kindertagesstätte der Stadt in der C.S.-Schmidt-Straße, das Rheinquartier und das Freibad. Außerdem gibt es für alle Teilnehmer eine Broschüre, in der noch viele Projekte mehr beschrieben sind.

Gegen 20 Uhr wird die Rundfahrt nach einer kurzen Einkehr im Restaurant „Waldhaus“ beendet sein. Wer möchte, kann länger in der Gastronomie verweilen und seinen Rückweg selbst organisieren.

Jugendkulturzentrum mit neuem Programm für die zweite Jahreshälfte

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Angebote für Jung und Junggebliebene

Lahnstein. Das neue Programmheft des Lahnsteiner Jugendkulturzentrums liegt ab sofort in allen öffentlichen Stellen der Stadtverwaltung und vielen Lahnsteiner Geschäften aus. Online ist das Heft unter www.lahnstein.de und auf www.facebook.com/JukzLahnstein abrufbar.

Bald wird die Einrichtung 40 Jahre alt und dennoch setzt das Team weiter alles daran, sich immer wieder auf neue Ideen einzulassen und am Puls der Zeit zu bleiben. So werden die ohnehin zahlreichen Kurs- und Workshop-Angebote nochmals vielfältiger und spiegeln insofern auch die aktuelle gesellschaftliche Situation wider, denn Vielfalt – nicht Einfalt – war schon immer eine Maxime des Hauses.

So kommt zu bestehenden Kursen wie Tai Chi, Qi Gong oder den Gitarrenbandworkshop mit Capoeira ein Kampftanz brasilianischen Ursprungs neu ins Programm. Die Kurse richten sich schwerpunktmäßig an Kinder und Jugendliche, stehen aber auch Älteren offen. Die hauseigenen Mal- und Töpferkurse, das Pop-2-Go-Projekt zum Thema Hip Hop/Pop und Tanzen, die Selbstverteidigungskurse für Mädchen und Jungen sowie das Freitags-Kreativangebot bleiben wegen der guten Nachfrage Bestandteil des Programms.

Angebote, die schwerpunktmäßig die Begegnung im Fokus haben, sind wie gehabt der Internetreff für Senioren 50+, die Freizeiten für Kinder und Jugendliche, das interkulturelle Frauencafé, der Jugendtreff und das monatliche Repair Café. Bei allen gibt es immer die Möglichkeit sich auszutauschen,  zuzuhören oder aktiv mitzuwirken.

Dass die Arbeit der Einrichtung immer auch mit einem Geben und Nehmen verbunden ist, zeigt sich zum Beispiel bei der Benefiz-Musicalgala von „Music, Arts und Vocals“, die mit ihrem Angebot schon eine feste Größe im Jugendzentrum geworden sind. Den internationalen Flair bringt wieder Lulo Reinhardt mit seiner Acoustic Lounge: mit der Iranerin Arezoo Rezvani, der Weißrussin Yulia Lonskaja und dem in China lebenden Amerikaner Doug Martin sind drei Ausnahmekünstler zu Gast in Lahnstein. Und auch die Stormy-Monday-Reihe wird wieder außergewöhnliche Künstler ins Haus bringen.

Weitere Informationen über das Jugendkulturzentrum sind unter der Telefonnummer 02621 50604 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. erhältlich.

 

 

TGO-Fanfarenzug spendet zugunsten „Nachbarn in Not“

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Über 500 Euro für den guten Zweck gesammelt

Lahnstein. Zum 65-jährigen Jubiläum des Lahnsteiner TGO-Fanfarenzuges hatte dieser befreundete Vereine anstelle von Preisen bei einem Musikfest, um eine Spende zugunsten der Aktion „Nachbarn in Not“ gebeten. Hierbei werden Menschen in Lahnstein unterstützt, die unverschuldet in eine besondere Notlage geraten sind und bei denen keine gesetzliche Hilfsmöglichkeit besteht.

Die TGO´ler Reinhard Stoltefuß, Heiko Streich und Torsten Elbert übergaben jetzt die stolze Summe von 515,89 Euro an Oberbürgermeister Peter Labonte und den zuständigen Fachbereichsleiter Werner Kratz, der die Gelder der Aktion verwaltet. „Mit dieser großzügigen Spende kann im Bedarfsfall schnell und unbürokratisch geholfen werden“, bedankte sich Labonte beim TGO Fanfarenzug, der seit Jahrzehnten eines der berühmtesten Aushängeschilder der Stadt Lahnstein sei.

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