Sonntag, 22. April 2018

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Vandalismus trifft Grundschule Friedrichssegen

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Unbekannte warfen Scheibe ein

Lahnstein. In der Nacht von Donnerstag auf Freitag haben Unbekannte einen Kanaldeckel in der Erzbachstraße ausgehoben und damit die Fensterscheibe eines Klassenzimmers der Grundschule Friedrichssegen eingeworfen.

Hinweise auf einen Einbruch in die Schule gibt es bislang nicht.

Als der Schaden am Freitagmorgen entdeckt wurde, rückte der städtische Baubetriebshof sofort aus und sicherte das Fenster innen und außen mit einer Holzplatte.

Neben der Scheibe wurde durch den Aufprall des schweren Gullydeckels auch der Boden beschädigt. Die Stadtverwaltung schätzt die Schadenshöhe auf rund 3.000 Euro.

Eine neue Scheibe wird in den nächsten Tagen eingesetzt. Der Unterricht war durch den Vorfall nicht betroffen.

Stadtarchiv Lahnstein öffnet am Wochenende

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Beteiligung am „Tag der Archive“ unter dem  Motto „Demokratie und Bürgerrechte“

Lahnstein. Zum Tag der Archive, der unter dem Motto „Demokratie und Bürgerrechte“ steht, öffnet das Stadtarchiv Lahnstein am Samstag, den 3. März, und Sonntag, den 4. März, seine Türen. Zwischen 14 und 17 Uhr können Interessierte die Räumlichkeiten im Untergeschoss der ehemaligen Kaiser-Wilhelm-Schule besuchen. Führungen in die Magazinräume des Archivs finden nach Bedarf statt.

Im Benutzerraum, wo sich auch die umfangreiche Archivbibliothek und die historischen Zeitungsbestände  befinden, werden Originalquellen aus unterschiedlichen Beständen und Epochen passend zum Motto vorgestellt. Darunter befinden sich beispielhaft Bürgerlisten aus dem 19. Jahrhundert, Anträge auf Verleihung oder Entzug von Bürgerrecht im 18. und 19. Jahrhundert, Bürgeraufnahmen, Wahlunterlagen aus dem Revolutionsjahr 1848 sowie von 1919, als erstmals Frauen wählen durften.

Auf Ausstellungstafeln im Eingangsbereich werden die Quellen erläutert, in Vitrinen werden Ehrenbürgerurkunden und besondere Archivalien vorgestellt.

Imagefilm über das Jugendkulturzentrum Lahnstein

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Jetzt im Internet  zu sehen

Lahnstein. Das Jugendkulturzentrum Lahnstein ist eine öffentliche Einrichtung der Stadt Lahnstein. Basierend auf den vier Säulen „Begegnung – Beratung – Bildung –  Kultur“ sind die Angebote dementsprechend übergreifend auf alle Altersgruppen ausgerichtet. In der nun schon 37 Jahre währenden Geschichte des Hauses ist nicht nur unglaublich viel passiert, man kann auch deutlich erkennen, wie sich die Gesellschaft im Laufe der Jahre entwickelt hat.

Falk Tamm, der im vergangenen Jahr sein freiwilliges soziales Jahr in der Einrichtung ableistete, hat im Rahmen seines Dienstes auch eine digitale Ausbildung genossen. Vor diesem Hintergrund hat er es sich zur Aufgabe gemacht, einen Imagefilm über das Jukz Lahnstein zu drehen. Das Ergebnis liegt nun vor: ein 20-minütiger Film. Dem jungen Mann ist es dabei auf beeindruckende Weise und durchaus professionellem Niveau gelungen, nicht nur einen geschichtlichen Einblick zu geben, sondern auch die aktuelle und zukünftige Orientierung des Hauses aufzuzeigen.

Der Film ist nun auf der Homepage der Stadt Lahnstein http://www.lahnstein.de/freizeit-kultur/jugendkulturzentrum/ zu sehen.

Studierende und Flüchtlinge im Austausch

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Lahnsteiner Jugendkulturzentrum kooperiert mit Hochschule für öffentliche Verwaltung

Lahnstein. Theorie und Praxis liegen oft weit auseinander. Gelerntes ist noch lange nicht umgesetzt. Die Hochschule für öffentliche Verwaltung (HöV) bildet in Mayen den Verwaltungsnachwuchs im Land aus und ist darum bemüht, den Studentinnen und Studenten nicht nur die rechtlichen Grundlagen für die zukünftige Arbeit zu vermitteln, sondern auch die praktischen Konsequenzen vor Augen zu führen. Jürgen Maximini ist dort Dozent im Studiengebiet „Recht der sozialen Sicherung“, das unter anderem auch Bezüge zum Asyl- und Ausländerrecht hat. Neben den theoretischen Fällen auf dem Papier, die nach Recht und Gesetz im Klassenraum bearbeitet werden, gehört inzwischen auch die praktische Projektarbeit zum Studium.

Mit 20 Studierenden war er nun im Lahnsteiner Jugendkulturzentrum zu Gast, um sich mit Flüchtlingen, die in der Stadt leben, auszutauschen. „Die Studenten lernen an der Hochschule die rechtlichen Grundlagen eines Asylverfahrens oder wie bestimmte Leistungen berechnet werden. Sie lernen aber im Normalfall nicht die praktischen Auswirkungen kennen, die ein Behördenbescheid später nach sich zieht“, erklärt Maximini. „Die Projektarbeit bietet diese Chance.“

Die Teilnehmerplätze im Projekt „Asyl in Deutschland“ sind übrigens begrenzt und begehrt. Das Los entschied, wer mitfahren durfte.

Zusammen mit Nasstaran Houshmand, die sich im Jugendkulturzentrum unter anderem um Integrationsarbeit kümmert und regelmäßigen Kontakt zu den Flüchtlingen hat, organisierte Maximini den Besuch in Lahnstein. „Wir waren sofort begeistert als die Anfrage kam“, so Houshmand. „Die Integrationsarbeit lebt von Begegnungen und ich halte es für sehr wichtig, dass künftige Entscheider wissen, worüber und vor allem über wen sie entscheiden.“

Und so verbrachte die buntgemischte Gruppe einen ganzen Nachmittag damit gemeinsam die Kluft zwischen Theorie und Praxis zu überbrücken.

Vierfache Verstärkung für Leib und Seele der Patienten

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Im St. Elisabeth-Krankenhaus Lahnstein segnet Dekanin Krankenhausseelsorger und neue Fachärzte


LAHNSTEIN/RHEIN-LAHN. (23. Februar 2018) Mit einem Gottesdienst wurde im St. Elisabeth-Krankenhaus Lahnstein Pfarrer Armin Himmighofen (Pohl) als neuer Krankenhaus-, Altenheim- und Hospizseelsorger im evangelischen Dekanat Nassauer Land eingeführt. Außerdem segnete Dekanin Renate Weigel drei neue leitende Ärzte, die das medizinische Team verstärken: Dr. Kerstin Schaffrath-Zimmer (Nassau), Matthias Griesel (Neuhäusel) und Professor Dr. Thomas Marth (Zell).

Himmighofen tritt die Nachfolge der vor einem Jahr in den Ruhestand verabschiedeten Pfarrerin Gisela Schmidt an. Assistiert von der katholischen Krankenhausseelsorgerin Pastoralreferentin Christine Kreutz segnete Dekanin Renate Weigel ihren Amtskollegen und Ehemann für seinen neuen Dienst. Sie erinnerte an dessen bisherige Laufbahn als Gemeindepfarrer und dessen langjährige und umfassende Erfahrung als Seelsorger in Krankenhäusern, Psychiatrie und Hospiz. Himmighofen ist außerdem Supervisor in der klinischen Seelsorge-Ausbildung. Hinsehen, Hinhören und Wahrnehmen seien seine Stärken. „Sehen was ist und trotzdem bleiben“, interpretierte Weigel auch das biblische Wort „All eure Dinge lasst in der Liebe geschehen“, das sie Himmighofen mit auf den Weg gab. Den drei neuen Medizinern in leitender Position wünschte sie einen ähnlich liebe- und respektvollen Blick bei ihrer Arbeit, der Patienten wahrnimmt und zu verstehen versucht, woher deren Krankheit kommt.

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