Mittwoch, 17. Januar 2018

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Vor 240 Jahren wurde die St. Martinuskirche vergrößert

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Barockes Mittelschiff mit Orgelemporen 1777 eingeweiht

Lahnstein. Die katholische Pfarrkirche St. Martin in Oberlahnstein erhielt 1777 ein barockes Kirchenschiff. Zuvor wurde das Gebäude bis auf den gotischen Chor von 1331 und die beiden romanischen Türme aus dem 12. Jahrhundert abgetragen. Anhand der im Stadtarchiv vorhandenen Rechnungsunterlagen lassen sich die dreijährigen Umbauarbeiten belegen.

Zunächst wurde im Frühjahr 1775 das gotische Schiff der Kirche mit den beiden Seitenschiffen abgebrochen, weil die Kirche sich als zu klein erwies. Bereits im Juli 1775 wurden die Fundamente von Pfarrer Gerhard Kraft eingesegnet. Dann begann der „zopfige“, rechteckige Bau mit flacher Decke und großer Hohlkehle an den Seiten. Im Herbst 1777 war der Umbau vollendet.

Über die Einweihung melden die Pfarrakten: „Im Jahre 1777, am 9. November, am Sonntag vor dem Fest des Hl. Martinus, ist die Pfarrkirche in Bezug auf das neuerbaute Schiff der Kirche von hochwürdigsten Herrn Barth, zur Zeit Official, benediziert worden unter Assistenz des Herrn Dekans des Kapitels von Cunostein-Engers, des Herrn Pfarrers Müller von Niederlahnstein, des Herrn Frühmessers Schlemmer dort, des Herrn Kaplans Jordan aus Engers und mir, des Kaplans Cornelius Coenen in Oberlahnstein.“ Die ganze Bürgerschaft, die drei Jahre am Bau helfen musste, zB. Steine schleppen und Sand holen, erhielt zur Feier des Tages 3 ¼ Ohm Wein (1 nassauisches Ohm entspricht 160 Liter, also hier 520 Liter für rund 1.000 erwachsene Einwohner) und Wecken (vornehmlich für die Kinder) spendiert. Laut Rechnungsakten bekam Schiffsmann Anton Bornhofen für das Abholen der Geistlichkeit von Koblenz und zurück zwei Gulden und 20 Kreuzer. Sie wurden in Oberlahnstein nach der Einsegnung mit einem Mittagessen verköstigt (37 Gulden).

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Lahnsteiner Stadtrat tagte

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Umfangreiche Tagesordnung war abzuarbeiten

Lahnstein. Anlässlich seiner letzten Sitzung hatte der Lahnsteiner Stadtrat eine umfangreiche Tagesordnung abzuarbeiten.

So stand unter anderem ein Bibliothekskonzept für die Stadtbücherei Lahnstein auf der Agenda. Dieses Konzept hatte das Team der Stadtbücherei im Rahmen eines Workshops erstellt, um - nach dem Umzug in die neuen Räume am Kaiserplatz- eine professionelle Neuausrichtung sowohl im Hinblick auf die neuen Gegebenheiten als auch aufgrund des demographischen Wandels und der veränderten Mediengewohnheiten der Bibliotheksnutzer vorzunehmen. Das präsentierte Konzept fand breite Zustimmung im Stadtrat und wurde als Grundlage für die Arbeit der Stadtbücherei für die nächsten fünf Jahre einstimmig verabschiedet.

Die Versicherungsverträge für die Gebäudefeuerversicherung und die Feuerinhaltsversicherung für die städtischen Immobilien enden mit Ablauf des Jahres 2017. Nach Durchführung einer entsprechenden Ausschreibung hatte der Stadtrat nunmehr über die Auftragsvergabe zu entscheiden. Der Auftrag geht für die nächsten drei Jahre an den günstigsten Anbieter, die „Gothaer Allgemeine Versicherung“.

Weiterhin hatte sich der Stadtrat mit einer Änderung des Flächennutzungsplanes und damit einhergehend mit dem Bebauungsplan Nr. 17Ä3/39 zu beschäftigen. Hier waren Anpassungen erforderlich geworden, weil ein Einzelhandelsbetrieb in der Koblenzer Straße umsiedeln möchte. Konkret war über die in den bisher durchgeführten Beteiligungsverfahren eingegangenen Stellungnahmen zu beraten und gegebenenfalls Abwägungen vorzunehmen. Mehrheitlich folgte hier der Rat den von der Verwaltung erarbeiteten Abwägungsvorschlägen und entschied zum weiteren Fortgang des Verfahrens, dass sowohl die Änderung des Flächennutzungsplanes als auch der Entwurf des in Rede stehenden Bebauungsplanes anerkannt und öffentlich ausgelegt werden. Behörden und sonstige Träger öffentlicher Belange, deren Aufgabenbereich durch die Planung berührt werden können, sollen von der Auslegung benachrichtigt werden.

Mit der Änderung des Bebauungsplanes Nr. 45, Rheinquartier Lahnstein, Teilgebiet Nord, stand ein weiterer Bebauungsplan auf der Agenda der Oktobersitzung. Die öffentliche Auslegung für die vorgesehenen Änderungen ist hier bereits erfolgt und es galt nun, die in diesem Verfahrensschritt vorgebrachten Stellungnahmen zu würdigen und ggf. Abwägungen vorzunehmen. Auch hier folgte der Stadtrat mehrheitlich den Abwägungsvorschlägen der Verwaltung. Der Stadtrat beschloss die Änderung als Satzung und beauftragte die Verwaltung, die Satzung nach Ausfertigung ortsüblich bekannt zu machen.

Weiterhin hatte der Stadtrat zu entscheiden, ob das Gelände der ehemaligen städtischen Gärtnerei am Friedhof in Oberlahnstein grundsätzlich veräußert werden soll. Dem Ansinnen stimmte der Stadtrat zu und beschloss im nicht öffentlichen Teil der Sitzung zudem, das Gelände an eine Bietergemeinschaft zu verkaufen.

Zu entscheiden war auch über den Auftrag für kleinere Tiefbauarbeiten im öffentlichen Straßen- und Kanalbereich für die Haushaltsjahre 2018, 2019 und 2020. Diesen vergab der Stadtrat an die Firma Sauer GmbH & Co. KG, Koblenz. Die Firma hatte im Rahmen der durchgeführten Ausschreibung das wirtschaftlichste Angebot abgegeben.

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Aktionsbündnis „Für die Würde unserer Städte“ tagt in Saarbrücken

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Labonte fordert mehr Geld für die Kommunen

Lahnstein/Saarbrücken - Die Landeshauptstadt des Saarlandes, die Stadt Saarbrücken ist Austragungsort einer weiteren Kommunalkonferenz des Aktionsbündnisses „Für die Würde unserer Städte“, der auch die Stadt Lahnstein angehört. Darin kämpfen 70 unterfinanzierte und hochverschuldete deutsche Städte für eine bessere Finanzausstattung und eine Entschuldung bei Bund und Ländern.

Mit vereinten Kräften runter vom Schuldenberg - Raus aus der Schuldenfalle!

So lässt sich das Ziel der Kommunen in diesem  Aktionsbündnis auf den Punkt bringen. Das ursprünglich in Nordrhein-Westfalen gegründete Bündnis ist mittlerweile in ganz Deutschland aktiv und hat in den letzten Jahren enorm an Bedeutung gewonnen: Insgesamt 70 Städte aus acht Bundesländern mit mehr als neun Millionen Einwohnern nehmen daran teil. Zu den beteiligten Städten zählen neben Lahnstein auch weitere Städte aus Rheinland-Pfalz, darunter auch Städte in der Region, wie Koblenz,  Mayen, und Neuwied.

Der Lahnsteiner Oberbürgermeister Peter Labonte macht deutlich, wie dramatisch die wirtschaftliche Situation der an dem Bündnis beteiligten Kommunen ist: „Zahlreiche Städte haben keine Chance, sich aus eigener Kraft aus dem Schuldentief zu befreien. Die Ursachen für die Finanzmiseren sind vielschichtiger Natur. Die Kommunen selbst trifft die geringste Schuld daran – im Gegenteil: Durch rechtliche und politische Vorgaben des Bundes und der Länder müssen Städte und Gemeinden seit Jahren Aufgaben übernehmen und bezahlen, ohne dass es gleichzeitig eine adäquate Gegenfinanzierung gibt. Die Unterbringung von Flüchtlingen, der Anspruch auf Kinderbetreuung oder die Ausstattung von Schulen sind nur drei Beispiele von vielen Aufgaben, die den Kommunen jeden Tag zu schaffen machen.“

Auch die Stadt Lahnstein sitzt auf einem Schuldenberg und ist, so Labonte, auf rasche Entschuldung angewiesen. Allein im Jahr 2017 fehlen im Haushalt rund 4,9 Millionen Euro und 2018 rechnet er mit einem Minus von 4,1 Mio. Euro. Rund 2 Millionen Euro muss die Stadt jährlich allein für Zinsen ausgeben, bei einer Gesamtverschuldung von derzeit rund 50 Mio. Euro.

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Baumaßnahmen der DB Netz AG

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Lahnstein. Die DB Netz AG führt in der Nacht von Samstag, den 25. November 2017, auf Sonntag, den 26. November 2017 im Bereich des Bahnhofes in  Niederlahnstein Gleisbaumaßnahmen durch, die aus betrieblichen Gründen in der Nachtzeit stattfinden müssen. Dadurch kann es zu Lärmbelästigungen kommen.

Die beauftragten Unternehmen sind bemüht, die Lärmbelästigung so gering wie möglich zu halten. Die Stadtverwaltung Lahnstein und die Deutsche Bahn bitten die betroffenen Anwohner um Verständnis.

Schnelles Internet in der Stadt Lahnstein

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Kunden von inexio stehen Bandbreiten von bis zu 100 Mbit/s zur Verfügung
Lahnstein. Surfen mit Höchstgeschwindigkeit – das ist in der ganz oder im gesamten Stadtgebiet von Lahnstein jetzt möglich. Im Rahmen des kreisweiten Breitbandausbaus hat das Telekommunikationsunternehmen inexio bereits fünf neue Technikstandorte (wo denn genau?) errichtet, ein sechster (in der Braubacher Straße) wird bis Weihnachten folgen. Den Kunden des Unternehmens stehen damit Bandbreiten von bis zu 100 Mbit/s zur Verfügung. Eine Bandbreite, die auch datenintensive Anwendungen im Internet komfortabel ermöglicht.

„Ein schneller Internetzugang gehört heute zu unserem Leben dazu – im Beruf, in der Verwaltung, der Schule und in der Freizeit“, ist sich Oberbürgermeister Peter Labonte sicher. „Das kreisweite Infrastrukturprojekt ist Zukunftssicherung und in einem insgesamt ländlich geprägten Landkreis wie unserem überlebenswichtig und sorgt dafür, dass die Menschen in unserer Stadt nun beste Verbindungen haben“, sagte OB Labonte.

inexio hatte im Sommer 2015 im Ausschreibungsverfahren für insgesamt 97 Ortsgemeinden im Rhein-Lahn-Kreis den Zuschlag für den Ausbau mit schnellen Glasfaserkabeln erhalten. „inexio hat in den letzten 24 Monaten seine Leistungsfähigkeit unter Beweis gestellt“, konstatiert Landrat Puchtler. „Die Arbeiten im gesamten Landkreis werden – trotz anfänglicher Verzögerungen – im Zeit- und Kostenrahmen fertiggestellt. Ein Erfolg, der unsere Region weiter nach vorne bringt.“

„Der Ausbau erfolgte FttC – Fibre to the Curb“, wie Katja Kiefer, Vertrieb Kommunen bei inexio, erklärte. „Dass heißt, wir haben bis zu den neuen Technikstandorten in den Orten Glasfaserkabel verlegt und nutzen auf den letzten Metern das vorhandene Telefonkabel aus Kupfer. Mit diesem Ausbau realisieren wir Bandbreiten von bis zu 100 Mbit/s für die Endkunden.“ Die Bauarbeiten für den letzten verbliebenen Technikstandort sind in vollem Gange, in den nächsten Wochen wird inexio auch hier das Netz in Betrieb nehmen.

An den bereits fertiggestellten Standorten portiert inexio aktuell die Kunden, die bereits einen Vertrag abgeschlossen haben – entsprechend der Restlaufzeit der bestehenden Verträge – auf das neue, leistungsstarke und schnelle Netz. Wer sich noch einen der Anschlüsse sichern möchte, der findet im Übrigen unter www.myquix.de alle Informationen zu den QUiX-Tarifpaketen und die entsprechenden Formulare zum Download. Zusätzlich bietet inexio weitere Beratungsveranstaltungen in den Orten an.

Über inexio:

Seit der Gründung im Jahr 2007 hat inexio bundesweit eine eigene Telekommunikations-Infrastruktur mit über 6.000 Kilometer modernstem Glasfaserkabel errichtet. Zudem stehen den Kunden sechs unternehmenseigene Rechenzentren in Saarlouis, Saarbrücken und Kaiserslautern zur Verfügung.

Rund 4.000 gewerbliche Kunden – vom Konzern bis hin zum Mittelstand – vertrauen auf das leistungsfähige Angebot von inexio. In vielen Städten und Gemeinden – und auch im ländlichen Bereich – betreibt inexio eigene City-Netze bzw. schließt die Ortschaften mit Breitbandanschlüssen an. Mit der Produktfamilie QUiX ist hierbei ein eigenständiges Angebot für private Endkunden entstanden.

Das Portfolio von inexio wird abgerundet durch die komplette Bandbreite der IT-Dienste, von der Konzeption über den Aufbau bis hin zum Betrieb von IT- und Internet-Lösungen. Kunden erhalten damit Service aus einer Hand.

David Zimmer, Gründer von inexio, wurde 2012 von Ernst & Young als Entrepreneur des Jahres in der Kategorie Start-up ausgezeichnet, nachdem er in den Jahren zuvor das Finale erreichte. 2009 und 2010 gewann inexio den Deloitte Fast 50 in der Kategorie Rising Star, 2012 mit weitem Abstand bei den "erwachsenen Unternehmen". Bereits 2009 zeichnete Euler Hermes die transparente Finanzkommunikation des Unternehmens aus. Die saarländische Landesregierung verlieh 2016 David Zimmer in Anerkennung seiner Leistungen den Titel Technologierat. inexio beschäftigt inzwischen rund 270 Mitarbeiter.

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