Samstag, 18. November 2017

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Warm-up zum Lahnsteiner Bluesfestival

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FLO BAUER BLUES PROJEKT und King Automatic im Jugendkulturzentrum

Lahnstein. Am Freitag, den 29. September 2017, können sich Bluesfans um 20 Uhr (Einlass ab 19 Uhr) mit Flo Bauer und King Automatic im Lahnsteiner Jugendkulturzentrum auf das kommende Festival einstimmen. Karten sind für 8 Euro im Vorverkauf (12 Euro an der Abendkasse) ab sofort beim Jugendkulturzentrum (Telefon 02621 50604, E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ) erhältlich.

Flo Bauer ist ein junger Künstler aus dem Elsass, der durch die Fernsehshow „The Voice“ bekannt wurde und seit einigen Jahren in der Szene verkehrt. Er arbeitet mit zwei "alten Hasen" der Bluesszene, Pierrot Bauer und Ben Seyller, im Flo Bauer Blues Projekt zusammen. Die Zuhörer erwartet eine Mischung aus Moderne und Erfahrung, die sich in den Kompositionen Bauers widerspiegelt.

Als transglobalen Rock n´ Roll mit klaren Blueseinflüssen bezeichnet die Ein-Mann-Band King Automatic aus Nancy ihren Sound. Er sampelt und loopt seine Farfisa-Orgel, die Gitarre, die Harp und jede Menge Percussion-Instrumente und präsentiert dabei komplex klingende Songs.

Koblenzer Polizeipräsident verabschiedet sich

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Lahnsteins Oberbürgermeister Peter Labonte dankt Fromm für die Zusammenarbeit

Lahnstein. Ziemlich genau vor vier Jahren saßen der damals frisch ernannte Leiter des Polizeipräsidiums Koblenz, Wolfgang Fromm, und Lahnsteins Oberbürgermeister Peter Labonte an gleicher Ort und Stelle. Es war der Antrittsbesuch von Fromm im Lahnsteiner Rathaus. Nun - ein paar Tage vor seinem 65. Geburtstag - verabschiedete sich der oberste Ordnungshüter aus seinem Zuständigkeitsbereich, zu dem auch die Stadt Lahnstein gehört.

Labonte und Fromm kennen sich schon aus gemeinsamen Zeiten bei der früheren Bezirksregierung Koblenz. Aus aktuellem Anlass betonte Labonte die wichtige Bedeutung der Polizei: „Die Arbeit der Polizisten verdient unsere Wertschätzung. Sie arbeiten rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr, damit wir sicher – auch hier in Lahnstein – leben können. Das verdient unsere Anerkennung und unseren Respekt.“

Oberbürgermeister Labonte dankte dem scheidenden Polizeipräsidenten Fromm für die gute und konstruktive Zusammenarbeit. „Die Herausforderungen werden nicht kleiner, doch wir konnten immer auf die Unterstützung der Polizei hier vor Ort bauen“, so der Stadtchef.

Von der Gartenschere bis zum Mixer

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Lahnsteiner Repair-Café widmet sich kleinen und großen Baustellen

Lahnstein. Der Staubsauger verweigert den Dienst, das ferngesteuerte Auto der Kinder will nicht mehr fahren, das Radio gibt keinen Laut mehr von sich. Diese und viele andere Probleme kennen die Bastler rund um Initiator Martin Schmidt aus dem Lahnsteiner Repair-Café. Jeden zweiten Montag im Monat widmen sie sich den Anliegen derjenigen, die mit ihren Geräten, Spiel- und Werkzeugen zu ihnen in das Jugendkulturzentrum kommen.

Seit einem guten Jahr gibt es das Angebot. Schmidt der zuvor ein Repair-Café in der Nachbarstadt ins Leben gerufen hatte und inzwischen nach Lahnstein umgezogen ist, wollte auch hier so etwas ins Leben rufen. Mit Unterstützung der Stadtverwaltung Lahnstein ist dies gelungen und so kann er zusammen mit den anderen hilfsbereiten Fachleuten und Tüftlern, die Räumlichkeiten im städtischen  Jugendkulturzentrum nutzen. Und das Angebot kommt an.

Schon bevor es losgeht, hat sich eine kleine Schlange vor dem Eingang gebildet. Denn es geht nach der Reihenfolge der Ankunft. Pünktlich um 18 Uhr fällt der Startschuss Die ersten „Patienten“ sind ein Mixstab und ein ferngesteuertes Auto. Mit Ruhe, Routine und einer Menge Geduld gehen die Helfer ans  Werk. So manch ein Gerät lässt sich nur schwer öffnen, bei anderen finden sich die Probleme schnell. Zum Beispiel ein Sektkorken, der sich im Staubsaugerschlauch verkeilt und die Saugleistung gemindert hat. Zufrieden zieht die Besitzerin wieder ab. Andere brauchen Ersatzteile, die aber meist nur wenige Euro kosten und sehr viel preisgünstiger als eine Neuanschaffung sind. Bei einigen Geräten ist die Ursachenforschung wegen fehlender Schaltpläne schwieriger. Hier muss das Internet bemüht werden.

Gut zwei Stunden Zeit nehmen sich die ehrenamtlichen Helfer, dann sind alle Fälle abgearbeitet. Wichtig ist den Initiatoren, dass sie keine Konkurrenz zum Fachhandel darstellen. Sie nehmen lediglich Dinge an, die sonst keiner mehr repariert.

2017 gibt es noch zwei weitere Termine in Lahnstein am 13. November und am 11. Dezember. Im Oktober findet aufgrund der Herbstferien kein Repair-Café statt, dann sind die Räume im Jugendkulturzentrum mit Kinderferienfreizeiten belegt.

Lahnsteiner Museen lockten in der Nacht zum Besuch

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Abendlicher Museumsbummel im Lichterglanz

Lahnstein. Rundum zufrieden waren die Betreiber der vier kleinen Museen in Lahnstein, die sich erstmals an der überregionalen Nacht der Museen beteiligen. Um nicht mit der großen Nachbarstadt zu konkurrieren, öffnete man bereits am Vorabend und nutzte die Dunkelheit zu phantasievollen Lichteffekten. Der Hexenturm auf dem Salhofplatz und das Martinsschloss am Rheinufer erstrahlten in verschiedenen Farbtönen, das Stadtmauerhäuschen wurde mit Lichterketten dekoriert und der Weg zum Bergbaumuseum in Friedrichssegen mit LED-Stäben beleuchtet.

Im Bergbaumuseum präsentierten die beiden Mineralienkenner Dieter Buchert und Horst Christ auf Einladung von Museumsbetreuer Egon Korn mit Laptop und Mikroskop ihre jüngsten Funde.

Die Innenstadtmuseen waren in eine Nachtwächterführung eingebunden. Nachtwächter Michael Eisenbarth wusste viel über sie und die großen und kleinen Sehenswürdigkeiten „dazwischen“ zu erzählen. Viele Teilnehmer nutzten die Möglichkeit, die Führung an den Museen zu unterbrechen, um sich dort länger aufhalten zu können.

Am Hexenturm wurden sie von einer stilechten „Hexe“ begrüßt, die ihnen nicht nur reinen Wein eingoss, sondern auch die Tür zum Verlies öffnete. Innen erläuterten Vertreter des Lahnsteiner Altertumvereins die Exponate der Kelten, Römer und Franken. In den oberen Stockwerken erklärte der Lahnsteiner Stadtarchivar die volkskundlichen Exponate und ermöglichte den Besuchern in die mittelalterliche Geschichte Lahnsteins einzutauchen. Hoch oben konnten die Besucher den Sonnenuntergang über der Stadt erleben.

Durch Blankenberg und Hintermauergasse führte der Nachtwächter die Besucher zum einst bewohnten Stadtmauerhäuschen, das seit elf Jahren von einem engagierten Förderkreis betreut wird.

Das schmale Häuschen, in zwei Bögen der Stadtmauer um 1700 errichtet, hat allerhand auf vier Etagen zu bieten. Die Damen des Förderkreises servierten zu reinem Wein, den Lahnsteins Oberbürgermeister Peter Labonte spendiert hatte, leckere Schmalzbrote und würzten sie mit lustigen Anekdoten vom Leben anno dazu mal.

Viel zu hören und lauschen gab es auch im Innenhof des Martinsschlosses. Das dort beheimatete Lahnsteiner Fastnachtsmuseum feierte Jubiläum. Zweimal elf Jahre wird dort schon dem rheinischen Frohsinn gehuldigt. Dies feierten Eva Bonn, die 2. Vorsitzende des Carneval Comitées Oberlahnstein (CCO), und ihr Betreuerteam mit vielen geladenen Gästen und allen Besuchern dieser gelungenen 1. Lahnsteiner Museumsnacht.

„Ein großer Dank gilt allen, die ehrenamtlich mitgewirkt und diese schöne Veranstaltung ermöglicht haben“, dankt Stadtarchivar Bernd Geil, der als zuständiger Mitarbeiter für die Museen bei der Stadtverwaltung Lahnstein intensiv mit den Vorbereitungen an den unterschiedlichen Stätten befasst war.

Von Thüringen ins Rheintal

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Hermsdorfer Holzbank verschönert Lahnsteiner Rheinanlagen

Lahnstein. Der Besuch der Hermsdorfer Partnerschaftsfreunde in Lahnstein am ersten Septemberwochenende war ein willkommener Anlass, die Holzbank aus Thüringen, die zwischenzeitlich in den Lahnsteiner Rheinanlagen aufgestellt wurde, einzuweihen. Oberbürgermeister Peter Labonte begrüßte hierzu die Gäste aus Hermsdorf gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Partnerschaftskreises Lahnstein-Hermsdorf e. V., Ralf Schäfer.

Im vergangenen Jahr hatte diese Bank die Reise aus dem thüringischen Holzland ins Rheintal angetreten, als die Partnerschaftskreise der beiden Städte ihr 25-jähriges Bestehen in Lahnstein feierten. Zur „Silberhochzeit“ schenkten die Hermsdorfer den Lahnsteinern diese Bank, verbunden mit dem Wunsch, sie möge einen Platz nahe dem vom langjährigen Vorsitzenden des Partnerschaftskreises Lahnstein-Hermsdorf, Ekkehard Miethe, gestifteten Blumenbeet, finden.

Im Frühsommer des Jahres setzten die Mitarbeiter des städtischen Baubetriebshofes diesen Gedanken in die Tat um, richteten eine Fläche her und stellten die Bank auf. Nimmt man dort Platz, hat man einen wunderschönen Blick über das jahreszeitlich gestaltete Beet auf den Rhein.

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