Sonntag, 19. November 2017

Letztes Update:07:48:31 PM GMT

region-rhein.de

RSS

Vorsicht Jungtiere

Drucken
Wie die Untere Jagdbehörde beim Ordnungsamt der Stadt Koblenz mitteilt, gibt es derzeit in der Natur bis in die Wohnbereiche hinein zahlreiche Jungtiere. Diese haben noch keine Erfahrungen mit Menschen gemacht und sind deshalb zum Teil noch sehr zutraulich. Manche Jungtiere vertrauen auch auf ihre Tarnfarbe und bleiben bewegungslos liegen. Jungvögel verlassen zurzeit bereits ihre Nester, fast alle Wildarten haben bereits oder bekommen in den nächsten Wochen ihre Jungen. Aufgefundene Jungtiere dürfen nicht berührt werden, da die Elterntiere diese sonst nicht mehr mit Nahrung versorgen, weil sie den Geruch des Menschen fürchten.

Hunde und Katzen müssen in der Setz- und Brutzeit von Ihrem Halter besonders beaufsichtigt werden. Hunde gehören zu dieser Jahreszeit in der freien Natur an die Leine oder müssen sich unmittelbar im Einwirkungsbereich des Hundehalters befinden (d.h. der Hund muss gehorchen). Hunde und Menschen sollen sich auf den Wegen und nicht in Wiesen und in den Einständen des Wildes aufhalten.
Jedes Jahr kommt es vor, dass von Hunden gerissene Jungtiere oder Muttertiere in Feld und Flur gefunden werden. Die ermittelten Hundebesitzer erklären meist selbst bestürzt dazu „das hat der vorher aber noch nie gemacht“.
Wenn das Muttertier getötet wird, dann müssen die Jungtiere verhungern und das kann kein Tierfreund auch nur billigend in kauf nehmen.

Abgesehen davon darf der Jagdschutzberechtigte auch Hunde töten die dem Wild nachstellen und dieses gefährden. Dies gilt auch für Katzen die in einer Entfernung von mehr als 300 m vom nächsten Haus angetroffen werden.
Der Gesetzgeber hat diese Möglichkeit zum Schutz der wildlebenden Tiere in § 33 Absatz 6,7 des Landesjagdgesetzes ausdrücklich vorgesehen.
Nach § 48 Absatz 2 Nr. 19 in Verbindung mit Abs. 4 des Landesjagdgesetzes kann derjenige, der seinen Hund unbeaufsichtigt in einem Jagdbezirk laufen lässt mit einer Geldbuße bis zu 5.000,-- € belegt werden.

Bei steigenden Wildunfallzahlen richtet sich vor allem die Aufforderung zu mehr Rücksicht gegenüber den Wildtieren auch an die Autofahrer. Die Jungtiere laufen genau so unbefangen wie Kinder auf die Straße und haben keine Chance den Fahrzeugen auszuweichen.
Bitte fahren sie auch in Feld-, Wiesen- und Waldbereichen angemessen und achten auf die Wildwechselbeschilderungen.

Neue Pflegedienstleitung im Haus im Rebenhang

Drucken

Nadine Wehrhahn hat Fortbildung erfolgreich absolviert

WINNINGEN Das Personal des Betreuungs- und Begegnungszentrums Hauses im Rebenhang sorgt sich rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr um seine 44 Bewohner. Eine große Leistung! Umso beachtlicher ist es, wenn sich  Mitarbeiter neben ihrer Arbeitszeit noch beruflich weiterbilden! Nadine Wehrhahn, examinierte Altenpflegerin, absolvierte zwei Jahre neben ihrer Tätigkeit als examinierte Fachkraft die Ausbildung zur Pflegedienstleitung und Wohnbereichsleitung neben ihrer Tätigkeit als examinierte Altenpflegerin.

Jeweils zweimal wöchentlich bildete sich die 29-Jährige an der Berufsakademie für Alten- und Krankenpflege in Koblenz zu den Themen  Wirtschaftlichkeit, Führungskompetenz oder Organisation der Pflege weiter. Bereits seit 2010 ist sie zunächst als Auszubildende und anschließend als examinierte Altenpflegerin  im Betreuungs- und Begegnungszentrum Haus im Rebenhang tätig und engagierte sich schnell als stellvertretende Wohnbereichsleitung. Als Pflegedienstleitung unterstützt sie nun seit Anfang Mai 2016 das Team.  Sie folgt Lydia Schütt, die als stellvertretende Einrichtungsleitung auch die Leitung der Tagespflege und die Praxisanleitung der Schüler übernimmt.

Einrichtungsleiter Frank Schirra  und das gesamte Team gratulierten Nadine Wehrhahn ganz herzlich mit einem Blumenstrauß zur erfolgreich bestandenen Prüfung und Doppelqualifikation. „Der Schlüssel zu Qualität, Zuverlässigkeit und hervorragendem Service in der Pflege sind unsere gut ausgebildeten und motivierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, so Schirra. Haus im Rebenhang setzt daher weiter auf Fachpersonal in der Pflege und räumt der Ausbildung und Fortbildung einen hohen Stellenwert ein.

Soziales

Drucken

Knapp 50.000 Berechtigte erhielten am Jahresende 2015 Asylbewerberleistungen

Am Jahresende 2015 erhielten nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Rheinland-Pfalz 32.397 Männer und 17.078 Frauen Regelleistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz. Gegenüber dem Vorjahr verdreifachte sich die Zahl der Betroffenen als Folge des deutlich angestiegenen Zustroms an Menschen aus Krisengebieten. So wanderten nach Schätzungen des Statistischen Landesamtes im Laufe des Jahres nach Rheinland-Pfalz alleine rund 25.000 mehr Syrer und Afghanen zu, als das Land verließen (siehe PM 48/2016).

Grundleistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz bezogen 46.005 Leistungsempfänger (93 Prozent). Diese werden in Form von Sachleistungen, Wertgutscheinen und Geldleistungen gewährt und sind dazu bestimmt, den täglichen Lebensbedarf zu decken, das heißt unter anderem Ernährung, Kleidung, Unterkunft, Gesundheits- und Körperpflege. Von den Empfängerinnen und Empfängern der Grundleistungen lebten 29.001 dezentral in Wohnungen, 11.316 in zentralen Aufnahmeeinrichtungen für Asylbegehrende und 5.688 in Gemeinschaftsunterkünften.

Erhöhte Zuwendungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz in Form von Hilfe zum Lebensunterhalt bezogen 3.470 Asylbewerberinnen und -bewerber (7 Prozent). Diese üblicherweise als Geldleistungen gewährten Zuwendungen werden in der Regel nach 15-monatiger Aufenthaltsdauer in Deutschland gezahlt und bewirken, dass die Leistungsberechtigten denjenigen Personen gleichgestellt werden, die Hilfe zum Lebensunterhalt nach dem Sozialgesetzbuch erhalten.

Neben diesen Regelleistungen in Form von Grundleistungen bzw. Hilfe zum Lebensunterhalt erhielten im Laufe des Jahres 2015 insgesamt 27.951 Männer und 14.543 Frauen weitere Zuwendungen, die in speziellen Bedarfssituationen gewährt werden, beispielsweise bei Krankheit, Schwangerschaft oder Geburt.

Die Bruttoausgaben nach dem Asylbewerberleistungsgesetz beliefen sich im Jahre 2015 auf 238 Millionen Euro, das waren knapp 133 Millionen Euro mehr als im Jahr zuvor. Nach Abzug der Einnahmen in Höhe von landesweit 4,4 Millionen Euro, beispielsweise aus Rückzahlungen gewährter Hilfen, ergaben sich Nettogesamtausgaben von über knapp 234 Millionen Euro (rund 58 Euro je Einwohner). Diese lagen fast 126 Prozent höher als im Jahr 2014.

Auf der Grundlage des Asylbewerberleistungsgesetzes werden jeweils zum Jahresende Angaben zur Zahl der Leistungsempfänger unter anderem in Differenzierung nach Geschlecht, Alter, Staatsangehörigkeit und aufenthaltsrechtlichem Status sowie der Art und Form der bezogenen Leistungen und die Kosten für die Leistungen nach diesem Gesetz erhoben.

Auskunftspflichtig sind die für die Durchführung des Gesetzes in Rheinland-Pfalz maßgeblichen Stellen, d. h. das Land, die Landkreise, die kreisfreien und großen kreisangehörigen Städte, die verbandsfreien Gemeinden und die Verbandsgemeinden.

Autor: Gerhard Hehl (Sachgebiet Soziale Leistungen)

Polizei warnt vor Taschendieben

Drucken

Sommerzeit ist die Zeit für Public-Viewing zur EM, Konzertbesuche, Feste, Feten und Einkaufsbummel – und Hochsaison für Taschendiebe!

Immer wieder berichten Geschädigte, in der Enge öffentlicher Veranstaltungen wie dem Public-Viewing und Konzerten, im Einkaufstrubel und Getümmel von Festen einen Rempler oder dichtes Andrängen von Personen verspürt, ohne sich jedoch weiter darum gekümmert oder gar Böses dahinter zu vermutet zu haben.

Erst später, beim Bezahlen an der Kasse oder abgesetzt beim nächsten erforderlich werdenden Zugriff auf das Portemonnaie oder das Handy, wurde dessen Verlust bemerk.

Beliebte Tricks sind neben dem Anrempeln das Beschmutzen und anschließende vermeintliche Säubern der Kleidung ihrer Opfer, die Frage nach dem Weg - gegebenenfalls unter Vorhalten eines Stadtplans - oder die Bitte, Geld zu wechseln.

Wenn die Scheck- oder Kreditkarte mitgestohlen wird, versuchen die Täter oft unmittelbar nach dem Diebstahl, Geld vom Konto der Opfer abzuheben. Erfolg haben sie dann, wenn mit der Karte die PIN in der Geldbörse hinterlegt war.

Aufgrund der zunehmend Gelegenheiten und dem vermehrten Aufenthalt von Menschen an zentralen Veranstaltungsorten, in Fußgängerzonen, Geschäften und Passagen warnt die Polizei dringend vor Taschendiebstählen und rät:

Schützen Sie sich und Ihr Eigentum und beachten Sie folgende Vorsichtsmaßnahmen:

  • Nehmen Sie nur so viel Bargeld mit, wie Sie für ihren Einkauf benötigen.
  • Bieten Sie Fremden beim Bezahlen keinen Einblick in Ihre Geldbörse oder Brieftasche.
  • Tragen Sie Geld, Wertsachen, Handys und Papiere stets in verschlossenen Innentaschen der Kleidung dicht am Körper.
  • Benutzen Sie Brustbeutel, Gürteltasche oder Geldgürtel zur Aufbewahrung Ihrer Wertsachen.
  • Tragen Sie Hand- und Umhängetaschen verschlossen auf der Körpervorderseite oder unter den Arm geklemmt.
  • Lassen Sie niemals Ihre Handtasche oder ihr Handy unbeaufsichtigt liegen.
  • Legen Sie beim Einkaufen Ihre Geldbörse oder ihr Handy nie oben in die Einkaufstasche oder auf den Einkaufswagen.
  • Prüfen Sie nach den oben beschriebenen Kontakten Ihre Wertsachen.
  • Bewahren Sie Ihre Scheck- und Kreditkarten nie zusammen mit Ihrer PIN auf.
  • Verständigen Sie bei Taschendiebstählen bzw. verdächtigen Wahrnehmungen sofort die Polizei – Notruf 110.

Weitere Informationen finden Sie unter www.polizei-beratung.de oder unmittelbar unter http://s.rlp.de/AZa

Neue Warnsysteme setzen freiwillige Nutzung voraus

Drucken

Das kommunale Warnsystem KATWARN warnt Menschen in Gefahrensituationen ortsgenau auf ihrem Mobiltelefon. Rund 230 mal wurde das System in der vergangenen Woche aktiviert und über eine Million Warnnachrichten versendet. Doch um möglichst viele zu erreichen, müssen sich die Menschen zunächst freiwillig am System anmelden.

Schwere Unwetter, Starkregen und Überflutungen wüten derzeit in vielen Regionen Deutschlands. Um die betroffenen Menschen schnell zu informieren und wichtige Verhaltenshinweise zu geben, haben viele Regionen in Deutschland, darunter der Landkreis Neuwied das Handy-Warnsystem „KATWARN“ als Ergänzung zu Rundfunk, Sirenen und Lautsprecher eingeführt. Zusätzlich zu den deutschlandweiten Unwetterwarnungen der Bundesbehörde „Deutscher Wetterdienst“ (DWD) senden die regional angeschlossenen Leitstellen und Landeslagezentren über KATWARN ortsgenaue Warnungen direkt an die betroffenen Menschen. Voraussetzung: Sie haben sich die kostenlose Warn-App „KATWARN“ auf ihr Smartphone heruntergeladen oder sich für den SMS- und E-Mail-Service registriert. „Daher appellieren wir an die Bürgerinnen und Bürger, Eigenverantwortung zu übernehmen und sich den kostenlosen Warnservice KATWARN auf dem Smartphone zu installieren“, so Kreisfeuerwehrinspekteur Werner Böcking.

Anmeldung

Die KATWARN App steht kostenlos zur Verfügung:

iPhone im App Store

Android Phone im Google Play Store

Windows Phone im Windows Store

Alternativ bietet KATWARN kostenlose Warnungen auch per SMS/E-Mail zum Gebiet einer registrierten Postleizahl. SMS an Servicenummer 0163 – 755 88 42: „KATWARN 12345 Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. “ (für Postleizahl 12345 und optional E-Mail).

Weitere Informationen: www.katwarn.de

 

JPAGE_CURRENT_OF_TOTAL