Mittwoch, 17. Januar 2018

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Gesetzlich unfallversichert in Praktikum und Ferienjob

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Rheinland-Pfalz    Die Ferienzeit bietet für viele Schülerinnen, Schüler und Studierende die Möglichkeit, in verschiedene Berufe reinzuschnuppern oder mit einem Ferienjob das Taschengeld aufzubessern. Häufig stellt sich dann die Frage: Wie sieht es mit dem gesetzlichen Unfallsicherungsschutz aus? Die Unfallkasse Rheinland-Pfalz gibt dazu folgende Hinweise:

Der gesetzliche Unfallversicherungsschutz besteht für Schülerinnen, Schüler und Studierende während eines Praktikums oder Ferienjobs. Dies gilt unabhängig von der Dauer des Praktikums bzw. des Arbeitsverhältnisses oder der Höhe des Entgelts. Unbezahlte Praktika sind ebenso versichert wie der Mini-Job. „Zuständig bei einem Unfall während der Arbeit bzw. auf den Hin- und Rückwegen ist die für das Unternehmen zuständige Unfallkasse oder Berufsgenossenschaft“, erklärt Jörg Zervas, Leiter der Abteilung Rehabilitation, Entschädigung und Regress bei der Unfallkasse. „Wir arbeiten eng mit qualifizierten Fachkliniken und Krankenhäusern zusammen, damit Versicherte nach einem Unfall bestmöglich medizinisch behandelt werden können“, so der Experte. Der Unfallversicherungsschutz für die Versicherten ist beitragsfrei. Die Kosten trägt – wie für jeden anderen Beschäftigten auch – das Unternehmen.

Praktikum im Ausland
Wer einen Ferienjob oder ein Praktikum im Ausland annimmt, ist in der Regel nicht über die deutsche gesetzliche Unfallversicherung abgesichert. Das gilt auch dann, wenn es sich bei dem Betrieb um ein deutsches Unternehmen handelt. Die Betroffenen sollten sich deshalb vor der Abreise über die Absicherung bei Arbeitsunfällen im Gastland informieren.

Hier gibt es weitere Informationen: www.ukrlp.de, Webcode b258, b630 oder b631.

Eine neue Tür ins menschliche Gehirn

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Psychologen der Universität Trier erforschen, wie Hypnose funktioniert

An der Uni-Klinik Lüttich wurde schon vor fast 25 Jahren erstmals ein Patient unter Hypnose operiert. Inzwischen verzichten Zahnärzte und Chirurgen routinemäßig auf Narkose und operieren hypnotisierte Menschen. Dass Hypnose wirkt, ist unbestritten. Aber warum und wie funktioniert sie? Was macht der Trance-Zustand mit Menschen, was läuft im Gehirn ab? Warum empfindet ein Hypnotisierter selbst bei einer Operation keinen Schmerz? Diese Fragen sind auch ein Vierteljahrhundert nach der ersten Hypnose-Operation ungeklärt. Der Psychologe Dr. Ewald Naumann von der Universität Trier und sein Team wollen sie in Kooperation mit Kollegen der Universität Jena beantworten. Mehr noch: Sie wollen mit ihrer Forschung eine neue Tür ins menschliche Gehirn öffnen.

„Hypnose ist Hokuspokus, Esoterik.“ Auch Ewald Naumann dachte lange Zeit so. Inzwischen ist er überzeugt, dass sich „veränderte Bewusstseinszustände“ für die Wissenschaft zu einem großen Zukunftsthema entwickeln werden. Nicht zuletzt deshalb, weil dieser Forschungsstrang neue Erkenntnisse über die Funktionsweise des Gehirns erwarten lässt.

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Bürger-Befragung: Bodycams im Einsatz bei der Polizei

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Ein Forschungsprojekt der Universität Koblenz-Landau zur Akzeptanz dieser Technik

Die Gewalt gegen Polizeibeamte ist in den vergangenen Jahren auch in Rheinland-Pfalz gestiegen. Abhilfe schaffen soll der Einsatz von Bodycams. Die Universität Koblenz-Landau führt nun eine Online-Umfrage unter Bürgerinnen und Bürgern zur Akzeptanz dieser kleinen Körperkameras durch.

Seit dem Jahr 2010 haben sich die registrierten Angriffe gegen Polizisten verdoppelt. Zum Schutz ihrer Polizeibeamten im Einsatz vor körperlichen und verbalen Attacken verwendet die rheinland-pfälzische Polizei daher seit dem 1. Juli 2015 in ausgewählten Städten Bodycams. Diese Minikameras sollen potenzielle Angreifer abschrecken. „Erste Befragungen in den Pilotdienststellen zeigen, dass die Kamera durchaus eine präventive Wirkung erzeugen kann“, bekräftigt Heiko Arnd, Leiter der Polizeiinspektion Frankenthal und Leiter der Arbeitsgruppe Bodycam des Landes Rheinland-Pfalz, die die Einführung der Körperkameras steuert.

Wie nimmt die Bevölkerung den Einsatz von Bodycams wahr? Und welche Wirkung nehmen die Bürgerinnen und Bürger an? Diesen und weiteren Fragen wollen die Universität Koblenz-Landau und die Arbeitsgruppe Bodycam nun mit einer Online-Befragung unter der Bevölkerung auf die Spur kommen. Teilnehmen kann jeder – egal, ob er sich bereits mit Thema beschäftigt hat oder ob Bodycams noch Neuland für ihn sind. Die Umfrage ist ab sofort erreichbar unter www.uni-koblenz-landau.de/bodycam. Die Beantwortung der Fragen dauert rund 15 Minuten. Die Umfragen-Ergebnisse sollen im Herbst 2016 vorliegen. Entwickelt wurde die Umfrage vom Methodenzentrum sowie dem Arbeitsbereich Sozial-und Wirtschaftspsychologie der Universität Koblenz-Landau. Für inhaltliche Fragen rund um die Studie steht Heiko Arnd telefonisch unter 06233 313-201 oder per Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. zur Verfügung, technische Fragen beantwortet das Methodenzentrum der Universität in Landau unter 06341 280-31131 oder per Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

 

Steuerentlastungen bei Unwetterschäden möglich

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Finanzamt prüft im Einzelfall
Die Unwetter der vergangenen Wochen haben auch in Rheinland-Pfalz viele Schäden verursacht. Betroffenen von Unwetterschäden (beispielsweise durch Starkregen, Überschwemmungen, Erdrutschen oder Hagelschlag) soll mit steuerlichen Entlastungen geholfen werden.

Bürger, die erheblich durch die Unwetter betroffen sind, können sich mit Anträgen auf Stundung oder Vollstreckungsaufschub oder mit Anträgen auf Anpassung der Vorauszahlungen auf die Einkommensteuer oder Körperschaftsteuer an das für sie zuständige Finanzamt wenden. Dazu wird jeder Einzelfall geprüft, um die wirtschaftlichen Verhältnisse zu berücksichtigen.

In außergewöhnlichen, die wirtschaftliche Existenz bedrohenden Fällen können Steuern auch erlassen werden.

Vorsicht mit Gartenabfällen

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Grüngut nicht an Wiesen oder Weiden ablegen!

Koblenz. Der Bauern- und Winzerverband Rheinland-Nassau weist darauf hin, dass alle Teile der Eibe für Menschen und Tiere giftig sind. Eibennadeln können von Laien mit den Nadeln anderer Nadelbäume verwechselt werden. Der Verband empfiehlt dringend, Grüngut mit Eibenmaterial nicht in der Nähe von Wiesen und Weiden zu lagern und schon gar nicht, dieses Material auf den landwirtschaftlich genutzten Flächen zu deponieren - auch nicht kurzzeitig.

Immer wieder werden Pferde, Rinder, Schafe oder Ziegen vor allem mit Pflanzenteilen der Eibe vergiftet und häufig sogar getötet. Aktuell verendeten 13 Schafe in Gudensberg-Dorla in Hessen an einer Eibenvergiftung. Bereits 100 bis 200 g Eibennadeln können ein Pferd umbringen. Auch Rinder und Schafe werden immer wieder Opfer der Unachtsamkeit von Gartenbesitzern.

Der Bauern- und Winzerverband Rheinland-Nassau weist darauf hin, dass die Eibe für nahezu alle Wirbeltiere tödlich ist. Fressen Weidetiere Grünschnitt von der Eibe treten Vergiftungserscheinungen bis hin zum Herz- und Kreislaufkollaps in Verbindung mit Atemlähmung auf, sodass die Tiere sterben.

 

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