Sonntag, 22. April 2018

Letztes Update:07:11:19 AM GMT

region-rhein.de

RSS

Neue Warnsysteme setzen freiwillige Nutzung voraus

Drucken

Das kommunale Warnsystem KATWARN warnt Menschen in Gefahrensituationen ortsgenau auf ihrem Mobiltelefon. Rund 230 mal wurde das System in der vergangenen Woche aktiviert und über eine Million Warnnachrichten versendet. Doch um möglichst viele zu erreichen, müssen sich die Menschen zunächst freiwillig am System anmelden.

Schwere Unwetter, Starkregen und Überflutungen wüten derzeit in vielen Regionen Deutschlands. Um die betroffenen Menschen schnell zu informieren und wichtige Verhaltenshinweise zu geben, haben viele Regionen in Deutschland, darunter der Landkreis Neuwied das Handy-Warnsystem „KATWARN“ als Ergänzung zu Rundfunk, Sirenen und Lautsprecher eingeführt. Zusätzlich zu den deutschlandweiten Unwetterwarnungen der Bundesbehörde „Deutscher Wetterdienst“ (DWD) senden die regional angeschlossenen Leitstellen und Landeslagezentren über KATWARN ortsgenaue Warnungen direkt an die betroffenen Menschen. Voraussetzung: Sie haben sich die kostenlose Warn-App „KATWARN“ auf ihr Smartphone heruntergeladen oder sich für den SMS- und E-Mail-Service registriert. „Daher appellieren wir an die Bürgerinnen und Bürger, Eigenverantwortung zu übernehmen und sich den kostenlosen Warnservice KATWARN auf dem Smartphone zu installieren“, so Kreisfeuerwehrinspekteur Werner Böcking.

Anmeldung

Die KATWARN App steht kostenlos zur Verfügung:

iPhone im App Store

Android Phone im Google Play Store

Windows Phone im Windows Store

Alternativ bietet KATWARN kostenlose Warnungen auch per SMS/E-Mail zum Gebiet einer registrierten Postleizahl. SMS an Servicenummer 0163 – 755 88 42: „KATWARN 12345 Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. “ (für Postleizahl 12345 und optional E-Mail).

Weitere Informationen: www.katwarn.de

 

E-Zigaretten nur für Erwachsene

Drucken

Kreisjugendamt: Jugendschutzgesetz beachten

KREIS MYK. Seit dem 1. April gilt ein Verbot des Konsums von sogenannten E-Zigaretten (elektronischen Zigaretten) und E-Shishas für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre. Das Jugendschutzgesetz wurde hinsichtlich der Abgabe und des Konsums von Tabakwaren an Minderjährige geändert. Darauf weist das Kreisjugendamt des Landkreises Mayen-Koblenz hin.

Bisher enthielt das Jugendschutzgesetz keine konkreten Aussagen über die seit einiger Zeit in Deutschland erhältlichen E-Zigaretten und E-Shishas. Immer wieder kam es in der Vergangenheit dazu, dass beispielsweise bei Jugendschutzkontrollen der Konsum der elektronischen Rauchmittel bei Kindern und Jugendlichen nicht klar untersagt oder sanktioniert werden konnte, da eine entsprechende Rechtsgrundlage fehlte. Mit der aktuellen Gesetzesänderung wurde nun Klarheit geschaffen und auf die mittlerweile gebräuchlichen elektronischen Rauchmittel reagiert.

Wenn Grenzen nicht akzeptiert werden – Wie Sie sich vor Stalking schützen können!

Drucken

Stalking bezeichnet das wiederholte, bedrohliche Belästigen oder Verfolgen einer anderen Person. Dabei stehen oder standen Täter und Opfer häufig in einer persönlichen Beziehung:

Mit Anrufen, Briefen, E-Mails, SMS, Nachrichten in sozialen Netzwerken, permanenter Anwesenheit oder Kontaktaufnahmen über Dritte werden die Opfer beeinträchtigt.

Der in den meisten Fällen männliche Stalker versucht über alle Mittel und Wege, Kontakt zu seinem Opfer aufzunehmen: Dies ist Terror durch permanente Verfolgung und extrem belastend für die Opfer.

Der Täter fühlt sich zur Kontaktaufnahme berechtigt und möchte nicht selten eine beendete Beziehung wieder aufleben lassen. Die Realität nimmt der Täter nur noch eingeschränkt wahr, das „Nein“ des Opfers wird überhört.

Es liegt im Interesse der Polizei, Bürgerinnen und Bürger umfassend über dieses Phänomen zu informieren, denn nur informierte Personen können sich schützen und die vorhandenen Hilfsangebote annehmen.

Das subjektive Sicherheitsgefühl der Betroffenen ist stark beeinträchtigt, die Opfer fühlen sich häufig in die Enge gedrängt und hilflos

Weiterlesen...

Beatusbad öffent am Wochenende

Drucken
Aufgrund der derzeit unbeständigen Wetterlage wird das Beatusbad am kommenden Wochenende geöffnet. Danach steht das Bad der Öffentlichkeit am Samstag, 04. Juni von 09:00 bis 16:00 Uhr mit 2 Bahnen und am Sonntag, 05. Juni von 09:00 bis 16:00 Uhr das ganze Bad zur Verfügung.

Die Öffnungszeiten des Freibades werden von dieser Regelung nicht beeinträchtigt und bleiben an dem Wochenende in der Zeit von 8 bis 20 Uhr bestehen.

Obstbäume richtig schneiden

Drucken

Integrierte Umweltberatung bietet Sommerschnittkurse an

KREIS MYK. Die Streuobstinitiative der Integrierten Umweltberatung im Landkreis Mayen-Koblenz veranstaltet auch in diesem Sommer wieder in Kooperation mit Gemeinden und lokalen Initiativen Schnitt- und Pflegekurse an jungen hochstämmigen Obstbäumen.

Von den insgesamt vier angebotenen Kursen in dieser Saison findet der erste am Freitag, 10. Juni, von 15 Uhr bis 18 Uhr in Polch statt. Hier liegt der Schwerpunkt auf den im vergangenen Februar geschnitten Apfelbäumen, welche nun begutachtet und mit einem Sommerschnitt versehen werden sollen. Weiterhin wird auf die Themen Baumscheibe, Ernährungszustand sowie Krankheiten und Schädliche eingegangen. Ein Kurs mit vergleichbaren Themen wird am Freitag, 8. Juli, von 16 Uhr bis 19 Uhr in Plaidt stattfinden. Hier werden jedoch neben Apfelbäumen auch Süßkirschen, Zwetschgen und Pflaumen betrachtet und geschnitten.

In Lonnig werden bereits seit mehreren Jahren hochstämmige Apfelbäume gepflegt und ihre Reaktion darauf beobachtet. Um dieser Tradition zu folgen wird hier am Freitag, 17. Juni, von 15 Uhr bis 18 Uhr ein weiterer Schnittkurs durchgeführt. Der Winterschnitt vom März dieses Jahres soll nun nachbehandelt und der Sommerriss vorgeführt und geübt werden.

Ein weiterer Schnittkurs wird am Samstag, 25. Juni, von 14 Uhr bis 17 Uhr in Monreal veranstaltet. Hier werden vorranging Steinobstbäume wie die Süßkirsche oder die Zwetschge besprochen und geschnitten, da der Sommer den idealen Zeitpunkt für einen Schnitt dieser Bäume darstellt. Weitere theoretische Aspekte werden direkt am Baum erläutert.

Die Teilnahmegebühr beträgt jeweils 5 Euro und wird vor Ort eingesammelt. Interessierte können sich bei Rüdiger Kape per Telefon (0261/108-420), E-Mail ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ) oder per Fax (0261/108-484) anmelden.

JPAGE_CURRENT_OF_TOTAL