Mittwoch, 20. September 2017

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Pflegezeit: berufliche Auszeit für pflegende Angehörige

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Eine Pflegebedürftigkeit tritt nicht selten sehr kurzfristig auf. Wenn ein älterer Mensch, der bislang noch problemlos seinen Alltag alleine bewältigen konnte, einen Unfall erleidet oder akut erkrankt, ist rasch Hilfe vonnöten, und nicht immer steht sofort ein Platz im Pflegeheim oder ein häuslicher Pflegedienst zur Verfügung. Deshalb gibt es für Arbeitnehmer, die pflegebedürftige Angehörige haben, die Möglichkeit, kurzzeitig eine sogenannte Pflegezeit zu nehmen.

Auszeit für Angehörige

Wenn ein Elternteil oder ein anderer Familienangehöriger unerwartet pflegebedürftig wird, sind Angehörige oft von der Situation überfordert, insbesondere, wenn rasch eine 24 Stunden Betreuung gesucht werden muss. Dies wird noch verstärkt, dass sie im Normalfall durch berufliche und familiäre Verpflichtungen zu sehr eingespannt sind, um in einem solchen Notfall die Betreuung kurzfristig zu organisieren. Selbst wenn die Angehörigen grundsätzlich bereit und in der Lage sind, die Pflege selbst zu übernehmen, benötigen sie etwas Zeit, um alles zu regeln. Deshalb sieht der Gesetzgeber vor, dass sich Arbeitnehmer in einem solchen Fall für bis zu zehn Tage von der Arbeit freistellen lassen können. Für diesen Zeitraum wird zwar kein Gehalt gezahlt, aber um finanzielle Engpässe zu vermeiden, können Betroffene bei der zuständigen Pflegekasse Pflegeunterstützungsgeld bewilligt bekommen.

Zeit für die Pflege

Wenn bereits bekannt ist, dass nach einem Unfall oder bei einer Erkrankung die Pflegebedürftigkeit nur für einen bestimmten Zeitraum bestehen wird, haben pflegende Angehörige auch die Möglichkeit, etwas länger in ihrem Beruf zu pausieren. Sie haben ein Anrecht darauf, bis zu sechs Monate ganz oder teilweise von der Arbeit freigestellt zu werden. Falls lediglich eine Reduzierung der Wochenarbeitsstunden notwendig ist, kann dies im Rahmen der Familienpflegezeit erfolgen. Die nicht geleistete Arbeitszeit wird auch in diesem Fall nicht entlohnt. Ein Darlehen der Pflegekasse kann den Verdienstausfall etwas abfedern. Außerdem kann es sinnvoll sein, eine Pflegestufe zu beantragen, wie unter http://www.24-stunden-pflege.net/ ausführlich dargelegt wird, da das damit verbundene Pflegegeld durchaus dazu genutzt werden kann, Angehörigen die häuslichen Pflege zu ermöglichen.

Afrikanische Schweinepest

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Bitte kein Fleisch und keine Wurst aus dem Urlaub mitbringen!

Koblenz. Der Bauern- und Winzerverband Rheinland-Nassau appelliert an Reisende aus dem Baltikum, Russland, Weißrussland, Ukraine, Polen und Tschechien keine Lebensmittel, die Teile von Haus- oder Wildschwein enthalten, einzuführen. Auch Landwirte und Winzer, mit Saison-Arbeitskräften aus diesen Ländern, sollten ihre Mitarbeiter, insbesondere vor deren Anreise, darauf aufmerksam machen, dass keine Lebensmittel, die Teile von Haus- oder Wildschwein enthalten, eingeführt werden dürfen.

Das Bundeslandwirtschaftsministerium hat aktuell darauf hingewiesen, dass erstmals in Tschechien, ca. 250 km südöstlich von Prag und nur 80 km von der Grenze zu Österreich entfernt, Fälle der Afrikanischen Schweinepest (ASP) aufgetreten sind. Bisher konnte das Virus nur in den baltischen Ländern nachgewiesen werden. Ein besonders großes Risiko stellt die Verschleppung des Virus durch den Menschen dar. Nach Auskunft des Friedrich-Löffler-Instituts reicht im ungünstigen Fall bereits ein achtlos weggeworfenes Wurstbrot aus, um das Virus auf Wild- und Hausschweine zu übertragen. Auch wenn ASP für den Menschen ungefährlich ist, führt das Virus bei einem Seuchenausbruch zu Tierleid und wirtschaftlichen Schäden bei den betroffenen Bauernfamilien.

Trier/Region. Damit der erste Urlaubstag nicht der schlimmste wird:

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Nachbarschaftshilfe während des Urlaubs schützt vor bösen Überraschungen

Individueller Einbruchschutz lässt sich ganzjährig durch "einbruchshemmende" Verhaltensweisen erheblich verbessern. Neben den vielfältigen Möglichkeiten, das Eigentum durch technische und manuelle Hilfsmittel gegen Einbruch zu schützen, bietet eine gute Nachbarschaft großes Potenzial, Einbrechern ihr "Handwerk" zu erschweren!

Das gilt in besonderer Weise in der Ferien- und Urlaubszeit, wenn viele fremde Menschen ihren eigenen Urlaub in unserer schönen Heimat verbringen.

Denn: Nicht alle Fremden sind nur Touristen und nur unsere Gäste, manche sind einfach nur Einbrecher!

Kennen Sie eigentlich Ihre Nachbarn? Wenn nicht, wird es höchste Zeit dafür!

Gepflegte, gutnachbarschaftliche Beziehungen in Wohnvierteln oder Mietshäusern bereichern nicht nur Ihre sozialen Kontakte, sie sind gleichzeitig effektiver Einbruchschutz.

Sprechen Sie mit ihren Nachbarn und Hausmitbewohnern offen über das Thema Einbruchschutz. Vereinbaren Sie gegenseitige Unterstützung.

Das kann hilfreich sein, wenn Sie zur Arbeit gehen oder längerfristig verreisen, z. B. jetzt in Ihren wohlverdienten Sommerurlaub.

Ihre Nachbarn könnten währenddessen ein Auge auf Ihr Eigentum werfen und sich um Hund-Katze-Maus kümmern, die Blumen gießen, den Briefkasten leeren und die Rollläden abends schließen und morgens wieder öffnen.

Dadurch sind "alle Ihre Lieben" versorgt und Ihr Anwesen erscheint bewohnt. Für Einbrecher wirken volle Briefkästen, dauerhaft geschlossene Rollläden oder vertrocknete Pflanzen wie eine Einladung zur Tat.

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Sicher mobil, auch auf Reisen

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Die Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes (ProPK), das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und der Deutsche ReiseVerband (DRV) zeigen Reisenden, wie sie sicher mobil durch den Urlaub kommen

Mit dem Start der Sommerferien in den ersten Bundesländern beginnt die Hauptreisezeit in Deutschland. Neben Reisepass und Sonnenschutz sind Smartphones in den vergangenen Jahren zu einem wichtigen Reisebegleiter geworden – auch, weil die mobilen Alleskönner andere Reiseutensilien wie Kamera und Reiseführer ersetzen können. Am Reiseziel angekommen ist öffentliches WLAN bei Urlaubern beliebt, um Schnappschüsse mit Freunden und Verwandten zu teilen oder Sehenswürdigkeiten und Ausgehtipps zu recherchieren. Dabei bedenken sie oft nicht, dass öffentliche WLAN-Netze, deren Sicherheitsniveau dem Nutzer oft unbekannt ist, zum Einfallstor für Cyber-Kriminelle und Schadprogramme werden können.

BSI, Polizei und DRV empfehlen, sich vor dem Einloggen in ein öffentliches Netzwerk möglichst über das Sicherheitsniveau des Hotspots zu erkundigen. Trotz möglicher Sicherheitsmaßnahmen wie Verschlüsselung oder Passwortschutz bleibt für den Nutzer stets offen, wer zum Beispiel Zugang zu dem Router hat und dort Einstellungen vornehmen oder ändern kann.

„Natürlich wird freies WLAN von vielen Menschen im Urlaub als komfortabler Service wahrgenommen, der Datenvolumen und Roamingkosten spart“, so Arne Schönbohm, Präsident des BSI. „Dabei sollten sie aber darauf verzichten, sensible persönliche Daten einzugeben, beispielsweise zum Einloggen in E-Mail-Konten, soziale Netzwerke oder beim Online-Banking. Es besteht bei freiem WLAN immer das Risiko, dass solche Daten mitgelesen und dann von Cyber-Kriminellen missbraucht werden.“ Schutz bietet hier die Nutzung eines virtuellen privaten Netzwerkes (VPN).

Gerade auf Reisen kann es komfortabel sein, kleinere Beträge direkt mit dem Smartphone zu begleichen. Das Bezahlen via Near Field Communication (NFC) ist in Deutschland und im Ausland unterschiedlich weit etabliert. Wird ein ungeschütztes Smartphone gestohlen, auf dem eine App mit entsprechenden Kreditkartendaten hinterlegt ist, können Betrüger damit ungehindert und oft zunächst unbemerkt einkaufen. Über Schadsoftware, die beispielsweise über ein freies WLAN aufgespielt wurde, können zudem gespeicherte Zahlungsdaten und zugehörige Codes ausgelesen, übertragen und manipuliert werden.

Die Polizei rät allen Reisenden beim bargeldlosen Bezahlen mit dem Smartphone vorsichtig zu sein. „Grundsätzlich sollte das Smartphone so gut geschützt werden wie der Heimcomputer“, sagt Gerhard Klotter, Vorsitzender der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes. „Gerade bei Verlust oder Diebstahl können sichere Passwörter, PINs und andere Sicherheitseinstellungen vor größerem Schaden schützen, wenn das Gerät schnell gesperrt wird. Dies kann über den Mobilfunk-Anbieter oder über Fernsperrdienste geschehen.“ Und Klotter ergänzt: „Bei Verdacht auf eine Straftat sollte auch im Urlaub bei der Polizei Anzeige erstattet werden.“

„Im Krisen- oder Katastrophenfall ist die Kurznachricht – die SMS – auf das Handy ein bewährtes Kommunikationsmittel. Dies gilt besonders dann, wenn die Mobilfunknetze aufgrund zu vieler Anrufe überlastet sind. Die meisten Reiseveranstalter nutzen in Notfällen SMS-Benachrichtigungen, um ihre Gäste ausfindig zu machen und zu informieren. Dafür ist es wichtig, dass Urlauber vor Antritt der Reise ihre Mobilfunknummer hinterlegen. Dies können sie im Reisebüro oder direkt beim Reiseveranstalter tun“, sagt der Präsident des Deutschen ReiseVerbands (DRV) Norbert Fiebig.

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Universität Trier ist als familiengerechte Hochschule weiter vorne dabei

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Die Universität Trier ist heute erneut mit dem Zertifikat „audit familiengerechte hochschule ausgezeichnet worden. Universitätspräsident Prof. Dr. Michael Jäckel nahm die Auszeichnung bei einer großen Festveranstaltung in Berlin aus den Händen von Familienministerin Katarina Barley entgegen. 2002 durchlief Trier als bundesweit erste Universität erfolgreich den Zertifizierungsprozess und hat sich seither in regelmäßigen Abständen den Reauditierungsverfahren unterzogen. Bundesfamilienministerin Katarina Barley und Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries tragen gemeinsam die Schirmherrschaft für das audit.

„Dieses Zertifikat ist ein sehr gutes Beispiel für Kontinuität. Trotz des Wiederholungsfaktors der sechsten Teilnahme gilt es immer wieder, auf neue Herausforderungen mit guten Ideen und Konzepten zu reagieren. Das Zertifikat ist daher auch ein Stück Zeitgeschichte. Noch besser wäre es, der Zeit voraus zu sein. Wir laufen in diesem `Wettbewerb´ definitiv weiter mit und nehmen diesen Auftrag ernst“, kündigte Michael Jäckel an.

Der Zertifizierung vorausgegangen war ein umfangreiches „Dialogverfahren“, das die Universität Trier Anfang dieses Jahres durchlief. In zwei Workshops hatte sich die Universität mit ausgewählten Schwerpunktfragen zur Vereinbarkeit von Familie und Wissenschaft auseinandergesetzt. Universitätsleitung, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Studierende der Universität erarbeiteten in diesen Runden gemeinsam ein Konzept, wie die Universität Trier ihr Profil als familiengerechte Universität schärfen und ihre Unterstützungsangebote weiterentwickeln kann.

Die Universität Trier kann hier auf langjähriges Engagement und ein gut bestelltes Feld bauen, das Thema „Vereinbarkeit“ ist ihr seit vielen Jahren ein Anliegen. Deshalb hat sie bereits 2001 die Entwicklung des „audit familiengerechte hochschule in Kooperation mit der gemeinnützigen Hertie-Stiftung initiiert und das Management-Instrument selbst im Rahmen eines wissenschaftlichen Projekts entwickelt. 2002 erhielt Trier als erste Universität bundesweit das Zertifikat, das inzwischen aus der bundesdeutschen Hochschullandschaft nicht mehr wegzudenken ist.

Auch mit der aktuellen Rezertifizierung in Form des Dialogverfahrens ist die Universität Trier wieder ganz vorne mit dabei. Dieses Verfahren wurde speziell für langjährig zertifizierte Universitäten und Hochschulen entwickelt. Die Universität Trier wirkte im Rahmen des aktuellen Prozesses an der Pilotphase mit.

Das Zertifikat, das die Universität Trier nun zum sechsten Mal verliehen bekam, ist ein sichtbares Zeichen für ihr kontinuierliches Engagement für eine nachhaltige Gestaltung der familien- und lebensphasenbewussten Personalpolitik sowie familiengerechter Forschungs- und Studienbedingungen. Von der Verankerung der familiengerechten Hochschule in Grundsatzpositionen der Universität über Möglichkeiten einer flexiblen Arbeitszeitgestaltung und dezentralen Arbeitens, Einrichtung eines Eltern-Kind-Arbeitszimmers, Bereitstellung umfänglicher zielgruppenspezifischer Informationen zu Fragen der Vereinbarkeit im Familienportal der Universität und Unterstützung bei der Kinderbetreuung bis hin zu vielfältigen Beratungsangeboten hat die Universität Trier in den vergangenen Jahren viele effektive vereinbarkeitsfördernde Angebote realisiert.

Für diesen hohen Entwicklungsstand, den die Universität Trier bereits erreicht hat, steht das Zertifikat. Es steht aber ebenso für die Selbstverpflichtung, zielgerichtet und zukunftsorientiert an der Weiterentwicklung familiengerechter Strukturen an der Universität zu arbeiten.

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