Sonntag, 22. April 2018

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LUPE hilft, Potenziale von Schülern zu entdecken

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Trierer Professorin Franzis Preckel ist an deutschlandweitem Forschungsverbund beteiligt

Gemeinsam wollen Bund und Länder die Entwicklungsmöglichkeiten leistungsstarker und potenziell besonders leistungsfähiger Schüler fördern. In diesem Rahmen sollen in dem aus 24 Teilprojekten bestehenden deutschlandweiten Forschungsverbund „Leistung macht Schule“ (LemaS) wissenschaftlich fundierte Grundlagen und Maßnahmen erarbeitet werden. Prof. Dr. Franzis Preckel von der Universität Trier ist gleich an zwei Teilprojekten beteiligt, die jeweils 1,17 Millionen Euro aus der Gesamtfördersumme von über 18 Millionen Euro erhalten. In Berlin fiel am 30. Januar der Startschuss zu dieser Initiative.

Franzis Preckel, Professorin für Hochbegabtenforschung und -förderung an der Universität Trier, leitet das Teilprojekt LUPE und kooperiert bei „Lesson Study“ mit ihrer Kollegin Prof. Dr. Miriam Vock von der Universität Potsdam. Beide Wissenschaftlerinnen gehören zum sechsköpfigen Team, das den erfolgreichen Verbundantrag geschrieben hat. Das Gesamtprojekt ist auf fünf Jahre angelegt und wird für eine zweite, ebenfalls fünfjährige Phase neu ausgeschrieben. „Dieser Zeitrahmen bietet hervorragende Chancen, etwas Nachhaltiges aufzubauen“, sagt die Psychologin Franzis Preckel.

LUPE ist innerhalb des Forschungsverbundes Bestandteil des Moduls Diagnostik. Entsprechend legt das Projekt den Fokus darauf, Grundschullehrkräfte darin zu unterstützen, den Leistungsstand ihrer Schüler richtig einzuschätzen. Unerkannte Potenziale zu entdecken, ist eines der vorrangigen Ziele des Bund-Länder-Programms. Geschärfte Diagnose-Kompetenzen unterstützen Lehrkräfte bei der Gestaltung eines differenzierten und leistungsgerechten Unterrichts, der wiederum Potenziale von Schülern weiterentwickeln kann. „In Deutschland wird häufig nur ein identisches Arbeitsmaterial für alle Schülerinnen und Schüler eingesetzt. In anderen europäischen Länder wird dagegen leistungsbezogen mit unterschiedlichen Materialien gearbeitet – mit guten Erfahrungen“, begründet Franzis Preckel dieses Vorgehen.

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„Schlechte Noten für den Politikunterricht an Schulen sind nicht überraschend“

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Rheinland-Pfalz belegt einen der letzten Plätze in bundesweiter Vergleichsstudie – Politikdidaktiker der Universität Trier fordern höheren Stellenwert für schulische politische Bildung

Im bundesweiten „Ranking Politische Bildung 2017“, das den Stellenwert der Politischen Bildung an allgemeinbildenden Schulen der Sekundarstufe I vergleicht, liegt Rheinland-Pfalz für das Gymnasium weit abgeschlagen auf dem drittletzten Platz. Die Studie, die vom Bielefelder Sozialwissenschaftler Prof. Dr. Reinhold Hedtke am heutigen Mittwoch veröffentlicht wird, weist dem Fach auch in der Realschule plus nur einen unterdurchschnittlichen Rang zu.

„Überraschend kommt das schlechte Ergebnis nicht“, urteilt Prof. Dr. Matthias Busch, der an der Universität Trier seit dem Sommersemester 2017 die Professur Didaktik für Gesellschaftswissenschaften bekleidet. Seit Jahren fordert beispielsweise der rheinland-pfälzische Landesverband der Deutschen Vereinigung für Politische Bildung, der Fachverband der Politiklehrerinnen und -lehrer, eine höhere Stundenzahl für den Politikunterricht. „Mit gerade mal zwei Wochenstunden in der neunten und einer Wochenstunde in der zehnten Klasse erhalten Schülerinnen und Schüler an rheinland-pfälzischen Gymnasien (G9) nicht nur signifikant wenig politische Bildung. Der Politikunterricht setzt zudem deutlich zu spät ein“, so Busch. Andere Bundesländer wie Baden-Württemberg, Hessen oder Nordrhein-Westfalen geben bereits ab dem fünften Jahrgang Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, über Fragen des demokratischen Zusammenlebens nachzudenken.

„Viele Schülerinnen und Schüler würden einen höheren Stellenwert der politischen Bildung begrüßen“, weiß Busch. So zeigten zahlreiche Befragungen, dass sich Jugendliche einen früheren Beginn und mehr politische Bildung, insbesondere die Thematisierung aktueller politischer Ereignisse, in der Schule wünschten. In den letzten 15 Jahren seien das politische Interesse und der Wunsch nach Beteiligung bei Jugendlichen kontinuierlich gestiegen, zugleich aber auch Ressentiments und Distanz gegenüber der etablierten Politik gewachsen. „Politikunterricht – ergänzt um ein partizipativ gestaltetes Schulleben, das demokratisches Erfahrungshandeln ermöglicht – ist deshalb für Jugendliche der wichtigste Ort, um politisch-gesellschaftliche, rechtliche und ökonomische Fragen systematisch zu reflektieren und kontrovers im Klassenverband zu diskutieren.“

Das „Ranking Politische Bildung 2017“ vergleicht bisher allerdings nur Stundenzahlen und Dauer des Politikunterrichts in den Bundesländern. Aussagen über die Qualität des Politikunterrichts lassen sich hieraus nicht gewinnen. Mit dem neuen kompetenzorientierten Lehrplan für die gesellschaftswissenschaftlichen Fächer hat das Land Rheinland-Pfalz in der Sekundarstufe I in den letzten zwei Jahren wichtige Voraussetzungen für die Innovation des Faches geschaffen. Auch die universitäre Lehrerbildung wurde in Rheinland-Pfalz in den letzten Jahren durch die Schaffung neuer Professuren für die Didaktik der Politischen Bildung an der TU Kaiserslautern und der Universität Trier verbessert.

Nichtsdestotrotz bleibt die Unterrichtsentwicklung in der politischen Bildung eine große Herausforderung. „Die Anforderungen an Fachlehrkräfte sind in der politischen Bildung besonders hoch, da sie gleichermaßen über politikwissenschaftliches, soziologisches, ökonomisches und juristisches Fachwissen verfügen müssen und in ihrem Unterricht ständig wechselnde aktuelle Ereignisse thematisieren,“ so Julia Frisch, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Arbeitsbereich Didaktik der Gesellschaftswissenschaften an der Universität Trier. „Dass Politikunterricht vielfach fachfremd, also von nicht ausgebildeten Lehrkräften, unterrichtet wird, wie es die Bielefelder Studie andeutet, stimmt deshalb nicht optimistisch.“

Zu den Personen

Prof. Dr. Matthias Busch unterrichtet seit dem Sommersemester 2017 an der Universität Trier angehende Lehramtsstudierende in Didaktik der Gesellschaftswissenschaften. Zuvor hatte er eine Juniorprofessur für Didaktik der Politischen Bildung an der TU Kaiserslautern inne. Matthias Busch hat selbst Sozialkunde und Deutsch auf Lehramt studiert und war danach zunächst einige Jahre als Dozent und Lehrer an Oberschulen, in der Erwachsenenbildung und der Referendarausbildung tätig. Im November 2017 wurde er für sein Seminar „Politik und Politikvermittlung“ mit dem Lehrpreis der Universität Trier geehrt. Im Rahmen des Programms "Sowi4you" bietet sein Lehrstuhl Schulen der Großregion vielfältige Möglichkeiten für Kooperationen, Fortbildungen und Begleitforschung im Bereich der historisch-politischen Bildung an, unter anderem thematische Schüler-Projekttage, didaktische Entwicklungsforschung in Zusammenarbeit von Schulen und universitären Lehrveranstaltungen, Begleitung demokratiepädagogischer Schulentwicklungsprozesse, Bereitstellung von regionalspezifischen Lehr-Lern-Materialien sowie didaktische Fachveranstaltungen für Lehrkräfte.

Jugendschutz auch an Fastnacht unverzichtbar

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Kreisjugendamt macht auf die Einhaltung des Jugendschutzgesetzes im Karneval aufmerksam

Die karnevalistische Zeit strebt ihrem Höhepunkt entgegen. Die Narren erobern in den kommenden Tagen die Straßen und verbreiten eine ausgelassene Feierstimmung. Dabei wird oftmals nicht nur fröhlich gefeiert, sondern auch viel Alkohol getrunken. So ist es nicht verwunderlich, dass viele Kinder und Jugendliche durch das Verhalten Erwachsener denken, dass Alkohol und der Vollrauch zur Fastnacht einfach dazugehören. Aus diesem Grund weist das Kreisjugendamt zur Fatnachtszeit noch einmal besonders auf die Einhaltung der Jugendschutzbestimmungen hin und appelliert an die „Vorbildfunktion“ aller Erwachsenen.

Jugendschutz und Fastnacht sind keine Gegensätze, sondern gerade in dieser Zeit ein unabdingbarer Partner, der einen klaren Rahmen in Bezug auf die Abgabe und den Konsum von Alkohol, sowie Aufenthaltszeiten bei Veranstaltungen liefert. Klare Spielregeln sind grob zusammengefasst:

  • Kein Alkohol für unter 16-Jährige!
  • Der Verzehr und Kauf von Bier und Wein oder weinhaltigen Getränken ist Jugendlichen ab 16 Jahren erlaubt.
  • Die Abgabe anderer alkoholischer Getränke an unter 18-jährige ist verboten und der Verzehr ist Kindern und Jugendlichen nicht gestattet.
  • Jugendlichen unter 16 Jahren ist die Anwesenheit bei Tanzveranstaltungen nur in Begleitung einer personensorgeberechtigten oder erziehungsbeauftragten Person gestattet. 16- und 17-Jährige dürfen ohne Begleitung bis 24 Uhr an Veranstaltungen teilnehmen.
  • Die Abgabe von Tabakwaren und das Rauchen in der Öffentlichkeit darf unter 18-Jährigen nicht gestattet werden.

Neben der Verantwortung der Eltern und Erwachsenen sind auch die Veranstalter von Fastnachtssitzungen und Tanzveranstaltungen sowie die Inhaber von Gaststätten und sonstigen Verkaufsstellen von Alkohol (Kioske, Tankstellen, Imbissstuben) in der Pflicht, die Jugendschutzbestimmungen umzusetzen. So müssen Veranstalter und Gewerbetreibende auch die geltenden Vorschriften in einer deutlich erkennbaren Form, z.B. direkt an der Kasse, Theke, Ausschank- und Abgabestelle, aushängen. Dabei ist es wichtig, dass die Beschränkungen bzw. das Verbot nicht nur für die Abgabe sondern auch für den Konsum von Alkohol gelten. Es ist darauf zu achten, dass ein unerlaubter Konsum von Alkohol unterbunden wird.

Das Wohl der Kinder und Jugendlichen sollte nicht nur den Ordnungsbehörden überlassen bleiben, sondern allen am Herzen liegen. Die Auswirkungen von übermäßigem Alkoholkonsum sind hinlänglich bekannt. Um die Tradition des gemeinsamen Feierns und Fröhlichseins an Fastnacht zu erhalten, sollte gerade der maßvolle und gewissenhafte Umgang mit Alkohol im Vordergrund stehen und kein Auge zugedrückt werden, wenn es um ein so wichtiges Thema wie den Jugendschutz geht. Jugendschutz geht alle an!

Mehr Informationen gibt es bei der Kreisverwaltung, Markus Rüdel, Kreisjugendförderung, Telefon 06761 82509, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

Julia Klöckner tritt beim „Orden wider den tierischen Ernst“ auf

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* Montag, 29. Januar, 20.15, ARD

* Winfried Kretschmann erhält den Orden

Auch 2018 verbindet die karnevalistische Traditionsveranstaltung politische Redner in der Bütt mit Aachener Heimatgefühl, Comedy und Karneval: die 68. Verleihung des Ordens "Wider den tierischen Ernst".

Winfried Kretschmann, Deutschlands erster und bisher einziger grüner Ministerpräsident, wird als Ritter 2018 in den Ordenskonvent des AKV aufgenommen.

Neben dem AKV-Präsidenten Werner Pfeil wird auch Moderator und ARD-Tagesschau Sprecher Jens Riewa 2018 wieder durch die Festsitzung im Aachener Eurogress führen. Die politische Rede im karnevalistischen Umfeld und das "Öcher Flair" sind von jeher Markenzeichen und Unikat der Ordensverleihung.

So sind auch 2018 wieder Größen des politischen Tagesgeschäfts wie NRW-Ministerpräsident Armin Laschet, CDU Vizechefin Julia Klöckner und FDP Bundesvorstand Alexander Graf Lambsdorff auf der Bühne zu sehen.

Die Rheinland-pfälzische CDU-Chefin und Fraktionsvorsitzende im Landtag, Julia Klöckner MdL, geht in der Sendung mit einem selbst geschriebenen Auftritt als „Christel von der Post“ in die Bütt - in original Postmontur und mit Telegrammen aus aller Welt für den neuen Ordensträger …

Julia Klöckner ist selbst von Kindesbeinen an Fastnachterin und stand schon früh auf der Karnevalsbühne der Guldentaler „Sunneblum“. Als Ehrenoffizierin der Mainzer Ranzengarde geht sie jedes Jahr den Rosenmontagszug in Mainz mit.

Julia Klöckner: „Die Fastnacht in Aachen, im Rheinland, ist anders als bei uns in Mainz, Bad Kreuznach oder Guldental. Aber das macht die 5. Jahreszeit ja aus - jeder nach seiner Facon, Hauptsache gesellig und unterhaltend - ohne unter die Gürtellinie zu gehen. Parteiübergreifend wird da gelacht und geschunkelt.“

Weiterer Anstieg der Bevölkerung in 2017

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Im Jahr 2017 ist die Bevölkerung in Rheinland-Pfalz erneut gewachsen, wenn auch in geringerem Umfang als noch in den drei Jahren zuvor. Wie aus einer Schätzung des Statistischen Landesamtes hervorgeht, lebten zum Jahreswechsel rund 4.077.600 Menschen im Land. Dies waren 11.500 Personen mehr als noch ein Jahr zuvor und damit die höchste Zahl in der inzwischen mehr als 70-jährigen Landesgeschichte.

Grund für den erneuten Anstieg ist nach Auswertung bislang vorliegender Zahlen, dass auch im vergangenen Jahr deutlich mehr Menschen nach Rheinland-Pfalz zu- als fortzogen – Deutsche ebenso wie Ausländer. Der Wanderungssaldo lag bei schätzungsweise 21.500.

Die Zahl der Gestorbenen in 2017 dürfte nach vorläufigen Auszählungen erneut um schätzungsweise rund 10.000 Personen über der Geborenenzahl gelegen haben.

Bislang konnten zur Ermittlung der aktuellen Bevölkerungsbestände lediglich die Bestandszahlen der rheinland-pfälzischen Meldebehörden nach Staatsangehörigkeit sowie Alter und Geschlecht herangezogen werden, eine genauere Quantifizierung der Zu- und Fortzüge sowie der Geburten und Sterbefälle erfolgt sukzessive in den kommenden Monaten.

Ausländerinnen und Ausländer

Nach den vorläufigen Ergebnissen stieg die Anzahl der in Rheinland-Pfalz lebenden Ausländerinnen und Ausländer gegenüber dem 31. Dezember 2016 um rund 21.200 und gegenüber der letzten Volkszählung um 159.800 auf nunmehr etwa 431.800 Personen. Ihr Anteil an der Bevölkerung lag Ende 2017 bei schätzungsweise 10,6 Prozent und damit um 0,5 Prozentpunkte höher als ein Jahr zuvor. Gegenüber dem Stichtag der Volkszählung am 9. Mai 2011 ist der Ausländeranteil um rund 3,8 Prozentpunkte angestiegen.

Altersstruktur

Auch die Altersstruktur der Rheinland-Pfälzerinnen und Rheinland-Pfälzer hat sich nach den vorliegenden Schätzungen zum Teil deutlich verändert. Gegenüber dem 9. Mai 2011 sank die Zahl der unter 20-Jährigen um 1,5 Prozent auf rund 745.900. Rund 2.173.400 Personen entfallen aktuell auf die Altersgruppe der 20- bis unter 60-Jährigen; das sind 0,4 Prozent weniger als zum Zeitpunkt der letzten Volkszählung. 60 Jahre und älter sind  rund 1.158.300 Menschen, 10,2 Prozent mehr als am  9. Mai 2011.

Bevölkerungsentwicklung regional

Die Bevölkerung in den kreisfreien Städten wuchs seit dem Zensus 2011 um schätzungsweise rund 5,1 Prozent. In der Landeshauptstadt Mainz war der Bevölkerungszuwachs am stärksten ausgeprägt (plus 7,4 Prozent). Rückläufig war die Einwohnerentwicklung – trotz eines leichten Bevölkerungszuwachses gegenüber dem Vorjahr – hingegen in der kreisfreien Stadt Pirmasens (minus 0,4 Prozent). In den Landkreisen lag die Einwohnerzahl auf Grundlage der  Schätzung im Durchschnitt um 1,2 Prozent höher als am  Zensusstichtag. Den stärksten Bevölkerungsgewinn gab es  im Rhein-Pfalz-Kreis (plus 4,7 Prozent), der höchste Rückgang war im Landkreis Südwestpfalz zu verzeichnen (minus 2,9 Prozent).

Die hier kommentierten vorläufigen Ergebnisse zum Bevölkerungsstand am 31. Dezember 2017 wurden auf der Grundlage einer Schätzung ermittelt. Die Basis dieser Berechnungen bilden die Ergebnisse der laufenden Bevölkerungsfortschreibung zum 31. Dezember 2016. Diese Ausgangsbasis wurde mit den Bestandsveränderungen aus der kommunalen Melderegisterstatistik für das Jahr 2017 nach Geschlecht, Altersgruppen und Staatsangehörigkeit fortgeschrieben. Regionalergebnisse der Schätzung liegen bis auf Ebene der verbandfreien Gemeinden und Verbandsgemeinden vor.
Derzeit muss bei der Aufbereitung der Bevölkerungsstatistiken bundesweit mit Verzögerungen mehreren Monaten gerechnet werden. Angaben zu Geburten, Sterbefällen und Eheschließungen für das erste Halbjahr 2017 nach Bundesländern werden aus heutiger Sicht frühestens im Februar 2018 vorliegen, für die Wanderungsstatistik und die Bevölkerungsfortschreibung frühestens im März 2018. Jahresergebnisse 2017 zu Geburten, Sterbefällen und Eheschließungen, Wanderungen und zum Bevölkerungsstand sind aus heutiger Sicht voraussichtlich erst Ende des 2., Anfang des 3. Quartals 2018 zu erwarten. Die Statistiken sind zurzeit von zwei grundlegenden Neuerungen betroffen. Zum einen werden sie auf ein neues technisches Aufbereitungsverfahren umgestellt. Zum anderen änderte sich für die Wanderungsstatistik der Standard der Datenlieferung von den Meldebehörden an die Statistikämter. In beiden Bereichen gab und gibt es zum Teil erhebliche Anpassungsschwierigkeiten und Verzögerungen bei der Softwareerstellung.

Autor: Gerd Reh (Referat Bevölkerung, Gebiet, Zensus)

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