Montag, 19. Februar 2018

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Weihnachtsfeiern, Neujahrsfeten und Co.

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Unfallkasse Rheinland-Pfalz informiert: Sind Beschäftigten beim Betriebsfest gesetzlich unfallversichert?

Viele Unternehmen danken ihren Beschäftigten zur Weihnachtszeit oder zum Jahresbeginn mit einer Einladung zum Feiern. „Bei solchen Veranstaltungen sind die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer grundsätzlich gesetzlich unfallversichert“, erklärt Jörg Zervas, Abteilungsleiter bei der Unfallkasse Rheinland-Pfalz. Verletzt sich beispielsweise eine Mitarbeiterin bei einem Sturz während der betrieblichen Jahresabschlussfeier, hat sie einen Arbeitsunfall erlitten und Anspruch auf berufsgenossenschaftliche Behandlung. Doch nicht jedes gesellige Beisammensein im Kreis der Kolleginnen und Kollegen gilt automatisch als betriebliche Veranstaltung. „Passiert ein Unfall auf einer privaten Geburtstagsfeier im Büro, besteht kein gesetzlicher Unfallversicherungsschutz“, informiert Jörg Zervas. In diesem Fall ist die Krankenkasse zuständig.

Damit Weihnachtsfeiern, Neujahrs- oder Karnevalspartys, Wanderungen und Grillfeten als betriebliche Veranstaltungen gelten, müssen einige Kriterien erfüllt sein:

  • Das Unternehmen lädt ein und kümmert sich um die Organisation bzw. beauftragt jemanden damit.
  • Die Unternehmensleitung selbst oder eine von ihr beauftragte Person nimmt an der Veranstaltung teil.
  • Bei Veranstaltungen von einzelnen Organisationseinheiten muss die jeweilige Führungskraft anwesend und die Aktivität von der Unternehmensleitung genehmigt sein.
  • Mit der Veranstaltung muss das Ziel verfolgt werden, die gegenseitige Verbundenheit und den Zusammenhalt der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter untereinander sowie zur Unternehmensleitung zu fördern.
  • Die Veranstaltung muss allen Beschäftigten des organisatorischen Bereichs offen stehen und im Wesentlichen auf Betriebsangehörige beschränkt sein.

Eine schriftliche Information über Beginn, Ende sowie Programm der Veranstaltung dokumentiert für alle, was offizieller Teil der Veranstaltung ist. Denn beim Weiterfeiern nach dem offiziellen Ende erlischt der gesetzliche Unfallversicherungsschutz.

Bei betrieblichen Veranstaltungen gilt der gesetzliche Unfallversicherungsschutz auch auf Hin- und Rückwegen. Aber Vorsicht bei Alkoholgenuss! Bei einem Arbeits- oder Wegeunfall kann der Versicherungsschutz verloren gehen, wenn der Alkoholgenuss ursächlich für den Unfall war.

Weihnachtsmärkte sind beliebt bei Taschendieben

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Polizei gibt Tipps für einen unbeschwerten Bummel

Der Besuch eines Weihnachtsmarkts gehört für viele im Advent einfach mit dazu – leider auch für Taschendiebe. Während die Besucher an den zahlreichen Ständen stöbern oder sich angeregt bei einer Tasse Punsch unterhalten, schlagen die Diebe blitzschnell zu. Zwar sank 2016 die Zahl der angezeigten Taschendiebstahlfälle etwas im Vergleich zum Vorjahr – von insgesamt 168.142 (2015) auf 164.771 Fälle (2016). Dafür stieg aber der Schaden von 50,8 Millionen Euro (2015) auf 51,5 Millionen Euro an. Die Polizei gibt hilfreiche Tipps, wie sich Besucherinnen und Besucher vor dem Griff in die Tasche schützen können. Sie sind auf der Klappkarte „Schlauer gegen Klauer!“ kurz zusammengefasst, die bei jeder Polizeidienststelle und im Internet unter www.polizei-beratung.de erhältlich ist.

In den engen Gassen zwischen den Weihnachtsmarktständen ist zum Beispiel der Drängel-Trick sehr beliebt. „Ein Dieb rückt unangenehm dicht an das Opfer heran, bis es sich ärgerlich abwendet und dadurch eine umgehängte Tasche oder die Geldbörse in der Manteltasche quasi „griffbereit“ anbietet“, so Gerhard Klotter, Vorsitzender der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes. „Innerhalb weniger Sekunden sind Brieftasche, Kreditkarte oder das Handy verschwunden.“ Dabei laufen die Maschen der Diebe oft nach dem gleichen Schema ab: Einer lenkt das Opfer ab, der Zweite stiehlt die Beute und gibt sie an einen Dritten weiter, der dann verschwindet. Werden die Diebe nicht auf frischer Tat ertappt, sind sie meist nur schwer ausfindig zu machen – zumal die Opfer den Verlust meist erst spät bemerken und die Täter in vielen Fällen nicht beschreiben können.

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Baumpflege- , Baumfäll- und Baumpflanzarbeiten an der L 127

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Koblenz. Im Bereich der L 127 zwischen den Kreisverkehren Niederberg und Arenberg werden ab der Einfahrt Sportplatz Niederberg auf einer Länge von ca. 200 m Bäume gefällt und im Rahmen des im letzten Jahr begonnen schrittweisen Umbaus des Baumbestands an der L 127 im Anschluss wieder neu mit Zerr-Eichen (Quercus cerris) und Sumpf-Eichen (Quercus palustris) bepflanzt.

Die sich im Bereich der L 127 befindenden Hybrid-Pappeln werden aus Gründen der Bruchsicherheit auf die alten Kappstellen zurückgeschnitten.

Für die Arbeiten wird die L 127 am Dienstag, 28.11. und Mittwoch, 29.11.2017 jeweils in der Zeit zwischen 08.30 Uhr und 16.00 Uhr voll gesperrt. Eine Umleitung wird für diesen Zeitraum eingerichtet.

Der Eigenbetrieb Grünflächen- und Bestattungswesen möchte an dieser Stelle ausdrücklich darauf hinweisen, dass im Zuge dieser Arbeiten keine Hybrid-Pappeln gefällt werden.

Krankenhauskosten auf Rekordniveau

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Krankenhauskosten auf Rekordniveau

In den rheinland-pfälzischen Krankenhäusern fielen im Jahr 2016 Gesamtkosten in Höhe von rund 4,6 Milliarden Euro an. Das waren nach Angaben des Statistischen Landesamtes vier Prozent mehr als im Vorjahr. Mit rund drei Milliarden Euro entfielen 64 Prozent auf Personalkosten. Diese stiegen im Vergleich zum Vorjahr um vier Prozent.

Die Sachkosten für die stationäre Versorgung erhöhten sich gegenüber dem Jahr 2015 ebenfalls um gut vier Prozent auf 1,5 Milliarden Euro. Darin enthalten sind pflegesatzfähige Instandhaltungskosten von nahezu 172 Millionen Euro (plus 7 Prozent). Hierbei handelt es sich um Investitionskosten für die Instandhaltung im stationären Bereich, z. B. die Erneuerung von Fenstern oder Bodenbelägen. 138 Millionen Euro entfielen auf Steuern, Zinsen und ähnliche Aufwendungen sowie auf Kosten der Ausbildungsstätten und Aufwendungen für den Ausbildungsfonds. In den Gesamtkosten waren Ausgaben in Höhe von 489 Millionen Euro für nichtstationäre Leistungen enthalten, etwa für ambulante, vor- und nachstationäre Leistungen sowie für wissenschaftliche Forschung und Lehre. Demnach beliefen sich 2016 die bereinigten Kosten der stationären Krankenhausversorgung auf 4,2 Milliarden Euro.

Behandlungskosten pro Fall bei durchschnittlich 4.301 Euro

Im Jahr 2016 wurden 966.400 Patientinnen und Patienten vollstationär behandelt. Das waren fast drei Prozent mehr als im vorangegangenen Jahr. Die stationären Krankenhauskosten je Fall lagen bei durchschnittlich 4.301 Euro und damit um 1,7 Prozent höher als im Jahr zuvor (4.228 Euro).

Das Statistische Bundesamt errechnet – nach Vorgaben des Krankenhausentgeltgesetzes – den sogenannten Orientierungswert für Krankenhäuser. Dieser Wert gibt die durchschnittliche jährliche prozentuale Veränderung der Krankenhauskosten wieder, die ausschließlich auf Preis- oder Verdienständerungen zurückzuführen ist. Für den Zeitraum des zweiten Halbjahres 2016 und des ersten Halbjahres 2017 beträgt der Orientierungswert im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum 2,11 Prozent. Informationen zu Methodik und Berechnungsgrundlagen

Die Ergebnisse basieren auf den jährlichen Meldungen der Krankenhäuser.

Autorin: Charlotte Schmidt (Referat Auswertungen, Analysen Abteilung 1)

Wohnen im Alter

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Land unterstützt beim Aufbau von Wohn-Pflege-Gemeinschaften – jetzt bewerben für „WohnPunkt RLP“

Kleine ländliche Gemeinden in Rheinland-Pfalz, die eine Wohn-Pflege-Gemeinschaft für ältere Menschen aufbauen wollen, können sich um eine professionelle Begleitung durch das Landesprojekt „WohnPunkt RLP“ bewerben. Damit startet dieses Angebot in die fünfte Auswahlphase. Bewerbungsschluss ist der 12. Januar 2018.

„Wohn-Pflege-Gemeinschaften werden immer stärker nachgefragt“, betonte Sozialministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler. „Gerade im ländlichen Raum hat das Thema Wohnen im Alter und bei Pflegebedarf eine große Bedeutung. Viele Menschen wollen auch dann nicht ihr Heimatdorf und die gewohnte Umgebung verlassen, wenn sie nicht mehr alleine wohnen können und bereits auf Unterstützung und Pflege angewiesen sind. Wohn-Pflege-Gemeinschaften bieten hier eine gute Lösung.“ Das Projekt WohnPunkt RLP ist Teil des Zukunftsprogramms „Gesundheit und Pflege – 2020“ des Ministeriums für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie. Es wird vom Land finanziert und von der Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V. (LZG) durchgeführt. WohnPunkt RLP startete im Oktober 2014 und hat bis Ende 2017 schon 28 Gemeinden begleitet.

„Bürgerschaftlich eingebettete Modelle in kleinen ländlichen Dörfern brauchen eine spezielle Begleitung beim Aufbau, da oft das Know-how fehlt. WohnPunkt RLP bietet dies“, so LZG-Geschäftsführer Dr. Matthias Krell. Die Koordinierungsstelle WohnPunkt RLP in der LZG organisiert gemeinsam mit den Ansprechpartnern in der Gemeinde den Planungs- und Gründungsprozess einer Wohn-Pflege-Gemeinschaft vor Ort und stellt den Initiativen professionelle externe Begleiter zur Seite. Die LZG koordiniert in der Planungsphase die Kommunikation mit den verschiedenen Akteuren, sorgt für die erforderlichen Schritte zur Umsetzung und begleitet die regionalen Vorhaben durch den Realisierungsprozess. Teilnehmende Kommunen profitieren auch vom Austausch mit anderen Gemeinden.

Interessierte finden Informationen auf der Internetseite www.wohnpunkt-rlp.de unter dem Menüpunkt „Neue Bewerbungsphase“. Dort steht auch das Antragsformular zum Download bereit.

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