Montag, 19. Februar 2018

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Vorträge an der vhs-Koblenz

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„Hate Speech – Umgang mit Hasskommentaren im Netz an der vhs"

Zwei Drittel aller Internetnutzer waren schon Zeuge von Hassbotschaften im Netz. Insbesondere in den sozialen Netzwerken sind verrohte Sprache, Beleidigungen und Hetze weit verbreitet. Das Phänomen der Hassrede bringt nicht nur juristische Implikationen mit sich, sondern hat auch Auswirkungen auf unser Verständnis von gesellschaftlichem Diskurs und Debattenkultur.
Wer ist von Hate Speech betroffen? Wie ist die rechtliche Einordnung im Spannungsfeld zwischen Meinungsfreiheit und Menschenverachtung? Wie kann eine offene und demokratische Kommunikationskultur gestärkt werden? Welche Strategien benötigt jede/r Einzelne im Umgang mit Hassrede im Netz?
Die Veranstaltung greift das Phänomen Hate Speech aus unterschiedlichen Perspektiven auf und diskutiert Maßnahmen zu seiner Bekämpfung.
Termin: Di., 07.11.17 von 17:15 - 21:00 Uhr
Anmeldung und weitere Informationen bitte unter www.vhs-koblenz.de oder (0261) 129-3702/-3711/-3730/-3740.

Vortrag an der vhs "Das Epochenjahr 1917 - Die russische Oktoberrevolution" am  25.10./7.11.1917

Das Jahr 1917 wird in der Geschichtsschreibung gerne als eines der „Epochenjahre“ des 20. Jahrhunderts bezeichnet, in der Bedeutung durchaus vergleichbar den Zeiträumen 1944/45 und 1989/90. Der Verlauf des Ersten Weltkrieges, der die europäische Ordnung umstürzen und ein „langes“ 19. Jahrhundert beenden würde, spielt hierbei eine Rolle als auslösendes Moment.
Ein kurzes Referat des Dozenten über die Ereignisse der sogenannten "Oktoberrevolution" in Petrograd leitet die Veranstaltung ein. Es soll den Teilnehmenden die Möglichkeit bieten, in einer Diskussion kritisch zu hinterfragen, ob bzw. inwiefern 1917 ein „Epochenjahr“ ist. Dabei können Unterschiede und Parallelitäten im Aufstieg der USA und der Sowjetunion zu Supermächten, auch nach 1944/45, schon in den Blick genommen werden.
Termin: Di., 07.11.17 von 19:15 - 20:45 Uhr
Anmeldung und weitere Informationen bitte unter www.vhs-koblenz.de oder (0261) 129-3702/-3711/-3730/-3740.

vhs-Vortrag zu dem Thema Elternzeit und Elterngeld


Der Gesetzgeber hat, durch verschiedene Reformen versucht, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu fördern. Im wirtschaftlichen Bereich wurden die Regelungen des Elterngeldes eingeführt. Zur Sicherstellung einer besseren und umfangreicheren Betreuung wurden neben der Erweiterung der Kindergartenplätze die Regelungen zu Elternzeit und Elternteilzeit modernisiert und erweitert. Diese Regelungen werden immer häufiger geändert und überarbeitet. Zuletzt wurde das sog. ElterngeldPlus eingeführt, das ebenfalls weitreichende Änderungen zur Berechnung und der Verteilungsmöglichkeiten des Elterngeldes nach sich gezogen hat. Die früher vorgesehene Möglichkeit des Bezugs von Betreuungsgeld ist hingegen inzwischen wieder weggefallen. Der Vortrag zeigt die Möglichkeiten und Rechtsansprüche auf Elternzeit und Elternteilzeit auf und stellt die Grundzüge des Elterngeldes sowie des ElterngeldPlus dar, damit werdende Eltern ihre Möglichkeiten auch umsetzen können.
Termin: Mi., 08.11.17 von 17:30 - 19:00 Uhr
Anmeldung und weitere Informationen bitte unter www.vhs-koblenz.de oder (0261) 129-3702/-3711/-3730/-3740.

Sperrung Facebook

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Mein Name ist Nicole Diehl

Ich bin Moderatorin der Gruppe Wohnzimmer in Facebook. Sie ist die Größte von Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Seit ich dort Moderatorin bin und spezielle Bilder zur Unterhaltung Poste, kommt es vermehrt vor, dass ich mir dadurch sehr viele Hater zuziehe. Sie melden meine Bilder, die zwar anders sind aber nicht schlimm, und dadurch habe ich jetzt die 4 Sperre.

Facebook reagiert einfach nicht auf die Frage warum, sie schicken einfach vorgefertigte Texte und anscheinend ist für sie das Thema damit erledigt.

Ich kommentiere meine Meinung auf der Seite von Facebook unter ihren Posts, aber bekomme keine Reaktionen von denen, außer Standart Antworten. Es wird nicht wirklich auf einen eingegangen, einfach gesperrt ohne einen Grund vorzulegen. Die dritte Sperre wurde am 23 .10 .17 aufgehoben und die 4 Sperre besteht seit 26.10.17. Ich werde auch nicht aufhören Bilder zu Posten und den Hatern damit eine Freude mache. Vor allen Dingen haben diese Bilder einen Hintergrund...

Nämlich das jeder Mensch schön ist wie er ist , egal ob mit oder ohne Schminke. Und es gibt leider so viele, die wegen ihrem Äußeren gemobbt werden und ich will damit ein Zeichen setzen.

Das ist meine persönliche Meinung, viele Grüße Nicole Diehl

Reformationstag oder Halloween?

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Koblenz (ots) - 31. Oktober - für die einen ist es der Reformationstag. Im Jahr 2017 noch dazu ein besonderer, denn zum 500. Mal jährt sich der Tag, an dem Martin Luther seine 95 Thesen zu den Missständen in der damaligen Kirche an der Tür der Schlosskirche in Wittenberg aufhängte. Damals sowas wie das "schwarze Brett" der dortigen Uni. Und nur genau aus diesem Grund ist der 31. Oktober 2017 ein bundesweiter Feiertag.

Das dürfte die "Grusel- und Partyfreaks" kaum kümmern.

Für sie steht die Nacht zum 1. November seit einigen Jahren schon auf dem persönlichen Eventkalender, jedoch unter einem völlig anderen Begriff: Halloween. Ein Brauchtum, das seinen Weg aus Irland über die USA schließlich auch zu uns gefunden hat. Die mit Abstand meisten Halloweenfeiern verlaufen auch ohne Probleme oder Zwischenfälle und kleine Streiche, auch andere zu erschrecken, gehören sicher ebenso dazu. Doch nicht jeder Streich an Halloween ist erlaubt.

Wird etwas mutwillig beschädigt, kann es Ärger geben.

Eier- Äpfel- und Steinwürfe sowie Farbschmierereien und damit einhergehende Beschädigungen an Autos, Hauswänden, Fenstern und Türen, empfinden zum Beispiel bestenfalls deren Verursacher noch als lustig. Die geschädigten Eigentümer und die Polizei nennen das anders: Sachbeschädigung. Und das ist schlicht und ergreifend eine Straftat! Im gesamten Bereich des Polizeipräsidiums Koblenz war in den letzten Jahren ein leichter Rückgang dieser Sachbeschädigungen festzustellen. Nichtdestotrotz werden immer wieder "einfache Fälle" der Sachbeschädigungen und Belästigungen gemeldet und zur Anzeige gebracht.

Besondere Brisanz entwickeln darüber hinaus alle Sachverhalte, die die Sicherheit des Straßenverkehrs beeinträchtigen. Man will gar nicht an die Folgen denken, die ein ausgehobener Gullydeckel für einen Auto- oder einen Zweiradfahrer haben kann. Die Polizei will alles andere als ein Spielverderber sein, aber solche Vorfälle, bei denen die Sicherheit anderer aufs Spiel gesetzt oder deren Eigentum beschädigt wird, gehen eindeutig zu weit! Und auch hier handelt es sich nicht etwa um "Dumme-Jungen-Streiche" sondern um handfeste Straftaten. Auch schon dann, wenn niemand zu Schaden kommt.

Ein wichtiger Sicherheitshinweis an alle "dunkle Gestalten" der Halloween-Nacht und insbesondere auch an die Eltern: "Sehen und gesehen werden" lautet das Motto, wenn Sie oder Ihre Kinder sich im Straßenverkehr bewegen. Reflektoren und Blinkis an der meist schwarzen Verkleidung sorgen dafür, dass Autofahrer Sie nicht übersehen. Verkleidungen und Schreckgestalten gehören mittlerweile auch bei uns ganz selbstverständlich zu Halloween dazu. Aber auch hier gibt es Grenzen.

Wer die Gesundheit Anderer gefährdet oder gar schädigt, begeht kein "Kavaliersdelikt". Auch hier reden wir von ???? - Richtig: Straftaten!

Zum Beispiel Körperverletzungen, Nötigungen oder Bedrohungen. Und auch an Halloween gibt es keine Ausnahme, die Polizei wird konsequent durchgreifen. Um ein besonderes Auge auf das Halloween-Treiben zu haben, werden nicht nur im Stadtgebiet von Koblenz in der Nacht zu Allerheiligen verstärkt Streifen unterwegs sein.

Wir würden uns sehr freuen, wenn die Pressemeldung des 1. November mit den Worten "Halloween-Nacht ohne polizeiliche Vorkommnisse" titeln könnte und wünschen Ihnen viel Spaß beim fröhlichen Feiern.

Polizeipräsidium Koblenz

Halloween: Scherze und ihre Folgen

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Sachbeschädigungen sind kein Kavaliersdelikt

In der Nacht vom 31. Oktober auf den 1. November ist wieder Halloween: Kinder ziehen von Haus zu Haus und fordern mit dem Spruch: „Süßes, sonst gibt`s Saures“ Geschenke oder spielen Streiche. Doch so mancher Scherz ist gar nicht lustig, sondern strafbar.

„Viele Streiche sind schlicht Sachbeschädigungen. Diese können mit einer Geldstrafe und sogar mit bis zu zwei Jahren Gefängnis geahndet werden“ betont Gerhard Klotter, Vorsitzender der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes. „Wer zum Beispiel einen Briefkasten mit Feuerwerkskörpern in Brand setzt, begeht eine Straftat. Auch wer Autos oder Hausfassaden mittels Sprayfarbe `verschönert´, muss mit einer Strafe rechnen“, so Klotter weiter.

Mit bis zu drei Jahren Freiheitsstrafe oder einer Geldstrafe kann bestraft werden, wer eine „Gemeinschädliche Sachbeschädigung“ begeht. Dies ist der Fall, wenn jemand Sachen beschädigt oder zerstört, die der öffentlichen Nutzung dienen. Gemeint sind damit z.B. demolierte Parkbänke oder zerkratzte Scheiben in Zügen. Jedes Jahr entstehen dadurch Schäden in Millionenhöhe, die letztlich alle gemeinsam bezahlen müssen. Wenn der Täter ermittelt wird, muss er den Schaden ersetzen bzw. bezahlen. Das nennt man dann eine zivilrechtliche Schadensersatzpflicht, die je nach Alter und Situation auch Familienangehörige treffen kann.

Ein Halloween-Streich kann auch für diejenigen teuer werden, die nicht mitgemacht haben, sondern nur dabei waren: Junge Menschen, die auf nächtlicher Zerstörungstour mit Freunden erwischt werden, können wegen gemeinschaftlicher Sachbeschädigung angezeigt werden. In jedem Fall bedeutet das mindestens eine Geldstrafe, hinzu kommt noch die Schadenswiedergutmachung.

Sollten Sie Zeuge oder Opfer einer Straftat werden, scheuen Sie sich bitte nicht den Notruf 110 zu wählen.

Einer spannenden Halloween-Nacht mit viel Grusel steht nichts im Wege, wenn beim Streiche spielen gewisse „Spielregeln“ eingehalten werden, damit alle Spaß haben und niemand zu Schaden kommt.

Mehr zum Thema Vandalismus unter:

http://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/jugendkriminalitaet/taeter-von-vandalismus/

http://www.polizeifürdich.de/deine-themen/sachbeschaedigung.html

Dunkle Jahreszeit: So sichern Sie Ihr Zuhause richtig

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Neu gestalteter Internetauftritt der Polizei bietet umfassende Informationen über effektiven Einbruchschutz - Tag des Einbruchschutzes am 29. Oktober

Die Tage werden kürzer, es wird wieder früher dunkel. Für Einbrecher ergeben sich damit mehr gute Gelegenheiten, unbehelligt zu Werke zu gehen. Die Polizei informiert die Bevölkerung daher zu dieser Jahreszeit verstärkt zum Thema Einbruchschutz: Rund um den Tag des Einbruchschutzes am 29. Oktober gibt es bundesweit wieder zahlreiche Aktionen und Veranstaltungen im Rahmen der Einbruchschutzkampagne K-EINBRUCH. Zudem wurde die Kampagnenwebsite www.k-einbruch.de neu gestaltet und bietet jetzt noch übersichtlicher umfassende Informationen zu geeigneter Sicherungstechnik und den von der Polizei empfohlenen Verhaltensmaßnahmen.

Der Internetauftritt wurde komplett überarbeitet und den heutigen Webstandards angepasst, so dass die Seite jetzt auch auf mobilen Endgeräten wie Smartphones und Tablets optimal angezeigt wird. „Mit diesem so genannten Responsive Design und barrierefreien Elementen wollen wir das Thema Einbruchschutz für die Bürgerinnen und Bürger noch attraktiver darstellen und sie dafür sensibilisieren, in geprüfte und zertifizierte Sicherungstechnik zu investieren“, so Gerhard Klotter, Vorsitzender der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes. Denn viele unterschätzen das Risiko, ins Visier von Einbrechern zu geraten. Der Einbruchreport der Deutschen Versicherer belegt, dass jeder Zweite dem Irrtum unterliegt, bei ihm sei nichts zu holen. Jeder Vierte glaubt, seine Wohnung sei ausreichend geschützt. Dabei werden häufig entscheidende Sicherheitsvorkehrungen vernachlässigt (www.gdv.de/einbruchreport). Doch durch richtiges Verhalten und die richtige Sicherungstechnik können viele Einbrüche verhindert werden. So erhalten die Besucher der Kampagnenwebsite www.k-einbruch.de unter anderem produktneutrale Tipps zur Sicherung von Fenstern und Türen oder des Grundstücks, zu einfachen Verhaltensmaßnahmen sowie Informationen zur staatlichen Förderung von Maßnahmen zum Einbruchschutz.

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