Mittwoch, 20. September 2017

Letztes Update:09:38:07 AM GMT

region-rhein.de

RSS

Mehr als 6.000 Personen eingebürgert

Drucken
Im Verlauf des Jahres 2016 wurden in Rheinland-Pfalz 6.064 Ausländerinnen und Ausländer eingebürgert. Das sind 308 (5,4 Prozent) mehr, als im Jahr zuvor. Von den 2.661 Männern und 3.403 Frauen lebten rund ein Viertel schon 22 und mehr Jahre in Deutschland. Im Schnitt waren die Betroffenen rund 33 Jahre alt.

Die Liste der am häufigsten eingebürgerten Nationalitäten wird wie schon seit Jahren von türkischen Staatsbürgerinnen und Staatsbürgern (818) angeführt. Es folgen Polen (485), Italiener (307), Kosovaren und Ukrainer (jeweils 232) sowie Rumänen (223). Mit annähernd 198 Briten erhielten im Jahr des Brexit-Referendums so viele Bürger des Vereinigten Königreiches die deutsche Staatsbürgerschaft, wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Diese behielten allerdings allesamt auch ihren Britischen Pass. Dies gilt auch für die Angehörigen der übrigen EU-Länder Polen, Italien und Rumänien, wohingegen von den eingebürgerten Türken lediglich rund 26 Prozent, von den Kosovaren 15 Prozent und von den Ukrainern 11 Prozent ihre bisherige Staatsangehörigkeit aufrecht erhielten, bzw. aufrecht erhalten konnten.

Bezogen auf die hier lebenden Ausländer und dabei beschränkt auf Nationalitäten, die im Jahresdurchschnitt 2015 landesweit mit mindestens 100 Personen vertreten waren, ergibt sich die höchste Einbürgerungsneigung bei Libyern (15,3 Prozent), Angolanern (10,7 Prozent), Staatenlosen (10,1 Prozent), Dominikanern (10,1 Prozent) sowie Kubanern (9,2 Prozent). Briten und Türken belegen – bei Bezugnahme auf die jeweilige Zahl hier lebender Landsmänner und -frauen – mit 4,5 Prozent bzw. 1,4 Prozent Einbürgerungen lediglich die Ränge 19 bzw. 62.

Weiterlesen...

Jugendsammelwoche des Landesjugendringes Rheinland-Pfalz vom 1. Mai bis 11. Mai 2017

Drucken

Jedes Jahr werden junge Menschen aktiv, um Geld für Jugendarbeit zu sammeln – für eigene Aktivitäten und für Projekte anderer Kinder und Jugendlicher. Auch dieses Jahr soll wieder gesammelt werden und dafür brauchen wir Ihre/Eure Hilfe!

Jugendarbeit wird überall in Rheinland-Pfalz durch ehrenamtliche Tätigkeit getragen und organisiert. Dieses große Engagement braucht Unterstützung, auch finanziell. Daher machen viele Jugendgruppen mit und sammeln an den verschiedensten Orten zu den unterschiedlichsten Gelegenheiten.

Die eine Hälfte des gesammelten Geldes darf die sammelnde Jugendgruppe behalten. Damit kann alles finanziert werden, was für die Jugendgruppe wichtig ist: ob Gruppenräume renoviert oder neu ausgestattet, ob Materialien, Spiele oder ein neuer Computer angeschafft werden sollen oder auch der nächste Gruppenausflug bezahlt werden muss.

Die andere Hälfte wird an den Landesjugendring überwiesen. Hiermit werden u.a. Projekte der Mitgliedsverbände und des Landesjugendringes (z. B. im Rahmen der Inklusion oder der Entwicklungszusammenarbeit) unterstützt.

An der Sammlung dürfen sich alle Jugendgruppen in Rheinland-Pfalz beteiligen, unabhängig von einer Mitgliedschaft im Landesjugendring.

Schirmherrin unserer Sammlung ist Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

Die Sammelunterlagen werden vom Landesjugendring Mitte März an die Verbandsgemeinden und Stadtverwaltungen in Rheinland-Pfalz verschickt. Dort können die Unterlagen von den Jugendlichen abgeholt werden.

Die Jugendsammelwoche ist durch den Erlaubnisbescheid der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion Trier vom 19.07.2016, Aktenzeichen 15/750-2/23 genehmigt und wird in ihrer Durchführung behördlich überwacht.

 

Keine Chance für Fahrrad-Diebe

Drucken

Polizei-Tipps und kostenlose FAHRRADPASS-App zum Schutz vor Fahrrad-Dieben.

Im Frühling locken die ersten warmen Sonnenstrahlen ins Freie und auf die Drahtesel. Doch Vorsicht: Wer sein Fahrrad abstellt, um beispielsweise eine Pause zu machen, der sollte Sicherheitsvorkehrungen treffen, damit kein Langfinger zuschlägt und das Fahrrad mitnimmt. Wichtig ist auch, sich die individuellen Fahrrad-Daten zu notieren (die Rahmennummer) oder das Fahrrad codieren zu lassen. So kann die Polizei gestohlene Fahrräder zweifelsfrei ihren rechtmäßigen Besitzern zuordnen. Diese Daten können in einem Fahrradpass der Polizei festgehalten werden, den es für Smartphone-Besitzer auch als App gibt.

Fahrrad-Diebe sind sehr aktiv: In den vergangenen sieben Jahren lag die Zahl der von der Polizei registrierten Fahrrad-Diebstähle immer über 300.000 Fällen. Besonders beliebt bei den Langfingern sind große Abstellplätze, zum Beispiel an Bahnhöfen, Bädern oder Sport- und Freizeiteinrichtungen.

Erste Wahl: Ein massives Fahrrad-Schloss

Um sich vor einem Fahrrad-Diebstahl zu schützen, helfen bereits einfache Mittel: „Es empfiehlt sich, ein massives Stahlketten-, Bügel- oder Panzerkabelschloss zu verwenden, das groß genug ist, um das Fahrrad an einem festen Gegenstand, wie etwa einem Fahrradständer, anzuschließen“, erklärt Gerhard Klotter, Vorsitzender der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes. Nur das Vorder- und Hinterrad zu blockieren, reiche als Schutz vor Dieben nicht aus, diese könnten blockierte Räder mühelos wegtragen oder verladen, so Klotter weiter. Einschlägige Fachzeitschriften informieren darüber, welche Schlösser ihren Zweck erfüllen, ebenso Mitarbeiter in (Kriminal-)Polizeilichen Beratungsstellen oder Fahrradgeschäften.

Fahrräder individuell kennzeichnen

Um ein wiedergefundenes Fahrrad seinem rechtmäßigen Besitzer zuordnen zu können, muss dieses Rad zweifelsfrei identifizierbar sein. Hierzu dient die individuelle Rahmennummer. Diese ist bei vielen in Deutschland verkauften Fahrrädern in den Rahmen eingraviert. Hat das Fahrrad keine Rahmennummer, sollte der Radbesitzer oder ein Fachmann eine individuelle Kennzeichnung anbringen. Die Polizei empfiehlt eine Fahrradcodierung (mit Kraftfahrzeugkennzeichen, Gemeindeschlüssel, Straßenschlüssel, Hausnummer und Initialen). Die Fahrradcodierung lässt sich anhand der amtlichen Schlüsselzahlen von Fundämtern und Polizeidienststellen leicht entschlüsseln. Selbst wenn ein Fahrrad nicht in den polizeilichen Fahndungsdateien erfasst ist, führt die Fahrradcodierung zumindest zur Wohnanschrift des Eigentümers. Wo Fahrradbesitzer ihr Fahrrad codieren lassen können, erfahren sie im Fachhandel.

Weiterlesen...

Saarburg. Polizei warnt vor angeblichen Schnäppchen bei Haustürgeschäften!

Drucken

Aufgrund mehrerer Vorfälle warnt die Polizei Saarburg erneut vor Haustürgeschäften.

Die vermeintlichen „Schnäppchen“, derzeit hochwertige Kochtöpfe und Bestecke, können sich bei späterer, genaueren Prüfung leicht als weniger hochwertige Ware erweisen.
Deshalb die nochmalige Warnung, insbesondere bei „einmaligen Gelegenheiten“ und „Super Schnäppchen“ beworbenen Waren an der eigenen Haustür, äußerste Vorsicht walten zu lassen.

Die Maschen werden immer dreister, warnt Andreas Görgen von der Polizeiinspektion Saarburg, die Verkäufer sind erfinderisch und wollen letztlich nur schnell zu Geld kommen. „Selbst namhafte Firmen warnen bereits auf ihren Homepages vor den sogenannten „Topfbetrügern“. Sie geben vor, sie kämen von einer Messe oder Kochvorführung und wollten die bereits verzollte Ware nicht wieder ausführen.“

Die Polizei warnt und rät zu größter Vorsicht, wenn Unbekannte angeblich Wertgegenstände verkaufen wollen. Hinterfragen Sie die Gründe und bitten Sie Angehörige oder Nachbarn um Rat. Informieren Sie im Zweifelsfall immer die Polizei.

Auch wenn Sie verdächtige Beobachtungen machen oder selbst Opfer einer solchen Tat geworden sind, sollten Sie sich ebenfalls umgehend mit der Polizei in Verbindung setzen.

Zahl der Scheidungen nahm 2016 wieder leicht zu

Drucken
Von den rheinland-pfälzischen Familiengerichten wurden 2016 insgesamt 8.897 Ehen geschieden. Im Vergleich zum Vorjahr (8.835 Scheidungen) ist damit erstmals seit 2011 wieder eine Zunahme (plus 0,7 Prozent) zu verzeichnen. Seit Landesgründung wurde der bisherige Höhepunkt mit 11.567 Scheidungen im Jahr 2003 registriert.

Von den im Jahr 2016 beendeten Ehen scheiterten die meisten (495 bzw. 6 Prozent) im „verflixten siebenten Jahr“. Allerdings hält der Trend, sich auch nach langjähriger Ehe zu trennen, weiterhin an. Der Anteil der Ehen, die zum Zeitpunkt der Scheidung noch keine fünf Jahre bestanden hatten, lag in den 1970er Jahren bei fast 30 Prozent (2016: 12 Prozent). Gleichzeitig erhöhte sich der Anteil der geschiedenen Ehen, die vorher mehrere Jahrzehnte Bestand hatten. Im Jahr 2016 trennten sich 1.484 Paare (17 Prozent), die bereits die silberne Hochzeit gefeiert hatten (1970: 4 Prozent).

Im vergangenen Jahr wurden durch die Trennung ihrer Eltern 6.365 minderjährige Kinder zu Scheidungswaisen. Die Entwicklung der Sorgerechtentscheidungen bei rechtskräftigen Ehescheidungen zeigt eine deutliche Zunahme der Bereitschaft, auch nach der Trennung weiterhin gemeinsam für die Kinder Sorge zu tragen. 2016 wurde im Rahmen eines Scheidungsverfahrens lediglich in 59 Fällen (3 Prozent) die Übertragung des Sorgerechts auf einen Elternteil durch den Familienrichter angeordnet. Im Jahr 2006 erstritten sich in 310 Fällen (8 Prozent) die Mutter oder der Vater nach der Trennung das alleinige Sorgerecht.

Im Jahr 2016 wurden zudem 59 gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaften durch gerichtlichen Beschluss aufgehoben; im Vorjahr waren es 47.

Die Statistik über die  rechtskräftigen Beschlüsse in Ehesachen wird wie auch die Statistik der rechtskräftigen Aufhebungen von Lebenspartnerschaften jährlich aus den Meldungen der Familiengerichte erstellt.

Autorin: Charlotte Schmidt, Referat Auswertungen und Analysen A1

JPAGE_CURRENT_OF_TOTAL